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 Bukarest 
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Luna
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Beitrag Bukarest
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Bukarest!
Die Hauptstadt Rumäniens, kosmopolitische Hochkultur und der dominierende französische Einfluss in der Architektur der Stadt brachten ihr den Beinamen Micul Paris („Kleines Paris“, auch „Paris des Ostens“) ein. Die Stadt verfügt über mehrere Universitäten, verschiedene andere Hochschulen sowie zahlreiche Theater, Museen und weitere Kultureinrichtungen.

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Dienstag 26. Juni 2012, 14:54
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Luna
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Viktor war gerast wie ein Irrer und natürlich waren sie viel schneller in Bukarest als sie es allein gewesen wäre. Aber dass machte nichts, umso schneller sie hier waren umso schneller konnten sie wieder weg.
Sie hatte Angst, dass John bei ihr zuhause auftauchte und Viktor aus der Ruhe brachte. Vorhin nach dem Telefonat hatte er zwar rumgewitzelt aber Maria war sich sicher dass in all dem Witz auch Ernst lag und er John nicht besonders leiden konnte.
Sie leitete ihn durch die Straßen Bukarest, genau zu ihrem Penthouse und was sie da sah war gar nicht gut!
John stand vor dem Gebäude und hielt sein Handy immer wieder hektisch an sein Ohr. Viktor parkte den Wagen und Maria hielt ihn am Arm fest. "Hör zu, er ist kein schlechter Mensch, nur schwer von Begriff. Er ist nicht bösartig, wirklich und er war nie aufdringlich, zumindest nicht auf körperliche Weise. Also reiß ihn nicht gleich in Stücke." erklärte sie Viktor ernst und beugte sich dann zu ihm, küsste ihn leidenschaftlich.
"Denk einfach daran, dass ich nachher wieder in deinem Bett und in deinen Armen liege und er sowieso keine Chance bei mir hätte." sagte sie liebevoll und küsste ihn noch einmal bevor sie ausstieg.
Noch bevor sie überhaupt 3 Schritte getan hatte, rannte John schon auf sie zu.
"Mein Gott Ria, tu dass nie wieder! Einfach auflegen... Hör zu wir machen uns in der Firma alle Sorgen seit du gestern am Telefon von Kündigung gesprochen hast." sagte er und musterte sie besorgt.
"John ich habe nicht nur von Kündigung gesprochen, ich habe das Ernst gemeint! Ich werde zu Lu ziehen. Sie braucht mich und ich kann hier nicht weiter arbeiten. Es tut mir leid, John! Und jetzt lass mich durch!" erklärte sie ihm und trat an ihm vorbei.
"Ria, du kannst Lu doch hier her holen. Hier hätte sie viel bessere Schulen als auf dem Land und du könntest weiter für uns arbeiten. Ria Süße, wir brauchen dich!" hielt John dagegen und hielt sie am Arm fest, hielt sie zurück.
Und dass war ein Fehler, Maria spürte es. Als John ihren Arm berührte und sie der Schock, die Angst durchfuhr, spürte sie Viktors Wut in ihren Adern widerhallen.

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 19:45
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!


Sie lotste ihn durch die Straßen von Bukarest und er fügte sich. Was sie wohl sagen würde, wenn sie wüsste dass sie ihm einfach nur den Straßennamen und die Hausnummer hätte geben müssen und er es allein gefunden hätte?
Sie würde ihn wahrscheinlich erschlagen.
Doch was er vor der Tür stehen sah, gefiel ihm ganz und gar nicht.
Viktor parkte den Wagen direkt in der nächsten Lücke am Straßenrand und Maria griff nach seinem Arm.
"Hör zu, er ist kein schlechter Mensch, nur schwer von Begriff. Er ist nicht bösartig, wirklich und er war nie aufdringlich, zumindest nicht auf körperliche Weise. Also reiß ihn nicht gleich in Stücke." erklärte sie Viktor ernst und beugte sich dann zu ihm, küsste ihn leidenschaftlich. Also war er es doch! Viktor hatte seine liebe Mühe ein Knurren zu unterdrücken und sich nichts weiter anmerken zu lassen. "Denk einfach daran, dass ich nachher wieder in deinem Bett und in deinen Armen liege und er sowieso keine Chance bei mir hätte." sagte sie liebevoll und küsste ihn noch einmal bevor sie ausstieg.
Viktor biss die Zähne zusammen und versuchte sich zu beruhigen. Dieser Typ passte ihm einfach nicht und die Art wie er Maria ansah noch viel weniger!
Noch bevor sie überhaupt 3 Schritte getan hatte, rannte John schon auf sie zu.
"Mein Gott Ria, tu dass nie wieder! Einfach auflegen... Hör zu wir machen uns in der Firma alle Sorgen seit du gestern am Telefon von Kündigung gesprochen hast." sagte er und musterte sie besorgt.
"John ich habe nicht nur von Kündigung gesprochen, ich habe das Ernst gemeint! Ich werde zu Lu ziehen. Sie braucht mich und ich kann hier nicht weiter arbeiten. Es tut mir leid, John! Und jetzt lass mich durch!" erklärte sie ihm und trat an ihm vorbei.
"Ria, du kannst Lu doch hier her holen. Hier hätte sie viel bessere Schulen als auf dem Land und du könntest weiter für uns arbeiten. Ria Süße, wir brauchen dich!" hielt John dagegen und hielt sie am Arm fest, hielt sie zurück.
Viktor zog den Schlüssel ab, stieg aus dem Wagen. Mit einem erzwungenem Lächeln auf den Lippen trat er auf Maria und diesen Schmierlappen zu.
"Ich glaube, die Dame hatte sich eigentlich ziemlich klar ausgedrückt!", sagte er kalt und baute sich vor John auf, trat noch einen Schritt auf ihn zu. Wenn es hier nur nach ihm gegangen wäre, hätte er John am liebsten am Kragen gepackt damit er seine dreckigen Pfoten von Maria nahm! Allein das dieser Mistkerl sie anfasst, brachte ihn fast zur Weißglut.
"Hatte ich mich so unmissverständlich ausgedrückt!? Ich würde dir empfehlen, deine Finger von ihr zu nehmen..", knurrte er förmlich und trat noch einen Schritt auf John zu, der Maria augenblicklich los ließ.
"Schon besser und jetzt verschwinde!", fuhr er ihn an und ballte seine Hand, um seinen Autoschlüssel, zur Faust. Er spürte wie die Wut in ihm anstieg und er ihn am liebsten die Kehle raus gerissen hätte.. Viktor drehte sich auf den Absatz um und schloss die Augen, er wusste, dass sie rot glühten und sich seine Fänge schärften, genau wie seine Sinne.
Immer fester presste er seine Kiefer auf einander und versuchte sich nicht auf den Typen zu konzentrieren, ihm nicht jeden Moment die Kehle herauszureißen! Immer wieder entwisch ihm ein Knurren.
Warum konnte er diesem Typen nicht einfach die Kehle rausreißen? Maria hätte ein Problem weniger und er hätte das passende Ventil für seien Wut gehabt!

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 20:26
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Maria hielt die Luft an, während Viktor John die Leviten las. Als John sie los ließ trat sie rasch einige Schritte weg und rieb sich den Arm. Er hatte ihr nicht weh getan aber unangenehm ist seine Berührung trotzdem gewesen.
"Schon besser und jetzt verschwinde!", fuhr Viktor John an und ballte seine Hand, um seinen Autoschlüssel, zur Faust. Maria sah die Wut und sah das glühende Rot seiner Augen, die er rasch schloss und sich von John abwandte. Sie wusste genau dass er John am liebsten umgebracht hätte, seine Wut war für sie beinahe greifbar.
"Ich ruf dich noch mal an Ria.." rief John ihr zu und sie beschloss ihr Handy nicht mehr anzuschalten und gleich zu entsorgen.
Liebevoll legte sie ihre Hand an Viktors Wange. "Alles ist gut! Mir geht es gut, lass ihn einfach gehen und komm mit mir nach oben." sagte sie besänftigend und zog ihn sanft mit sich hoch in ihr Penthouse. Oben schloss sie rasch die Tür auf.
Maria eilte in ihr Büro, nahm die Mappe für die Firma und schob sie in einen großen Umschlag, sie stöpselte ihren Laptop aus und steckte alles in ihre Tasche. Umso schneller sie hier weg kamen, umso schneller würde Viktor sich wieder beruhigen. Als sie wieder in den Flur trat sah sie gerade wie Viktor die Tür zu ihrem Schlafzimmer öffnete.
Rasch schlüpfte sie zwischen ihn und die halb geöffnete Tür. "Da würde ich nicht rein gehen!" sagte sie und grinste. Sie hatte ihr Schlafzimmer vor Geschöpfen wie ihm geschützt und wenn er es betreten würde, würde ihr Zauber ihn lähmen.
Sie schlüpfte hinein und durchbrach das Siegel auf dem Boden, sodass er es gefahrlos betreten konnte und schaltete das Licht an.
"So bitte sehr der Herr!" sagte sie und bat ihn herein.
Ihr Schlafzimmer war das genaue Gegenteil von seinem. Es war hell, offen und WEIBLICH! Sie hatte es vor genau 9 Monaten selbst gestaltet und eingerichtet und jetzt musste sie es schon wieder verkaufen, dass war doch wirklich ein Jammer. Aber dafür bekam sie ein neues Leben und einen wundervollen Mann an ihrer Seite und dass war es alle mal wert.
Maria stellte ihre Sachen an der Tür ab und trat an ihren Kleiderschrank. Wie sie es sich gedacht hatte, so gut wie nichts mehr drin. Sie packte alles rasch in eine kleine Reisetasche und drehte sich dann zu Viktor um. Er stand ziemlich verloren da und sah sich um. Auch wenn sie alles Übernatürliche aus ihrem Leben verbannt hatte, gab es in diesem Raum doch einige Dinge die hier nicht hingehörten.
Einige Dinge von ihrer Großmutter lagen und hingen hier herum. Talismane und ein paar Bücher.
Maria lächelte sanft und stürzte sich dann auf ihn, warf ihn rücklings auf ihr Bett. Sie setzte sich auf seinen Bauch und grinste.
"Der Anblick gefällt mir!" grinste sie. "Es ist fast noch besser als in meiner Vorstellung.."
Langsam beugte sie sich zu ihm herab und küsste ihn leidenschaftlich, ließ ihre Hände sanft unter sein Hemd gleiten und drängte sich enger an ihn.

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 20:55
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!



"Der Anblick gefällt mir!" grinste sie. "Es ist fast noch besser als in meiner Vorstellung.."
Langsam beugte sie sich zu ihm herab und küsste ihn leidenschaftlich, ließ ihre Hände sanft unter sein Hemd gleiten und drängte sich enger an ihn.
Grinsend zog er eine Augenbraue hoch, packte sie an der Hüfte und drehte sich mit ihr. Vorsichtig beugte er sich über sie und knurrte ihr spielerisch ins Ohr.
"Aber ich glaube, ich wäre eher dafür..", hauchte er ihr ins Ohr und küsste sich über ihren Kiefer, ihren Hals.
Seine Finger fuhren Unter ihr Kleid, über ihre weiche Haut - ihren Bauch, ihre Seite, ihre Hüfte.. Zärtlich küsste er sie, drängte seine Lippen auf ihre und seinen Körper ganz nah an ihren. Kaum merklich ließ er seine Finger über ihre Haut streichen, in kleinen Kreisen über ihren Bauch.
"Du bist so wunderschön...", murmelt er leise, ganz dicht an ihrer Haut .. küsste sich direkt über ihre Kehle. Er sog ihren süßen, lieblichen Duft tief ein und schmiegte sich an sie.
Seine Finger fuhren liebevoll über ihren Bauch, streichelten sie. Er küsste sie, küsste ihren Hals, küsste sich hinter die Mulde hinter ihrem Ohr und zurück über ihre Kehle... drängte seine Lippen auf ihre, leidenschaftlich küsste er sie.
"Ich liebe dich!", hauchte er ihr ins Ohr und küsste sie wieder, schob seine Arme unter ihren Körper und zog sie enger sich.
Vorsichtig erhob er sich mit ihr und küsste sie noch einmal, leidenschaftlicher.

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 21:20
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Grinsend zog er eine Augenbraue hoch, packte sie an der Hüfte und drehte sich mit ihr. Einen Moment raubte ihr die rasche Bewegung den Atem, doch dann lächelte sie. Vorsichtig beugte Viktor sich über sie und knurrte ihr spielerisch ins Ohr. Maria durchfuhr ein Schauder. Seine "Stimme" klang wunderschön und tief.
"Aber ich glaube, ich wäre eher dafür..", hauchte er ihr ins Ohr und küsste sich über ihren Kiefer, ihren Hals.
Sie schloss die Augen, ihr gefiel beides sehr gut solange er sie nur weiter so küsste.
Seine Finger fuhren Unter ihr Kleid, über ihre Haut - ihren Bauch, ihre Seite, ihre Hüfte.. Zärtlich küsste er sie, drängte seine Lippen auf ihre und seinen Körper ganz nah an ihren. Kaum merklich ließ er seine Finger über ihre Haut streichen, in kleinen Kreisen über ihren Bauch.
Es war so wunderschön und doch durchfuhr sie, wenn er sie so streichelte würde er auch irgendwann die Narben bemerkten.
"Du bist so wunderschön...", murmelt er leise, ganz dicht an ihrer Haut .. küsste sich direkt über ihre Kehle. Maria lächelte und schlang ihre Arme um seinen Hals. "Wunderschön nenne ich etwas Anderes!" murmelte sie und freute sich dennoch. Er fand sie schön...
Seine Finger fuhren liebevoll wieder über ihren Bauch, streichelten sie und Maria schloss genüsslich die Augen. Früher oder später würde sie ihm das Alles sowieso erklären müssen und wenn er sie fragte würde sie ihn nicht anlügen. Er war der erste Mensch, dem sie wirklich vertraute und sie wusste es würde an seinen Gefühlen nichts ändern. Er küsste sie, küsste ihren Hals, küsste sich hinter die Mulde hinter ihrem Ohr und zurück über ihre Kehle... drängte seine Lippen auf ihre, leidenschaftlich küsste er sie.
"Ich liebe dich!", hauchte er ihr ins Ohr und küsste sie wieder, schob seine Arme unter ihren Körper und zog sie enger sich.
Vorsichtig erhob er sich mit ihr und küsste sie noch einmal, leidenschaftlicher.
Maria lächelte. "Und ich liebe dich!" flüsterte sie ihm zu und ließ ihre Finger zärtlich über seinen Nacken streichen.
"Wo wollen sie denn jetzt mit mir hin Herr Vampir? Eigentlich haben sie mir in meinem Bett sehr gut gefallen..." bemerkte sie beiläufig und küsste ihn.
Zärtlich drängte Maria ihre Lippen auf seine und kuschelte ihren Körper fest an seinen. Eigentlich konnte sie ihm nie nah genug sein, ganz gleich wie sehr sie sich an ihn schmiegte. Sie ließ ihre Lippen über seinen Kiefer wandern und seinen Hals hinunter, liebkoste ihn. Seine Haut war so weich!
Nie hätte sie gedacht, dass sich ein Vampir so anfühlen würde oder dass sie auch je nur irgend Jemanden so nah an sich heran lassen würde, wie ihn. Doch mit ihm war alles so einfach, so schön...

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 21:40
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!



Maria lächelte. "Und ich liebe dich!" flüsterte sie ihm zu und ließ ihre Finger zärtlich über seinen Nacken streichen. Am liebsten hätte er sich wieder mit ihr genüsslich ins Bett gelegt und sich dort die ganze Zeit von ihr streicheln lassen, alles Hauptsache sie berührte ihn!
"Wo wollen sie denn jetzt mit mir hin Herr Vampir? Eigentlich haben sie mir in meinem Bett sehr gut gefallen..." bemerkte sie beiläufig und küsste ihn.
Zärtlich drängte Maria ihre Lippen auf seine und kuschelte ihren Körper fest an seinen. Eigentlich konnte sie ihm nie nah genug sein, ganz gleich wie sehr sie sich an ihn schmiegte. Sie ließ ihre Lippen über seinen Kiefer wandern und seinen Hals hinunter, liebkoste ihn.
Genüsslich schloss Viktor die Augen und knurrte freudig. Dass hätte sie ganzen Tag tun können und er hätte sich wahrscheinlich wie ein junger Löwe freudig unter ihr gewunden. Ja, sie könnte es den ganzen Tag tun und er würde sich keinen Millimeter aus dem Bett bewegen! Aber er musste einfach Jemanden besuchen gehen, musste sehen wie es ihnen in den letzten beiden Jahren ergangen war!
"Es wird dir wahrscheinlich nicht gefallen.. wir werden einen kleinen Ausflug über die Dächer machen..", verkündete er ihr strahlend, küsste sie und nahm sie Huckepack.
"Aber tu mir einen Gefallen und halt dich fest, Liebste!", sagte er leise, dann öffnete er ihr Schlafzimmerfenster und kletterte mit ihr, auf seinem Rücken, aufs Dach. Sie klammerte sich fester als sonst an ihn, ganz so als wäre da jemanden die Höhe und die Art, wie er sie mit sich nahm..
"Vertrau mir...", sagte er leise und rannte mit ihr über die Dächer, er brauchte nicht hinzusehen - nein, er wusste genau wo er hinwollte! Immer wieder klammerte sie sich fester an ihn und Viktor konnte sich ein breites Grinsen einfach nicht verkneifen. Selbst ihre Beine klammerte sie fest um seine Hüfte als würde er sie fallen lassen - was dachte sie nur von ihm? Auch wenn sie von der Aussicht hier oben nichts genießen konnte und er sich um einiges schneller bewegte, als sie es gewohnt war, würde er sie auf keinen Fall fallen lassen!
Und dann sah er es! Sie waren am Stadtrand, da wo sich die kleinen Häuser befanden, ganz so als wäre es hier ein eigenständiges Dorf. Je näher er seinem Ziel kam, je langsamer wurde er.
Vorsichtig kletterte er mit Maria von dem Dach eines kleinen Kiosks und kletterte über den Zaun in den Garten eines Hauses, nein nicht irgendeines Hauses! Dieses Haus gehörte seinem Vater, seiner Familie.
"Schhhh, kein Wort.. keinen Mucks!", hauchte er ihr zu, küsste ihre Wange und trat dann vorsichtig an das Haus heran, blickte in ein hell erleuchtetes Zimmer.
In dem Zimmer saß ein junges Mädchen, sie war 14 Jahre alt und hatte die selben langen, gelockten Haare wie es seine Mutter gehabt hatte. Sie ist in den letzten beiden Jahren unglaublich hübsch geworden und ihrer Mutter so ähnlich. Ein sanftes Lächeln trat auf sein Gesicht als sich im selben Augenblick die Tür öffnete und ein kleiner Junge das Zimmer betrat.
Klein war relativ. In Viktors Erinnerung reichte er ihm gerade einmal bis zur Hüfte und jetzt war er doch um einiges größer, reifer geworden! Verzückte betrachtete er seine Geschwister, es war unglaublich was aus ihnen innerhalb der letzten 2 Jahre geworden war! Hinter dem Jungen, der mittlerweile 6 Jahre alt war, trat ein ausgezehrter Mann das Zimmer, auf seinen Lippen lag ein Lächeln und doch waren seine Augen leer, kalt. Es schmerzte Viktor seinen Vater immer noch so zu sehen, wahrscheinlich war es nach seinem angeblichen Tod alles nur noch schlimmer, statt besser, geworden.
Er hob die Finger und strich mit den Fingerspitzen über die Fensterscheibe...

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 22:13
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Nein, er würde sie nicht fallen lassen, nein dass würde er nicht tun. Und doch klammerte sie sich panisch mit Armen und Beinen an ihn. Sein rasanter Trip über die Dächer erinnerte sie stark andie Flugstunden ihrer Mutter und auch damals hatte sie es gar nicht lustig gefunden. Mit der Zeit war es besser geworden, doch sie war so lange nicht mehr geflogen, dass ihr jetzt wieder Angst und Bange wurde.
Doch Viktor schien es zu genießen, Maria konnte seine unbändige Freude beinahe riechen. Aber als sie zum Stadtrand kamen, wurde er langsamer und kletterte dann von einem Kiosk herunter. Sie kannte diese Gegend gut, sie war oft hier gewesen, hatte die Ruhe genossen und eine kleine Familie besucht. Das Mädchen war eine kleine Hexe und wusste nichts von ihrer hohen und reinen Abstammung. Wahrscheinlich hatte die Mutter dieses Geheimnis mit ins Grab genommen...
Viktor kletterte über den Zaun in den Garten eines Hauses, nein nicht irgendeines Hauses! Es war das Haus der kleinen Hexe.
"Schhhh, kein Wort.. keinen Mucks!", hauchte er ihr zu, küsste ihre Wange und trat dann vorsichtig an das Haus heran, blickte in ein hell erleuchtetes Zimmer.
In dem Zimmer saß ein junges Mädchen, sie war 14 Jahre alt und würde sie wahrscheinlich schon längst bemerkt haben. Auch wenn die Kleine nie gelernt hatte ihre Gaben einzusetzen-was für sie ein Glück war-so würden ihre inneren Alarmglocken schon geschrillt haben. Einen Vampir würde sie niemals "übersehen".
Doch anstatt sich vorsichtig zurück zu ziehen, trat auf Viktors Gesicht ein sanftes Lächeln, als sich im selben Augenblick die Tür öffnete und ein kleiner Junge, Maggies Bruder, das Zimmer betrat.
Verzückte betrachtete Viktor die Kinder. Hinter dem Jungen ein ausgezehrter Mann das Zimmer der Vater und er sah noch schlechter aus als bei ihrem letzten Besuch. Wenn er sich nicht bald erholte würde er an seinem Kummer zu Grunde gehen! Aber dass wäre auch kein Wunder. Die Familie hatte wirklich immer nur Pech. Erst starb die Mutter, bei einem schrecklichen Unfall und dann der älteste Sohn der Familie. Doch Meggie war immer der festen Überzeugung gewesen, dass ihr großer Bruder noch lebte. Nirgends im Haus gab es mehr Fotos von den Verstorbenen Familienmitgliedern und niemand erwähnte jemals die Namen, dass war oberste Regel bei ihnen. Doch noch mehr Sorgen, als der Kummer dieses Mannes machte ihr Viktors verhalten. Er benahm sich irgendwie merkwürdig und unvorsichtig.
Er hob sogar die Finger und strich mit den Fingerspitzen über die Fensterscheibe...
Energisch griff sie nach seiner Hand. "Lass das sie wird dich noch bemerken.. wenn sie dass nicht schon längst hat." flüsterte Maria ihm ins Ohr und zog an seinem Arm, doch er rührte sich nicht, betrachtete nur weiter die Familie.
"Viktor, komm! Was ist denn mit dir? Maggie wird dich spüren können und wenn dass der Fall ist, haben wir ein Problem!" erklärte sie ihm flüsternd und zog ihn nun stärker weg von dem Fenster.
Wenn Maggie sie hier entdeckte, würde sie ihren Vater auch unvermeidbar auf sie und Viktor aufmerksam machen und dass wollte Maria auf jeden Fall verhindern. Er war ein unglaublich netter Mensch aber er war auch furchtbar einsam-trotz seiner beiden Kinder-und er würde sie beide Stunden lang festhalten und ihnen alles möglich anbieten...

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 22:33
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!


Energisch griff sie nach seiner Hand. "Lass das sie wird dich noch bemerken.. wenn sie dass nicht schon längst hat." flüsterte Maria ihm ins Ohr und zog an seinem Arm, doch er rührte sich nicht, betrachtete nur weiter die Familie.
Was redete sie den da für einen Unsinn?
"Viktor, komm! Was ist denn mit dir? Maggie wird dich spüren können und wenn dass der Fall ist, haben wir ein Problem!" erklärte sie ihm flüsternd und zog ihn nun stärker weg von dem Fenster. Der Name seiner Schwester ließ ihn zusammenzucken. Seit dem er "tot" war, vermied er es ihren Namen auch nur zu denken, geschweige den auszusprechen!
Maria zehrte regelrecht an ihm, wollte das er endlich von dem Fenster wegtrat, er wusste dass er endlichen gehen musste und doch konnte er es nicht! Er wollte seine Familie nicht wieder im Stich lassen, wollte sie nicht wieder allein lassen müssen..
"Viktor, komm jetzt!", erklang ihre Stimme hysterisch in seinem Ohr und er schaffte es sich endlich vom Fenster abzuwenden, schnell schwang er sich geräuschlos mit ihr auf das Dach und sprang ein paar Häuser weiter auf eine alte, verlassene Terrasse.
Schon in seiner Kindheit hatte dieses Haus leer gestanden. Als Kinder hatten er und seine Freunde in diesem Haus allerlei Mutproben veranstaltet und später hatte er Maggie verboten dieses Haus auch nur anzusehen!
Vorsichtig ließ er Maria von seinem Rücken gleiten und stellte die auf ihre eigenen Füße. Sein Blick ruhte noch immer auf dem Haus, noch immer sah er wie seine kleine Schwester die Arme um ihren Vater legte und ihm tröstend über die Wange strich. Viktor schluckte schwer und riss sich dann von dem Anblick los, riss sich au den Gedanken an seine Familie heraus...
Maria starrte ihn an als wäre er gerade aus einem Flugzeug gefallen und als hätte den Absturz als einziger überlebt und genauso kam er sich im Augenblick auch vor.
"Ist irgendetwas?", fragte er sie leise, versuchte zu lächeln und doch wusste er, dass es ihm nicht gelingen würde. Wahrscheinlich hielt sie ihn jetzt für lebensmüde, wahnsinnig..

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 22:45
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Viktor beruhigte sich etwas, nahm sie wieder auf den Rücken und entfernte sich mit ihr-wieder über die Dächer-von dem Haus und setzte sie auf einer alten Terrasse wieder auf ihre eigenen Füße.
Maria starrte ihn unverwandt an. Was war da gerade gelaufen? Was um Himmels Willen hatte er sich dabei gedacht bei einer fremden Familie einfach so durchs Wohnzimmerfenster zu spähen und der Kleinen wahrscheinlich einen Höllen Schreck einzujagen?
"Ist irgendetwas?", fragte er sie leise, versuchte zu lächeln-vergebens. "Ist irgendetwas? IST IRGENDETWAS?" wiederholte sie seine Worte. "Bist du verrückt geworden? Verdammt, Viktor du hättest Meggie zu Tode erschrecken können. Sie weiß doch nicht mal was sie ist und diese Ahnungen machen ihr furchtbare Angst."
Frustriert ließ sie ihren Blick wieder zurück zu dem Haus wandern. Meggie war in den Garten gegangen und schlang sich gerade einen Mantel um. Sie sah sich suchend um.
"Sie hat uns gespürt!" bemerkte Maria und wandte sich zu ihm um.
"Verdammt du kannst doch nicht einfach so bei Leuten in die Wohnzimmer gucken. Hast du nicht bemerkt was sie ist? Gut, dass dus bei mir nicht bemerkt hast ist mir klar, ich bin nur zu einem Drittel Hexe und selbst mein Mal verbirgt sich wenn ich meine Kräfte nicht einsetze, aber sie hat eine unglaublich reine Abstammung. Ihr Mal ist unverkennbar, aber nicht so offensichtlich wie meines. Meggie hat ein kleines Muttermal hinter.." doch dann unterbrach Viktor sie.

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Donnerstag 27. Dezember 2012, 22:58
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