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 Die Karpaten 
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Luna
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Beitrag Die Karpaten
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Die Karpaten!
Egal ob es nun die Region rund um den Belua See ist oder doch die Legende rund um Dracula & das Schloss Bran, was euch mitten in die Karpaten verschlagen hat. Es ist eine wunderschöne Region in Rumänien.. Dabei zählt es nicht ob euch die Schönheit rund um den See gezogen hat oder das mystische, was sich durch die Legende von Dracula, dem Schloss Bran (auch dass Schloss von Dracula genannt) anhaftet.

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Dienstag 26. Juni 2012, 15:13
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Beitrag Re: Die Karpaten
Raja!


Raja hatte irgendwann einfach die Augen geschlossen, während Peter sie betrachtete hatte. Gerade erst hatte er sie aus dem Helikopter in sein Haus geschleift und sie dort in ein Zimmer gesperrt. Erst jetzt, wo sie sich ganz sicher war, dass er nicht mehr in ihrer Nähe war öffnete sie die Augen. Sie waren rot und verquollen, die ganze Zeit über hatte sie geweint und nach ihrem Geliebten gefleht. Raja wusste, dass er sie hier niemals finden würde, dass sie ihr Leben lang, bei Peter, verbringen und dass, wo sie doch jetzt wusste, was sie verlor..
Sie stand vor dem Spiegel betrachtete sich. Es war lang her gewesen, dass ihr Körper so gezitterte hatte, dass ihre Haut noch bleicher gewesen war.. dass sie sich nichts sehnlicher als Blut wünschte! Das Eisenkraut - von dem das Zimmer völlig überfüllt war, an jeder Ecke, an den abgedunkelten Fensterrahmen, um das ganze Bett und die ganze Tür war voll damit - schwächte ihren Körper, ihre Sinne und ihren eigenen Verstand. Eisenkraut war Gift für Vampire, auch für sie!
Peter hatte von ihr verlangt, sich auszuziehen, wenn er wieder zu ihr zurückkam hatte sie nackt zu sein, hatte er gesagt. Doch Raja dachte nicht daran sich ihm bereitwillig hinterher zu schmeißen! Die Zeiten waren vorbei, sie war nicht mehr dumm genug zu glauben, dass sie sich ihm unterjochen musste - dass musste sie bei keinem Mann und doch wusste sie, dass sie ihr Leben lang hier verbringen würde, dass sie ihr Leben an der Seite dieses grausamen, widerlichen Bastards verbringen würde! Sie schloss die Augen und dachte an Thursen, wie er sie sanft in seine Arme nahm, sie ganz eng an sich zog - schwanger - sie küsste und streichelte, sie sanft in seinen Armen wiegte und ihr liebevoll Worte ins Ohr flüsterte. Sie wollte zurück zu ihrem Wolf, wollte zurück ins Schloss und ihr Bett - zurück zu ihren Kindern, ihrem Leben!
Wieder liefen ihr Tränen über die Wangen, ihr ganzer Körper zitterte doch jetzt war es nicht mehr nur Angst die sie erzittern ließ, es war auch Schmerz und die Einsamkeit.. Sie wusste, dass sie nie wieder Liebe erfahren würde, nie wieder ihre Kinder streicheln und küssen können würde.. Sie schloss die Augen und setzte sich aufs Bett, es hatte keinen Sinn zu rebellieren.
Im selben Moment öffnete sich die Zimmertür und ein schwacher Lichtschein drang durch den Spalt, sie erkannte Peter der das Zimmer betrat. "Rede ich nicht deutlich genug, Schätzchen?", fragte er sie skeptisch und schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Sie spürte den Schmerz, das Brennen und schloss wieder, zitternd, die Augen. "Verdammt, Raja! Ich würde dir nicht weh tun müssen, wenn du endlich begreifen würdest dass ich dass bin, was du willst! Dass du mir GEHÖRST! DASS DU MEIN EIGENTUM, MEINE FRAU BIST!", schrie Peter sie an und schlug sie noch einmal, mitten ins Gesicht so fest dass ihre Lippe aufplatzte. Sie wimmerte leise und presste ihre Lippen auf einander, sie würde ihm nicht die Genugtuung geben vor ihm zu weinen und zu wimmern, wie früher - sie war nicht mehr so schwach, sie hatte in ihrem Leben genug Liebe und Glück erfahren um ihm wenigstens für ein paar Stunden stur gegenüber zu treten. Doch da riss Peter sie schon vom Bett und zwang sie auf ihren eigenen Beinen zu stehen. "Und jetzt, mein Weib, zieh dich aus - lass mich dich ansehen!", sagte er mit fester, harter Stimme und hielt sie noch immer am Handgelenk gepackt. "Ich werde mich nicht ausziehen! ich gehöre schon lange nicht mehr dir, Peter! Ich war nie dein Eigentum und schon gar nicht deine Frau - ich gehöre nur einem Mann und der bist sicher nicht du!", sagte sie mit fester Stimme und riss sich von ihm los, wollte ihm mit der Hand mitten ins Gesicht schlagen. Doch im selben Augenblick schlug Peter ihr mitten ins Gesicht, so stark dass sie das Gleichgewicht verlor und fast nach hinten fiel hätte er sie nicht gepackt und gegen die Wand gepresst. Sie spürte seine Finger auf ihrer Haut, über ihre Kehle und ihr Top streichen.. Mittlerweile hasste sich Raja dafür dass sie nur ein Kleid angezogen hatte - auch wenn es ihr Lieblingskleid war, dass schwarze Kleid was sie in der Nacht getragen hatte als sie an William geraten war und Thursen sie gerettet hatte.
Doch jetzt, war dieses Kleid das unpraktischste was sie nur tragen konnte, mit einem kräftigen und sehr brutalen Ruck, riss es das Kleid auseinander und Peter hatte sie bis auf die Unterwäsche entkleidet auch diese riss er ihr, unsanft, vom Körper. "Stell dich doch nicht so an Raja.. Du bist mein EIGENTUM und genau dass werde ich dir und diesem dreckigen Köter beweisen! DU GEHÖRST MIR - Ich werde mir jetzt zurückholen, was dieses dreckige Tier sich erlaubt hat zu nehmen...!", sagte Peter hart und lachte. Raja presste die Augen zusammen, sie spürte wie seine widerlichen Händen ihren Körper erkundeten, seine Hände um fasten fest ihre Bürste, kneten sie hart.. strichen weiter nach unten zwischen ihre Beine, packten brutal zu.
Raja hätte am liebsten geschrien, geweint und ihre Fänge auf, eine verdammt schmerzhafte Art und Weise, in sein Fleisch gebohrt.. Doch dieses Privileg gehörte nur einem Mann - ihrem Wolf, Thursen! Sie drehte den Kopf weg, versuchte sich vorzustellen das Thursen sie berührte, dass er sich an ihrem Hals entlang leckte, dass sich seine Nägel in ihre Haut bohrten und Blut durch die dünnen Schnitte, die Peter mit seinen Nägeln verursachte, quoll. "Thursen.. verzeih mir! Ich wünschte, ich könnte ihn aufhalten.. doch ich kann nicht, ich bin zu schwach.. Ich wusste immer, dass ich dir keine gute Frau sein kann und doch wird meine Liebe erst vergehen, wenn ich endlich sterbe - wahrscheinlich werde ich erst dann endlich wieder frei sein! Ich liebe dich, mein Wolf, mein Mann! Dich und unsere Zwillinge, beschütze sie!", dachte sie leise und spürte wie die brutalen Finger von Peter in sie eindrangen, sich in sie bohrten.. Der Schmerz durchfuhr sie wie als würde er ihr einen Dolch sie stoßen. Raja keuchte auf, vor Schmerzen, und versteifte sich. Sie würde sich ihm, diesen Wichser, nicht einfach so hingeben, niemals!
Er legte ihr Handschellen an, die er an der Wand befestigt hatte, und drängte sich an sie, knetete ihren Arsch und ihre Titten fest durch, biss in ihre Nippel und rieb sich an ihrem Loch.. geilte sich an ihr auf. Sie spürte seine Erregung, wie er immer härter wurde und lustvoll nach ihre lechzte... Sie schloss die Augen, sie wusste das er jeden Augenblick in sie eindringen würde doch dann löste er sich von ihr und zog sich wieder an.. "So Püppchen - ich bin in ein paar Minuten wieder da und dann bist du hoffentlich gewillt es mir zu besorgen, gewillt deinem Mann zu geben - was er sich wünscht!", sagte Peter hart, schlug ihr noch einmal ins Gesicht und verließ dann das Zimmer. Über Rajas Gesicht liefen Tränen und langsam verlor sie die Kraft ihren Körper aufrecht zu halten, verlor die Kraft sich weiter gegen Peter zu stemmen.
"Thursen .. Es tut mir leid..!", dachte sie stumm und wusste, dass sie sich das nächste Mal wenn Peter das Zimmer betrat, nicht mehr wehren würde können...

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Samstag 6. Oktober 2012, 17:40
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Beitrag Re: Die Karpaten
Thursen



Thursen rannte, rannte um seine geliebte Raja zu retten. Verdammt er konnte ihren Schmerz so deutlich spüren, wusste was sie in diesem Moment erleiden musste. Er war sich sicher, dass Peter keine Zeit verschwenden würde sich an ihr zu vergreifen, sie zu quälen. Und wieder gaben ihm seine Gedanken einen Schub und er beschleunigte noch einmal. Bald würde er den Punkt erreichen, an dem er sich mit Balrocks Rudel treffen würde, gemeinsam würden sie den Rest des Weges zurücklegen. Doch dann veränderte sich etwas. In seinem Kopf kehrte erst eine unglaubliche Stille und Ruhe ein und dann hörte er sie. Raja! Raja sprach in seinem Kopf, sie flehte, entschuldigte sich und bat ihn auf ihre Kinder aufzupassen.
Verdammt, sie verabschiedete sich von ihm. Sie durfte nicht aufgeben, sie musste kämpfen solange sie konnte. "Halte durch mein geliebter, kleiner Engel. Ich werde dich da raus holen, versprochen! Halte durch!" flehte er auch wenn er wusste sie würde ihn nicht hören können und beschleunigte wieder einmal seinen Lauf.
Schlitternd kam er vor Balrock zum stehen, neigte seinen Kopf und sah dem Rudelführer dann in die Augen. Sein gesamtes Rudel war versammelt und es war riesig. Alle waren Wölfe nur er nicht, anscheinend hatte er noch etwas zu sagen. Thursen nahm seine menschliche Gestalt an und spürte auch hier eine Veränderung. Auch jetzt, wo er wieder Mensch war, floss die Kraft des Wolfes in ihm und verlieh im neue Macht.
"Wie ich sehe bist du endlich Eins mit deinem Wolf, dass ist gut. Sonst hättest du auch nicht die Möglichkeit mit uns mit zu halten. Wir beide gehen voran, das Rudel folgt uns. Auch du bist ein Leitwolf, auch wenn sie dein Rudel ausgelöscht haben und die anderen respektieren deinen Platz neben mir. Also komm!" sagte er kurz angebunden. Gemeinsam verwandelten sich die beiden Leitwölfe und setzten ihren Weg fort, zogen das Tempo scharf an.

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Samstag 6. Oktober 2012, 18:10
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Beitrag Re: Die Karpaten
Raja!


Raja lag auf dem Bett, Peter kniete über ihr und fesselte sie mit Eisenkraut am Kopf- und Fußteil des Bettes fest. Er hatte nur gegrinst als er wieder das Zimmer betreten hatte, in der Hoffnung sie würde ihn ran lassen aber dass hatte sie nicht, sie hatte ihre Beine so fest zusammen gepresst, dass er nicht die geringste Chance gehabt hatte. Er hatte ihr mit einer Peitsche, aus mehreren Lederbändern an deren Enden sich mehrere Knoten befanden, immer wieder gezielt auf die Beine, den Unterleib und ihren Bauch geschlagen - solange bis sie zusammen gesackt war, dass Blut war wie aus Strömen über ihren Körper geflossen. Irgendwann hatte er dann die Fesseln gelöst und sie aufs Bett geschmissen an dem er sie nun festband. Kaum hatte er die letzte Fessel am Bettgestänge befestigt, beugte er sich über sie und packte mit festem Griff ihr Kinn. "Jetzt wirst du mir zu hören Püppchen! DU bist MEIN, für immer und ich werde mir nehmen was mir zusteht. Und dir wird es gefallen!" sagte er langsam und deutlich. Dann drängte er seine widerwertigen Lippen auf ihre und ließ seine Zunge darüber lecken. Krampfhaft presste Raja ihre Lippen zusammen. Als er ihren Widerstand spürte verstärkte er seinen Griff um ihr Kinn und drängte seine schmierige Zunge in ihren Mund, ließ sie darin herum wandern. Gierig leckte er an ihrer Zunge, forderte eine Reaktion. Doch das einzige was Raja als Reaktion darauf brachte, war ein deutliches Würgen, dass ihr die Luft raupte. Dieser Mann widerte sie an und dass er seine Zunge in sie gezwängt hatte war einfach zu viel, doch sie wusste auch dass das nur die Spitze des Eisbergs war. Wieder traf sie ein Schlag ins Gesicht. Natürlich, ihr Würgen hatte ihm überhaupt nicht gefallen. Mit roher Gewalt ergriff er eine ihrer Brüste und drückte zu. Raja keuchte auf vor Schmerz und er tat das Selbe mit der Anderen. Ihre zarten Brüste in seinem eisernen Griff brannten und der Schmerz trieb ihr die Tränen in die Augen. "Du weißt doch, dass mir deine Schmerzenslaute gefallen. Also komm machs noch mal!" säuselte er und drückte noch fester zu. Nur mit aller Mühe verkniff sie sich einen Schrei. Langsam ließ er los, doch leider verließen seine Hände nicht ihren Körper. Seine Finger glitten über ihre schmerzenden Brüste und fingerten grob an ihren Nippeln herum. Sie wusste, dass er jetzt nicht mehr sprechen würde. Er war schon so angeturnt, dass er sich jetzt nur noch auf ihren Körper konzentrieren würde. weiter wanderten seine eckelhaften Hände über ihren Körper, erkundeten jeden Millimeter und begann dann mit seinen schrecklichen Küssen. Immer wieder spürte sie seine Zunge auf ihrer Haut, berührten ihre Brüste, ihre Nippel.
Er näherte sich ihrer Mitte und die Erinnerungen an die vielen Jahre des Missbrauchs, kamen wieder hoch. Gleich würde sie ihn wieder spüren müssen, er würde nicht vorsichtig sein, keine Gnade zeigen. Zu lange hatte er sie nicht gehabt und sie konnte seinen Hunger und seine Erregung spüren. Für einen Moment verließ er ihren Körper-er entkleidete sich. Dann war er wieder da und seine Finger strichen über die Innenseite ihrer Schenkel. Raja zappelte, stemmte sich gegen ihre Fesseln aber natürlich ohne Erfolg. Immer höher krochen seine Finger und erreichten ihre Intimste stellte. Ein Stöhnen entrann seiner Kehle, er genoss es sie wieder zu haben. Seine widerlichen, rauen Finger erkundeten jeden Millimeter, grob befummelte er sein Objekt der Begierde. Zu allem Übel senkten sich seine Lippen auch noch herab und seine Zunge folgte dem Beispiel seiner Finger. Immer wieder leckte er an ihr und dann drangen seine Finger in sie ein. Brutal bohrte er sie tief in sie hinein. Raja konnte den Schrei nicht mehr stoppen. Sie schrie laut auf und ein zufriedenes knurren kam zwischen ihren Beinen hervor. Verzweifelt stemmte sie sich wieder gegen die Fesseln, versuchte sich zu wehren, ihm zu entwinden und schaffte es doch nicht. Immer wieder zogen seine Finger sich zurück und schoben sich doppelt so stark wieder hinein. Sie spürte wie ihre Schleimhäute rissen und ihr Blut, ihr Loch für ihn schmierte. Zufrieden zog er sich zurück, leckte sie genüsslich, drang mit seiner Zunge in sie ein. Tränen liefen über ihr Gesicht und ihr Eckel vor diesem Mann raubte ihr den Atem, schnürte ihre Kehle zu.
Dann spürte sie seine Hände wieder ihre Brüste grob bearbeiten, er nahm ihre Nippel zwischen seine Finger und befingerte sie, rieb sie viel zu fest. Seine Lippen berührten ihre Nippel umschlossen sie und sogen grob daran. Raja keuchte als er zu biss und sie seine Zähne durch ihre Haut dringen spürte. Genüsslich und erregt tat er das selbe mit dem Anderen und wiederholte das Spiel ein paar mal. Dann spürte sie sein steifes Glied zwischen ihren Beinen, er rieb sich fest an ihrer Mitte, geilte sich auf und wurde noch härter. Gleich würde sie richtig leiden, dass wusste sie. Sie kannte das Gefühl ihn in sich zu haben und er war nicht zimperlich. Nein, ganz im Gegenteil, er würde sie solange mit seinem Ding bearbeiten bis er sich vollends befriedigt hatte und sie blutete.
Fest drückte er seine Spitze gegen ihr Loch. Raja schloss die Augen, wusste was gleich kam. Und dann war es auch schon so weit, er war zu hungrig um noch länger zu warten. Hart und tief drang er in sie und befriedigte auf brutale Art seine unbändige Lust.

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Samstag 6. Oktober 2012, 20:03
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Beitrag Re: Die Karpaten
Thursen


Sie waren nun ganz nah. Thursen konnte Raja beinahe spüren und ihre Stimme in seinem Kopf wurde immer Lauter aber es waren nur noch Schreie, keine richtigen Worte mehr. Er beschleunigte seinen Lauf noch einmal und das ganze Rudel folgte.
Und dann schnappte er ihren Duft auf, süß, nach Blumen, Sonne und Liebe. Doch ihr lieblicher Duft vermischte sich mit einem widerlichen, männlichen Gestank, gemischt mit schalem Schnaps und Zigarettenrauch. Verdammt! Noch schneller, er musste noch schneller werden. Er forderte alles von seinen Muskeln, seinem ganzen Körper. Und dann kam das Haus in Sicht und er hörte mehrere Autos näher kommen. Vlad und der Rat! Perfektes Timing. Als Wölfe konnten sie keine Türen öffnen und für Verwandlungen war einfach keine Zeit. Die Autos hielten genau vor dem Haus, als auch das Rudel schlitternd zum stehen kam. Thursen hörte Rajas, Atem hier drausen, es ging ihr nicht gut, gar nicht gut und dieser Bastard war auf ihr, er konnte es fühlen, hörte es an ihrem Atem. Ein tiefes Knurren kam aus seiner Kehle, neben ihm tat Balrock es ihm gleich und das Rudel Folgte. Sie waren eine Einheit! Vlad war schon aus dem Wagen gesprungen und mit ihm der ganze Rat. Vlad brach die Tür auf und das Rudel stürmte-angeführt von Balrock und Thursen-als Vorhut in das Haus. Oben! Thursen preschte die Treppe hinauf. Noch eine Tür, verdammt. Doch Balrock stieß ihn beiseite, war Mensch und brach die Tür auf. Der Anblick des Zimmers war grauenvoll. Überall waren Handschellen an den Wänden und überall standen Töpfe mit einem eckelhaft stinkendem Kraut. Eisenkraut! Und ein Bett, daran angekettet seine Verlobte und auf ihr, in ihr Peter, der sich erschrocken umsah. Thursen heulte auf und rannte knurrend auf den Bastard zu, sprang und riss ihn von Raja herunter. Sie schlugen gegen die Wand und Thursens Zähne bohrten sich durch das Fleisch des Mannes.
"T! Wir übernehmen ihn!" hörte er Vlad hinter sich. Er ließ den Mann zu Boden, verwandelte sich und begann dann Rajas Fesseln zu lösen. Sie war kaum noch bei Bewusstsein, ihr Körper war überseht von Blutergüssen und noch nicht ganz verheilten Peitschenstriehmen. Sie war sehr schwach, brauchte ärztliche Versorgung, Ruhe und Nahrung. Vorsichtig, ganz behutsam wickelte er sie in seinen Mantel und hob sie hoch.
Trotz ihrer Verletzungen, ihres schlechten Zustands versuchte sie sich gegen seinen sanften Griff zu wehren. "Schhh... Ist ja gut mein kleiner, geliebter Engel. Ist ja gut! Ich bin es! Schhh... Engel alles ist gut, du bist jetzt in Sicherheit. Ich bringe dich jetzt nach Hause." flüsterte er sanft, doch sie beruhigte sich nur langsam und wahrscheinlich nur aus Erschöpfung. Vorsichtig trug er sie nach unten. Die Ratsmitglieder keuchten erschrocken auf und machten sofort Platz. Sanft legte er sie auf den Rücksitz des Vans, stieg selbst hinein und bettete ihren Kopf auf seinem Schoss. Liebevoll deckte er sie mit den Decken zu, die sie für sie mitgebracht hatten. Raja war ohnmächtig geworden, aber ihr ganzer Körper zitterte wie verrückt. Der Fahrer des Wagens war endlich da und fuhr sofort los. "Wir fahren in die Villa des Herrn. Die Heilerin Laurina sowie ihre Kinder sind bereits dort." erklärte er und gab mehr Gas. Sanft und liebevoll streichelte er seine Verlobte, er hatte sie nicht beschützen können und jetzt war sie wieder geschändet worden. Sie war so unglaublich blass und schwach. "Sie braucht Blut!" stellte der Fahrer fest. Thursen verdrehte die Augen. Ja, dass wusste er auch schon. Dann wurde ihm ein Messer hingehalten. "Danke!" er ergriff es und schnitt sich die Ader am Handgelenk auf. Blut quoll hervor und er hielt seinen Arm an ihre Lippen. Instinktiv öffnete sich ihr Mund und sein Blut lief hinein, rann ihre Kehle hinab.

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Samstag 6. Oktober 2012, 20:44
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Beitrag Re: Die Karpaten
Raja!


Raja genoss ihren Traum, irgendwann hatte der Schmerz ihr den letzten Funken ihrer Wahrnehmung und ihrer Kraft geraubt und hatte sie endlich das Bewusstsein verlieren lassen, seit dem war Thursen bei ihr, hielt sie und hatte sie gerettet.. Aber genauso glücklich wie sie über diesen Traum war, so sehr wünschte sie sich dass er aufhörte, sie wollte nicht das Glück noch einmal erleben, was sie sowieso nie wieder spüren würde, weil sie sich aufgeben hatte!
Thursen trug sie aus dem Haus, setzte sich mit ihr in ein Auto.. Hielt sie und streichelte sie, bedeckte ihren zierlichen, schmerzenden Körper mit weichen, warmen Decken und blieb bei ihr, bettete sogar ihren Kopf auf seinen Schoss. Wie sehr wünschte sie sich, dass sie Träume war werden würden, dass er wirklich bei ihr war und sie wirklich aus den Händen von Peters befreite! Sie wollte zurück zu ihm, zurück zu ihren Kinder und zurück zu den Menschen, die ihr ein neues - glückliches - Leben geschenkt hatten..
Sie wollte sich in diesem Traum verlieren, es war das Einzige, was ihr von ihrem Geliebten bleiben würde, bis ans Ende ihrer Tage. Plötzlich rang Blut über ihre Lippen, ihre Kehle hinab. Blut, köstliches Blut - drängt durch die animalische Wildheit eines Tieres und die tiefen Gefühle eines Mannes, Rein und dennoch Dunkel, so voller Liebe und dennoch von Hass durchzogen.. Sie kannte diesen süßen, nach Honig und Zimt schmeckenden, dennoch tierischen und wilden - durchzogen von seiner letzen Mahlzeit, ein Eber, warmen und unglaublich köstlichen Geschmack zu gut, es war Thursens Blut, zumindest redete das ihr Kopf ihr ein.. Doch der Geschmack, der Geruch und die Wärme, die sie festhielt, waren zu real um nur ein Traum zu sein. Erst jetzt begriff sie wirklich, Thursen hatte sie wirklich daraus geholt, hatte sie gerettet vor den schmerzlichen Jahren die ihr bevor gestanden hätten und der Einsamkeit die sie, ohne ihn, erfüllt hatte. "Wölfchen..", hauchte sie und versenkte ihre Fänge, völlig ausgehungert und gierig nach mehr, in seinem Handgelenk und trank von ihm, stärkte sich an seinem Blut. Ihre Finger umklammerten seine Hand, schwach - nie und nimmer stark genug ihn fest zu halten, ihn zwingen zu können bei ihr zu bleiben - aber sie brauchte seine Haut unter ihren Fingern. Immer gieriger saugte sie das Blut aus seiner Vene, nahm den warmen, süßlichen und gleichzeitig tierischen Geschmack nur zu gerne war. Immer wieder löste sie ihre Fänge aus seinem Fleisch und bohrte sie ein paar Zentimeter weiter oben in seinen Arm, saugte an ihm und leckte immer wieder über seine Haut. Ihre Augen brannten, ihr Körper war trotz der großen Menge seines Blutes schwach und zitterte, sie schaffte es kaum die Augen offen zu halten, ein klaren Gedanken zu fassen oder auch nur ihn lange genug anzusehen um Lächeln zu können. "Thursen... Wölfchen... danke.. ich .. liebe dich!", stammelte sie, so leise dass sie sich nicht sicher war, dass er sie wirklich verstand. "..warum? du hättest deine kinder..", sie versuchte Luft tief in ihre Lungen zu saugen, um die letzten Worte sprechen zu können doch alles schmerzte sie, jeder Luftzug, jedes Blinzeln, jede Bewegung - selbst das Zittern ihres Körpers und das Schlucken. "..du hättest bei ihnen bleiben müssen!", beendete sie keuchend vor Schmerzen - das Auto hatte ein Schlagloch oder so etwas mitgenommen - und schloss wieder die Augen, sie hatte nicht mehr die Kraft, sie offen zu halten, hatte nicht mehr die Kraft ihn fest zuhalten..
Raja versuchte krampfhaft sich seiner ruhigen Atmung anzupassen, sich auf seinen Herzschlag zu konzentrieren um nicht wieder das Bewusstsein zu verlieren, sie wollte keinen Moment von ihm getrennt sein. Sie spürte noch genau jeden Schlag, jede Berührung und jeden Stoß von Peter, spürte seine Finger auf ihrer Haut und seine Lippen, seine Zunge und seinen Schwanz, der sich völlig erregt, in sie stieß...
"Nicht gehn.. Lass mich.. nicht.. allein!", hauchte sie leise, kaum hörbar, rutschte von seinem Schoss und keuchte, vor Schmerz und Angst - er könnte doch gehen - auf. "Nicht.. bitte.. Ich kann nicht ohne dich und .. die...aron .. maarja..", immer wieder wurde ihr zwischen ihren Worten Schwarz vor Augen, sie hatte Mühe sich auf seinen Herzschlag zu konzentrieren. Immer wieder riss ihre Konzentration, ihr Bewusstsein und sie verlor es, wenn auch nur für wenige Sekunden..
Er durfte sie nicht allein lassen.. Ohne ihn würde Peter sie wieder finden.. sie sich wieder holen und sie weiter leiden lassen, ihrem Körper noch mehr Qualen aussetzen.. Sie sah Peter vor sich, er packte sie zwischen ihre Beine, rieb mit seinen dreckigen Fingern über ihre Mitte, wollte sie erregen und biss wieder in ihre Nippel. "Es ist egal was du tust.. mein Körper, ich .. ich gehöre nur ihm!", murmelte sie schwach und riss die Augen auf, doch anstatt Peters - vor Geilheit erregten - Fratze, sah Thursen sie an, liebevoll und besorgt, angsterfüllt. Schwach hob sie eine Hand an seine Wange, strich mit dem Daumen über seine Lippen...

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Samstag 6. Oktober 2012, 21:22
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Beitrag Re: Die Karpaten
Thursen


Nach einigen Minuten spürte er ihre Fänge in seine Haut eindringen. Oh Gott, tat das gut. Zu spüren das sie ihn erkannte, sein Blut noch immer an nahm. Sie trank unglaublich gierig, klammerte sich mit schwachen, kraftlosen Händen an ihn und biss immer wieder neu zu, völlig ausgehungert. Dann ließ sie von ihm ab, immer noch schwach. Sie stammelte immer wieder Worte. Erst nur ihren Dank und warum er nicht einfach bei seinen Kindern geblieben war und dann veränderte sich ihr Gestammel. Es schien, als glaubte sie wieder in dem Zimmer zu sein mit Peter, der sie missbrauchte.
Thursen zog sie eng an sich, hob sei auf seinen Schoss und wickelte sie fester in die weichen Decken ein. Sanft wiegte er sie und küsste liebevoll ihre Stirn. "Schhh... mein kleiner, geliebter Engel. Er wird dich nie mehr berühren, dort wo er jetzt hin kommt, gibt es für ihn nur Dunkelheit und dort wird er nie wieder heraus kommen. Und du wirst bei deiner Familie sein. Gleich sind wir zuhause, bei Aron und Maarja und Ina. Alles wird wieder gut werden, niemand wird dir mehr weh tun." flüsterte er leise und sanft in ihr Haar. Ihr süßer Duft war verfälscht und überall an ihr konnte er diesen Bastard riechen. Der Gestank des Mannes ließ ihn würgen und seine Wut entflammen.
"Wir sind jetzt da!" sagte der Fahrer und hielt vor Vlads Villa an. Laurina stand im schein der Außenbeleuchtung und wartete ungeduldig auf sie. Thursen stieß die Tür auf, stieg vorsichtig mit Raja im Arm aus und trug sie nach drinnen.
"Da seit ihr ja endlich. Wie geht es ihr?" fragte Laurina hektisch und besorgt. "Es geht ihr nicht gut, aber ich habe ihr Blut gegeben. Dass hat sie schon etwas gestärkt. Bitte sieh sie dir an, hilf ihr, mach die Schmerzen weg." bat er flehend und Laurina nickte stumm.
Thursen brachte Raja in das große Gästezimmer und legte sie behutsam aufs Bett. Laurina stellte sich neben sie ans Bett. "Bitte warte draußen Thursen. Ich werde alles für sie tun was ich kann und hole dich dann wieder rein." wies sie ihn an, doch er rührte sich nicht. Nichts und niemand würden ihn hier weg kriegen, niemals. Als Laurina ihn ansah schüttelte er den Kopf. "Nein, ich bleibe. Ich lasse sie nicht allein." sagte er steif. "Dann bitte stell dich ans Fenster. Lass mich meine Arbeit machen. Und ich will nicht dass du mir dabei zusiehst, niemand." sagte sie streng und ließ keinen Widerspruch zu.
Thursen drehte sich um, ging zum Fenster und ließ seinen Blick über die dunkle Stadt gleiten. Verdammt wäre er bloß nicht zu Vlad gefahren, hätte er ihn einfach am Telefon behalten. Innerlich fluchte er. Er war so ein Schwachkopf, er schaffte es nicht mal seine geliebte Frau zu beschützen. Raja verdiente mehr als einen räudigen Köter.
Und jetzt lag sie da, verletzt, gequält und geschändet, nur weil er einfach ein unfähiger Scheißkerl war.
"So du kannst wieder zu ihr! Aber sei vorsichtig, er hat sie schwer verletzt. Ihre Wunden heilen zwar schnell aber es wird noch lange dauern bis sie wieder die Alte ist und sie wird wahrscheinlich auch noch lange schmerzen haben, im Unterleib und zwischen ihren Schenkeln." erklärte Laurina ihm sachlich aber ihre Stimme zitterte und er konnte die Tränen hören, die ihr aufs T-Shirt tropften.
Vorsichtig setzte er sich zu Raja, betete ihren Kopf wieder auf ihrem Schoss. Sie schlief und sah beinahe friedlich aus. "Sie reagiert auf Medikamente beinahe wie ein Mensch. Ich habe ihr Morphium gegen die Schmerzen gegeben und ein Schlafmittel damit sie heute Nacht in Ruhe schlafen kann. Ina kümmert sich um eure Kinder, sie sind gleich neben an. Ich muss zurück, Thursen. Maja macht sich unglaubliche Vorwürfe. Sie weint die ganze Zeit und will nicht glauben, dass sie nichts dafür kann. Wenn irgendetwas ist, ruf mich an. Mit Alastor bin ich ganz schnell hier." erklärte sie noch und schloss dann hinter sich die Tür. Verdammt, er würde Peter zurück zahlen was er Raja angetan hatte und zwar tausendfach. Liebevoll streichelte er Raja, legte sich zu ihr und zog sie ganz eng an sich. Er würde sie nie wieder allein lassen und wenn er sie mit zur Jagd schleppte oder bei Ina absetzte wenn es nicht anders ging. Nie wieder würde er riskieren dass jemand ihr zu nahe käme und ihr etwas antat. Zärtlich streichelte er sie, küsste sie sanft und begann leise zu summen. Die ganze Nacht würde er sie halten, für sie summen, sie beschützen und wenn sie morgen aufwachte würde er sie zu ihren Kindern und nach Hause bringen, wenn sie wieder stark genug war und er würde sie nähren. Würde ihr alles geben was sie brauchte und was sie wollte!

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Samstag 6. Oktober 2012, 22:09
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Beitrag Re: Die Karpaten
Conan!


Gott, er konnte es einfach nicht glauben. Jetzt schlug er sich tatsächlich durch die Karpaten nur weil er ihren Schmerz gesehen hatte - etwas, was man bei Florentina schon seit Jahrhunderten nicht gesehen hat.
Nein, ihr Blick und die Traurigkeit in ihrer Stimme hatten ihn veranlasst, sich darauf ein zu lassen. Auch wenn er sich gestern Abend, ihr gegenüber und vor allem ihrem Erwählten gegenüber, wie das Letzte benommen hatte, hatte es ihn doch erweicht wie sie beharrlich auf ihn vertraut hatte. Conan wusste, dass eine Entschuldigung fällig war, nicht nur bei Florentina, sondern auch bei ihrem Erwählten - Liam!
Was solls, jetzt musste er erstmal Resa finden und dann konnte er sich über die Entschuldigung für die Beiden Gedanken machen..
Resas Geruch kannte er zu gut und er wusste, wo er sie finden würde - sie hielt sich schon seit ihrer Flucht in den Karpaten auf und hielt sich vor dem Rad versteckt. Er würde sie finden, sie einem ersten kalten Entzug unterziehen und dann, wenn die größte Gefahr gebannt war, würde er sie zurück zu Florentina bringen!
Er wusste, dass es nicht viel Sinn hatte und doch, hatte er sie auch in all den Jahren immer wieder an Resa gedacht, an ihre bezaubernde Art und an die vielen schönen Momente die sie früher gehabt hatten, bevor Florentina abgehauen war. Damals hatte Vlad ihn beauftragt die beiden Mädchen ein bisschen zu überwachen und zu beschützen! Es war ein schöner Auftrag gewesen, die Beiden hatten ihn oft wahnsinnig gemacht und waren dann lachend abgezogen...
"Verdammt, Con! Reiß dich zusammen und such Sie!", schallte er sich selbst und kletterte weiter, er musste Resa einfach finden und wieder nach Hause bringen!

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Freitag 25. Januar 2013, 09:37
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Beitrag Re: Die Karpaten
Dorf Barnar!



Resa


Resa beobachtete sie durchs Fenster, junge Beute, köstliche Beute. Innerhalb 1/10 Sekunde war sie ums Haus gehuscht und hatte die offene Tür entdeckt. Sie machte nie Lärm, war stehts bedacht in ihrer wilden Jagd. Geifer troff von ihren geschärften Fängen und sie sog den Duft ihrer heutigen Beute tief ein.
Lautlos öffnete sie die Tür und mischte sich unter die Gäste. Sie ging vorsichtig vor, die ersten Gäste überraschte sie leise und saugte sie so schnell aus, dass es niemand mitbekam-nicht mal ihre Beute selbst.
Doch das Blut berauschte sie und schon bald griff sie die Gäste offensiv an, trank gierig und rasend vor Blutdurst...

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Freitag 25. Januar 2013, 20:33
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Beitrag Re: Die Karpaten
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Verdammt, er war zu langsam gewesen! Aber er war nun mal kein Vampir und nie und nimmer so schnell wie Resa, in ihrer Gier nach Blut!
Wieder schob er sich Eisenkraut zwischen die Zähne, kaute es durch und spuckte es beiseite. Gestern Abend hatte er sich von einem guten Heiler, der Vampire, Eisenkraut spritzen lassen, damit sein Blut sie anwiderte und sie ihn nicht biss!
Conan wusste nicht, ob er es wirklich schaffen würde sie da raus zu ziehen und sie wenigstens einem kurzzeitigen Entzug zu unterstellen aber er musste es einfach versuchen, musste einfach versuchen ihr Leben zu retten, die kleine Resa retten!
Gott, sie war immer noch so zierlich wie früher - noch immer das zierliche, federleichte -durchaus hübsche - und kleine Mädchen das sie immer gewesen war nur das sie jetzt nicht mehr so sanft, so behutsam war sondern eine eiskalte, blutgierige Mörderin!
Er riss sich aus seinen Gedanken, er durfte jetzt nicht darüber nach denken wer sie mal gewesen war, dass würde sie wahrscheinlich sowieso nie wieder werden. Aber jetzt, musste er sie erst einmal dort raus und weit weg von ihr zurück in den Wald bringen, sie einem kalten Entzug aussetzen!
Conan schluckte als er das Blutbad, das sie auf der Hochzeit angerichtet hatte, sah und verzog das Gesicht angewidert. Noch nie, hatte er sich so vor ihr oder irgendeinem Vampir geekelt und dann sah er sie.
Blutbeschmiert und wie eine Raubkatze an ihrer Beute zerrend, er sah förmlich wie sie ihn leer trank.
Leise trat er hinter sie, sie war so in ihre Beute vertieft dass sie ihn gar nicht mitbekam, er schlang ihr die Arme um den Körper und riss sie von dem, inzwischen toten Mann, los. Es gab keine Überlebenden, sie hatte die gesamte Hochzeitsgesellschaft - von 25 Gästen puls dem Brautpaar - getötet! Er presste sie auf den Boden, drückte sie nieder und presste ihre das Eisenkraut aus seiner Tasche direkt vors Gesicht.
Er sah den Schmerz in ihren Augen und die pure Gier nach mehr Blut.. Gott, sie war einfach nicht mehr das zarte, unberührte Mädchen von damals - nein, die war schon lange tot! Es war ein sinnloses Unterfangen, das hatte er Florentina ja gleich gesagt, und doch hatte er sich aufgemacht um ihr zu helfen, sie vielleicht doch zu retten!
"Jetzt kommst du erst einmal mit mir mit, Kleines..", murmelte er und wartete bis das Eisenkraut ihren Körper erschlaffen ließ, sie bewusstlos wurde und förmlich in sich zusammensackte.
Er warf sich ihren leblosen Körper über die Schultern und zog sein Feuerzeug aus der Hosentasche, zündete ein paar Tischdecken an um das Blutbad verschwinden zu lassen. Da der gesamte Saal aus Holz war, würde alles schnell und sicher verbrennen! Schnell verschwand er mit ihr unter den nächsten Bäumen, rannte immer tiefer mit ihr in den Wald. Er musste so schnell wie möglich mit ihr hier weg, weit weg!
Hoffentlich war das Feuer schnell genug, um alle Spuren zu beseitigen, bevor die Menschen das Feuer bemerkten, das große Unglück bemerkten, was sich dort abgespielt hatte...
Lange lief er einfach nur tiefer in den Wald, bis er wieder zu der Stelle kam, in der er vor wenigen Stunden gesessen hatte und sie beschattet hatte.
Vorsichtig setzte er sie auf den Boden, kette sie an einem Baum mit Eisenketten fest und auch ihre Beine. Er tat es nicht gern, aber er hatte auch keine Lust wegen dieser blutgierigen Schlampe, zu der sie nun einfach einmal geworden war, zu sterben!
"Es ist sinnlos, Kleines. Ich weiß, dass es dir unnötige Qualen bereite aber ich tus nicht für mich.. Sondern für deine kleine Florentina.. Gott, Kleines.. du musst einfach wieder auf die Beine kommen..", murmelte er und ließ sich vor ihr - mit guten Abstand von 2 Metern - auf dem Boden nieder und entfachte vor sich ein Feuer.
Die nächsten Tage, würden sehr lange Tage werden - für sie sogar Tage voller Schmerz und Qual....

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Freitag 25. Januar 2013, 21:13
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