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 PERU! 
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Luna
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Beitrag Re: PERU!
Liam



"Genau, weil fliegen ja nicht schon schlimm genug ist.. werde ich auch noch freiwillig im Meer planschen und mich von einem riesigen Dampfer über den Haufen fahren lassen..", sagte sie und schüttelte den Kopf.
Liam lachte leise!
"Nein, danke ich glaub ich quäl mich dann doch lieber mit dem Flugzeug!", murmelte sie und schloss die Augen. "Keine Angst, Trodaí! Ich werde da sein und dir deine Angst und Anspannung nehmen. Wenn du dass willst kann ich das immer tun!" gestand er ihr leise und wusste immer noch nicht woher dieses tiefe Bedürfnis kam, sie zu beschützen und bei ihr zu sein.
Liebevoll streichelte er ihren Arm und hielt sie sanft fest. Seine Worte waren nicht nur leere Worte gewesen. Nein, Liam meinte was er sagte vollkommen ernst.
"Ich bin froh, wenn ich wieder wegkomme von meiner Schwester...", murmelte sie vor sich hin und lehnte ihren Kopf gegen seinen Arm.
Verdutzt sah er sie an. "Warum? Kannst du sie nicht leiden?" fragte er sie ganz vorsichtig. Lag darin vielleicht ein Grund warum sie sich so sehr selbst geißelte? Vielleicht hatte ihre Schwester ihr weh getan und sie ließ deshalb niemanden mehr an sich heran.
"Egal was es ist Trodaí, ihr solltet es klären! Sei froh dass du sie noch hast, es gibt Menschen und sicher auch Vampire, die dafür sterben würden noch Familie zu haben." sagte er leise und sah sie ernst an.
Ja, es stimmte! Was gäbe er selbst nicht alles dafür wenigstens noch seine Mutter oder einen Bruder zu haben. Doch beides hatte er nicht-einen Bruder oder sowas hatte er nie und seine Mutter war mittlerweile schon 6 Jahre tot..

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Sonntag 20. Januar 2013, 20:49
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Beitrag Re: PERU!
Florentina!


"Keine Angst, Trodaí! Ich werde da sein und dir deine Angst und Anspannung nehmen. Wenn du dass willst kann ich das immer tun!" gestand er ihr leise und sie wusste, dass es keine Lüge war. Nichts in ihrem Körper meldete sich und gab ihr stumm zu verstehen, dass er sie belog.
"Warum? Kannst du sie nicht leiden?" fragte er sie ganz vorsichtig.
"Egal was es ist Trodaí, ihr solltet es klären! Sei froh dass du sie noch hast, es gibt Menschen und sicher auch Vampire, die dafür sterben würden noch Familie zu haben." sagte er leise und sah sie ernst an.
Florentina schüttelte den Kopf, eigentlich hatte sie nicht vorgehabt darüber zu sprechen, geschweige den überhaupt ein Wort über ihre Familie zu verlieren aber jetzt musste sie es wohl, war ihm diese Antwort einfach schuldig nach allem, was er für sie getan hatte!
"Nein, ich mag sie eigentlich..", murmelte sie und schloss die Augen, lehnte sich an ihn. "..nach dem Tod meiner Eltern haben sie und ihr Mann sich um mich gekümmert, sie hat wirklich alles versucht damit ich es lass, mich einzusperren und mich von meiner Umwelt zu isolieren aber ich wollte es nicht, ich wollte einfach meine Ruhe und wollte einfach vergessen...", erklärte sie ihm leise und zwang die Bilder in ihrem Kopf zurück, sie wollte nicht wieder sehen wie sehr sie damals gegen alles und jeden rebelliert hatte und wie weh sie dabei ihrer Schwester getan hatte.
"..ich hab es den Beiden nie leicht gemacht. Weder ihm - den ich einfach nicht für würdig genug akzeptieren wollte den Platz meines Vaters zu übernehmen - noch meiner Schwester. Ich war kaum 18 Jahre alt gewesen da bin ich dort weg, weit weg - ich wollte alles, nur weg von den Beiden und ihrer heilen Welt! Na ja seit dem bin ich eigentlich nur noch dort, wenn es unbedingt sein muss.. das letzte Mal ist jetzt 2 Jahre her ...", erklärte sie ihm weiter und schüttelte den Kopf.
In seinen letzten Worten war ganz deutlich zu hören gewesen, dass ihm seine Familie fehlte. Nein, davon konnte sie nicht reden - eigentlich war sie schon immer froh gewesen, nicht bei Ina und Vlad sein zu müssen, ihr Glück ertragen zu müssen..!
Immer wieder drängten sich ihre Träume hervor, wollten dass sie sich darin fallen ließ und immer wieder tauchten Bilder vor ihren Augen auf, die sie einfach nicht zur Seite drängen konnte! Sie wollte es nicht schon wieder, wollte sich nicht schon wieder in ihren Träumen verlieren.
Sie schüttelte kaum merklich den Kopf und versuchte es einfach wegzulächeln. Das war der einzige Weg den sie hatte um sich selbst einzureden dass alles gut war! Ihre Finger klammerten sich um seine und sie ließ ihren Daumen liebevoll über seinen Handrücken streichen.
"Auch wenn es wahrscheinlich nicht viel ist .. aber ich verspreche dir, dass ich dich nicht allein lassen werde!", murmelte sie leise. Oh Gott, war das gerade wirklich aus ihren Mund gekommen? Hatte sie ihm gerade wirklich versichert das sie immer da sein würde?
"Ich werde dich nicht einfach meinem Schwager überlassen.. und noch weniger werde ich dich in Rumänien einfach so irgendwo sitzen lassen..", sagte sie und klammerte ihre Finger noch fester um seine.
Ja, auch wenn sie nicht glauben konnte, das sie das wirklich gesagt hatte aber sie meinte es so! Sie würde für ihn da sein, wann immer er es wollte und sie brauchte!

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Sonntag 20. Januar 2013, 21:12
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Beitrag Re: PERU!
Liam


Einen Moment schwieg sie, wahrscheinlich überlegte sie was sie ihm sagen oder ob sie ihm überhaupt antworten wollte. Doch dann entschied sie sich anscheinend doch zu antworten.
"Nein, ich mag sie eigentlich..", murmelte sie und schloss die Augen, lehnte sich an ihn. Sanft zog er sie enger an sich. Wenn sie sie mochte, warum mied sie ihre Schwester dann?
"..nach dem Tod meiner Eltern haben sie und ihr Mann sich um mich gekümmert, sie hat wirklich alles versucht damit ich es lass, mich einzusperren und mich von meiner Umwelt zu isolieren aber ich wollte es nicht, ich wollte einfach meine Ruhe und wollte einfach vergessen...", erklärte sie ihm leise und kämpfte ganz offensichtlich wieder gegen ihre Starre an.
"..ich hab es den Beiden nie leicht gemacht. Weder ihm - den ich einfach nicht für würdig genug akzeptieren wollte den Platz meines Vaters zu übernehmen - noch meiner Schwester. Ich war kaum 18 Jahre alt gewesen da bin ich dort weg, weit weg - ich wollte alles, nur weg von den Beiden und ihrer heilen Welt! Na ja seit dem bin ich eigentlich nur noch dort, wenn es unbedingt sein muss.. das letzte Mal ist jetzt 2 Jahre her ...", erklärte sie ihm weiter und schüttelte den Kopf.
Wieder kämpfte sie und Liam berührte sacht ihre Stirn. Seine Gabe schien ihr immer zu helfen damit klar zu kommen und wenn es nötig sein sollte so würde er seine Finger einfach auf ihrer Stirn liegen lassen, damit sie nicht leiden musste.
Ihre Finger klammerten sich um seine und sie ließ ihren Daumen liebevoll über seinen Handrücken streichen. Ein Lächeln huschte über Liams Gesicht und er zog sie sanft enger an sich, streichelte ihren Arm liebevoll.
"Auch wenn es wahrscheinlich nicht viel ist .. aber ich verspreche dir, dass ich dich nicht allein lassen werde!", murmelte sie leise. Liam starrte sie einen Augenblick überrascht an und lächelte dann. Noch heute Mittag hatte sie ihn wieder fort gejagt und jetzt versprach sie ihm bei ihm zu bleiben.
"Ich werde dich nicht einfach meinem Schwager überlassen.. und noch weniger werde ich dich in Rumänien einfach so irgendwo sitzen lassen..", sagte sie und klammerte ihre Finger noch fester um seine.
Liebevoll küsste er sie. "Danke Trodaí, dieses versprechen bedeutet mir sehr viel!" flüsterte er ihr sanft zu. "Aber ist dein Schwager so ein grausamer Mann, dass du ihn für unwürdig hältst, deines Vaters Platz einzunehmen und den an der Seite deiner Schwester und mich vor ihm beschützen willst? Oder ist er einfach nur ein Trottel?" fragte er sie grinsend und küsste sie wieder.
Doch noch ehe er sich wieder von ihr löste begann das Flugzeug stark zu schwanken und zu rütteln. Die Lampen für die Gurte gingen an und eine Durchsage des Kapitäns verkündete dass sie einige Turbulenzen durchflogen.
Florentina klammerte sich ziemlich ängstlich an seiner Hand fest und er legte seine an ihre Stirn. "Schhh... es ist ganz normal, dass es manchmal ein bisschen ruckelt. Entspann dich Trodaí, ich bin hier. Dir wird nichts passieren!" versprach er ihr feierlich und meinte es auch so. Ganz gleich was geschehen würde, er würde sie beschützen.
Die Turbulenzen wurden immer schlimmer und der Kurs des Flugzeugs gefiel ihm nicht. Sie verloren stetig an Höhe und dann begann ein rasender Sinkflug. Scheiße!
Sie flogen nicht mehr! Sie stürzten ab!
Liam nahm die panischen Schrei um sich herum nur am Rande wahr, alles was jetzt zählte war Florentina hier raus zu schaffen und irgendwo, weit weg von der Absturzstelle mit ihr zu landen.
Er löste ihren und seinen Gurt, genau in dem Moment wo eine laute Explosion eines Triebwerks eine Seite des riesen Vogels aufriss. Liam hob Florentina hoch und wartete bis das Flugzeug der Erde so nah war dass er die Umgebung klar erkennen konnte-dann sprang er.
"Was auch passiert, sieh nicht hin und bring dich in Sicherheit!" wies er sie im Sprung an, drängte seine Lippen leidenschaftlich auf Ihre.
Hinter ihnen explodierte das Flugzeug und an ihnen vorbei schoss die Trümmerteile. Er musste sie hier fort bringen!
Liam nahm ihre Hände in seine. "Streck dich aus, so fallen wir schneller.." rief er ihr durch den Wind zu. Doch gerade als sie seinen Anweisungen folge leistete traf ihn ein gewaltiger Schlag im Rücken und ei scharfer Schmerz fuhr durch seinen Körper.
Eines der Trümmerteile hatte ihn glatt durchbohrt.
Liam schrie nicht aber er stieß einen schrecklichen Fluch aus. Er griff an seinen Rücken und ertastete das Teil. Es war groß und scharf. Doch er hatte jetzt keine Zeit sich darum zu kümmern, er musste Florentina sicher zur Erde bringen.
Liam zog sie wieder an sich und kam hart auf dem Boden auf, fing den Aufprall ab und ließ sie ihn nicht spüren. Sanft hielt er sie in seinen Armen und und legte sie dann unter einem Baum vorsichtig auf die Erde, ließ sich neben ihr nieder.
Erst jetzt griff er nach dem Trümmer, der ihn durchbohrt hatte und riss ihn mit aller Kraft heraus. Er schrie nicht, verzog keine Miene, auch wenn der Schmerz ungeheuer stark war. Doch sie sollte es nicht sehen!
"Geht es dir gut Trodaí? Bist du verletzt? Hat dich irgendwas getroffen?" fragte er sie und musterte sie besorgt. Sie schien nicht verletzt zu sein, starrte aber entsetzt auf seinen Brustkorb.
"Keine Angst, es ist nur ein Kratzer.." flüsterte er ihr sanft zu und küsste sie. Doch es war weit aus mehr und dass wussten sie Beide. Mühsam rappelte er sich auf. "Komm wir müssen hier weg..!"sagte er und streckte ihr die Hand entgegen...
Aber ihr schönes Gesicht verschwamm immer mehr vor seinen Augen. "Also konnte man auch einen Vampir sehr einfach töten..." dachte er sarkastisch und schloss die Augen...

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Sonntag 20. Januar 2013, 22:09
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Beitrag Re: PERU!
Florentina!


Er sackte vor ihr auf dem Boden zusammen.
Wie hatte sie das auch nur zu lassen können? Nein, er durfte einfach nicht sterben - nicht hier, nicht heute! Sie brauchte ihn doch..! Hatte er ihr nicht eben noch versprochen immer für sie da zu sein? Nein, sie durfte nicht zu lassen, dass er jetzt hier starb!
Schnell kniete sie sich neben ihm nieder.
"Keine Angst.. Alles wird wieder gut!", flüsterte sie ihm zu und schälte sich aus ihrem Mantel, den sie sich vor dem Flug - am Flughafen - doch noch über gezogen hatte! Gott sei Dank!
Florentina presste den Mantel auf seine Wunde und drehte ihn dann vorsichtig zu sich herum, sodass sein Kopf auf ihrem Schoss lag. Zärtlich strichen ihre Finger über seine Wange und ihr Blick glitt wieder über sein Hemd, es durchnässte immer mehr mit seinem Blut wenn sie ihm nicht bald Blut zukommen ließ, würde er sterben!
Nein, das durfte sie einfach nicht zu lassen!
Sie wusste, dass sie nur eine Möglichkeit hatte sein Leben zu retten und sie wusste auch, was ihr das für Konsequenzen bringen würde! Wenn sie Liam jetzt mit ihrem Blut fütterte, würde sie für immer an ihn gebunden sein.
Aber lieber war sie für immer an ihn gebunden - einen Mann, der ihr unglaublich gut tat und ihr etwas schenkte, was seit Jahrhunderten kein einziger Mensch geschafft hatte - als ihn jetzt hier sterben zu lassen, nach allem was sie ihm zu verdanken hatte!
"Liam, ich werde dir jetzt Blut geben und du wirst trinken! Es ist der einzige Weg, dein Leben zu retten!", erklärte sie ihm ruhig und streichelte liebevoll seine Wange, seine Stirn. "Du brauchst gar nicht zu murren, du wirst trinken!", erklärte sie ihm ruhig und beugte sich zu ihm nach unten, küsste seine Stirn.
"Liam, ich kann einfach nicht zu lassen, das du hier stirbst! Dafür bedeutest du mir einfach zu viel! Hab keine Angst, ich hab dir versprochen dich nicht allein zu lassen - ich werde dir helfen, dass schwör ich dir!", hauchte sie ihm leise zu und griff nach ihrem Dolch, schnitt sich die Pulsader auf und presste ihre Schnittwunde an seine, leicht geöffneten, Lippen.
"Bitte trink, Liam bitte!", flüsterte sie und die Angst schnürte ihr fast die Kehle zu, er war im Augenblick alles, was sie hatte und sie wollte ihn nicht verlieren.
Sie wusste, dass sie ihn immer wieder weggestoßen hatte weil sie sich nicht eingestehen hatte wollen, was er ihr wirklich bedeutete - schon vom ersten Moment an, hatte sie gewusst das er der Richtige ist, ihr Körper hatte es ihr gesagt, sie hatte es die ganze Zeit gespürt auch wenn sie es nicht hatte wahrhaben wollen aber jetzt, wo er hier lag - im Sterben - wurde ihr klar wie naiv ihr Verhalten gewesen war - sie konnte sich so oder so nicht dagegen wehren auch wenn sie sicher nicht freiwillig zu geben würde, dass es so ist - dass er ihr wirklich etwas bedeute!
Zärtlich streichelte sie ihn während sie ihm immer wieder zwang ihr Blut zu trinken.
"Bitte Liam - trink! Ich will dich nicht verlieren..", hauchte sie leise und konnte doch nicht glauben, dass sich in ihren Augen wirklich Tränen sammelten.
Sie wollte ihn nicht verlieren, durfte es einfach nicht! Sie blinzelte die Tränen weg, sie würden ihr Auch nicht helfen - sie musste jetzt Stark sein, für ihn!
Dann endlich begann er zu trinken! Erst vorsichtig, zögernd doch dann wurden seine Züge endlich kräftiger, gieriger!
"So ist gut..Trink weiter! Nimm dir, was dein Körper braucht.. Es gehört dir..", hauchte sie ihm zu, streichelte ihn liebevoll, zärtlich, und küsste immer wieder seine Stirn.
Wie wahr diese Worte doch waren..
Von diesem Moment an, dass wusste sie besser als irgendwer anders, dass ihr Blut nun für immer ihm gehören würde und in ihr breitete, sich so langsam aber sicher, ein tiefes Gefühl des Glücks aus und eine tiefe Ruhe - eine Ruhe die sie schon seit dem Tod ihrer Eltern nicht mehr verspürt hatte!
Und Florentina wusste, dass sie ihn wirklich liebte und nicht nur, weil sie ihm ihr Blut gab! Sie würde immer die Seine sein, ihr Blut und ihre Liebe würden für immer ihm gehören.. auch wenn sie es ihm nie offenbaren würde!

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Sonntag 20. Januar 2013, 22:36
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Beitrag Re: PERU!
Liam



Er spürte die Erde unter sich und auch Florentinas sanfte Finger, hörte ihre zarte panische Stimme.
Doch alles war weit, weit weg und er konnte nicht genau sagen ob es Wirklichkeit war oder nur ein Traum. Langsam entfernte er sich noch mehr von ihrer Stimme, ihren Berührungen und er wusste, dass er sie im Stich gelassen hatte und dass obwohl er ihr gerade erst versprochen hatte immer für sie da zu sein. Verdammt, dass durfte nicht sein, es würde sie für immer den Glauben an alles Gute verlieren lassen.
Nein, er musste kämpfen, musste wieder zu ihr zurück!
Und er schaffte es wieder näher an ihre Stimme heran zu kommen. Er hörte wie sie ihn bat zu trinken. Wo hatte sie Blut aufgetrieben?
Doch dass war erst mal zweitrangig, wichtig war dass er wieder zu Kräften kam und sie keine Angst mehr haben brauchte. Langsam begann er zu trinken und das Blut war tausend mal besser als ihr Konserfenfraß. Süß und heiß floss es seine Kehle hinunter und er spürte wie es sich in seinem Magen sammelte, ihn stärkte und die Wunde zu heilen begann.
Immer kräftiger wurden seine Schlucke, gieriger und er versenkte seine Fänge in dem weichen Fleisch. Das Blut war so köstlich und so stark. Doch der Duft kam ihm seltsam vertraut vor und das Gefühl was sich in ihm ausbreitete war stärker als das einfache sättigende Gefühl von heute Abend und gestern Abend.
Nein, es war ein tiefer Friede, den er noch nie zuvor verspürt hatte. Der Duft hüllte ihn ein und er sah sie vor sich, sah sie in seinen Armen.
Liam wich erschrocken zurück. "Scheiße, was tust du da? Bist du verrückt geworden?!" rief er und sah sie entsetzt an.
Sie hatte sich die Pulsader aufgeschnitten und seine Bissspuren waren ebenfalls in ihrem zarten Handgelenk zu sehen. Zärtlich zog er sie in seine Arme und drückte die Blutung an ihrem Handgelenk ab.
"Gott Trodaí... Ich hätte dich aussaugen können, ich..." stammelte er, zog sie enger an sich und küsste sie. Drängens lagen seine Lippen auf ihren und die Angst um sie, machte ihm noch deutlicher bewusst dass er sie niemals allein lassen wollte. Zärtlich streichelte er ihren Rücken und spürte wie die Wunde sich komplett verschloss und ihr Blut seinen Körper stärkte.
"Geht es dir gut, álainn? Habe ich dir weh getan?" flüsterte er besorgt und sah ihr in die Augen.

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Sonntag 20. Januar 2013, 23:13
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