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 Dörfer 
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Luna
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Beitrag Re: Dörfer
Lange schauten sie einander einfach nur an. Ihre Augen färbten sich violett und ihre Aura wurde sichtbar, färbte sich tief schwarz. Kyriel konnte den Blick nicht von ihr abwenden, spürte in sich dies tiefe Verlangen sie zu berühren, zu küssen ..
Laurina schüttelte den Kopf, schloss die Augen .. und der Nebel verschwand, sie zog die Macht wieder in ihren Körper. Doch Kyriel spürte es wieder, die Veränderung in ihm, in diesem Augenblick.
Einen momentlang saß er einfach nur da, starrte Laurina und bewegte sich keinen Millimeter. Ein Flackern durchzog seinen Körper. Ihre Lippen berührten seine! Moment mal... Wie.. er verstand nicht, wie dass möglich sein sollte..! Zärtlich erwiderte er ihren Kuss und schlang liebevoll die Arme um ihren Körper.
Erst als sie sich von ihm löste, sie schien sichtlich von der Situation verwirrt.. und ihre Augen, ihre Augen schienen zu glühen!
"Wie....?", fragte sie ihn und ihre Augen schienen nicht zu verstehen, was sie sahen. Doch erst als Kyriel den Blick von ihr abwandte und auf den Boden starrte, verstand er. Es war wie bei Tania damals! Er hatte eine feste Hülle bekommen... Er war jetzt Mensch.. irgendwie zumindest! Noch immer konnte Kyriel es nicht fassen, nach über 250 Jahren die er als Schatten verbracht hatte, konnte er die Luft schmecken, den Wald riechen und sie berühren. Vorsichtig trat er auf sie zu, wankend es schien ihm alles so fremd, so neu. "Laurina...", murmelte er und legte seine Hand sanft an ihre Wange, zwang sie ihn anzusehen! "..dass was hier passiert ist, passiert nicht einfach so.. sondern aus einem Gefühl heraus..."
Aus Liebe.. aber Liebe? Nein.. dass konnte nicht sein! Beide mussten das Gefühl für einander teilen .. und, nein! Kyriel verbot sich jeden weiteren, absurden, Gedanken daran! Er sprach nicht weiter, trat noch einen Schritt näher an sie heran und küsste sie wieder, vorsichtig und liebevoll.
Nach all den Jahren war es eigenartig, endlich zu spüren.. Zu schmecken, zu fühlen, zu riechen und sich selbst ganz anders wahrzunehmen! Er löste sich von ihr und seine Lungen füllten sich ganz von allein mit Luft, nahmen den Geruch ihres Atems wahr, den Duft des Walds, der Luft, der Tiere.. selbst den Geruch des schon lange abgebrannten Feuers roch er...
Ein schwaches Lächeln lag auf seinen Zügen. Vorsicht strichen seine Finger über ihre Wange, ihren Kiefer entlang, ihren Hals, ihr Schlüsselbein.... Doch mit einem Mal riss er sich aus von ihr los und wandte sich von ihr ab. "Es ... es tut mir leid!", sagte er und senkte den Blick, was hatte er nur getan?! Wie hatte er sie nur einfach so berühren können? Er hatte doch so viele Menschen gesehen und er wusste doch, dass dies für menschliche Wesen vertraute Berührungen war, die sie nicht mit jedem tauschten.
Sein Körper zitterte, dass erste Mal zitterte er nicht weil ein Windhauch ihn bewegte, nein, er zitterte durch die Anstrengung.. Langsam ließ er sich am Baum sinken, legte den Kopf gegen den Baum und schloss die Augen! Verdammt... jetzt wo er "Mensch" war, fühlte sich alles ganz anders an als er gedacht hatte..
Er ließ den Kopf hängen und begann mit den Fingern auf dem Erdboden vor ihm kleine Muster zu malen. "...ich wollte dir nicht zu nahe treten.. Ich, verzeih mir!", sagte er leise blickte sie aber nicht an, irgendwann setzte sie sich zu ihm und legte ihm eine Hand auf sein Bein, irgendwie bittend als würde sie wollen, dass er sie ansah. Als er den Kopf hob und sie ansah, glühten ihre Augen immer noch - oder schon wieder? Er wusste es nicht! Doch sie glühten. Vorsichtig hob er ein Hand hoch, wollte sie sanft an ihre Wange legen doch er stoppte mitten in der Bewegung, ließ seine Hand wieder sinken. Die Freude der ersten Momente war verblasst.

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Sonntag 12. August 2012, 15:23
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Beitrag Re: Dörfer
"Laurina...", murmelte er und legte seine Hand sanft an ihre Wange, zwang sie ihn anzusehen! "..dass was hier passiert ist, passiert nicht einfach so.. sondern aus einem Gefühl heraus..." Sie blickte in seine Augen und fühlte sich ganz klein. Dass verwirrte sie alles und als er aufstand und sich etwas entfernt an einen Baum setzte machte es sie traurig. Langsam ging sie zu ihm, setzte sich und legte eine Hand auf sein Bein, bittend. "Sieh mich an!" dachte sie flehend und als er es tat flammten ihre Augen wieder auf.
Vorsichtig hob er die Hand, als wollte er sie berühren und ließ sie dann doch wieder sinken. Traurig schlug Laurina die Augen nieder. Eben noch schien er über zu sprudeln vor Glück und nun war er niedergeschlagen. Was hatte sie falsch gemacht?
Laurina erhob sich. "Es... es tut mir leid Lucian!" murmelte sie, wandte sich ab und murmelte Alastors Beschwörungsformel. Nur wenige Sekunden später erschien er und ließ sie aufsteigen. "Ich geh dann mal..." sagte Laurina, ihre Augen waren immer noch violett jedoch hatten sie jeglichen Glanz verloren. Auch ihre Aura war nur noch ein sanfter nebel ohne Farbe. Langsam trabte Alastor los und sie entfernten sich schnell von dem Dorf und von Lucian.

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Sonntag 12. August 2012, 15:48
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Beitrag Re: Dörfer
Kyriel saß allein da. Laurina war einfach gegangen! "Verdammt.. NEIN!", entfuhr es ihm, er sprang auf und rannte ihr hinter. "LAURINA!", rief er ihr hinter her aber sie blieb nicht stehen - er hatte nur eine Chance wenn er sie einholen wollte, nur einen Versuch!
Einen Augenblick lang blieb er stehen, schloss die Augen und ließ sich von der Unsichtbarkeit einnehmen. Ja.. er hatte es geschafft und dann rannte er wieder los, schneller bis er sie erreicht hatte, ein paar Meter vor ihr blieb er stehen und löste sich aus der Unsichtbarkeit heraus. "Laurina! Warte...", sagte er und stellte sich ihr mitten in den Weg! "Warte - bitte!"
Sein Atem ging stoßweise, es war eigenartig zu spüren wie sehr sein Körper die Luft brauchte um zu überleben, es war ein brennendes Gefühl was sich von seiner Kehle bis runter in seine Lungen zog. Kyriel streckte den Arm nah ihr aus, strich sanft über ihre Wange. "Bitte.. geh nicht! Lass mich mit dir kommen...!", flüsterte er leis, er blickte sie direkt an .. betrachtete ihre Augen und ihr Gesicht. Sie war wunderschön und je länger er hier vor ihr stand, je länger er sie betrachtete, umso weicher wurden ihre Züge, umso mehr sehnte er sich danach sie einfach wieder zu küssen.
"Es tut mir leid...", flüsterte er, beugte sich zu ihr herab und küsste sie, liebevoll und innig! Er legte beide Arme um sie, zog sie enger an sich heran und küsste sie, leidenschaftlich und drängend. Kyriel genoss ihre Nähe, genoss den Moment, genoss es ihre Lippen auf seinen zu spüren und ihren Körper berühren zu können.
"..ich.. Laurina...", stammelte er. Kyriel wusste doch selbst nicht, wie er sich die ganze Sache erklären sollte .. wie sollte er es dann ihr erklären? "..ich wollte nicht dass du gehst.. die Situation ist nur komisch.. Es gibt nur ein Gefühl was dies .. hervorrufen kann..."
Zärtlich strich er mit seinen Fingern über ihre Wange und zog ihren Atem ein, ihren Geruch. Es war dass erste was er wirklich wahrgenommen hatte, ihren Geruch.. es schien ihm dass vertrauteste, in einer ihm doch so fremden Welt..

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Sonntag 12. August 2012, 16:27
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Beitrag Re: Dörfer
Hinter sich hörte sie Lucian rufen, doch sie hielt nicht an. Es war nur ein Kuss, ein Kuss zwischen Fremden. Doch dann stand er plötzlich vor ihr und versperrte ihr den Weg. Alastor knurrte. Sanft streichelte sie ihn um ihn zu beruhigen.
"Bitte.. geh nicht! Lass mich mit dir kommen...!" flüsterte er und sah sie direkt an.
Dann küsste er sie, hob sie von Alastors Rücken und zog sie eng an sich. Zärtlich waren seine Küsse und wundervoll warm sein Körper. Laurina schmiegte sich an ihn, noch nie hatte sie es genossen von einem Mann berührt zu werden. Drängend schmiegten sich seine Lippen an ihre und sie genoss das Gefühl!


Stunden standen sie so zusammen, Laurina in Lucians Armen. Was sollte sie nur tun? Laurina kannte dieses Gefühl nicht, der einzige Mann mit dem sie je wirklich engen Kontakt hatte war ihr verhasster Ehemann und ihr Vater. Ihr Mann hat sie immer nur verachtet, sie geschlagen und gequält und ihr Vater war eben ihr Vater. Fürsorglich, liebevoll und ein guter Leher. Doch Lucian war anders! Sanft hielt er sie die ganze Zeit in seinen Armen, nicht besitzergreifend oder brutal, sondern zärtlich und liebevoll.
Sie kannte es nicht, es war ungewohnt und es verwirrte sie schrecklich sich so zu fühlen. Hilflos und doch unglaublich geborgen...
Vorsichtig löste sie sich von ihm und sah ihm in die Augen. Ihre spiegelten sich in seinen und sie sah das intensive, violette Leuchten in ihnen. Laurina lächelte und ließ sich wieder in seine Arme sinken.

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Sonntag 12. August 2012, 19:42
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Beitrag Re: Dörfer
Da stand er nun, eigentlich ziemlich verwirrt und völlig überfordert mit der Situation aber glücklich, mit Laurina in seinen Armen! Vorsichtig zog er sie enger an sich und setzte sich mit ihr auf den Boden, langsam schienen seine Beine taub zu werden..
"Schon komisch.. wie viele lasten man sich mit einem Körper aufhalsen kann ..", sagte er und lächelte sie an. Es verwirrte ihn, er hatte es sich einfacher vorgestellt "Mensch" zu sein, sich einfacher vorgestellt einen eigenen Körper zu haben.
Bei all den Menschen sah es so einfach aus, atmen, gehen, stehen.. alles bereitet seinem Körper die ein oder andere Anstrengung! Gerade wäre er am liebsten wieder in seine Schatten-Gestalt zurück doch dann hätte er Laurina nicht mehr spüren, nicht mehr berühren können.
"Laurina...", murmelte er leise und lächelte sie an. Zärtlich fuhr er mit den Fingerspitzen über ihre Wange, küsste sie liebevoll und innig.
"..es ist eigenartig nach all den Jahren einen menschlichen Körper zuhaben... Komm mit mir zu Joe... Er wird nicht nur dir helfen, er wird auch mir ein paar Antworten geben können, die ich brauche...", sagte er und küsste sie wieder, fuhr zärtlich mit seinen Fingern über ihre, genoss das Gefühl ihrer Haut unter seinen Fingern, genoss ihre Wärme und das Gefühl bei ihr zu sein! Kyriel lächelte.

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Sonntag 12. August 2012, 20:14
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Beitrag Re: Dörfer
Lucian zog sie enger an sich und setzte sich mit ihr auf den Boden. Alastor hatte sich vor Stunden ins Gras gelegt, er langweilte sich.
"Schon komisch.. wie viele lasten man sich mit einem Körper aufhalsen kann ..", sagte er und lächelte sie an. Laurina lachte. "Was hast du denn gedacht, dass du weiter rum schweben kannst?" fragte sie und lachte noch lauter. Er hörte sich an wie ein naives Kind was gerade etwas neues lernte und sich das viel einfacher vorgestellt hatte.
Leise murmelte er ihren Namen und strich ganz sanft mit den Fingerspitzen über ihre Wange, sie lächelte. Es war so ein schönes Gefühl, so sanft und vorsichtig wie er sie berührte. So ungewohnt es auch war, Laurina genoss es in vollen Zügen. "..es ist eigenartig nach all den Jahren einen menschlichen Körper zuhaben... Komm mit mir zu Joe... Er wird nicht nur dir helfen, er wird auch mir ein paar Antworten geben können, die ich brauche...", sagte er und küsste sie wieder, fuhr zärtlich mit seinen Fingern über ihre, genoss das Gefühl ihrer Haut unter seinen Fingern, genoss ihre Wärme und das Gefühl bei ihr zu sein! "Ich brauche keine Hilfe! Ich finde ihn allein! Dass ist meine Suche nicht deine oder Joes. Wenn du was von ihm brauchst hol es dir und komm zurück... Ich kann dir einen Dämon beschwören, dann geht es schneller und ist nicht so anstrengend..." erklärte sie ihm leise und schmiegte sich enger an ihn. Eigentlich wollte Laurina ihn nicht gehen lassen aber sie würde nicht mit zu diesem Joe gehen, nicht noch ein Mann, den sie nicht kannte und nicht kennen lernen wollte.Und dann hörte sie ein Grummeln und musste wieder los lachen. "Und noch eine Last, die ein Körper mit sich bringt: Du hast jetzt auch Hunger und Durst!" sagte sie und reichte ihm ein Stück Brot und ihre Trinkflasche. "Möchtest du jetzt vielleicht doch?!" sie lachte immer noch. Er nahm beides entgegen und lächelte. Laurina setzte sich auf in den Schneidersitz und sah ihm zu. Es war bereits dunkel und die Sterne und der Mond brachten wieder einen Glanz in ihre Violetten Augen, der nur im Sternen- und Mondlicht zu sehen war. Sie murmelte eine Entlassungsformel und Alastor verschwand. Nun konnte er seiner Langeweile Abhilfe schaffen.

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Sonntag 12. August 2012, 20:45
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Beitrag Re: Dörfer
Mit einem Mal grummelte etwas in ihm und erst als Laurina ihm ein Stück Brot und eine Flasche entgegen hielt verstand er es wirklich. Sein Körper verlangte nach Essen.. Er nahm das Stück was sie ihm entgegen hielt und trank einen Schluck. Sie lachte noch immer..
"Klasse Kyriel, mach dich ruhig weiter vor der Frau zum Deppen!", dachte er und versuchte sich vollkommen darauf zu konzentrieren was er tat. Abbeißen, kauen und schlucken - immer wieder und nebenbei sollte er noch Luft holen? Oh mein Gott.. was ein Körper nicht alles so leisten musste. Mit einem Mal verschluckte er sich, hustete und nahm die Flasche die Laurina ihm anbot. Er nahm einen Schluck und langsam beruhigte sich sein Körper wieder! "Verdammt.. hättest du mir nicht sagen, können dass ich trotzdem Luft holen muss, während ich esse?", fragte er sie und musste sich selber das Lachen verkneifen. Wie oft hatte er Menschen dabei beobachten wie sie aßen und jetzt? Jetzt konnte er es nicht .. aber dass auch Laurina lachte, machte die Sache irgendwie nicht ganz so schlimm! Irgendwie machte es ihm glücklich, wenn sie etwas Glück ausstrahlte.
Und dann fielen Kyriel ihre Worte wieder ein. Sie hier, in dieser Gott verlassenen Gegend einfach allein lassen und zu Joe gehen? Nein - dann mussten seine Antworten eben warten! Er würde sie nicht einfach hier allein lassen, egal ob sie sich selbst beschützen konnte oder nicht!
"Laurina... ich lass dich nicht allein.. nicht hier! Meine Antworten können warten.. noch eine ganze Weile!", sagte er leise und strich ihr liebevoll eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die ihre Augen verdeckt hatte. Ein weiches, liebevolles Lächeln machte sich auf seinen Lippen breit. Selbst dass, sie nur anfassen zu können und sich in ihren violetten Augen zu spiegeln, machte ihn irgendwie glücklich!
Kaum merklich strich er mit seinen Fingerspitzen über ihre Wache, sanft über ihre Lippen und ihre Kehle hinab. Er wollte ihren Körper unter seinen Fingern spüren, ihren Herzschlag spüren und ihre Brust, die sich hebt und senkt, mit jedem Atemzug, wollte ihre Haut spüren, jede Bewegung ihres Körper.. einfach alles!
Kyriel wollte ihr nah sein, sie an seinem Körper spüren und doch hätte er ihr auch einfach stumm die ganze Nacht in die Augen blicken können und ihrem Atem, ihrem Herzschlag lauschen können - es wäre für ihn das Selbe gewesen. Seine Lippen zittert leicht bis zu dem Moment an dem er sie auf ihre legte, sie küsste. Leidenschaftlich und innig, jeder Zeit bereit sich von ihr zu lösen, wenn es ihr zu viel werden sollte.
"Danke...", flüsterte er leise und küsste sie wieder, legte seine Lippen zärtlich auf ihre - genoss einfach den Augenblick.

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Sonntag 12. August 2012, 21:47
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Beitrag Re: Dörfer
Ihm beim essen zuzusehen war unglaublich witzig, er verschluckte sich weil er vergessen hatte zu atmen und gab ihr dann die Schuld dafür. Sie lachten beide darüber und es war ein wundervolles Gefühl. Er stellte sich an wie ein Kind, das gerade etwas neues lernte und es sich viel einfacher vorgestellt hatte. Als er fertig war nahm sie die Flasche zurück und verstaute sie in ihrer Tasche. Dann wurde sein Blick ernst und er sagte mit fester Stimme: "Laurina... ich lass dich nicht allein.. nicht hier! Meine Antworten können warten.. noch eine ganze Weile!" Laurina senkte den Blick und eine Haarsträhne fiel ihr ins Gesicht, sanft strich Lucian sie ihr beiseite und lächelte. Sie lächelte, es war so schön wie er sie ansah. Zart wie eine Feder strich er mit seinen Fingerspitzen über ihre Wange, sanft über ihre Lippen und ihre Kehle hinab. Eine Gänsehaut bildete sich auf Laurinas Körper und sie erschauderte ganz leicht. Zärtlich und leidenschaftlich küsste er sie, schmiegte seine Lippen perfekt an ihre. Es war so ungewohnt wie er sie berührte, so vorsichtig und immer so als würde er sich, auf einen Wink von ihr, sofort zurück ziehen.
"Danke...", flüsterte er leise und küsste sie wieder, legte seine Lippen zärtlich auf ihre. Seine Finger streichelten sanft ihren Körper, ein Schaudern durchfuhr sie. Vorsichtig löste sie sich von ihm. "Entschuldige..." flüsterte sie und lächelte ihn an, er sollte es nicht merken. Langsam ließ sie sich wieder in seine Arme sinke und legte ihren Kopf sanft auf seine Brust. Sie lauschte seinem Herz, sanft und ruhig schlug es.
Jeden Atemzug konnte sie hören, spürte wie sich seine Brust hob und senkte und auch jeden Herzschlag spürte sie gegen seine Brust klopfen. Die Ruhe die er ausstrahlte, beruhigte ihre Seele und ließ sie das Geschenk, dass das Leben ihr machte annehmen und sich von dem Glücksgefühl durchströmen.

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Sonntag 12. August 2012, 22:46
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Beitrag Re: Dörfer
Sanft entzog sie sich ihm, entschuldigte sich leise bei ihm und gab sich weniger später wieder in seine Arme, legte den Kopf auf seine Brust. Vorsichtig strich er mit den Fingern über ihre Stirn und dachte darüber nach, was er ihr wohl angetan hatte, dass sie ihn so hasste, dass sie sich so nach Rache sehnte?! Vielleicht war es besser wenn er es nicht wusste, wenn er nie erfahren würde, was er ihr angetan hatte.
"Schon gut... Alles ist gut!", murmelte er ihr beruhigend ins Ohr, strich über ihre Wange und malte kleine Kreise auf ihrem Hals und ihrer Schulter. Seine Finger berührten kaum ihre Haut und doch spürte er sie so deutlich, so weich unter seinen Fingern, wie sich früher ein Luftzug angefühlt hatte... Kyriel schloss die Augen, genoss den Augenblick mit ihr. Erst als das Kribbeln auf seine Haut spürte, ihre Finger die über seine Hand strichen öffnete er die Augen, sah sie an und lächelte. Vorsichtig nahm er ihre Hand in seine, hielt sie fest und schmiegte sich an sie, spürte so nah bei ihr jeden ihrer Atemzüge und jeden ihren Herzschläge fast deutlicher als seinen eigenen.
Erst jetzt, mit einem eigenen Körper, verstand er wieso Tania sich damals für ihre Liebe zu ihrer Frau entschieden hatte, wieso sie damals ihr Leben als Schatten aufgegeben hatte um ein ganz einfaches "menschliches" Leben zuführen. Ja, jetzt wo Laurina so in seinen Armen lag, konnte er es das erste Mal nach vollziehen! Doch er wusste, dass er sein Leben niemals so wie Tania aufgeben würde können, dazu genoss er die Natur, wenn er nicht mehr als ein Schemen war, viel zu sehr. Ja, irgendetwas war zwischen ihm und Laurina aber er wusste nicht, was es wahr - konnte es sich nicht erklären. Auch wenn er wusste, dass ein Schatten nur eine menschliche Hülle aus einem Grund bekam, konnte er nicht glauben, dass es wirklich so wahr.
Laut dem was er gehört und gesehen hatte, bekamen Schatten nur ihren menschlichen Körper "zurück", wenn sie liebten und das Lebewesen diese Liebe auch erwiderte - aber, nein! Dass konnte nicht sein.. irgendwie konnte er genau nicht glauben. "Laurina..", murmelte er leise, küsste ihre Stirn und schloss die Augen. Eigentlich wahr es auch egal, dass was wirklich wichtig wahr, war dass was jetzt zwischen ihnen war! Sie war wichtig! Für einen Augenblick hielt er den Atem an, rührte sich keinen Millimeter, lauschte einfach nur ihrem Atem, ihrem Herzschlag - der jetzt, wo sie ihm so nah war, fast deutlicher als sein eigener. Ein schwaches Lächeln breite sich aus seinen Zügen aus und er zog wieder langsam Luft in seine Lungen.
Zärtlich strich er wieder über ihre Wangen, küsste sie liebevoll und drehte sie dann zu sich um, vorsichtig um ihr nicht weh zutun, denn noch kannte er seinen eigenen Körper kaum, geschweige den ihren! "Laurina..", murmelte er, strich mit seinem Finger unter ihrem Kinn entlang und hob ihren Kopf, so dass sie ihn ansehen musste. "..sag mir, warum du noch hier bist..? Warum du noch bei mir bist..?" Seine Stimme war leise, zögernd. Er wusste nicht ob er die Antwort wirklich hören wollte und dennoch musste er ihr diese Frage stellen, er musste es einfach wissen, wissen ob es wirklich so sein konnte!

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Sonntag 12. August 2012, 23:15
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Beitrag Re: Dörfer
"Schon gut... Alles ist gut!", murmelte Lucian ihr beruhigend ins Ohr, strich über ihre Wange und malte kleine Kreise auf ihrem Hals und ihrer Schulter.
Laurina schmiegte sich an ihn, fühlte sich zu ersten Mal bei einem Mann richtig geborgen und ohne Angst. Kaum merklich berührten seine Finger ihre Haut, strichen über ihren Hals und ihre Schultern. Es war so schön wie er sie berührte, so sanft und liebevoll. Konnte ein Mann auch so sein? Konnte ein Mann sie auch lieben? Immer wieder flüsterte er sanft ihren Namen und küsste ihre Stirn. Liebevoll streichelte er ihre Wange und küsste sie dann, leidenschaftlich und innig, drehte sie dann zu sich um, vorsichtig aber sie erschreck trotzdem. Doch nur leicht und genoss dann wieder seine Nähe und Berührungen.
"Laurina..", murmelte er, strich mit seinem Finger unter ihrem Kinn entlang und hob ihren Kopf, so dass sie ihn ansehen musste. "..sag mir, warum du noch hier bist..? Warum du noch bei mir bist..?" Sie fuhr erschrocken hoch. Was? Wollte er jetzt dass sie ging? War das alles gewesen? "Ich weiß nicht ... es ist schön mit dir!" flüsterte sie und nahm sanft seine Hand. "Du wolltest nur einen richtigen Körper, richtig?!" fragte sie vorsichtig, schloss die Augen und versuchte sich zu beherrschen. Eben noch war sie so glücklich gewesen, hatte geglaubt das Leben meinte es einmal gut mit ihr und schenkte ihr ein wenig Liebe. Jetzt war sie unglaublich traurig, wieder war sie nur Mittel zu zweck gewesen. Ihr Mann hatte sie damals nur geheiratet, weil er dadurch eine unglaublich hohe Mitgift bekommen und damit ausgesorgt hatte. Lucian hatte sie in Sicherheit gewiegt, ihr Herz berührt und das nur um endlich einen Körper zu bekommen, um nicht mehr als körperloses Etwas umherzuschwirren.
"Es war der Kuss, richtig?! Du brauchtest einen Kuss von mir um einen Körper zu bekommen!?" stellte sie fest und stand auf. Und ihre Traurigkeit wandelte sich in Wut, ihre Aura färbte sich schwarz und begann zu kochen und ihre Augen sprühten Funken.
"Sag mir warum, bevor ich dich töte!" rief sie ihm entgegen, griff nach ihrem Dolch und hielt ihn bereit.

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Sonntag 12. August 2012, 23:49
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