Aktuelle Zeit: Mittwoch 18. Juli 2018, 03:23  




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 195 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 16, 17, 18, 19, 20  Nächste
 Dörfer 
AutorNachricht
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll



Genau deshalb wollte sie dieses Blut nicht mehr trinken, diese Zustände waren nicht auszuhalten. Doch wenigstens nutzte niemand mehr ihre toxischen Zustände aus. Sjöll konnte sich einfach nicht rühren, nicht sprechen und ihr ganzer Organismus arbeitete langsamer. Doch das bedeutete nicht, dass sie nicht mit bekam, was um sie herum passierte.
Quentin saß neben ihr und sie wusste genau, dass er vor Panik fast um kam. Doch sie konnte ihm da nicht helfen. Er hatte sie mit seinem Blut genährt und jetzt musste er eben damit klar kommen, dass sie hier halb tot lag. Layla wüsste, dass es bald vorbei war aber die hatte er ja in ihr eigenes Bett gebracht.
Dann hörte sie leise, leichte Schritte und die sanfte Stimme ihrer Tochter. "Gutes Kind, erklär deinem Vater mal wie leichtsinnig er war.." dachte sie stumm und hätte gegrinst, wenn sie denn gekonnt hätte.
"Du hättest ihr kein Blut geben dürfen.. Es ist fast wie Gift für Mama und sie wird toxisch davon." erklärte Layla ihm unverblümt und Sjöll hätte am liebsten laut los gelacht.
Langsam löste sich die Starre und Sjöll war froh darum. Sie regte sich und schlug die Augen auf. "Mein kluges kleines Mädchen!" murmelte sie und Layla sprang lachend aufs Bett. "Mama, warum hast du das gemacht? Du wusstest doch was passiert.." fragte Layla sie streng und stemmte ihre kleinen Hände in die Hüften, ganz so wie sie es tat wenn sie mit ihr schimpfte.
Sjöll lachte leise. "Ich finde einen anderen Weg, versprochen Engel!" sagte sie sanft und wandte sich dann an Quentin. "Es tut mir leid, dass du dir Sorgen gemacht hast aber ich hatte ja versucht es dir zu erklären.."
Sie würde nicht mehr von ihm trinken können, wenn er halb durchdreht und Layla wieder Angst bekam. Auch wenn das Vampirblut sie stärkte, war es dennoch für ihren Körper nicht gut und würde ihn auch irgendwann zerstören. Andere Menschen wurden stark und unsterblich davon, solange sie es tranken, doch Sjölls Körper reagierte einfach anders darauf..

_________________
Bild


Sonntag 14. April 2013, 07:26
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll



Sacht strich sie ihrer kleinen Tochter durch die Haare. Layla und sie hatten den ganzen Morgen im Garten in der Sonne gespielt, doch schon die ganze Zeit hatte sie Sjöll gemerkt dass mit ihrem kleinen Engel etwas nicht stimmte und gerade hatte sie sich in die Arme ihrer Mutter gekuschelt und angefangen zu weinen.
So war es bei Layla immer! Erst versuchte sie sich nichts anmerken zu lassen und dann kuschelte sie sich in Sjölls Arme und klagte ihr ihren Kummer.
"Was ist denn los mein Schatz?" fragte sie ihren kleinen Liebling behutsam und zog sie eng an sich. Layla wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sah ihre Mutter verweint an.
"Glaubst du Papa wird mich je so lieb haben wie du?" fragte die Kleine leise und Sjöll sah sie verwirrt an. "Aber Papa liebt dich doch mein Engel!" sagte sie verständnislos und strich ihrer Tochter die neuen Tränen von den Wangen.
"Warum darf ich dann nicht Papa zu ihm sagen? Und warum hat er uns damals einfach allein gelassen? Ich seh dass er dich gern hat, aber als ich damals dazu kam ist er gegangen.." schluchzte Layla leise und verbarg ihr Gesicht wieder an Sjölls Brust.
"Schhh... ist ja gut mein Schatz! Papa wollte damals nicht gehen, dass kann ich dir versichern. Er hatte vor 2 Jahren einfach keine andere Wahl und er versucht es wieder gut zu machen. Papa liebt dich, glaub mir und warum fragst du ihn nicht einfach mal warum du nicht Papa sagen darfst? Vielleicht ist es ja einfach nur ein Missverständnis und er würde sich sogar freuen, wenn du ihn endlich Papa nennst - schließlich hat er dich auch 2 Jahre lang vermisst." erklärte sie ihrer Tochter, hob sie hoch und ging mit ihr wieder ins Haus.
Im Wohnzimmer saß Quentin, mit einem Buch in der Hand, auf der Couch. Er blickte auf als sie den Raum betraten und Sjöll setzte sich mit Layla zu ihm. Die Kleine rutschte von ihrem Schoss und stellte sich vor ihren Vater.
Irgendwie war das ja schon niedlich.
"Würdest du mir die große Ehre erweisen, dich Papa zu nennen?" fragte sie ängstlich und sehr förmlich. Sjöll lächelte sanft und strich ihrer Tochter liebevoll über die Wange. Wieder traten Tränen in die kleinen Augen, obwohl sie sich auf dem Weg nach drinnen doch schon etwas wieder beruhigt hatte..
Quentin sah auf seine Tochter hinab, ziemlich verdutzt wie es aussah. Sie und Quentin hatten wieder zueinander gefunden, doch mit Layla war das noch so eine Sache und Sjöll führte es darauf zurück, dass er sich einfach erst an alles gewöhnen musste.. aber auch das würde schon noch werden!

_________________
Bild


Montag 6. Mai 2013, 11:49
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Quentin schloss für einen Moment die Augen! Layla, sein kleiner Engel, und Sjöll waren draußen im Garten - einem Ort, der ihm am Tag verwehrt blieb! Lange hatte er die Beiden beobachtete, bevor er sich auf der Couch nieder gelassen hatte und sich wieder in einem seiner Bücher vergraben hatte.
Jetzt betraten seine beiden Frauen das Zimmer und er legte das Buch zur Seite. Sjöll setzte sich mit Layla zu ihm. Die Kleine rutschte von ihrem Schoss und stellte sich vor ihren Vater.
Quentin sah sein kleinen Engel skeptisch an, auch wenn er lächelte. Was wurde das jetzt? "Würdest du mir die große Ehre erweisen, dich Papa zu nennen?" fragte sie ängstlich und sehr förmlich. Er hätte ja mit allem gerechnet, aber damit? Einen endlosen Augenblick sah er sie einfach nur verdutzt an, bevor er sie sanft auf seinen Schoss hob und ihr die Tränen, die über ihre Wange kullerten, wegwischte.
"Also erst einmal, mein kleiner Liebling, brauchst du nicht weinen!", sagte er sanft und küsste ihre Stirn, zog ihren zierlichen Körper enger an seine warme Brust.
"Natürlich darfst du mich Papa nennen, Prinzessin!", sagte Quentin liebevoll und Layla schlang ihm die Arme um den Hals, sanft hielt er sie fest und streichelte sie zärtlich.
Sanft küsste er ihre Wange und setzte sie dann wieder auf seinen Schoss, bevor er ihr wieder über de Wange strich.
Layla glitt irgendwann von seinem Schoss und verschwand mit ihrem kleinen Dämon wieder raus in den Garten. Zärtlich zog er Sjöll dann in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich und innig.
"Ich dachte schon, sie würde es nie sagen..", murmelte er leise und zog Sjöll noch enger an seine warme Brust. Seine Brust war unglaublicher warm, wärmer als die eines normalen Vampirs, durch das Feuer das in seiner Brust brannte..

_________________
Bild


Montag 6. Mai 2013, 12:09
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll


Sjöll lächelte als ihr kleiner Engel wieder nach draußen lief.
Zärtlich zog Quentin sie dann in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich und innig.
"Ich dachte schon, sie würde es nie sagen..", murmelte er leise und zog Sjöll noch enger an seine warme Brust. Seine Brust war unglaublicher warm, wärmer als die eines normalen Vampirs, durch das Feuer das in seiner Brust brannte.
Sjöll lächelte sanft und küsste ihn leidenschaftlich. "Das habe ich mir schon gedacht, dass du es gar nicht erwarten konntest. Sie ist erst 2 und sie hat es sehr ernst genommen, dass du ihr gesagt hast sie könne dich Quentin nennen." erklärte sie ihm leise und schmiegte sich enger an ihn.
Gott, dass sie jemals wieder so glücklich sein würde, hätte sie niemals zu träumen gewagt und jetzt saß sie hier, in seinen Armen, küsste ihn, während ihr kleiner Engel glücklich und frei im Garten spielte.
Sacht glitten ihre Fingerspitzen über seine Brust und sie kuschelte sich enger an seine warme Brust. Sie hatte keine Ahnung wie lange sie noch am Leben war und es war wichtig dass Layla keine Angst mehr hatte, dass er sie nicht richtig liebte. Und sie musste auch Quentin darauf vorbereiten - irgendwie -, doch dass hatte noch Zeit, erstmal wollte sie einfach nur seine nähe genießen, seine Liebe..

_________________
Bild


Montag 6. Mai 2013, 12:30
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll



Sanft strich sie ihrer Tochter durchs Haar und ließ sich von ihrem Schwächeanfall nichts anmerken. Sjöll hatte ihren kleinen Liebling ins Bett gebracht und ließ sie jetzt schlafen, doch dieser Abend wurde überschattet von einer dunklen Wolke.
Noch wusste es außer ihr und Mara niemand, doch heute Nachmittag war sie zusammen gebrochen und hatte eine ganze Weile gebraucht sich wieder zu erholen. Ihr war in der letzten Woche schon immer wieder schwindelig gewesen und sie hatte immer wieder kleine Aussetzer gehabt, aber das heute Nachmittag war noch um einiges schlimmer gewesen.
Sjöll wusste was das bedeutete und es machte ihr Angst, machte sie auch traurig. Eigentlich hatte sie gehofft, dass sich das alles noch etwas hinaus zögerte, doch anscheinend hatte ihr Körper jetzt doch genug von dem ganzen und gab langsam den Geist auf. Das Vampirblut hatte ihrem Körper geschadet und ihn ganz langsam zerfressen. Als die Schwächeanfälle anfingen, hatte Mara sie mit in die private Krankenstation des Rates genommen und die kleine Hexe - die die Station leitete - hatte ihr keine guten Nachrichten überbringen können.
Ihre Organe waren kaputt und ihr Blut massiv verändert. Ihr Körper hatte das Vampirblut abgestoßen, anstatt sich damit zu stärken und die junge Frau hatte ihr gesagt, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis ihr Herz versagen würde. Sjöll schloss vor der Tür ihrer Tochter die Augen und drängte ihre Angst und einfach jedes Gefühl in sich zurück. Sie musste jetzt stark sein - für ihren geliebten Quentin und ihren kleinen Engel!
Dann atmete sie tief durch und ging hinunter ins Wohnzimmer und setzte sich zu ihrem geliebten Vampir, kuschelte sich eng an seine Brust und schlang die Arme um seinen Körper. Noch immer war sie schrecklich erschöpft und sie wusste, dass sich das auch nicht mehr ändern würde. Sie schritt dem Tod entgegen und niemand würde das aufhalten können.
"Wir müssen reden, Quentin.." begann sie leise und ließ ihre Fingerspitzen zart über seine Brust streichen. Ihr war kalt, was daran lag, dass ihr Herz das Blut nicht mehr richtig durch den Körper pumpte und sie eine schlechtere Durchblutung hatte als früher. Doch es war schrecklich schwer mit ihm darüber zu sprechen. Er hatte sie gerade erst wieder bekommen und jetzt musste er sie schon wieder verlieren - und dieses Mal auch noch für immer.
"Ich werde sterben Quentin und das sehr bald! Ich liebe dich, aber ich kann es nicht verhindern und ich habe Angst! Angst um Layla und um dich! Ich hatte gehofft dass es noch Jahre dauern würde, doch jetzt hat mein Körper doch schon aufgegeben. Das Vampirblut hat meinen Körper immer mehr zerfressen und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis mein Herz ganz versagt. Heute Nachmittag hatte ich einen Schwächeanfall und mein Herz hat einige Male ausgesetzt. Ich habe eine ganze Weile gebraucht bis ich wieder auf die Beine kam." erklärte sie ihm leise und schluckte schwer. Sie wollte nicht das er ihre Angst spürte oder ihre Tränen sah.
"Du musst dich um Layla kümmern bitte. Sie ist noch so schrecklich klein und braucht dich, gerade wenn ich nicht mehr bei ihr bin.." bat Sjöll ihn noch leiser und verschluckte die letzten Worte beinahe..

_________________
Bild


Montag 27. Mai 2013, 21:14
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Geschockt starrte er Sjöll an. Was hatte sie da gerade eben gesagt? Er hatte sie und seinen kleinen Engel doch gerade erst wieder bekommen, verdammt er konnte sie doch jetzt nicht schon wieder verlieren! Quentin atmete tief durch. Er musst einfach ruhig bleiben, doch das war gar nicht so einfach, nicht bei dem Schmerz der ihn wieder durchfuhr. Für einen endlosen Moment schloss er die Augen und sog ihren süßlichen Duft tief in ihre Lungen.
In ihm pulsierte das Feuer, sein Körper wurde immer wärmer und irgendwann musste er sich sogar ein Stück von Sjöll lösen, weil er sich nicht mehr sicher war, dass er sich und sein Feuer wirklich im Griff hatte.
Wie sollt er das nur alles ohne sie schaffen? Er brauchte Sjöll doch einfach.. Quentin öffnte irgendwann wieder die Augen und sah, dass Sjöll ihn schon eine ganze Weile forschend ansehen musste.
"Das heißt also ich soll tatenlos daneben stehen?!", fragte er sie ruhig, krampfhaft beherrscht. Auch wenn seinFeuer in ihm Wellen schlug, sich förmlich überschlug, so versuchte er dennoch den Rest seines Körpers still - ruhig - zu halten. Es hatte schließlich keinen Sinn, wenn er sie nur noch mehr in Panik versetzte.
Es schockte ihn, ohne Zweifel, er wusste einfach nicht was er tun sollte. Klar, er hatte sich für alle Fälle das Okay seines Oberhauptes geholt, Sjöll verwandeln zu dürfen - aber würde sie das wollen? Ein Leben führen wie er? Ein ewiges Leben an Seiner Seite?
Quentin erhob sich und begann im Zimmer auf und ab zu laufen. "Wie lange noch?", schon jetzt hatte seine kühle Fassade tiefe Risse und er wusste einfach nicht, wie er sich um Layla kümmern sollte, wenn seine geliebte Frau nicht mehr war - er wollte sie einfach nicht verlieren, konnte es nicht! Er liebte sie doch, brauchte sie, wie die Luft zum Atem.
In der Zeit ohne sie, war er einfach nicht er selbst gewesen, auch wenn er wusste, dass sie in einem Leben ohne ihn wahrscheinlich besser dran wäre, war er einfach zu egoistisch um sie einfach gehen zu lassen und Layla brauchte doch ihre Mutter, sie brauchte Sjöll einfach noch mehr als er slebst.
Irgendwann kniete er sich wieder zu ihr, legte ihr sanft die Hände auf die Knie und küsste sie leidenschaftlich. Ihre Arme schlangen sich um seinen Körper und Quentin zog sie behutsam an seine Brust, küsste sie innig und hingebungsvoll, zärtlich.
Als er sich von ihr löste, ging ihrer beider Atem rascher, keuchend. "Sjöll..", hauchte er und strich ihr behutsam eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Ich kann dich nicht schon wieder verlieren.. ich weiß, dass es keine Sicherheit für dein Überleben ist aber.. vielleicht könnte eine Verwandlung dich reden..", sagte er leise und sah sie lange einfach nur an.
"Ich weiß, dass es schwer für dich ist aber Engel, ich und Layla brauchen dich - ich kann nicht einfach hier rumsitzen und dabei zu sehen, wie du stribst und nichts - einfach nichts - tun..", versuchte er ihr zu erklären. Es musste doch einfach eine Möglichkeit geben, das Leben seiner Geliebten zu retten..

_________________
Bild


Montag 27. Mai 2013, 21:43
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll



Seine lange starre machte ihr Sorge und als er sich endlich wieder bewegte und sie küsste, machte das ihre Sorge auch nicht besser.
Quentin erhob sich und begann im Zimmer auf und ab zu laufen. "Wie lange noch?", fragte er sie und Sjöll schloss die Augen. "Ich weiß es nicht genau! Mein Herz kann jeder Zeit versagen.." murmelte sie leise und sah ihn wieder an.
Irgendwann kniete er sich wieder zu ihr, legte ihr sanft die Hände auf die Knie und küsste sie leidenschaftlich. Ihre Arme schlangen sich um seinen Körper und Quentin zog sie behutsam an seine Brust, küsste sie innig und hingebungsvoll, zärtlich.
Wie lange sie noch hatten konnte niemand sagen, auch Maria hatte ihr keinen Zeitrahmen nennen können.
Als er sich von ihr löste, ging ihrer beider Atem rascher, keuchend und Sjöll war wieder schrecklich schwindelig. So sehr sie das Alles hier genoss, so sehr erschöpfte es sie auch.
"Sjöll..", hauchte er und strich ihr behutsam eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Sie lächelte sanft, ermutigend. "Ich kann dich nicht schon wieder verlieren.. ich weiß, dass es keine Sicherheit für dein Überleben ist aber.. vielleicht könnte eine Verwandlung dich retten..", sagte er leise und sah sie lange einfach nur an. Darüber hatte sie auch schon nachgedacht! Und vielleicht war das gar keine so schlechte Idee, dann würde er sich vielleicht endlich an ihr nähren und sich mit ihr verbinden. So lange sehnte sie sich schon danach, doch bis jetzt hatte Quentin nicht einmal Anstalten gemacht sich an ihr zu nähren und sie so an sich zu binden.
"Ich weiß, dass es schwer für dich ist aber Engel, ich und Layla brauchen dich - ich kann nicht einfach hier rumsitzen und dabei zu sehen, wie du stirbst und nichts - einfach nichts - tun..", versuchte er ihr zu erklären.
Sanft strich sie ihm über die Wange und küsste ihn zärtlich. "Ich würde es gern versuchen, wenn du dazu bereit bist. Ich will euch nicht verlassen, ich will nicht sterben. Ich habe Angst davor, aber ich will mein Glück nicht schon wieder verlieren und dir und meiner Tochter Leid zufügen." antwortete Sjöll ihm mit fester Stimme und küsste ihn wieder.
Dann erhob sie sie sich und rief nach Mara. Diese erschien sofort und musterte sie besorgt. "Kannst du Layla heute Nacht mit zu Adam nehmen, wenn du gehst?!" fragte sie sie und Mara nickte, umarmte sie fest. "Ich drück dir die Daumen! Halte durch, du schaffst das! Und mach dir um Layla keine Sorgen, ich passe gut auf sie auf!" versprach Mara ihr und verließ dann den Raum.
"Sie mich nicht so an, sie ist schon eine ganze Weile mit Adam zusammen und wenn er endlich mit Antonio redet wird er die Bindung mit ihr eingehen!" erklärte sie Quentin, als dieser sie völlig geschockt ansah. Sjöll lächelte sanft.
"Wo willst du es machen?" fragte sie ihn und schlang ihre Arme fest um seinen Hals, schmiegte sich eng an ihn und hoffte inständig das alles klappen würde und es nicht das letzte Mal war, dass er sie hielt...

_________________
Bild


Montag 27. Mai 2013, 22:29
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Er konnte es einfach nicht glauben, doch das, hatte jetzt auch erst einmal nicht wirklich Bedeutung. Jetzt zählte nur seine geliebte Frau und dass sie es überlebte. Er wusste, wie hoch die Gefahr war, dass sie ihm einfach unter den Fingern weg starb und er dennoch nichts dagegen tun konnte und er wusste, wie sehr er sich dann hassen würde doch er musste es einfach versuchen, musste versuchen seinem kleinen Mädchen die Mutter zu erhalten.
Behutsam hob er Sjöll hoch und trug sie nach oben ins Schlafzimmer, er wusste, dass wenn sie es nicht überleben würde, er sowieso nicht mehr, hier in diesem Zimmer schalfen würde..
Für einen Moment schloss er, vor der Tür, die Augen und brachte sie dann nach drinnen, schloss die Tür hinter sich. Behutsam legte er sie auf dem Bett ab und strich ihr über die Stirn, küsste sie. "Ich liebe dich, Engel.. egal, was passiert!", versprach er ihr noch einmal und küsste ihre Stirn, bevor er sich aus seinen Anzug schälte und auch sein Hemd, so dass er nichts mehr als seine Hosen trug, ließ er zu Boden fallen.
Sie musste sterben um so zu werden wie er..
"Engel, enstpann dich.. vertrau mir..!", murmelte er ihr behutsam zu und küsste ihre Wange noch einmal, bevor er ihre Haare weg von seinem Hals streifte und zu biss. Er musste von ihr getrunken haben und sie musste sein Blut danch sofort zu sich nehmen, vielleicht hatten sie so dann eine Chance..
Er trank nur vorsichtig und doch spürte er, wie die Bindung sich festigte und sie gänzlich zu der Seinen machte. Jeden Schlug schlugte er mit bedacht, genüsslich und langsam herunter, er wollte diesen Moment einfach auskosten. Quentin schob jede Gier und jedes Verlangen beiseite, er wollte sie einfach nur noch retten - doch er durfte nicht zu viel nehmen..
Schon nach wenigen Schlücken, wurde ihr Körper schwach unter seinen Fingern und sofort riss er sich selbst das gesamte Handgelenk auf, nachdem er ihre Wunde verschlossen hatte, und führte ihr sein Blut an die Lippen. "Engel, du musst jetzt trinken, dass hier ist die Einzige Chance die wir haben..", hauchte er ihr zu, seine Stimme war brüchig vor Angst und sein Körper bebete vor Enspannung, auch ihr gieriges Trinken machte es für ihn keinen Schritt leichter..

_________________
Bild


Montag 27. Mai 2013, 22:52
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll



Man sah ihm seine Verblüffung deutlich an, doch dafür hatten sie jetzt keine Zeit. Sie mussten es versuchen! Es war einfach ihre letzte Chance zusammen bleiben zu können und gemeinsam ihre Tochter groß zu ziehen.
Behutsam hob er Sjöll hoch und trug sie nach oben ins Schlafzimmer. Vor der Tür schloss er einen Moment die Augen und brachte sie dann nach drinnen, schloss die Tür hinter sich. Behutsam legte er sie auf dem Bett ab und strich ihr über die Stirn, küsste sie. "Ich liebe dich, Engel.. egal, was passiert!", versprach er ihr noch einmal und küsste ihre Stirn, bevor er sich aus seinen Anzug schälte und auch sein Hemd, so dass er nichts mehr als seine Hosen trug, ließ er zu Boden fallen.
Sjöll lächelte ihm sanft zu. "Ich weiß! Ich liebe dich auch!" erwiderte sie und sah ihn entschlossen an.
"Engel, entspann dich.. vertrau mir..!", murmelte er ihr behutsam zu und küsste ihre Wange noch einmal, bevor er ihre Haare weg von seinem Hals streifte und zu biss. Sjöll kannte das Gefühl nur zu gut und erschrak nicht, aber sein Biss war ganz anders als die der anderen Männer. Quentins Biss war so machtvoll, so befreiend und wundervoll, dass Sjöll genüsslich die Augen schloss und sie tatsächlich entspannte.
Er trank nur vorsichtig und doch spürte konnte sie genau spüren wie die Bindung entstand und sie gänzlich zu der Seinen machte.
Das war es was sie gewollt hatte! Es war wundervoll es zu spüren, selbst wenn die Möglichkeit bestand, dass sie gleich sterben könnte.
Schon nach wenigen Schlücken, wurde ihr Körper schwach, Sjöll spürte wie das Leben aus ihr heraus sickerte. Sie musste sterben um ein Vampir zu werden und genau das tat sie gerade. Quentin löste sich von ihrem Hals und sofort riss er sich selbst das gesamte Handgelenk auf, nachdem er ihre Wunde verschlossen hatte, und führte ihr sein Blut an die Lippen. Nur noch schwach bekam sie mit was er tat und wusste, dass sie jetzt von ihm trinken musste, ihren Part erfüllen musste.
"Engel, du musst jetzt trinken, dass hier ist die Einzige Chance die wir haben..", hauchte er ihr zu, seine Stimme war brüchig vor Angst und sein Körper bebete, als sie endlich ihre Lippen auf die Wunde drückte und gierig zu trinken begann.
Große Schlucke nahm sie aus seiner Ader und schluckte schnell, gierig. Sie konnte die Augen nicht mehr offen halten, aber ihr Körper handelte so oder so nur noch automatisch, instinkthaft. Und dann war es vorbei! Sie hörte auf zu trinken und ihr Körper fiel schlaff in die Kissen zurück.
Es war wie die troxischen Zustände die sie schon kannte, nur das ihr Herz jetzt raste und dann vollkommen aussetzte. Einen Moment war alles schwarz, still und leer und dann explodierte es heiß in ihrem Körper, bevor es eisig wurde und dann wieder eine normale Wärme annahm.
Sjöll riss erschrocken die Augen auf und schnappte laut nach Luft. Alles war unglaublich scharf um sie herum und tausend Gerüche - die sie noch nie wahrgenommen hatte - drangen auf sie ein. Dann bemerkte sie das sie den Atem gar nicht mehr brauchte und ganz um sonst so rasch Luft geholt hatte..
Sie sah sich langsam um und sah direkt in Quentins Augen. "Fühlt es sich so an?" fragte sie ihn flüsternd und legte den Kopf leicht schief. Nie hätte sie gedacht das es so schnell gehen würde.
In all den Büchern hatte sie gelesen, dass es manchmal mehrere Stunden dauern konnte und bei ihr waren es nur Minuten gewesen. Sie war ei Vampir! Sjöll spürte eine unglaubliche Kraft in ihren Gliedern, spürte wie ihr Körper wieder stark war und der Tod von ihr gewichen war. Lächelnd schob sie ihre Hand in seine. Eigentlich hatte sie gedacht, dass es sie erschrecken würde, vielleicht sogar anwidern würde, doch das tat es nicht.
Sie war jetzt wie er und nichts und niemand konnte ihr mehr etwas anhaben..

_________________
Bild


Montag 27. Mai 2013, 23:24
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Die Sekunden, die sie reglos da lag, kamen ihm wie Stunden vor und jede einzelne zehrte an seinem Nervenkostüm. Was, wenn sie es doch nicht überlebte? Wenn es einfach zu spät gewesen wäre, nicht genug? Sein Blut vielleicht auch einfach nicht stark genug..?
Quentin schloss gequält die Augen, je länger sie einfach so da lag, umso nervöser wurde er. Er durfte sie doch jetzt nicht einfach verlieren, Layla brauchte ihre Mutter!
Und dann schnappte sie laut ach Luft und sofort sah er zu ihr, sie hatte die Augen weit aufgerissen und saß im Bett, sie atnete nicht mehr und als sie ihre Finger in seine schob, atmete er erleicht aus. Ihr Haut war kühler als seine, um einiges. Sie hatten es geschafft..
Quentin hob sie hoch, presste sie fest an seine Brust und drängte seine Lippen leidenschaftlich auf Ihre, innig und fordernd, hingebungsvoll. Gott, wie er diese Frau liebte. Durchs Quentins gesamten Körpe pulsierte sein Feuer, rasend und unglaublich heiß, die Freude und das pure Glück ließen sein Feuer einfach überkochen. Doch er konnte einfach nicht anders als Sjöll noch enger an seine warme Brust zu pressen und sie leidenschaftlich udn drängend zu küssen.
"Ich liebe dich, meine Liebste!", hauchte er, mit den Lippen ganz dicht an ihren, und bettete sie dann wieder vorsichtig in die Kissen. "Ja, aber du wirst dich daran gewöhnen, Engel.. Mit der Zeit wird es einfacher werden, normaler.. aber..", begann er und brach zwischen drinen doch ab.
Schon ewig hatte er sich dies hier vorgenommen und doch, schreckte er vor dem entdgültigen Schritt noch einen Moment zurück. Würde sie das wirklich wollen? Quentin wusste es nicht, aber sie hatte es gewagt, sich verwandeln zu lassen, warum sollte sie es denn nicht wollen?
Er setzte sicj zu ihr an die Bettkante und holte etwas aus seinem Nachtschrank, behutsam stellte er die kleine Schachtel auf ihr Knie. "Sjöll, ich will mein Leben nie wieder ohne dich ertragen müssen. Du und Layla seit mein Leben, ich will euch beide einfach nicht mehr hergeben .. Willst du meine Frau werden!?", fragte er sie udn verschluckte sich bei seinen letzten Worten fast.
Die Anspannung pulsierte durch seinen Körper und ließ auf seiner Haut immer wieder kleine Flammen entstehen. Vorsichtig öffnete er die Schachtel auf ihrem Schoss und offenbarte ihr den Ring..

Bild

_________________
Bild


Montag 27. Mai 2013, 23:54
Profil
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 195 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 16, 17, 18, 19, 20  Nächste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | designed by Vjacheslav Trushkin for Free Forums 3 & Free Forums/DivisionCore.
phpBB3 Forum von phpBB8.de