Aktuelle Zeit: Mittwoch 18. Juli 2018, 03:23  




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 195 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 15, 16, 17, 18, 19, 20  Nächste
 Dörfer 
AutorNachricht
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Layla strahlte ihre Mutter an und erzählte ihr voller Stolz, dass das Zimmer ihr gehören würde genau wie der kleine Dämon, wenn sie ihn behalten dürfte und genau das, war seine Bedingung gewesen - Sjöll musste damit einverstanden sein, den kleinen Kerl zu behalten. Quentin lächelte, er war froh, dass Layla glücklich war und vielleicht konnte er auch Sjöll wenigstens ein bisschen Glück schenken.
Irgendwann, während er noch ziemlich in seinen Gedanken versunken da saß, schickte Sjöll Layla in die Dusche und die Kleine folgte. Sie war ein wundervolles Kind aber genau das, hatte er ja schon immer gewusst, Sjöll würde eine wundervolle Mutter sein!
"Danke! Sie ist so glücklich, ich hab sie schon lange nicht mehr so strahlen sehen. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll.." begann sie und Tränen traten in ihre Augen. "Sie hat nie irgendwas für sich gehabt - nicht so richtig zumindest -, auch wenn ich alles getan habe damit es ihr an nichts fehlte. Ich bin dir schrecklich dankbar, dass du dich um sie kümmerst! Danke.." ihre Stimme klang am Ende erstickt und sie brach ab.
Quentin schüttelte den Kopf. "Nur weil ich damals gegangen bin, heißt das nicht, dass ihr mir egal seit oder es je wart.. Nie..", sagte er leise und trat zu ihr, nach dem er das Buch wieder in die Lücke geschoben hatte.
"Das Haus habe ich kurz vor ihrer Geburt gekauft.. eigentlich solltet Ihr hier leben.. Unten ist eine riesige Bibliothek, weil du doch Bücher so geliebt hast.. neben an im Raum stehen die ganzen alten Musikinstrumente die du früher in dem Haus in Deutschland so geliebt hast, auch die Gitarre auf der ich dir oft was vorgespielt habe.. Natürlich kannst du diese Räume noch heute nutzen - sie stehen dir, wie alles hier, zur freien Verfügung. Wenn du möchtest, kannst du dann auch mit Mara - meiner Haushälterin - oder Tess einkaufen gehen, ich kann mir vorstellen, dass du und Layla froh seit, alles los zu werden, was dieser Mistkerl besorgt hat... Ich würde die Kosten dafür nur zu gern übernehmen..", erklärte er ihr ruhig und strich ihr sanft eine Strähne hinters Ohr, die ihr aus ihrem Zopf rausgerutscht war.
Ein Lächeln umspielte seine Lippen als er daran dachte, dass sie die letzten beiden Tage die Haare offen getragen hatte... Früher hatte sie es gehasst, wenn ihr die Haare ins Gesicht gefallen waren, nur all zu oft, hatte er ihr die Haare wenn sie eingeschlafen war aus dem Zopf gelöst, um sie wenigstens wenn sie schlief, mit offenen Haaren betrachten zu können.
Für einen Moment schloss er die Augen, bevor er die Schultern wieder straffte und ihren einen Kuss auf die Stirn gab. Er wusste, dass er sich endlich von ihr lösen musste und von der Vorstellung, sie könnte ihn irgendwann noch lieben.. Gott, fast 2 Jahre hatte er sein Leben mit ihr geteilt und dann doch wieder nicht. Sein Leben war ein Schatten gewesen und sie hatte ihm wenigstens ein paar Sonnenstunden hinein gezaubert und ihm etwas Glück geschenkt, ihn einfach geliebt.
Sie hatte nie hinterfragt, was er tat wenn er ging oder warum er manchmal Tagelang weg war, nein, sie hatte es einfach akzeptiert und ihn umso mehr geliebt, wenn er endlich wieder zu ihr zurück gekommen war. Morgen, vor 4 Jahren, war er Sjöll zum ersten Mal in Griechenland über den Weg gelaufen, damals hatten sie gemeinsam mit rund 33 anderen Studenten eine Studienfahrt gemacht und verdammt, schon damals hatte er sich unwiderruflich in sie verliebt und hatte gewusst, dass sie immer die Eine sein würde..
Quentin riss sich aus seinen Gedanken. Vorbei! Es gab kein Zurück, nicht in diese glückliche Zeit. "Auch wenn ich euch verlassen habe, will ich dennoch das du weißt, dass du und Layla.. mir niemals egal waren und es auch nie sein wertet!", erklärte er ihr noch einmal und lächelte als Layla in einem Kleid, dass Mara ihr gegeben haben musste, das Zimmer betrat. "Das Kleid hat mir Mara gegeben!", erklärte sie strahlend und kuschelte sich an ihre Mutter.
"Wie gesagt, solltest du dich entschließen, es zu wollen, sag einfach Bescheid, dann kümmer ich mich darum..", erklärte er und strich Layla liebevoll durchs Haar. "..und solltest du etwas Essen wollen, bedien dich. In der Küche ist alles mögliche, wenn du spezielle Wünsche hast, wende dich einfach an Mara, sie wird dann alles nötige besorgen! Gäste sind in diesem Haus etwas besonderes - etwas einmaliges!", erklärte er ihr weiterhin und strich ihr sanft über die Wange..

_________________
Bild


Donnerstag 11. April 2013, 13:38
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll



"Auch wenn ich euch verlassen habe, will ich dennoch das du weißt, dass du und Layla.. mir niemals egal waren und es auch nie sein wertet!", erklärte Quentin ihr noch einmal und lächelte als Layla in einem Kleid, dass nicht das Ihre war, das Zimmer betrat. "Das Kleid hat mir Mara gegeben!", erklärte sie strahlend und kuschelte sich an Sjöll.
Sjöll lächelte sanft. "Es sieht wundervoll an dir aus mein Schatz!" sagte sie und strich ihr liebevoll durch die Haare. Sie hatte ihre Tochter noch so frei und glücklich gesehen und schon wieder traten ihr Tränen in die Augen.
"Wie gesagt, solltest du dich entschließen, es zu wollen, sag einfach Bescheid, dann kümmer ich mich darum..", riss Quentins Stimme sie auf ihren Gedanken und sie wischte sich schnell die Tränen wieder weg. Er strich Layla liebevoll durchs Haar. "..und solltest du etwas Essen wollen, bedien dich. In der Küche ist alles mögliche, wenn du spezielle Wünsche hast, wende dich einfach an Mara, sie wird dann alles nötige besorgen! Gäste sind in diesem Haus etwas besonderes - etwas einmaliges!", erklärte er ihr weiterhin und strich ihr sanft über die Wange.
Sjöll schloss die Augen. Diese kleine Berührung von ihm, ließ ihr Herz schneller schlagen und zerriss es gleichzeitig wieder.
Sie liebte ihn noch immer und doch wusste sie genau, selbst wenn Layla und sie ihm nicht egal waren, dass es keine Zukunft mit ihm gab. Ihre Liebe hatte keine Chance mehr. Ganz gleich wie sehr sie ihn liebte, er empfand nicht mehr das Selbe, es war nur noch das Pflichtgefühl was ihn veranlasste sich um sie und Layla zu kümmern.
"Danke!" sagte sie mit rauer Stimme und hob ihre Kleine dann hoch.
"Was hältst du davon wenn wir mit Luke in den Garten gehen Engelchen?" fragte Sjöll ihre Tochter und küsste sanft ihre Stirn.
Layla nickte freudig und Sjöll nickte Quentin zu, bevor sie das Zimmer verließ und der kleine Dämonenkater ihnen hinterher sprang. Sie setzte Layla wieder auf ihre eigenen Füße, doch die starrte entsetzt auf ihre Hände. Verdammt, sie standen wieder in Flammen!
Sofort kniete Sjöll sich zu ihrer Tochter und erstickte das Feuer mit ihren Händen. Sie umschloss die kleinen Hände und wartete bis das innere Brennen ihrer Kleinen aufgehört hatte. Layla schloss die Augen kurz und als sie sie wieder öffnete liefen ihr die Tränen über die Wange. Sjöll zog ihren kleinen Engel in die Arme und hielt sie ganz fest. "Schhh.. ist doch gut mein Schatz! Ist doch gut! Es ist aus, es ist vorbei und niemand hat es gesehen. Hab keine Angst, Liebling!" flüsterte sie ihrer Tochter sanft zu und wiegte sie beruhigend. "Sieh dir nur deine Hände an Mama! Immer tu ich dir weh.. dass ist nicht gut, ich will das das aufhört.. Bitte Papa darf das nicht erfahren, wenn er das weiß, dann hat er mich nicht mehr lieb und nimmt mir auch bestimmt Luke wieder weg.." schluchzte Layla und Sjöll zog ihr kleines Mädchen enger an sich.
"Keine Angst, ich werde dich immer beschützen und niemals zulassen dass irgendwer es erfährt! Alles wird wieder gut! Es ist nur heute, dass weißt du doch und dann ist es erst einmal wieder vorbei!" versicherte Sjöll ihr und erhob sich dann.
"Ich bin gleich wieder da, Liebling! Fang schon mal an mit Luke zu spielen solange. Ich versorg nur schnell meine Hände. Keine Angst niemand bekommt etwas mit." versprach sie ihrer ängstlichen Tochter nochmal und ging dann zurück ins Haus.
Im Badezimmer suchte sie nach Verbandsmaterial, um ihre Hände zu versorgen, die übersät waren mit großen, frischen Brandblasen. Doch sie fand einfach nichts und als sie sich umdrehte stand auch noch Quentin in der Tür. Unauffällig zog sie ihre Hände in die Ärmel ihres Cardigan zurück..
Lächelnd sah sie ihn an und wollte sich eigentlich an ihm vorbeischieben, doch sein Duft ließ sie inne halten. Gott, sie erinnerte sich nur zu gut daran und um so länger sie stehen blieb, umso stärker hüllte sein Duft sie ein und Sjöll konnte einfach nicht anders. Ihre Arme schlangen sich um seinen Nacken und ihre Lippen legten sich zärtlich auf seine. Innig küsste sie ihn und schloss die Augen..

_________________
Bild


Donnerstag 11. April 2013, 14:38
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Für einen Moment schloss er die Augen und schlang ihr dann die Arme um den Körper, zog sie enger an sich heran und erwiderte ihren Kuss zärtlich. Vorsichtig hob er Sjöll hoch und zog sie noch enger an seine Brust. Seine Finger ließ zärtlich über ihren Nacken kraulen und genoss es.. Verdammt, er sollte das nicht tun - er sollte sie nicht so küssen sollte nicht empfinden was er empfand und doch, tat er es..
Quentin konnte einfach nicht anders als sie vorsichtig auf dem Bett abzusetzen, sie in seine Kissen zu betten und seine Lippen wieder auf ihre zudrängen. Leidenschaftlich küsste er sie und drängte sich eng an sie, ließ seine Finger zärtlich über ihren Hals, ihre Schultern und ihre Arme streichen. Immer wieder drängte er seine Lippen auf Sjölls und küsste sie innig und leidenschaftlich. Er schmiegte sich enger an sie und Sjöll schlang ihre Arme fester um seinen Hals.
Doch das sie ihre Hände fern von seinem Körper hielt, machte ihn stutzig und er löste sich vorsichtig von ihr. Liebevoll griff er mit nach ihrer Hand und sah die Brandwunden darauf. Und er erkannte sie wieder, wusste genau, woher sie entstanden waren und wieso Sjöll versuchte sie so schnell vor ihm zu verstecken. Gott, er kannte diese Wunden nur zu gut von seiner eigenen Mutter! Sie hatte sie in seiner Kindheit eigentlich ständig, bis er es geschafft hatte seine Gabe zu kontrollieren. Danach war das Feuer in seiner Kindheit eigentlich nur noch ausgebrochen, wenn er Getrunken hatte..
"Sie kann es also tatsächlich...", murmelte er vor sich hin. Gott, er konnte es nicht glauben. Aber er konnte nur zu gut verstehen, dass Sjöll es versuchte zu verstecken! Seine Mutter hatte es damals schon immer so getan, schon allein wegen seinem Vater der jedes Mal wenn er an die Decke gegangen war, wenn er wusste, dass er seine Gabe nicht im Griff hatte.
"..das war Layla, seh ich das richtig?!", fragte er sie aber sie schüttelte den Kopf. "Und woher hast du die dann zum Teufel?! Erzähl mir doch nichts, Sjöll. Ich kenne die Anzeichen, besser als du und irgendwer..", versuchte er ihr zu erklären doch Sjöll werte das völlig ab, nahm Layla in Schutz.
Für einen Moment gab er auf und dachte darüber nach, wie er ihr die Angst nehmen konnte. Und entschied sich schlussendlich für die einfachste Methode. Niemand wusste eigentlich von seiner Gabe, weil er sie so gut wie unter Verschluss hielt und drängte sie zurück bis er allein unten in seinem Keller stand. Dort unten sah wenigstens niemand den verbrannten Boden, die Flammen die ihn vollkommen einhüllten und wie er sich in jedem aufflammen immer mehr verlor.
Quentin streckte die Hand aus und schloss für einen Moment die Augen, bevor er einzelne Flammen erst über seine Fingerspitzen flackern ließ und dann auf seiner ganzen Handfläche, bis das Feuer deutlich sichtbar in seiner Hand brannte.
"Willst du mir jetzt immer noch sagen, sie kann das nicht?", fragte Quentin sie ruhig, lächelte aber sanft. "Glaub mir, meine Mutter hat es früher nicht anders gemacht.. Sie hat Angst davor, oder? Du auch?", fragte er sie weiterhin ruhig und ganz sachlich.
Gott, es gab schlimmeres, sie musste nur früh genug lernen es zu beherrschen, gänzlich, bevor es anfing sie zu verzehren, so wie es bei ihm war...

_________________
Bild


Donnerstag 11. April 2013, 15:26
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll


Quentin schlang ihr die Arme um den Körper, zog sie enger an sich heran und erwiderte ihren Kuss zärtlich. Vorsichtig hob er Sjöll hoch und zog sie noch enger an seine Brust. Seine Finger ließ er zärtlich über ihren Nacken kraulen und Sjöll verlor völlig das Zeitgefühl. Alles schien egal und nichtig, nur noch er und seine Lippen zählten, seine Nähe.
Vorsichtig setzte er sie auf dem Bett ab, bettete sie in seine Kissen und seine Lippen drängten wieder auf Ihre. Leidenschaftlich küsste er sie und drängte sich eng an sie, ließ seine Finger zärtlich über ihren Hals, ihre Schultern und ihre Arme streichen. Immer wieder drängte er seine Lippen auf Sjölls und küsste sie innig und leidenschaftlich. Er schmiegte sich enger an sie und Sjöll schlang ihre Arme fester um seinen Hals. Gott, sie war im Himmel!
Sie wollte sich nie wieder von ihm lösten, wollte das dieser flüchtige Moment niemals endete. Aber natürlich war es schon viel zu schnell wieder vorbei und Quentin löste sich von ihr. Liebevoll griff er nach ihrer Hand und sah die Brandwunden darauf. Sofort entzog sie ihm ihre Hand wieder und schob sie unter ihren Körper. Verdammt nein! Sie hatte es Layla doch versprochen..
"Sie kann es also tatsächlich...", murmelte er vor sich hin und Sjöll sah ihn verwirrt an. "..das war Layla, seh ich das richtig?!", fragte er. Sjöll schüttelte sofort den Kopf, aber natürlich war es schon längst zu spät. "Und woher hast du die dann zum Teufel?! Erzähl mir doch nichts, Sjöll. Ich kenne die Anzeichen, besser als du und irgendwer..", versuchte er ihr zu erklären doch Sjöll werte ihn ab.
"Layla hat damit nichts zu tun! Ich wollte ihr in der Küche Kakao machen und kam mit dem Herd nicht klar, habe die falsche Flamme angestellt und dann drauf gefasst. Es ist nicht schlimm wirklich, ich hatte nur gehofft im Bad was zu finden, um es zu verbinden." erklärte sie ihm schnell und lächelte.
"Ich bin halt einfach ungeschickt in der Küche.." fügte sie hinzu und küsste ihn noch einmal flüchtig. Irgendwie musste sie ihn ablenken und Männer waren relativ einfach vom eigentlichen Thema abzubringen.
Doch Quentin nicht, er ließ sich nicht beirren. Verdammt, ihr Armes kleines Mädchen..
Er streckte die Hand aus und schloss für einen Moment die Augen, bevor einzelne Flammen erst über seine Fingerspitzen flackerten und dann auf seiner ganzen Handfläche, bis das Feuer deutlich sichtbar in seiner Hand brannte. Vollkommen perplex starrte sie auf die Flammen in seiner Hand - es waren genau die Selben, die Layla hervor brachte.
"Willst du mir jetzt immer noch sagen, sie kann das nicht?", fragte Quentin sie ruhig, lächelte aber sanft. "Glaub mir, meine Mutter hat es früher nicht anders gemacht.. Sie hat Angst davor, oder? Du auch?", fragte er sie weiterhin ruhig und ganz sachlich.
Sjöll schloss kurz die Augen und sah ihn dann flehend an. "Sie hat schreckliche Angst vor ihrem Feuer, aber sie kann es eigentlich ganz gut beherrschen. Und nein, ich habe keine Angst davor, ich könnte vor nichts Angst haben was mit ihr zu tun hat - egal was es ist. Bitte sprich sie nicht darauf an, sie kann nichts dafür und sie kann es wirklich beherrschen, doch sie hat gestern getrunken und dann kommt es manchmal vor, dass es hervorbricht - aber auch nicht immer. Sag einfach nichts, bitte. Sie hat schon genug Angst, dass du es erfahren könntest und sie nicht mehr lieb hast." erklärte sie ihm und schloss die Augen wieder.
"Bitte, sie kann nichts dafür und sie ist doch so glücklich! Ich hab sie noch nie so glücklich gesehen, bitte sei ihr nicht böse!" bat sie ihn flehendlich. Gott nein, er durfte sie dafür einfach nicht verurteilen. Layla hatte ihn so schrecklich gern und war so glücklich ihren Papa zu haben. Sjöll würde alles tun, nur damit ihr kleiner Engel glücklich war.
Sie schloss die Augen und betete, dass er es einfach fallen lassen würde, dass er einfach ignorierte. "Layla ist ein gutes Kind und ich werd auf sie aufpassen, es passiert nicht wieder. Ich sorge dafür!" sagte sie und sah Quentin wieder an...

_________________
Bild


Donnerstag 11. April 2013, 16:03
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Er schüttelte den Kopf.
"Was ist der Grund, das sie so eine Angst davor hat, die kommt ja nicht von ungefähr..", bemerkte er und zog Sjöll in seine Arme. "Hey, sie ist trotzdem meine Tochter! Völlig egal, ob sie kann, was ich kann oder nicht! Ich will ihr nur helfen..", fügte er ruhiger hinzu.
Gott, er kannte nur zu gut, wie Layla sich fühlte. Als Kind hatte er auch schreckliche Angst gehabt, das irgendwer davon erfährt, gerade das sein Vater diese Ausfälle mitbekam.
Sanft küsste er ihre Stirn. "Weißt du, sie darf es nicht immer unterdrücken, muss lernen es zu handhaben bevor es anfängt sie zu verzehren.. Lass mich ihr die Angst nehmen, nicht heute und nicht jetzt.. Keine Sorge! Aber bitte.. lass mich Layla die Angst davor nehmen, ich werde ihr zeigen, dass ich es auch kann und das sie lernen kann, dass das Feuer auch gut sein kann und sie einfach nur lernen muss es zu handhaben..", erklärte er Sjöll ruhig und strich ihr über die Wange.
Quentin wollte seiner Tochter doch einfach nur helfen, ihr zeigen, dass es okay war und absolut nichts schlimmes oder böses, dass sie das Feuer besaß. Nein, ehrlich gesagt, war er sogar ziemlich stolz, dass er seiner Tochter zeigen konnte, wie sie es lernte damit sie keine Angst davor haben brauchte.. Er allein konnte ihr helfen, es zu beherrschen und er würde seinem kleinen Mädchen helfen!
Sie sollte keine Angst vor etwas haben, dass so sehr Teil von ihr sein würde, ihr Leben lang. Er würde seinem Kind helfen, sowie seine Mutter damals versuchte hatte ihm zu helfen, aber keiner hatte damals sein Feuer verstehen können. Seine Mutter hatte ihn schützen wollen aber es nicht geschafft, sein Vater hatte ihn jedes Mal dafür nur bestraft und auch seine Schwestern - bis auf Tess - hatte ihn dafür verabscheut.
"Glaub mir, ich wurde dafür lange genug verurteilt, deswegen weiß nicht einmal mein Oberhaupt von meiner Gabe. Nur du, Mara und Tess aber ich will das Layla keine Angst davor haben muss, es ist nichts schlimmes..", erklärte er sanft und beruhigend. Quentin wollte nicht, dass Layla oder auch Sjöll Angst davor hatten oder Angst, vor dem was er tun könnte!
"Ich werde sie genau wie dich, immer lieben..", murmelte er leise aber er wusste, dass Sjöll ihn verstanden hatte. Dann erhob er sich aus dem Bett und ging an den kleinen Teil seines Kleiderschranks in dem noch seine Klamotten hing. Dort heraus nahm er eine seiner schlichten beigefarbenen Anzugshosen und eines seiner dunkelblauen Hemden.
"Es ist gut, dass sie kann, was sie kann..", erklärte er leise und zuckte mit den Schultern. Immer noch mit dem Rücken zu ihr, entkleidete er sich einmal komplett und schlüpfte dann wieder in seine Hosen und zog sich das Hemd über.
Langsam schloss er die Knöpfe wieder als er sich umdrehte und richtete den Kragen seines Hemdes...

_________________
Bild


Donnerstag 11. April 2013, 16:28
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll



Quentin schüttelte den Kopf und Sjöll schloss wieder die Augen. Verdammt, wenn er sie darauf ansprach oder sie dafür jetzt sogar mied.. dass würde ihrem kleinen Mädchen noch mehr Angst davor machen.
"Was ist der Grund, das sie so eine Angst davor hat, die kommt ja nicht von ungefähr..", bemerkte er und zog Sjöll in seine Arme. Ohne darüber nachzudenken, dass es ja nicht mehr wie früher war, kuschelte sie sich enger an ihn und legte ihren Kopf auf seine Brust.
"Sie war gerade mal ein halbes Jahr alt, als es einfach aus ihr heraus brach. Ich war nebenan im Badezimmer - ich war gerade von einem Auftrag zurück gekommen - und sie war krank gewesen, erholte sich gerade wieder. Layla hat sie lange genährt gehabt, war frisch gestärkt gewesen und dann gab es im Garten einen Schusswechsel. Irgendwer hatte sich unbefugt Zutritt verschafft und Layla hat sich schrecklich erschrocken - dass ich nicht bei ihr war, hat es wahrscheinlich noch schlimmer gemacht. Sie hat das ganze Zimmer abgefackelt!" erzählte Sjöll ihm leise und sah es ganz genau vor sich.
Ihr kleiner Engel, völlig verschreckt und weinend auf dem abgebrannten Bett und das ganze Zimmer schwarz und verbrannt. Es war schrecklich gewesen und Pedro hatte alles noch mal schlimmer gemacht.
"Pedro war außer sich, als er kam und es sah. Er hätte sie wahrscheinlich totgeschlagen, wenn ich nicht dazwischen getreten wäre, bevor er sie auch nur anrühren konnte. Leider hat er keine Rücksicht darauf genommen, dass sie noch anwesend war, als er seine Wut dann an mir ausließ.." Sjöll schloss wieder die Augen. Sie sah es vor sich, wie er sie erst schlug, dann fast gänzlich aussaugte und sich an ihr verging, als sie schon kaum noch bei Bewusstsein war.
Layla hatte das Alles mit ansehen müssen, genau wie Pedros Leibwächter, denen er sie danach auch noch vor die Füße geworfen hatte.
Danach hatte sie ihr Feuer immer unterdrückt und immer wenn es doch hervorbrach, wie eben im Garten, hatte Sjöll es vertuscht. Doch jeder der Brandblasen an ihren Händen, versetzte Layla wieder zurück an den Tag, an dem es zum ersten mal geschehen war.
"Hey, sie ist trotzdem meine Tochter! Völlig egal, ob sie kann, was ich kann oder nicht! Ich will ihr nur helfen..", fügte er ruhiger hinzu.
"Sie will es nicht.. Sie erträgt dieses Feuer einfach nicht und ich habe ihr geholfen einen Weg zu finden, wie sie damit leben kann!" hielt Sjöll dagegen. Sie wollte einfach nicht, dass er sie damit quälte, selbst wenn er ihr damit ja nur helfen wollte.
Sanft küsste Quentin ihre Stirn und Sjöll war froh, dass er da war wo die Erinnerungen an die Nacht sie wieder zu übermannen drohten.
"Weißt du, sie darf es nicht immer unterdrücken, muss lernen es zu handhaben bevor es anfängt sie zu verzehren.. Lass mich ihr die Angst nehmen, nicht heute und nicht jetzt.. Keine Sorge! Aber bitte.. lass mich Layla die Angst davor nehmen, ich werde ihr zeigen, dass ich es auch kann und das sie lernen kann, dass das Feuer auch gut sein kann und sie einfach nur lernen muss es zu handhaben..", erklärte er Sjöll ruhig und strich ihr über die Wange.
"Sie weiß, dass es nicht immer schlecht ist! Wenn Pedro es mal wieder übertrieben hatte und ich so blutleer war, dass ich nur noch am zittern war, weil mir so kalt war, hat sie es eingesetzt um mich zu wärmen. Sie kann damit umgehen, aber sie will es einfach nicht." erklärte sie ihm und schmiegte sich sofort enger an ihn. Er hatte die selbe Wärme, wie Layla..
"Glaub mir, ich wurde dafür lange genug verurteilt, deswegen weiß nicht einmal mein Oberhaupt von meiner Gabe. Nur du, Mara und Tess aber ich will das Layla keine Angst davor haben muss, es ist nichts schlimmes..", erklärte er sanft und beruhigend.
Sie nickte langsam und schloss an seiner Brust die Augen.
"Ich werde sie genau wie dich, immer lieben..", murmelte er leise und Sjöll sah zu ihm auf. Lieben...
Sie küsste ihn, sie konnte einfach nicht anders! Er hatte gesagt, dass er sie noch immer liebte und seine Tochter auch. Doch dann erhob er sich aus dem Bett und ging an seinen Kleiderschrank. Dort heraus nahm er eine schlichten beigefarbenen Anzugshosen und ein dunkelblaues Hemd.
Sjöll ließ sich in die Kissen zurück fallen.. Verdammt, warum musste das Schöne immer so schnell vorbei sein..?
"Es ist gut, dass sie kann, was sie kann..", erklärte er leise und zuckte mit den Schultern. Immer noch mit dem Rücken zu ihr, entkleidete er sich einmal komplett und schlüpfte dann wieder in seine Hosen und zog sich das Hemd über. Sie betrachtete seine Muskeln und schwärmte. Gott, sie wusste genau wie sich seine Haus und diese wundervollen Muskeln unter ihren Fingern anfühlen würden.. Nein, darüber durfte sie jetzt nicht nachdenken. Doch sie konnte auch den Blick einfach nicht abwenden, musste ihn einfach weiter betrachten.
Langsam schloss er die Knöpfe, als er sich umdrehte und richtete den Kragen seines Hemdes.
Sjöll stand auf und schlang ihm die Arme um den Hals, küsste ihn leidenschaftlich, innig. "Layla liebt dich auch!" sagte sie und küsste ihn wieder, "Und ich habe dich immer geliebt und tue es heute noch genauso wie vor 2 Jahren.." schloss sie, bevor sie ihn wieder zu sich aufs Bett zog und ihn wieder zu küssen begann.

_________________
Bild


Donnerstag 11. April 2013, 17:34
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll


Sjöll fing ihren kleinen Liebling auf und drehte sich mit ihr im Kreis. Es war ewig her, dass sie so losgelöst mit ihrer Tochter hatte spielen können und sie genossen es Beide in vollen Zügen. Ihre Freiheit und ihr Glück hatten sie Quentin und seinem Rat zu verdanken und langsam gewöhnte sie sich auch an ihr neues Umfeld.
Rumänien war ein schönes Land und sie hatte mit Mara angefangen die Sprache des Landes zu lernen, genau wie Layla. Ihr kleines Mädchen machte sich dabei aber wesentlich besser als sie. Die Kleine war schon immer sprachgewandt gewesen und lernte auch rumänisch unglaublich schnell. Sie konnte sich schon jetzt teilweise über einfache Dinge mit Mara unterhalten und Sjöll stand verständnislos daneben.
Ihr kleiner Schatz! Layla war ihr Ein und Alles und ein Leben ohne sie konnte sie sich gar nicht mehr vorstellen, selbst jetzt noch wo sie ihren geliebten Quentin wieder hatte. Der trat gerade zu ihnen und Sjöll wandte sich zu ihm um, strahlte ihn an. Auch Layla lachte ihm entgegen und sprang aus ihren Armen, rannte zu ihrem Vater und warf sich in dessen Arme.
Quentin fing seine Tochter auf und Sjöll stiegen schon wieder die Tränen in Augen. Sie hatte sich noch immer nicht daran gewöhnt, dass ihre Tochter und sie jetzt so viel Glück hatten und Liebe. Langsam trat sie auf ihn zu und lächelte zu ihm auf.
"Da bist du ja endlich wieder!" sagte sie glücklich und strich ihm über den Arm. Wenn Layla dabei war, war sie noch immer unbeholfen, unsicher. Sie war es einfach nicht gewohnt ihre Mutter teilen zu müssen und auch für Sjöll war es nicht einfach, weil sie nicht wusste wie weit Quentin eine Bindung wirklich wieder wollte.
Er hatte ihr zwar gesagt, dass er sie noch immer liebte und dass er nicht zulassen würde, dass sie je wieder von ihm weggebracht wurden. Doch sie wollte ihn nicht bedrängen oder etwas überstürzen.
Sie liebte ihn so sehr und sie wollte nichts kaputt machen. Liebevoll strich sie Layla über die Wange, die sich aus den Armen ihres Vaters löste und zu Luke rannte, um wieder mit ihm zu spielen. Sjöll wandte sich an Quentin. "Wo bist du gewesen? Layla hat einige Male nach dir gefragt und ich habe mir Sorgen gemacht." erklärte sie ihm und schob ihre Hand fast beiläufig in seine.
Wie gern würde sie ihn jetzt küssen und sich ein wenig in seine Arme kuscheln.. Noch immer hatte sie schmerzen und heute Morgen hatte sie leichtes Fieber gehabt. Die Bisswunden wollten und wollten nicht heilen, was natürlich daran lag, dass sie kein Vampirblut mehr zu sich nahm.
Das war auch noch so ein Problem zwischen ihnen. Er war unsterblich, genau wie Layla, doch sie alterte und sie würde schon in wenigen Jahren älter sein als er. Sie würde gebrechlicher werden, anfälliger für Krankheiten und Verletzungen und irgendwann würde sie auch sterben. Vielleicht war es sogar gut, dass sie keine richtige Bindung wieder eingingen, so würde ihr Tod vielleicht nicht ganz so schrecklich werden...
"Du wirst dich doch immer um Layla kümmern, oder?! Auch wenn ich nicht mehr bin und sie schon lange erwachsen ist?!" fragte sie ihn vorsichtig. Eigentlich wollte sie dieses Thema einfach vergessen, aber sie musste einfach sicher sein, dass Layla immer jemanden haben wird, der für sie da war..

_________________
Bild


Samstag 13. April 2013, 18:38
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Für einen Moment schloss er die Augen, bevor er Layla auf ihre eigenen Beine stellte und ihr sanft über die Stirn strich. "Kleiner Liebling, ich glaub in der Küche gibt es mit Mara bestimmt irgendwo ein Eis für dich..", sagte er leise und deutete Mara Layla mit sich zu nehmen.
Mara streckte der Kleinen die Hand entgegen und Layla sprang quietschvergnügt neben Mara her, raus aus dem Raum. Gott, er liebte dieses kleine Mädchen so schrecklich sehr und war so froh, die Beiden - Layla als sowohl auch ihre Mutter - endlich wieder bei sich zu haben! Gerade jetzt, wo er stundenlang mit Nikolaj irgendwelche Gespräche geführt hatte und den nächsten Auftrag für Morgen Abend durch geplant hatte, merkte er doch, wie schrecklich leer sein Leben gewesen war, ohne die Beiden!
Zärtlich schlang er Sjöll die Arme um den Hals.
"Wer sagt den, dass ich dich sterben lasse?!", fragte er sie leise und küsste zärtlich die Mulde hinter ihrem Ohren. Dies war einfach keine Unterhaltung die Layla mitbekommen sollte oder gar musste.
"Ich dachte eigentlich du nimmst ..", murmelte er und biss sich selbst ins Handgelenk, hielt es ihr dann entgegen. "..das hier.." Sie starrte ihn ziemlich entsetzt an, doch Quentin zuckte nur mit den Schultern.
"Na ja.. ich bezweifle, dass du du ewig darauf angewiesen sein willst, dir mein Blut oder überhaupt Blut zuführen zu müssen.. also fällt eine Verwandlung ja aus.. aber ich habe ganz sicher nicht vor, dich so schnell wieder gehen zu lassen und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir 70 Jahre nicht reichen!", erklärte er ihr leise und küsste sie leidenschaftlich..

_________________
Bild


Samstag 13. April 2013, 20:12
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Dörfer
Sjöll


Zärtlich schlang er Sjöll die Arme um den Hals und sie schmiegte sich an ihn. Sie liebte ihre kleine Tochter schrecklich, doch sie genoss auch die wenigen Momente mit Quentin. Er gab ihr wieder ein Gefühl von Sicherheit und Stärke, die sei die ganzen Jahre nur vorgetäuscht hatte.
Vielleicht konnte sie mit ihm wieder ein bisschen mehr die Alte werden und ein wenig von dem zurück erlangen, was Pedro ihr genommen hatte.
"Wer sagt den, dass ich dich sterben lasse?!", fragte er sie leise und küsste zärtlich die Mulde hinter ihrem Ohren. Sjöll schloss genüsslich die Augen. Traurig sah sie ihn wieder an und strich ihm sanft mit den Fingerspitzen über die Brust. Es gab nur 2 Möglichkeiten, damit sie nicht starb und Sjöll wusste dass eine für sie nicht mehr in Frage kam und wusste nicht ob sie für die Andere schon bereit war - oder es je sein würde.
Sie wollte kein Vampirblut mehr in sich aufnehmen und eine Wandlung wäre etwas sehr endgültiges! Doch sie wusste, wenn sie ihn nicht leiden lassen wollte und wieder fest bei ihm und mit ihm sein wollte musste sie sich für eine der Beiden Varianten entscheiden.
"Ich dachte eigentlich du nimmst ..", murmelte Quentin und biss sich selbst ins Handgelenk, hielt es ihr dann entgegen. "..das hier.." Sie starrte ihn ziemlich entsetzt an, doch Quentin zuckte nur mit den Schultern, ganz so als wäre das nichts besonderes..
"Quentin.." begann sie leise und stoppte sich dann doch. Sie wusste nicht wie sie ihm das erklären sollte, ohne ihm weh zu tun.
"Na ja.. ich bezweifle, dass du du ewig darauf angewiesen sein willst, dir mein Blut oder überhaupt Blut zuführen zu müssen.. also fällt eine Verwandlung ja aus.. aber ich habe ganz sicher nicht vor, dich so schnell wieder gehen zu lassen und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir 70 Jahre nicht reichen!", erklärte er ihr leise und küsste sie leidenschaftlich..
Sjöll schmiegte sich enger an ihn, erwiderte seine Küsse zärtlich. "Mir auch nicht! Aber ich kann dein Blut nicht nehmen Quentin.. Pedro hat mich so oft gezwungen sein Blut zu trinken, ich weiß nicht ob ich das kann.." murmelte sie leise und senkte ihren Blick. Vielleicht wäre eine Wandlung doch die bessere Alternative.
Sie nahm seine Hand in ihre, in dessen Handgelenk er sich gerade gebissen hatte und strich zärtlich darüber, das Blut weg und küsste die Wunden. Sein Blut auf ihren Lippen schmeckte viel süßer, als Pedros, als sie es sich von den Lippen leckte. Genüsslich schloss sie die Augen.
Und dann drückte sie ihre Lippen auf die beiden Löcher und begann zu trinken. Sein Blut war ganz anders als Pedros, süß und köstlich, warm. Sjöll schloss die Augen und trank gierig. Was sie sonst gezögert hatte, war sie jetzt umso begieriger. Sie genoss es sein Blut zu schmecken und kuschelte sich in seine Arme.
Nur langsam löste sie sich von seinem Handgelenk und leckte die Reste seines Blutes von ihren Lippen. Als sie ihn ansah, lächelte sie, doch als sie einen Schritt machte begann sie zu schwanken und vor ihren Augen verschwamm alles. Sie streckte die Hand, halt suchend, nach Quentin aus, bekam ihn aber nicht zu fassen und geriet aus dem Gleichgewicht, fiel rücklings...

_________________
Bild


Samstag 13. April 2013, 21:17
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Dörfer
Quentin.



Vorsichtig strich Quentin über Sjölls Stirn und küsste sie behutsam. Schon seit Stunden saß er an ihrem Bett, streichelte sie liebevoll und war froh, dass er Layla dazu überreden hatte können, dass sie bei Mara blieb und dort war sie schlussendlich todmüde eingeschlafen war. Dort hatte er sie irgendwann geholt und behutsam in ihr Bett gebracht, sie eine halbe Ewigkeit gestreichelte bevor er sich wieder zu Sjöll gesetzt hatte. Er war froh, dass Layla das dieses Mal nicht hatte sehen müssen, er wollte sich gar nicht vorstellen, wie oft das kleine Mädchen diese Szenarien gesehen hatte.
Gott, Pedro hatte verdammtes Glück dass er schon Tod war, sonst hätte er einen verdammt qualvollen und elendigen Tod bekommen.
Behutsam wickelte er Sjöll noch fester in die Bettdecke ein, zog sie noch enger an sich. Langsam strapazierte die ganze Situation doch seine Nerven! Sjöll lag seit Stunden reglos da, atmete nur ziemlich flach und auch ihr Puls hatte eine verdammte Ruhe weg. Mittlerweile hatte er es mit duzenden Mitteln probiert.. und nichts, sie blieb einfach weiter so liegen und er konnte sich noch nicht einmal erklären warum! Klar nach außen hin, hatte er die Ruhe weg - wie immer - aber konnte sie sich nicht wenigstens einmal bewegen? Ein kurzes Zucken der Augenlider würde ihm doch schon reichen, auch wenn es ihm deutlich lieber wäre, wenn sie die Augen aufmachen würde..

_________________
Bild


Sonntag 14. April 2013, 06:53
Profil
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 195 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 15, 16, 17, 18, 19, 20  Nächste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | designed by Vjacheslav Trushkin for Free Forums 3 & Free Forums/DivisionCore.
phpBB3 Forum von phpBB8.de