Aktuelle Zeit: Mittwoch 17. Januar 2018, 01:53  




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 39 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste
 Die Karpaten 
AutorNachricht
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Die Karpaten
Resa



Plötzlich riss sie Jemand herum und presste sie auf den Boden. Resa wehrte sich, fauchte und knurrte ihren Angreifer an und er drückte ihr etwas aufs Gesicht. Ein hohes Kreischen drang aus ihrer Kehle. Das Eisenkraut bereitete ihr Schmerzen und begann ihren Körper zu lähmen.
"NEIN!!!" kreischte sie wild und versuchte sich von dem Mann los zu machen. Auch er stank nach Eisenkraut, er war ein Jäger-keine Frage-und er schützte sich vor ihrem Biss. Doch es würde ihr auch reichen ihm einfach nur das Genick zu brechen. Verdammt, dieser Bastard hatte sie geschnappt und dafür würde er sterben.
Langsam erschlafften ihre Glieder und sie knurrte nur noch mehr, doch es half alles nichts. Das Eisenkraut nahm ihr jede Kraft, sickerte wie Gift durch ihre Adern und nahm ihr das Bewusstsein...

Als sie wieder zu sich kam lagen ihre Arme und Beine in Ketten und ihr Körper war eng an einen Baum gebunden. Vor ihr-in etwas Abstand-saß der Mann, der sie gefangen hatte, vor einem Feuer. Warum hatte er sie nicht gleich getötet?
Resa begann an ihren Ketten zu reißen und zu zerren, schrie und knurrte wild. "Wenn du mich schon gefangen hast, du Bastard, dann bring mich wenigstens auch um!" schrie sie ihn an und spuckte ihm entgegen.
Gott, alles wäre besser als sich nicht rühren zu können-so wie sie jetzt. Sie schrie, knurrte und fauchte wie ein wildes Tier. Wenn sie ihn je in die Finger kriegen würde, würde sie ihm seine dreckige, verseuchte Kehle aufreißen.
"Lass mich frei! SOFORT!!!" kreischte sie und wieder knurrte und fauchte sie ihn an. Sie brauchte Blut, musste trinken und diese scheiß Benommenheit aus ihrem Körper zu bekommen. Unentwegt warf sie sich gegen die Ketten, doch sie waren zu stark und zu eng um ihre Glieder gewickelt.
Sie musste hier weg, zurück ins Dorf oder irgendwohin, wo Menschen waren und sie Beute machen konnte...

_________________
Bild


Freitag 25. Januar 2013, 21:59
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Die Karpaten
Conan!


Sie schrie, knurrte und fauchte wild um sich, immer wieder stemmte sie sich gegen ihre Ketten und schrie ihn erneut an. Gelangweilt lehnte Conan sich zurück und machte es sich auf dem Boden bequem.
"Mach mal nen Ruhigen, Kleines! Dich hört hier niemand, ich werde dich aus deinen Ketten nicht befreien bis du wieder bei klarem Verstand bist und nein, ich will dich nicht töten!", erklärte er ihr ruhig auch wenn es eigentlich nichts brachte, da sie ihm sowieso nicht zu hörte, viel zu beschäftigt war sie mit ihrer Blutgier und ihren Ketten.
Er warf noch etwas Holz ins Feuer und verschränkte dann die Arme unterm Kopf, machte es sich so bequem wie es der Waldboden ihm nur hergab. Sie sah schrecklich aus, es quälte sie dort gefangen zu sein und doch, konnte er einfach nichts für sie tun, nicht bis sie wieder klar war.
Wieder schrie sie ihn an, forderte das er sie losmachte, sie frei ließ.
"Natürlich, sobald ich genug Lust habe, werde ich aufstehen! Könnte sich also nur noch um Stunden handeln..", sagte er leise, streckte sich und gähnte.
Conan warf ihr ein Lächeln zu und erhob sich dann langsam, er verwandelte sich zum Wolf und machte es sich wieder auf dem Boden bequem, legte den Kopf - wachsam - zwischen seine Vorderpfoten und beobachtete sie, jede Regung.
Es quälte sie schrecklich, auch der Durst, der wieder in ihr aufflammte. Das Eisenkraut war noch immer wie Gift in ihren Gliedern und lähmte sie immer noch und er sah, wie sie sich immer wieder gegen ihn und die Kette wehrte - vergebens!
Conan wünschte, er könnte sie gehen lassen doch das durfte er nicht, konnte es einfach nicht. Es war für ihn ein Auftrag, nicht mehr und nicht weniger und genau nach diesen Maßstäben würde er mit der Sache umgehen...

_________________
Bild


Freitag 25. Januar 2013, 22:19
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Die Karpaten
Resa


Die ganze Nacht hatte sie geschrien und die Schmerzen in ihrem Körper ertragen. Jetzt war sie vollkommen am Ende! Der Blutdurst brachte sie um und ihr ihr ganzer Körper zitterte. Ihr Gefängniswärter hatte sie die ganze Nacht als Wolf beobachtet und jetzt lag er einfach da und schnarchte. Sie konnte seinen Schlaf und seine Träume spüren, sie fühlte die Verbindung die sich in dem Moment aufgebaut hatte, als er in seinen ersten Traum sank.
Vielleicht konnte sie so an ihn ran, ihn dazu bringen sie los zu machen oder wenigstens ihr den Gnadenstoß zu versetzten. Vorsichtig drang sie in seinen Traum ein. Resa kannte diesen Mann irgendwo her. Ganz tief in ihrem Inneren wusste sie wer er war und dass sie einmal sowas wie Freunde gewesen waren. Sein Traum war wirr und düster, handelte von seinen eigenen Dämonen. So würde sie nicht mit ihm kommunizieren können, erst musste sie ihm einen neuen Traum einflüstern, bevor sie mit ihm sprechen konnte.
Und sie wusste auch schon was! In der letzten Stunde hatte sich ihr Verstand an etwas erinnert. Etwas was sie schon lange nicht mehr hatte. Erinnerungen kannte sie nicht, nur die Gier nach Blut, doch jetzt kamen sie immer häufiger und eine davon war wie geschaffen für einen Traum!
Vorsichtig schob sie die Bilder über seinen eigentlichen Traum und wartete bis sein Verstand sie angenommen hatte und sie gemeinsam in dem großen Saal standen, umringt von anderen, tanzenden Paaren. Erst sah er sich verwirrt um-wie die Leute es immer taten, wenn sich ihr Traum plötzlich veränderte-und dann fiel sein Blick auf sie und sie begannen sich wie die anderen Paare umeinander zu drehen, ohne sich zu berühren.
"Ich kenne dich!" begann sie und sah ihm in die so komisch vertrauten blauen Augen. "Ich weiß nicht mehr woher, aber ich kenne dich-du hast mich einmal beschützt!" Ihre Stimme klang ganz ruhig und scheu. Nie sprach sie so, ihre Stimme war immer nur ein Fauchen oder Knurren, doch jetzt in seinem Traum war sie menschlich und samten. Komisch!
"Egal was du mit mir vorhast, es klappt nicht! Und es wird immer schlimmer! Lass mich frei, bitte oder mach dem ein ENDE! Ich ertrage diese Schmerzen nicht mehr. Bitte gib mir den Gnadenstoß, tu es als mein FREUND!" sagte sie leise, flehend und drehte sich ein letztes Mal um seine dargereichte Hand. Dann wurde sie aus dem Traum geschleudert und war wieder in ihrem eigenen, schmerzenden Körper und schrie...

_________________
Bild


Samstag 26. Januar 2013, 11:30
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Die Karpaten
Conan!



Er träumte, irgendwann war eingeschlafen und wie immer, quälten ihn seine Träume. Immer wieder konfrontierte ihn seine Träume mit der schrecklichen Wahrheit seines ganz eigenen Fluches!
Doch urplötzlich veränderte sich der Traum.
Conan fand sich in einem großen Saal wieder, umringt von anderen, tanzenden Paaren. Er sah sich verwirrt um und erst dann fiel sein Blick auf Resa, in einem wunderschönen fliederfarbenen Kleid, und sie begannen sich wie die anderen Paare umeinander zu drehen, ohne sich zu berühren. Es war ein uralter Walzer.
"Ich kenne dich!" begann sie und sah ihm in die so komisch vertrauten blauen Augen. "Ich weiß nicht mehr woher, aber ich kenne dich-du hast mich einmal beschützt!" Ihre Stimme klang ganz ruhig und scheu als wäre sie nie das blutrünstige Monster gewesen..
Sie war so schrecklich zart und noch immer das gut behütete Mädchen, doch das war sie doch eigentlich nicht mehr..
"Es wurde Zeit, dass du dich erinnerst, Resa..", murmelte er und betrachtete sie weiter. Gott, sie war immer noch so wunderschön wie eh und je!
"Egal was du mit mir vorhast, es klappt nicht! Und es wird immer schlimmer! Lass mich frei, bitte oder mach dem ein ENDE! Ich ertrage diese Schmerzen nicht mehr. Bitte gib mir den Gnadenstoß, tu es als mein FREUND!" sagte sie leise, flehend und drehte sich ein letztes Mal um seine dargereichte Hand und dann wurde der Traum um ihn herum wieder schwarz und er war allein...

Ein schrecklicher Schrei riss ihn aus seinen Träumen und sofort verwandelte er sich in seine menschliche Gestalt. "RESA!", sagte er und trat sofort auf sie zu. "Beruhige dich! Erinnere dich an Florentina - sie sucht dich!", erklärte er ihr leise und griff nach einer der Spritzen, die ihm der Heiler gegeben hatte.
Es war eine spezielle Mischung von Schmerzmitteln, für Vampire das einzige, was ihnen bei starken Schmerzen half. Der Schmerz ließ ihren Körper für einen Moment zusammensacken und er stach ihr mit der Spritze direkt in den Oberschenkel. Es würde einen Moment dauern bis das Heilmittel ihr die Schmerzen nahm aber es wird gleich vorbei sein!
"Keine Angst Liebes, es wird gleich vorbei sein und dann werden wir beide uns mal unterhalten..", sagte er leise und ließ sich auf dem Boden nieder, setzte sich in den Schneidersitz und beobachtete sie, wie sie sich wieder gegen ihre Fessel stemmte, gegen ihren Schmerz...

_________________
Bild


Samstag 26. Januar 2013, 13:00
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Die Karpaten
Resa


"RESA!", sein Schrei ließ sie den Kopf hoch reißen. Er kannte ihren Namen und trat sofort auf sie zu. Und plötzlich erkannte auch sie ihn..
Resa warf sich vor Schmerzen in ihre Fesseln und schrie, warum hatte er sie hier festgebunden? Warum tat Conan ihr so etwas an? Warum tat ihr Körper so schrecklich weh, als würde sie innerlich verbrennen? Was war denn geschehen?
"Beruhige dich! Erinnere dich an Florentina - sie sucht dich!", erklärte er ihr leise und griff nach einer der Spritzen. Panisch starrte sie auf die Spritze in seiner Hand.
"Conan, was hast du vor? Bitte lass mich frei. Bitte Conan.." bat sie ihn und die Tränen, die sich in ihren Augen gesammelt hatten, liefen über ihre Wange. Der Schmerz war so stark und Conans Verhalten machte ihr Angst. Warum tat er ihr das nur an?
Schwach von den starken Schmerzen gab sie den Kampf gegen ihre Ketten auf, sackte zusammen und er stach ihr die Spritze direkt in den Oberschenkel. Resa schrie auf. Sie waren doch Freunde... Was hatte er nur mit ihr vor? Sie hatte ihm vertraut und jetzt?Jetzt hatte er sie entführt und sie in einem Wald an den Baum gebunden, um sie zu quälen...
"Keine Angst Liebes, es wird gleich vorbei sein und dann werden wir beide uns mal unterhalten..", sagte er leise und ließ sich auf dem Boden nieder, setzte sich in den Schneidersitz und beobachtete sie.
Die Tränen flossen ihre Wangen hinunter und sie stemmte sich wieder gegen die Ketten, die sie an den riesigen Baum banden. "Conan warum? Wir sind doch Freunde.. Florentina wird dir das nie verzeihen, du solltest uns Beschützen-du hast es uns versprochen!" sagte sie und begann langsam zu zittern. Ihre Glieder wurden schwer, was hatte er ihr da nur gespritzt? Warum tat er das Alles?
"Conan bitte lass mich zurück zu Sergej, bitte! Bitte Conan, ich liebe ihn!" flehte sie ihn an. Gott, Sergej würde glauben, dass sie ihn nicht mehr wollte, dass sie es sich doch anders überlegt hatte und einfach gegangen war...

_________________
Bild


Samstag 26. Januar 2013, 14:09
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Die Karpaten
Conan!


Resa weinte!
"Conan warum? Wir sind doch Freunde.. Florentina wird dir das nie verzeihen, du solltest uns Beschützen-du hast es uns versprochen!" sagte sie und begann langsam zu zittern. "Conan bitte lass mich zurück zu Sergej, bitte! Bitte Conan, ich liebe ihn!" flehte sie ihn an.
Vorsichtig erhob er sich und trat zu ihr.
"Resa, Kleines.. nicht wein!", sagte er leise und strich ihr die Tränen von den Wangen. "..aber du kannst nicht zurück zu Sergej! Du hast 100 Jahre in einem tiefen Schlaf gelegen.. Es war ein Fluch, weil seine Mutter nicht ertragen hat, dass er gestorben ist bei der Jagd..", erklärte er ihr leise und hielt sie behutsam fest, löste die Ketten und hob sie hoch.
Ihr ganzer Körper zitterte und sie weinte, schrie gequält auf. Er zog sie enger an sich und hielt sie fest. "Schhhh.... ist ja gut, Kleines! Ist ja gut.... Ich weiß, es tut weh..", murmelte er leise an ihrem Ohr und drückte sie fester an seinen Körper, hielt sie schützend fest.
"Ich bin hier, ich pass auf dich auf, meine Kleine - so wie ich es dir versprochen habe!", sagte er sanft. "Aber ich musste all das tun, damit du wieder zu dir kommst, aus diesem Schlaf erwachst! In der Spritze waren Schmerzmittel, die werden dir helfen, werden dir den körperlichen Schmerz nehmen!", erklärte er ihr leise und zog sie enger an sich, streichelte sie liebevoll.

_________________
Bild


Samstag 26. Januar 2013, 15:40
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Die Karpaten
Resa


"Resa, Kleines.. nicht wein!", sagte er leise und strich ihr die Tränen von den Wangen. Was war nur passiert? Er war doch ihr Freund, sie hatte ihm vertraut!
"..aber du kannst nicht zurück zu Sergej! Du hast 100 Jahre in einem tiefen Schlaf gelegen.. Es war ein Fluch, weil seine Mutter nicht ertragen hat, dass er gestorben ist bei der Jagd..", erklärte er ihr leise und hielt sie behutsam fest, löste die Ketten und hob sie hoch. Plötzlich war er wieder ganz sanft, so wie sie ihn kannte und mochte. Aber was er sagte ließ die Tränen noch schneller fließen. Sergej war tot? Nein, das kann nicht sein, das durfte nicht sein. Nein, er war nicht tot! Sie liebte ihn und sie wusste dass er nicht tot war.
"Nein.." murmelte sie leise, "Er ist nicht tot! Er wird sich mit mir verbinden-morgen Nacht, werden wir unser Blut tauschen und nichts und niemand wird uns mehr trennen können. Auch der Tod nicht!" widersprach sie ihm. Ihr ganzer Körper zitterte und sie weinte, schrie gequält auf. Sie wollte weg hier, wollte wieder zu Sergej!
Conan zog sie enger an sich und hielt sie fest. "Schhhh.... ist ja gut, Kleines! Ist ja gut.... Ich weiß, es tut weh..", murmelte er leise an ihrem Ohr und drückte sie fester an seinen Körper, hielt sie schützend fest.
"Ich bin hier, ich pass auf dich auf, meine Kleine - so wie ich es dir versprochen habe!", sagte er sanft. "Aber ich musste all das tun, damit du wieder zu dir kommst, aus diesem Schlaf erwachst! In der Spritze waren Schmerzmittel, die werden dir helfen, werden dir den körperlichen Schmerz nehmen!", erklärte er ihr leise und zog sie enger an sich, streichelte sie liebevoll.
Die Schmerzen tatsächlich langsam nach, doch dafür drängte sich ihr die Wahrheit von Cons Worten auf und sie begriff dass hier etwas nicht stimmte.
Hatte sie wirklich 100 Jahre verschlafen? Resa wusste, dass Sergejs Mutter, Savannah, eine Hexe war aber warum hatte sie denn ausgerechnet Resa verflucht. Resa hatte ihrem Sohn nie etwas getan, sie war es nicht mal gewesen, die ihn verwandelt hatte und doch schien sie Resa für Sergejs Tod verantwortlich gemacht zu haben.
Der Conan den sie kannte, hätte sie niemals angelogen, schon gar nicht in dieser Sache. Anderer Seits hatte er sie in Eisenketten gelegt und an einen Baum gebunden..
"Ich will ihn sehen! Ihn oder sein Grab ganz egal.. Ich will es sehen, jetzt! SOFORT!" sagte sie und sah ihn ernst an. Sie musste es einfach sehen, konnte es einfach nicht greifen bis sie es gesehen hatte.
"Bring mich zu ihm!" forderte Resa und wand sich in seinen Armen. Sie konnte seine Nähe nicht aushalten, nicht wenn sie an Sergej dachte und sich schuldig fühlte ihm gegenüber. Doch Conan lockerte seinen Griff nur wenig, sodass sie einen kleinen Abstand zu ihm einnehmen konnte..

_________________
Bild


Samstag 26. Januar 2013, 16:43
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Die Karpaten
Conan!


Lange weinte sie einfach in seinen Armen.
"Ich will ihn sehen! Ihn oder sein Grab ganz egal.. Ich will es sehen, jetzt! SOFORT!" sagte sie und sah ihn ernst an.
Einen Moment sah er sie geschockt an. Was? Er sollte sie doch nur zurück zu Florentina bringen und nicht den Seelsorger zu spielen - dafür war er einfach nicht geschaffen!
"Bring mich zu ihm!" forderte Resa und wand sich in seinen Armen. Conan lockerte seinen Griff nur wenig, sodass sie einen kleinen Abstand zu ihm einnehmen konnte.
Con wusste nicht, ob es wirklich richtig war, sie dort hinzubringen aber er wusste auch, dass er null Chance haben würde, dass sie ihm voll und ganz vertraute, wenn er sie jetzt einfach zu Florentina schleppte und nicht zu Sergejs Grab.
Er selbst hatte das Grab des jungen Russen immer gemieden, viel zu schwer war es ihm gefallen an das Grab seines alten Freundes zu treten, zu viele Nächte hatten sie da draußen gemeinsam verbracht! Sie waren fast ein Jahr lang gemeinsam - fast jede Nacht - da draußen gewesen, hatte sich gegenseitig den Arsch gerettet und alles über den Haufen geballert, was sich ihnen in den Weg gestellt hatte.
"Also gut, ich bring dich dort hin.. aber vorher ziehst du dich um!", sagte er leise, ruhig und setzte sie auf dem Boden ab. "Bleib hier sitzen, Liebes. Lass mich dir helfen aber dafür musst du einfach machen, was ich sage!", erklärte er ihr leise und zog seinen Rucksack zu sich, zog die Klamotten daraus, die Florentina ihm mit für Resa mitgegeben hatte.
Er legte sie behutsam auf ihren Schoss. "Zieh die Sachen an, Kleines und dann sehen wir weiter!", sagte er sanft, strich ihr über die Wange und erhob sich dann, wandte sich von ihr ab.
So oder so ähnlich hatte er es schon früher getan, bei ihr als sowohl auch bei Florentina. Oft hatte er sich die Nächte mit ihnen im Wald herumgeschlagen, teilweise waren die Beiden über und über mit Dreck und Schlamm gewesen, so dass die Beiden sich einfach umziehen hatten müssen...

_________________
Bild


Samstag 26. Januar 2013, 17:36
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Die Karpaten
Resa



"Also gut, ich bring dich dort hin.. aber vorher ziehst du dich um!", sagte er leise, ruhig und setzte sie auf dem Boden ab.
"Bleib hier sitzen, Liebes. Lass mich dir helfen aber dafür musst du einfach machen, was ich sage!", erklärte er ihr leise und zog seinen Rucksack zu sich, zog Kleider ähnliche Stofffetzen heraus und legte sie auf ihren Schoss.
"Zieh die Sachen an, Kleines und dann sehen wir weiter!", sagte er sanft, strich ihr über die Wange und erhob sich dann, wandte sich von ihr ab. Was, das sollte sie anziehen?
"Das ist ja wohl nicht dein Ernst, Con!? Ich trage doch keine Männerkleidung, bist du irre?!" fragte sie ihn. Wie kam er nur dazu ihr ein Beinkleid vor die Füße zu werfen? Con drehte sich zu ihr um und sein Blick sagte ihr dass sie wohl damit würde leben müssen.
Als er sich wieder umgedreht hatte schlüpfte sie aus ihrer Kleidung, die dreckig und Blutbefleckt war. Hatten sie sie nicht finden können? War sie wirklich hundert Jahre einfach verschollen gewesen, bis Conan sie jetzt endlich gefunden und befreit hatte?
Resa schlüpfte in die Hose und die anderen Sachen und sah an sich herab.

Bild

Sie fühlte sich trotz des vielen Stoffs nackt und unwohl. Die Hose schmiegte sich an ihre Beine an und gab eigentlich alles Preis. Nichts wurde verdeckt, außer ihrer Haut. "Du kannst dich wieder umdrehen.." murmelte sie leise und doch fühlte sich alles andere als pflichtgemäß gekleidet.
"Wenn Sergej mich so sehen würde-so ungeziemt gekleidet-würde er seine Augen peinlich berührt abwenden. Es ist beschämend diese Männerkleidung tragen zu müssen!" erklärte sie ihm und schlug beschämt die Augen nieder.
"Lass uns gehen, bitte und dann muss ich zu Ina, um ein passendes Kleid zu bekommen!" erklärte sie ihm leise und schaffte es einfach nicht ihm in die Augen zu sehen. Diese Kleidung ist einfach zu peinlich..
Con packte seine Sachen zusammen und führte sie dann durch den Wald zurück. Er blieb als Wolf sehr dicht neben ihr als sie rannte, ganz so als dürfte er sie keine Sekunde aus den Augen lassen..

_________________
Bild


Samstag 26. Januar 2013, 18:45
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Die Karpaten
Laurina saß an dem kleinen Lagerfeuer, das sie entfacht hatte, mit dem Rücken in Alastors Fell gekuschelt und schrieb. Sie hatte beschlossen Kyriel und ihren Kindern einen Brief zukommen zu lassen und ihnen zu versichern, dass sie bald zurück kam.
Die 2 Tage hier draußen hatten ihr gut getan, ihre Fähigkeiten hatten sich bereits wieder verstärkt und sie fühlte sich in allem wieder unglaublich sicher.
Argonath hatte recht gehabt, dass es ihr gut tun würde eine Weile hier draußen zu sein und trotzdem vermisste sie ihre Kinder und Kyriel schrecklich.
Sie würde sehr bald zurück kehren und vorher ihnen diesen Brief schreiben:

Geliebter Kyriel,
es tut mir leid was ich dir und unseren geliebten Kindern angetan habe, aber es war für den Augenblick das Beste-gerade für dich und mich!
Ich bin dir seit Monaten nicht mehr die Frau in die du dich verliebt hattest. Erst durch die Schwangerschaft mit unserem kleinen Engel und dann durch James Wiederwertigkeit und für Beides trägst du keine Schuld. Doch ich habe dich darunter leiden lassen und dass war einfach nicht fair. Es tut mir so schrecklich leid Geliebter!
Ich wünschte, ich könnte dass alles rückgängig machen, doch leider geht das nicht...
Ich habe mir diese Auszeit genommen, weil ich erst einmal mit mir selbst wieder klar kommen musste, bevor ich euch noch mehr Schmerzen zufügen konnte.
Doch ich werde bald wieder bei euch sein und ich hoffe ihr könnt mir dann verzeihen, dass ich euch erst schrecklich vernachlässigt und dann einfach allein gelassen habe.
Bitte sag unseren kleinen Lieblingen, dass ich sie schrecklich lieb habe und vermisse. Ohne euch ist es schrecklich still und leer in meinem Leben und ich werde nicht mehr lange hier draußen bleiben, dass verspreche ich euch!
Ich liebe dich Kyriel, mehr als mein Leben und ich hoffe du kannst mir irgendwann verzeihen. Ich war dir keine gute Frau und dass tut mir unglaublich leid, ich werde versuchen es besser zu machen, wenn ich wieder bei dir bin-vorausgesetzt du gibst mir noch eine Chance dafür..
In ewiger Liebe,
Laurina!

PS. Der Dämon wird auf deine Antwort warten, wenn du eine senden willst. Sollte das nicht der Fall sein wird Maja ihn entlassen können. Sag ihr einfach bescheid, sie weiß was zu tun ist! Ich liebe dich!


Sie faltete den Brief zusammen und sprach leise eine Beschwörung eine Art Vogeldämon erschien, nahm den Brief in den Schnabel und verpuffte vor ihren Augen. Im selben Augenblick, wo er hier verschwand-das wusste sie-würde er vor Kyriels Augen auftauchen.
Laurina schloss die Augen, atmete tief durch und hoffte er würde ihr verzeihen..

_________________
Bild


Freitag 1. Februar 2013, 12:50
Profil
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 39 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | designed by Vjacheslav Trushkin for Free Forums 3 & Free Forums/DivisionCore.
phpBB3 Forum von phpBB8.de