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 Bukarest 
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Luna
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Beitrag Re: Bukarest
Maria



Maria war nervös, als Viktor endlich vor ihrem Penthouse hielt.
Vor ungefähr 2 Stunden hatte Maggie sie panisch angerufen und ihr erzählt, dass sie ihren Vater und ihren kleinen Bruder hatte erstarren lassen. Maria hatte es verdammt noch mal geahnt, dass Maggies Macht irgendwann ihren Weg nach draußen suchte und jetzt war es soweit. Sie hatte versucht Maggie zu beruhigen und ihr gesagt, sie solle hoch in ihr Penthouse gehen und dort auf sie und Viktor warten.
Als der Wagen endlich hielt, sprang sie aus dem Wagen und die Treppe nach oben. Doch schon auf der Hälfte bekam sie unglaubliche Kopfschmerzen. Etwas schien ihren Schädel gleichzeitig von außen zusammen zu drücken und sich von innen auszudehnen.
Um so höher sie stieg, umso schlimmer wurde das Gefühl und verstärkte sich langsam aber sicher zu einem heftigen Schmerz. Nur mit Mühe schaffte sie es noch, die Tür zu öffnen und eine heftige Welle, purer Energie traf sie wie ein heftiger Schlag.
Maria wurde in die Knie gezwungen und sie spürte wie etwas feuchtes aus ihrer Nase floss.
Maggies Abwehr hatte sich eingeschaltet und die unwissende Hexe konnte diese natürlich nicht eindämmen. Sie hätte wissen müssen, dass sie sich Maggie nicht so einfach würde nähern können und doch hatte sie es einfach tun müssen, schließlich brauchte ihre kleine Freundin sie. Gott sei dank, war Viktor vor diesem Angriff geschützt! Maggie selbst hatte ihm diesen Schutzzauber verpasst und Maria war ihr unendlich dankbar.
Doch sie musste jetzt versuchen Maggies Macht einzudämmen, sie unter Kontrolle zu bekommen, sonst würde die Kleine sie umbringen und das unwiderruflich.
"Maggie, Maggie wir sinds! Beruhig dich!" bat sie sie schwach und presste die Hände seitlich gegen ihren Kopf, versuchte diesen verdammten Schmerz zu ignorieren und irgendwie ein Schutzschild aufzubauen, um dann Maggies Kräfte zu blocken.
Doch sie schaffte es einfach nicht, der Schmerz wurde immer heftiger und Maria sank auf dem Boden ihres Penthouses vollends zusammen.
"Maggie, bitte hör auf! Bitte, du bringst mich um!" schrie sie der kleinen entgegen, die in ihrem Wohnzimmer stand und sie entsetzt ansah. Maria presste die Augen zusammen und bekam langsam immer weniger Luft.
Sie musste es einfach schaffen, sonst würde sie drauf gehen und Maggie wurde für immer Angst vor ihren Kräften haben, Viktor würde die Kleine hassen und sie selbst würde ihre Macht nie beherrschen können und wäre so eine schreckliche Gefahr für sich und alle Anderen.
Mittlerweile hatte Maria heftiges Nasenbluten und ihre Ohren schmerzten von dem Druck, den Maggie auf ihren Kopf ausübte.
Maria bäumte sich mit letzter Kraft auf. "HÖR AUF!" schrie sie Maggie an und schob dessen ganze Macht mit einem mal von sich. Sofort konnte sie wieder freier Atmen, der Druck von ihrem Kopf war verschwunden und sie konnte wieder klar sehen.
Sie zog ein Schutzschild um sich und verpasste Maggie eine heftige, mentale Klammer.
Die Kleine schrak fürchterlich zusammen und beruhigte sich dann langsam. Maria ging zu ihrem Waschbecken in der Küche und wusch sich das Blut von Gesicht und Hals. Die Blutung hatte aufgehört und es wurde langsam wieder besser mit ihrer Atmung.
Dann wandte sie sich endlich zu Maggie und Viktor um, die sie beide Anstarrten.
"Guckt nicht so, ich hab ihre Kräfte lahm gelegt. Kümmer dich um deine Schwester Viktor, ich zieh mich um und beseitige dann das Chaos, was sie bei sich zuhause angerichtet hat. Aber zuerst.." sagte sie erschöpft und ließ sich auf ihrer Couch nieder, "...muss ich mich einen Augenblick ausruhen.."
Maria schloss die Augen und lehnte ihren Kopf gegen ihre Sofalehne. Das war heftig gewesen und die Kleine hätte sie beinahe vernichtet. Doch etwas viel schlimmeres war ihr dadurch klar geworden-nämlich Maggies Abstammung-und dass war alles Andere als gut.
Sie würde morgen sofort versuchen ihre Großmutter ausfindig zu machen, denn das was jetzt auf sie zu kommen würde, würde sie beim besten Willen einfach nicht allein bewältigen können und auch der Rat konnte dagegen nichts ausrichten..

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Freitag 1. Februar 2013, 21:32
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor.


"Guckt nicht so, ich hab ihre Kräfte lahm gelegt. Kümmer dich um deine Schwester Viktor, ich zieh mich um und beseitige dann das Chaos, was sie bei sich zuhause angerichtet hat. Aber zuerst.." sagte sie erschöpft und ließ sich auf ihrer Couch nieder, "...muss ich mich einen Augenblick ausruhen.."
Maria schloss die Augen und lehnte ihren Kopf gegen ihre Sofalehne. Viktor strich ihr zärtlich über die Wange.
"Meinst du nicht, das es besser wäre wenn du trinkst? Du weißt, genauso gut wie ich, das dein Körper das im Moment dankbar annehmen würde..", sagte er leise und kniete sich vor sie, streichelte zärtlich ihre Beine, ihre Knie.
Sie sah ihn alles andere als begeistert an und ihr Blick glitt immer wieder zu Maggie. "Glaubst du nicht, dass sie schon schlimmeres gesehen hat? Früher oder später wird sie so oder so erfahren was ich bin.. denkst du wirklich da macht es einen Unterschied wann?", fragte er sie leise und strich Maria zärtlich die Haare aus dem Gesicht.
"Maggie, Engelchen? Tu mir einen Gefallenen, nimm den Schlüssel und geh runter in mein Auto.. hol dir den MP3-Player aus dem Handschuhfach und bring mir die Tasche mit, die hinten auf der Rückbank steht..", sagte er sanft und küsste ihre Stirn.
Maggie sah ihn unsicher an und nahm nur zögernd den Schlüssel.
"Kleines, alles wird wieder gut werden! Du kannst niemanden mehr weh tun.. und jetzt lauf!", sagte er sanft und strich ihr zärtlich über die Wange. Maggie nickte und lief dann aus dem Wohnzimmer.
Dann biss Viktor sich ins Handgelenk und führte es an Marias Lippen. "Tu es!", sagte er fest und sah sie an. "Maria, tu es einfach! Mach dir mal keine Gedanken um Maggie - darum kümmer ich mich!", sagte er sanft und setzte sich zu ihr, hob sie auf seinen Schoss und bot ihr wieder sein Handgelenk dar...

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Freitag 1. Februar 2013, 21:48
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Sie war schrecklich erschöpft und spürte wie Viktor ihr zärtlich über die Wange strich.
"Meinst du nicht, das es besser wäre wenn du trinkst? Du weißt, genauso gut wie ich, das dein Körper das im Moment dankbar annehmen würde..", sagte er leise und kniete sich vor sie, streichelte zärtlich ihre Beine, ihre Knie.
Dass war doch jetzt nicht sein Ernst.. Maggie war sowieso schon völlig geschockt von dem was passiert war. Musste sie jetzt auch noch mit ansehen, wie er sich das Handgelenk aufriss und sie mit seinem Blut fütterte? Ganz sicher nicht!
Sie sah von ihm zu Maggie und wieder zurück, zog eine Augenbraue hoch.
"Glaubst du nicht, dass sie schon schlimmeres gesehen hat? Früher oder später wird sie so oder so erfahren was ich bin.. denkst du wirklich da macht es einen Unterschied wann?", fragte er sie leise und strich ihr zärtlich die Haare aus dem Gesicht. "Sie hat bei weitem heute schon genug durch, findest du nicht?" fragte sie ihn ganz leise, damit Maggie sie nicht hörte. Doch Viktor wandte sich seiner Schwester zu und ignorierte Maria.
"Maggie, Engelchen? Tu mir einen Gefallenen, nimm den Schlüssel und geh runter in mein Auto.. hol dir den MP3-Player aus dem Handschuhfach und bring mir die Tasche mit, die hinten auf der Rückbank steht..", sagte er sanft und küsste ihre Stirn.
Maggie sah ihn unsicher an und nahm nur zögernd den Schlüssel. Dass war ja auch so eine tolle Idee, das arme Mädchen jetzt allein da runter zu schicken...
"Kleines, alles wird wieder gut werden! Du kannst niemanden mehr weh tun.. und jetzt lauf!", fügte er hinzu und strich ihr zärtlich über die Wange. Maggie nickte und lief dann aus dem Wohnzimmer. "Klasse und unten wartete Savannah schon auf sie oder wie?" dachte sie und versuchte sich zu beruhigen. Wahrscheinlich wusste sie noch nicht das Maggies Kräfte erwacht waren und schließlich konnte sie sie jetzt nicht mehr orten, wo Maria sie abgeschirmt hatte.
Viktor biss sich ins Handgelenk und führte es an Marias Lippen. "Tu es!", sagte er fest und sah sie an. Sie rührte sich nicht, sah ihn einfach nur an.
"Maria, tu es einfach! Mach dir mal keine Gedanken um Maggie - darum kümmer ich mich!", sagte er sanft und setzte sich zu ihr, hob sie auf seinen Schoss und bot ihr wieder sein Handgelenk dar.
Es war verlockend, wieder von ihm zu trinken! Maria erinnerte sich nur zu gut an den Geschmack seines Blutes, als sie es in Frankreich gekostet hatte.
Ina hatte ihr erklärt, dass er sie nicht verwandeln konnte solange sie dem Leben näher war als dem Tod. Und so lange war es auch für sie ein Hochgenuss..
Maria gab ihren Widerstand auf und beugte sich über sein Handgelenk, trank genüsslich von ihm...

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Freitag 1. Februar 2013, 22:04
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