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 Bukarest 
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Luna
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Leidenschaftlich küsste Maria ihn. Sie war so unglaublich glücklich mit ihm, doch sie fühlte sich in ihrer Haut unglaublich unwohl. Sie hatte geschwitzt und sie musste unbedingt in die Dusche. Also stieg sie aus dem Bett. Doch soweit kam sie nicht denn Viktor hielt sie auf.
"Warte mal.. wo willst du den so schnell hin?", fragte Viktor sie, hob sie hoch und küsste sie leidenschaftlich. Sie grinste. Als ob er dass nicht wüsste...
Vorsichtig drängte er sie an die Wand und ließ seine Finger über ihren Hals streichen, als würde er irgendetwas überprüfen. "Du hast also wirklich noch vor, zu Maggie zu fahren richtig!? Den ich nehme an, von meiner kleinen Tour gestern Nacht.. warst du ja nicht so begeistert..", sagte er grinsend und küsste sie leidenschaftlich..
Maria löste sich sacht von ihm. "Ja, eigentlich hatte ich vor zu Meggie zu fahren. Ich mache mir Sorgen um sie.." erklärte sie ihm und biss sich auf die Lippe. Sie musste einfach nach Meggie sehen!
"Also werde ich jetzt duschen gehen und du bist ein braver Spanner-Vampir!" wies sie ihn an und schlüpfte in ihr Badezimmer.
Wieder stand sie unter dem heißen Strahl und dies Mal war an Entspannung nicht einmal zu denken. Alles was ihr durch den Kopf ging war der Tag mit Viktor. Es war so unglaublich schön gewesen.
Ihre Fingerspitzen glitten beim einreiben des Shampoos über ihre Kehle, über die Stelle wo er sich nährte. Maria schloss die Augen und berührte die Stelle noch einmal, ganz sacht. Sie war empfindlich-war sie dort schon immer so empfindlich gewesen?-und sie konnte seine Fänge förmlich spüren. Das Wasser spülte das Shampoo fort, doch sie stand noch immer einfach da und berührte die Stelle an der Viktor sich nährte.
Es war ihr unbegreiflich wie ihr Leben in nur einer Woche sich so unglaublich gewandelt hatte und wie wichtig es auf einmal war nicht mehr von diesem einen besonderen Menschen getrennt zu sein.
Doch sie hatte auch Zweifel. Würde sie ihn überhaupt immer nähren können? Und was wenn sie Krank wurde? Konnte sie überhaupt krank werden? Wenn ja, würde er sich dann anstecken?
Maria riss die Augen auf. Sie musste unbedingt besser aufpassen, dass sie sich nicht einfing.
Sie nahm ihr Haarshampoo und wusch sich ihre langen Haare-zu viel grübeln wäre nicht gut..

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Freitag 28. Dezember 2012, 21:14
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!



Gut sie würden also zu seiner kleinen Schwester fahren. Er wusste nicht, ob er sich freuen sollte oder nicht - er liebte Maggie noch heute aber für sie, war Viktor schon fast 2 Jahre tot und er wusste nicht, ob es gut war ihr das zu zeigen, zu zeigen was er war! Sie war schließlich, auch wenn sie angeblich eine Hexe war, immer noch ein Kleines Mädchen, was mit 8 Jahren hatte lernen müssen, wie es war ohne Mutter zu leben und kaum 4 Jahre später hatte sie lernen müssen mit dem Verlust ihres Bruders umgehen zu müssen und jetzt sollte er sich einfach vor sie hinstellen und sagen "Tata - da bin ich"!? Dass konnte doch nicht Marias Ernst sein, das konnte einfach nicht gut sein für Maggie!
Maria hatte die Dusche aufgedreht und er versuchte zu lächeln.
Er schüttelte den Kopf, riss sich aus den Bildern die sein Kopf ihm zeigte - Maria nackt -, und verließ ihr Schlafzimmer, zog sich schnell seine Boxershorts und seine Jeans über. Im Flur schnappte er sich ihren Wohnungsschlüssel und kletterte über die Geländer die Treppe nach unten.
Seit dem er Vampir war selbst dass keine körperliche Arbeit mehr, sondern einfach ein Zeitvertreib! Unten lief er zu seinem Auto und öffnete den Kofferraum, seines grünen Alfa Romeos. Als er mit seinem kleinen "Schätzchen" das erste Mal zu Maria, zum Schloss gefahren war, hatte er nicht gewusst, wie lange er bei ihr bleiben würde also hatte er sich ein paar Klamotten zusammengepackt und sie im Kofferraum verstaut.
Er griff nach der Tasche, schlug die Kofferraumtür zu und flitzte die Treppe nach oben, zurück in Marias Penthouse. Dort angekommen, zog er sich aus, kramte in seiner Tasche herum und zog sich neue Boxershorts an.
Er kramte noch eine Weile darin herum bis er sich genau überlegt hatte, was er anzog. Er hatte sein dunkelgrünes Hemd herausgezogen und seine schwarzen Stoffhosen. Er leckte sich über die Fänge und blickte einen Moment lang in den Spiegel, der mitten in Marias Flur stand.
Er schüttelte den Kopf als er in den Spiegel sah. Viktor konnte es einfach nicht glauben. Früher hatte er es gehasst, sich in ein Hemd zu quälen, er hatte nicht mal zur Beerdigung seiner Mutter eines getragen, obwohl sein Vater in stundenlang gebeten hatte... und heute!? Heute trug er eigentlich ausschließlich dunkle Hemden, meist schwarz. Er trat an Marias Wohnzimmerfenster und blickte über die dunkle Stadt, schon eigenartig, was in einer Stadt alles passiert wenn man 2 Jahre nicht mehr dort ist..
Leise Schritte, Marias Schritte, brachten Viktor dazu sich zu ihr umzudrehen. "Es ist absurd!", murmelte er vor sich hin, noch immer ziemlich in seine Gedanken versunken und küsste sie dann leidenschaftlich. Er schob seine Tasche an den Rand und lächelte dann.
"Dann lass uns gehen...", sagte er leise und versuchte zu lächeln und doch schaffte er es nicht zu 100 Prozent. "...über die Dächer?", fragte er sie grinsend und hob sie hoch, küsste sie leidenschaftlich, innig.

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Freitag 28. Dezember 2012, 21:40
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Maria schlüpfte wieder in ihr Gewand und ging dann ins Wohnzimmer, wo sie hoffte Viktor zu finden, da er nicht mehr im Schlafzimmer war. Er stand am Fenster und schaute auf die Stadt und er hatte sich umgezogen. Im Auto musste er Klamotten gehabt haben..
Er drehte sich zu ihr herum, etwas beschäftigte ihn wieder und Maria wusste dass es Meggie war. Bestimmt fragte er sich ob es richtig war sich ihr zu zeigen, doch Maria wusste es. Meggie glaubte so oder so nicht dass er wirklich tot war.
"Es ist absurd!", murmelte er vor sich hin, noch immer ziemlich in seine Gedanken versunken und küsste sie dann leidenschaftlich.
"Dann lass uns gehen...", sagte er leise und versuchte zu lächeln und doch schaffte er es nicht zu 100 Prozent. "...über die Dächer?", fragte er sie grinsend und hob sie hoch, küsste sie leidenschaftlich, innig.
"Ja über die Dächer, aber heute fliege ich selbst! Und du wartest auf der Terrasse, von wo aus wir Meggie gestern im Garten haben sitzen sehen. Ich hole sie und bring sie zu dir. Hab keine Angst, ich würde niemals etwas tun was ihr schaden könnte. Also wenn ich nicht vollkommen überzeugt wäre, dass es gut für Meggie wäre dich zu sehen, dann würde ich es nicht tun!" versicherte sie ihm.
Dann öffnete sie das große Fenster, entfaltete ihre Flügel und schwang sich in die Nacht hinaus.
Es war schrecklich hoch und sie sah sich immer wieder nach Viktor um. Als sie auf der Terrasse ankamen, gab sie ihm einen zärtlichen Kuss und landete dann in Meggies Garten. Sie ging ums Haus herum und klingelte.
Viktor würde von dort oben alles hören können, da war Maria sich ganz sicher und vielleicht war das auch gut so.
Es war nicht Meggie die öffnete. Schade! Aber nicht zu ändern.
"Maria, wie schön dich zu sehen! Meggie geht es nicht sehr gut, wenn du zu ihr willst solltest du viele Taschentücher mitnehmen." begrüßte Meggies Vater sie. Maria lächelte. "Ich weiß und genau deshalb bin ich hier! Meggie hat mir hat mir über das Notfalltelefone geschrieben, was ich ihr geschenkt habe. Ich bin hier um sie ein wenig aufzuheitern. Ich weiß es ist spät aber ich habe es nicht eher geschafft. Kann ich sie für eine Zeit entführen? Sie kann dann bei mir übernachten wie letzten Sommer und ich bringe sie Morgen wieder zurück!" ratterte sie herunter.
Vadim sah sie einen Augenblick prüfend an und nickte dann. "Komm einen Moment rein, ich rufe sie!" sagte er und ließ sie ins Haus. "Meggie, Maria ist da. Sie wollte dich überraschen."
Kaum hatte ihr Vater sie gerufen, kam sie mit Mantel und Schuhen in der Hand die Treppe hinunter gestürmt. "Maria!" rief Meggie und schlang Maria die Arme um den Hals. Man sah ihr deutlich an, dass sie sehr lange geweint hatte.
Maria nahm sie in die Arme. "Komm Kleines wir machen einen Mädelsabend!" verkündete sie und Meggie war sofort Feuer und Flamme.
Gemeinsam gingen sie hinaus und verabschiedeten sich sich von Vadim.
Maria führte Meggie um eine Häuserecke und sah ihr dann in die Augen. "Meggie, ich habe eine Überraschung für dich, aber du darfst niemandem-auch deinem Vater und deinem Bruder-nichts davon verraten. Schwör es mir!" forderte sie und sah Meggie erst an. Diese sah verwirrt aus, nickte aber. "Ich schwörs dir! Du siehst toll aus heute Abend, du strahlst so ganz anders als sonst." bemerkte sie und lächelte.
"Ja, und dass liegt alles nur an deiner Überraschung Süße. Also nun komm! Schließ deine Augen und vertrau mir! Du darfst sie erst aufmachen, wenn ich es dir sage!" wies sie Meggie an und diese gehorchte.
Vorsichtig schlang sie Meggie die Arme um den Körper und erhob sich in die Luft. Ihre Flügel gehorchten ihr Mittlerweile wieder einwandfrei und entfalteten sich-bzw. zogen sich ein-wann immer sie es brauchte.
Ganz behutsam flog sie mit Meggie nach oben auf die Terrasse. "Maria, was machen wir? Es fühlt sich an als würden wir schweben.." sagte sie glücklich.
"Ja, Meggie wir schweben. Aber du darfst trotzdem die Augen noch nicht aufmachen!" flüsterte sie ihr zu und landete mit ihr direkt vor Viktor.
"Ich glaube es gibt Jemanden, den du lange vermisst hast und über den wir schon oft gesprochen haben, der dich sehen möchte." sagte sie sanft und nahm liebevoll Viktors Hand in ihre und die Andere legte sie behutsam auf Meggies Schulter.
"Du kannst deine Augen jetzt aufmachen!" flüsterte sie ganz leise und drückte sant ihre Schulter und Viktors Hand.

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Freitag 28. Dezember 2012, 22:20
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!


Da stand er nun, auf dieser alten Terrasse und sah Maria ihm Haus seines Vaters verschwinden. Wie gern wäre er jetzt da unten, würde seine Geschwister in seine Arme schließen und dann seinen Vater.
Wieso hatte er sich nur für dieses dumme Auslandssemester entschieden!? Ja, damals hatte er einfach nur weg gewollt, einfach raus und weit weg! Er hatte es hier nicht mehr ausgehalten, nicht den Schmerz seines Vaters und nicht das Leid seiner Geschwister - er hatte doch nur für ein paar Wochen bzw. Monate seine Ruhe haben gewollt. Doch aus Brasilien war er zumindest für seine Familie nie wieder zurückgekehrt - er war dort angeblich verbrannt worden damit es keine weltweite Ausbreitung zu verhindern! Ina hatte seiner Familie damals die traurige Botschaft überbracht und er hatte auf dem Dach gesessen, ihre Worte gehört und die Tränen seiner kleinen Schwester. Wyatt war für das alles damals noch viel zu klein gewesen, ihn hatten sie wahrscheinlich mit der "Alle-kommen-nach-dem-Tod-in-den-Himmel"-Lüge abgespeist und dann war gut gewesen aber Maggie hatte es mit dem ganzen alles andere als leicht gehabt!
Warum hatte er aber jetzt nicht einfach die Biege gemacht? Maria wäre nicht schnell genug gewesen, mit Maggie an der Backe und er hätte eben weiter seine Schuldgefühle gehabt, na und - daran hatte er sich schon gewöhnt, die Last die sein angeblicher Tod für ihn bereit hielt, seit fast 2 Jahren.
Doch da landete Maria schon vor ihm, hatte die Arme um seine kleine Schwester, seine geliebte kleine Maggie, geschlungen und lockerte den Griff um ihren Körper ein wenig. "Ich glaube es gibt Jemanden, den du lange vermisst hast und über den wir schon oft gesprochen haben, der dich sehen möchte." sagte sie sanft und nahm liebevoll Viktors Hand in ihre und die Andere legte sie behutsam auf Meggies Schulter. Fast so als hätte sie geahnt, dass er sich gerade noch Gedanken übers Verschwinden gemacht hätte. Er versuchte zu lächeln doch er schaffte es nicht.
Sie war so unglaublich viel gewachsen, war so unglaublich hübsch geworden! Maggie sah genau aus wie ihre Mutter, sie hatte die selben Haare und die selben Grünen Augen wie ihre Mutter, selbst das selbe Funkeln in den Augen und das selbe Lächeln..
"Du kannst deine Augen jetzt aufmachen!" flüsterte sie ganz leise und drückte sanft ihre Schulter und Viktors Hand. Viktor schlang seine Finger um Marias Hand, es war als würden diese Worte ihm die Kehle zu schnüren! Vorsichtig trat er einen kleinen Schritt von Maggie weg, um sie besser ansehen zu können. Unsicher schlug sie die Augen auf und sofort fiel ihr Blick auf ihn, Viktor rührte sich keinen Millimeter sondern sah sie einfach nur an.
"Viktor....", hauchte die Kleine kaum merklich vor sich hin und er das Zittern in ihrer Hände. Sanft löste er sich von Maria und streckte die Arme nach Maggie aus, sofort stürzte die Kleine sich in seine Arme, schlang ihm die Arme um den Hals und weinte, Schluchzer durchfuhren ihren Körper.
"Schhhh... ist ja gut, mein Mädchen! Ist ja gut...", murmelte er ihr ins Ohr und presste ihren Körper ganz fest an seinen. Zärtlich streichelte er sie, küsste ihre Wange und versuchte sie zu beruhigen. "...ist ja gut! Ich bin ja hier!", flüsterte er ihr ins Ohr und Maggie schlang ihre Arme noch fester um seinen Hals.
"..VIK!", schrie sie fast und schlug sich dann die Hand vor den Mund. "Du lebst! Ich hab es dir doch gesagt Ria, ich hab dir doch immer gesagt, dass ich weiß das er lebt!", sagte sie stolz und doch flossen ihr die Tränen, wie kleine Wasserfälle über die Wange.
Liebevoll wischte Viktor ihr die Tränen weg und küsste ihre Stirn, er zog sie noch enger an sich. "Ist ja gut, Mag - mein kleines, geliebtes Mädchen! Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie schrecklich sehr du mir gefehlt hast!", sagte er zärtlich und zog die Kleine noch enger an sich. Maggie löste sich ein Stück von ihm und zog Maria zu sich, küsste ihre Wange und lächelte.
"Danke Ria, danke!", flüsterte sie leise und legte ihren Kopf, glücklich, auf seine Schulter, schlang ihm wieder die Arme um den Hals. Viktor drückte zärtlich Marias Hand. "Danke Engel! Ich weiß, dass ich ohne dich jetzt nicht hier stände und ich bin dir dankbar dafür, unendlich dankbar!", setzte er ihr lächelnd in den Kopf als er ihren leicht verwirrten Gesichtsausdruck sah....

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Freitag 28. Dezember 2012, 22:54
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Marias Augen schwammen in Tränen und sie hielt ihr Gesicht leicht von Viktor abgeneigt. Es war so schön zu sehen wie die beiden Geschwister sich in den Armen lagen, glücklich einander wieder zu haben.
Erst als Meggie sich an sie wandte drehte sie den Beiden wieder den Kopf zu. "Danke Ria, danke!", flüsterte sie leise und legte ihren Kopf, glücklich, auf Viktors Schulter, schlang ihm wieder die Arme um den Hals. Viktor drückte zärtlich Marias Hand. "Danke Engel! Ich weiß, dass ich ohne dich jetzt nicht hier stände und ich bin dir dankbar dafür, unendlich dankbar!", erklang plötzlich Viktors Stimme in ihrem Kopf und er lächelte als sie ihn verwirrt ansah.
Er hatte also mentale Fähigkeiten und konnte Leuten seine Gedanken mitteilen. Dass war wirklich praktisch.
"Dafür musst du mir nicht danken Meggie." versicherte sie der Kleinen und strich ihr sanft durchs Haar. Sie war so froh dass Viktor nicht weggelaufen war als sie ihn allein gelassen hatte. Dass war bei der ganzen Sache ihre größte Angst gewesen. Doch er war geblieben und jetzt ging es ihm und auch Meggie viel besser.
Sie lächelte auf die Beiden hinab. "Was haltet ihr davon wenn wir zu mir gehen und Griechisch bestellen?" fragte sie die Beiden. Natürlich würde Viktor nicht griechisch mit ihnen essen, naja vielleicht wenn er sich später an ihre nähren würde..
Ob er wohl den Knoblauch vertrug? Bei dem Gedanken musste sie grinsen.
"Ja, wir haben lange kein Griechisch mehr gegessen.." strahlte Meggie und Maria nickte. "Ja ich weiß, dass letzte Mal an deinem Geburtstag. Also wird es Zeit dass wir es wieder einmal tun!" sie hob Meggie auf ihre Arme.
"Ich will dass du jetzt wieder deine Augen schließt und sie erst wieder öffnest wenn ich es dir sage, verstanden!?" fragte sie sie und Meggie nickte.
Maria breitete ihre Flügel aus und lächelte ihm zu. Wenn er sie nehmen würde, wäre essen das Letzte was sie wollen würde, wenn sie in ihrem Penthouse ankamen.
Und dann setzten sie sich gemeinsam in Bewegung. Maria glitt leicht durch die Nacht und achtete auf jeden noch so kleinen Windstoß.
Ganz vorsichtig setzte sie Meggie auf dem Sofa ihres Wohnzimmers wieder ab.
"So du kannst die Augen wieder auf machen." sagte Maria liebevoll und lächelte ihr zu als sie die Augen öffnete.
"Ich bestell das Essen und ihr machts euch gemütlich. Meggie wie immer, du nichts und ich..." Maria verzog dass Gesicht.
"Ria isst eine große Portion Gyros mit Krautsalat und Zsaziki!" sagte Meggie streng und Maria warf ihr einen bösen Blick zu.
"DU kennst die Abmachung! Es wird gegessen wenn wir zusammen essen und die Messer gehören IMMER in die Küche!" erinnerte Meggie sie und Maria fügte sich.
"Ach und was wünscht du dir eigentlich zum Geburtstag?" fragte sie als Maria scon aus dem Zimmer flüchtete. "Der fällt dieses Jahr aus.." rief sie aus der Küche und griff zum Telefon um das Essen zu bestellen..

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Freitag 28. Dezember 2012, 23:12
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!



Es war fast Mittag und Viktor lag noch immer ganz still, rührte sich keinen Millimeter. Maggie lag in seinen Armen und schlief. Es war ein wunderschöner Abend gewesen und er war Maria für ihre Sturheit, gegen seine Zweifel, so unendlich dankbar und er hatte auch schon die perfekte Idee wie und vor allem womit er ihr das Danken würde! Doch im Augenblick war das alles Nebensache!
Maggie hatte ihr Essen regelrecht verschlungen ganz im Gegensatz zu Maria, die hatte mehr darin herumgestochert als dass sie wirklich etwas gegessen hatte bis Maggie sich mit einem skeptischen Blick neben sie gesetzt hatte. Maria hatte Viktor angesehen, ganz so als erwartete sie dass er ihr daraus half, aber er hatte nur den Kopf geschüttelt und sie angelächelt.
Irgendwann hatte Maria das Essen abgeräumt und Maggie hatte ihn mit sich aufs Sofa gezehrt und hatte ihn mit Fragen gelöchert! Wo er gewesen war, was er die ganze Zeit gemacht hatte, warum er sich nicht bei ihr gemeldet hatte, wieso ihre Vater und Wyatt ihn nicht sehen durften und nicht wissen durften dass er noch lebte..
Viktor hatte versucht ihr all ihre Fragen zu beantworten ohne ihr erzählen zu müssen, was für eine schreckliche Bestie er in den letzten 2 Jahren geworden war. Er hatte ihr erklärt, dass es ganz wichtig war dass sein Vater und Wyatt nichts von ihm erfuhren, dass sie niemals ein Wort darüber verlieren durfte, dass er lebte - dass er bei ihr gewesen war! Viktor war unheimlich froh gewesen, dass Maria bei ihm gewesen war, immer wieder hatte sie ihm zu gelächelt, ihn förmlich animiert Maggie es zu erklären. Aber wie erklärte man einem kleinen Mädchen von 14 Jahren, dass er nicht mehr ins Sonnenlicht durfte, warum er nichts gegessen hatte..
Fast die ganze Nacht hatte er seiner kleinen Schwester alle Fragen beantwortet und sie hatte ihm erzählt, wie es ihrem Vater ging, wie sie sich in den letzten 2 Jahren um Wyatt gekümmert hatte, immer wenn Vadim wieder sich im Keller einschloss und sich dem Alkohol hingab.
So oder so ähnlich hatte Viktor sich das schon gedacht! Sein Vater hatte es schon getan als seine Mutter noch gelebt hatte, er war immer in den Keller gegangen wenn sein Leben schwierig wurde und er nicht mehr gerade aussehen konnte, nicht mehr wollte. Viktor hatte seine kleine Schwester ganz fest an sich gezogen und ihr versprochen dass er sie ab heute nicht wieder so allein lassen würde, wie in den letzten beiden Jahren. Liebevoll hatte er seinem kleinen Mädchen erzählt, dass er zwar nicht wieder hier nach Bukarest ziehen konnte aber dass er immer in ihrer Nähe sein würde!
Maggie hatte ihn später, nach dem sie all ihre Fragen los geworden war, zum Spielen verurteilt. Die halbe Nacht hatte sie mit ihm Monopoly gespielt und hatte ihn dabi erfolgreich abgezockt! Es war unglaublich, schon früher hatte sie sich gefreut wie ein Schneekönig wenn sie gewonnen hatte, genau wie in der letzten Nacht. Irgendwann hatte sie sich auf seinem Schoss zusammen gekuschelt und war ganz friedlich eingeschlafen, aber nicht ohne ihn zu fragen ob er am nächsten Morgen noch da sein würde... Viktor hatte ihre Stirn zärtlich gelächelt und hatte sie ganz fest an sich gezogen, ihr versichert dass er da sein würde, wenn sie die Augen aufmachte und genau das würde er tun!
Er hatte sich die ganze Nacht, seit dem sie auf seinen Schoss eingeschlafen war, kaum gerührt. Lange hatte Maria bei ihm gesessen, er hatte ihr stumm mitgeteilt, was er gedacht hatte und sie hatte sich immer nur noch enger an ihn gekuschelt. Sie hatte ihn nach seinen Fähigkeiten gefragt und er hatte ihr erklärt, dass er diesen Moment nicht für passend hielt, es ihr mitzuteilen.
Verdammt, wie hätte er ihr auch erzählen sollen, dass er den Tod sieht? Dass er ihr genau sagen kann, wann die Menschen um ihn herum starben? Er schüttelte den Kopf, versuchte den Gedanken an seine Fähigkeiten zu vergessen und einfach noch den Moment mit Maggie zu genießen - er würde sowieso nicht mehr lange sein! Die Kleine musste früher oder später zurück zu ihrem Vater und er und Maria und er mussten heute Abend, sobald die Sonne untergegangen war, wieder zurück damit er sein Versprechen erfüllen konnte! Oh Gott - er hatte Maria noch gar nichts von seinem Versprechen erzählt! Dass würde er sobald sie wieder da war unbedingt nachholen aber im Augenblick zählte nur Maggie!
Zärtlich strich er über ihre Wange, küsste ihre Stirn. Er war froh gewesen, dass er sich nicht auch noch eine Erklärung dafür hatte einfallen lassen müssen, wieso er trotz der Wärme im Zimmer im Endeffekt eiskalt war! Schon früher hatte er eigentlich nie großartig warme Hände gehabt...
Maggie regte sich in seinen Armen und schlang ihm die Arme um den Körper.
"Guten Morgen..", nuschelte sie vor sich hin und kuschelte sich enger an ihn. "..aber du bist wirklich noch da!" Zärtlich legte er ihr die Arme fester um den Körper, streichelte sie liebevoll.
"Mein Mädchen, natürlich bin ich noch da! Aber weißt du, sobald Maria aufwacht wirst du zurück zu Papa gehen und du musst mir einfach versprechen, dass du ihm kein Wort sagst!", sagte er leise und zog sie noch enger an sich. "Keine Angst, es wird für immer mein Geheimnis bleiben! Aber seh ich dich je wieder?", fragte sie ihn und sofort traten Tränen in ihre Augen.
Wenn es nach ihm ging würde er einfach wieder mit ihr nach Hause gehen, zu seinem Vater, zu Wyatt aber das ging nun mal nicht! Selbst wenn er seinem Vater und seinen beiden kleinen Geschwistern zeigte, eine glaubwürdige Ausrede dafür fand warum er die letzten 2 Jahre "tot" gewesen war. Aber er hatte konnte einfach nicht zurück! Er brauchte Blut, er durfte nicht ins Sonnenlicht, er war schneller, stärker und vor allem schlafloser geworden - wie sollte er all das seine Familie erklären? NEIN, dass ging einfach nicht aber er würde seiner Schwester die Sicherheit geben, Sicherheit dass er nie wieder ganz aus ihrem Leben verschwinden würde.
"Maggie, Principesa, ich verspreche dir, dass ich dich nie wieder für immer allein lassen werde!", sagte er leise, küsste ihre Wange und zog etwas aus seiner Hose. Seit dem er Brasilien verlassen hatte, trug er es bei sich - für Maggie. Er hatte immer die Hoffnung gehabt, ihn ihr irgendwann zu kommen zulassen...
"Du sammelst doch noch Edelsteine, Principesa oder!?", fragte er sie und lächelte bei dem heftigen Nicken und Funkeln ihrer Augen. Vorsichtig legte er ihr den Stein in die Hände und ließ seine jedoch einen Moment auf ihren Ruhen.
"Ich werde nie wieder ganz verschwinden, das verspreche ich dir!", flüsterte er ihr zu und nahm dann die Hand von dem Stein. Es war ein kleiner Querschnitt eines wunderschönen Amethysten. Als sie den Stein sah, funkelten ihre Augen noch heller und sie schlang ihm die Arme um den Hals. Zärtlich ließ er seine Finger über ihren Rücken streichen, zog sie enger an sich.
"Danke, der Amethyst ist wunderschön!", flüsterte sie leise. Viktor lächelte. Er war froh, dass Maggie der Edelstein gefiel... "..aber wenn du und Ria wieder geht... wie soll ich dich dann erreichen!? Ich will nicht, dass ich dich erst in 2 Jahren wiederseh..", gestand sie leise, traurig.
"Meine kleine Principesa, glaubst du wirklich ich würde dich solange wieder allein lasen!? Niemals Maggie, niemlas wieder!", sagte er ruhig und legte sich ein Stück zurück so dass er sie ansehen konnte. "..du hast Marias Nummer, wenn irgendetwas ist - ruf sie an! Und ich verspreche dir, ich werde kommen!", sagte er leise, küsste ihre Wange und zog sie wieder enger an sich ran.
Leise hörte er wie Maria, die Tür ihres Schlafzimmers aufzog und zu ihnen nach draußen trat. Er wusste dass er sich jetzt von Maggie verabschieden musste...
"So Kleines, Maria trinkt jetzt in Ruhe ihren Kaffee und dann wirst du mit ihr mit, nach Hause gehen!", sagte er leise, Maggie nickte nur. Er wusste was ihr durch den Kopf schoss, auch ohne dass er ihre Gedanken lesen konnte, Sie wollte ihn noch nicht wieder verlassen - sie wollte bei ihm bleiben!
Und er hätte sie nur zu gerne bei sich behalten aber das ging einfach nicht! Vorsichtig setzte er sie neben sich aufs Sofa, küsste ihre Stirn und erklärte ihr, er müsse kurz aufs Klo.... Schnell verschwand er aus dem Wohnzimmer und er wusste, dass Maria sich gut um Maggie kümmern würde..

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Samstag 29. Dezember 2012, 11:41
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Maria hatte lange bei Meggie und Viktor gesessen, hatte versucht Viktor mit ihrer Nähe Mut zu machen. Er hatte Meggie viel erklärt und sie hatte nicht aufgehört noch mehr Fragen zu stellen.
Innerlich hatte Maria sich teilweise halb tot gelacht. Wie er sich aus manchen Fragen heraus wand war wirklich zu witzig gewesen. Doch irgendwann hatte sie die Beiden allein gelassen und war in ihr Schlafzimmer verschwunden. Sie wollte den beiden Geschwistern Zeit alleine gönnen und sie konnte ein wenig Schlaf gut gebrauchen.
Doch der Schlaf war weniger davon überzeugt, Ruhe finden war nicht wirklich möglich gewesen. Als die Sonne sich am östlichen Himmel zuckte, hatte sie die Rollläden für Viktor runter gelassen und sich wieder in ihre Decke gekuschelt. Aber schlafen konnte sie trotzdem nicht.
Nun war es beinahe Mittag und sie musste Meggie langsam wieder zurück bringen. Langsam trat sie aus ihrem Schlafzimmer.
Die Beiden saßen immer noch zusammen auf ihrem Sofa und ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Viktor erhob sich gerade und flüchtete mit einer flachen Ausrede.
Maria schüttelte lächelnd den Kopf. Was wollte er denn auf dem Klo?
Vorsichtig trat sie auf Meggie zu. "Können wir?" fragte sie sie und Meggie nickte traurig.
"Ich bring ihn dir bald wieder!" versprach Maria ihr und führte die Kleine hinaus. Meggie hielt einen Stein fest umklammert. Wahrscheinlich hatte Viktor ihr ihn geschenkt.
Die ersten Straßen legten sie schweigend zurück und Maria genoss die Sonne. Seit Tagen hatte sie kein Tageslicht mehr wirklich gesehen und es tat gut die Sonne auf ihrem Gesicht zu spüren.
"Ich glaube Viktor ist in dich verliebt..." sagte Meggie nach einer Weile und Maria musste innerlich lachen. "Glaubst du wirklich?" fragte sie unschuldig.
"Hast du gar nicht bemerkt wie er dich ansieht? Dass hat er noch nie gemacht.. SO hat er eine Frau nie angesehn, wie er dich ansieht." erklärte Meggie ihr und ein Lächeln huschte über Marias Gesicht.
Wenn dass wirklich stimmte, wäre es wirklich verrückt von ihm und trotzdem machte es sie unheimlich glücklich. Und für einen Moment war sie wieder in ihrem Bett, mit ihm, spürte wie er sie küsste, sie zärtlich streichelte. Spürte seine Muskeln unter ihrem Körper, wie sie sich enger an ihn kuschelte, fühlte wie sich seiner Fänge in ihren Hals bohrten und er sich gierig an ihr nährte...
"Du liebst ihn auch!" stellte Meggie fest und riss sie damit aus ihren Erinnerungen. Sie lächelte verlegen. "Wo denkst du hin Meggie.." entgegnete sie und wusste doch dass sie Meggie nichts vor machen konnte.
"Du liebst ihn!" sagte Meggie wieder und grinste.
"Du hast deine Augen und Ohren wirklich überall Kind, dass ist nicht immer gut weißt du." sagte sie lachend und sie bogen in Meggies Straße ein. Vor ihrem Haus blieben sie stehen. "Denk an dein Versprechen und wenn was ist ruf mich an!" erklärte sie der Kleinen noch mal und diese Schlang ihr die Arme um den Hals. "Danke Ria, danke dass du ihn gefunden hast!" flüsterte Meggie in ihr Ohr und küsste ihre Wange.
"Es war eher er, der mich gefunden hat Süße. Aber dass erzähl ich dir vielleicht ein anderes Mal." erwiderte Maria und drückte die Klingel.
Vadim öffnete recht schnell und sah nervös aus.
"Hier ist die kleine Prinzessin wieder, wohl genährt, ausgeschlafen und rotzfrech wie immer." begrüßte Maria ihn und nahm seine Tochter kurz in die Arme bevor diese winkend nach oben verschwand.
"Danke Maria! Wenn sie bei dir war, geht es ihr immer besser als vorher. Du bist wirklich eine gute Freundin für sie, für uns alle. So eine Frau wie dich habe ich mir für meinen Sohn immer gewünscht... Doch er hätte dich wahrscheinlich nicht mal bemerkt.." seine Stimme wurde immer leiser und Maria wusste dass er wieder mit selbst sprach. Wenn er nur wüsste, wie sehr Viktor sie bemerkt hatte...
"Vadim, hier bin ich!" sagte sie, als sein Blick sich wieder verlor.
Maria zog einen Anhänger aus ihrer Tasche und drückte ihn ihm in die Hand. "Trag den, dann wird es dir besser gehen!" versprach sie ihm und verabschiedete sich dann von ihm.
Die Hexenrune hatte sie heute Nacht für ihn verhext. Nachdem sie ihn vor 2 Tagen sah, wie schlecht er aussah hatte sie beschlossen ihm besser zu helfen als nur sich um seine Tochter zu kümmern. Die Rune würde ihm seine Sucht nehmen, seinen Schmerz um den Verlust seines Sohnes und seiner Frau lindern. Mehr konnte sie nicht für ihn tun und sie hoffte dass er sie Tragen würde.
Auf dem Rückweg war sie schneller, als eben mit Meggie. Die Sehnsucht trieb sie schneller voran, sie wollte einfach schnell wieder zu Viktor.
Auch wenn sie sich für ihn und Meggie gefreut hatte, war ihre Sehnsucht immer weiter angestiegen und sie hatte sich immer wieder mehr in ihren Gedanken verloren. In Gedanken wo sie in seinen Armen lag...
Doch vor ihrer Wohnungstür hielt sie einen Augenblick inne. Sie wusste dass er noch da sein würde-natürlich er konnte ja auch gar nicht nach draußen-aber sie hatte Angst wie sie ihn wohl vorfinden würde. Er hatte seine kleine Schwester wieder gehen lassen müssen und Maria war sich nicht sicher ob er dass so einfach verkraften würde.
Langsam schloss sie auf und betrat ihre Wohnung...

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Samstag 29. Dezember 2012, 12:33
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!


"Klasse, Vik! Toll gemacht, versteck dich im Badezimmer!", fluchte er vor sich hin und ließ sich auf dem Rand von Marias Badewanne nieder. Maria hatte gerade eben mit Maggie die Wohnung verlassen, sie würde sie zurück zu seinem Vater bringen. Am liebsten wäre er seiner Schwester hinterher gerannt, hätte sie in die Arme genommen und selbst nach Hause gebracht, hätte sich seinem Vater vorgestellt und ihm gezeigt, was er in seinem Leben erreicht hatte!
Sein Vater hatte nie geglaubt, dass er je wirklich Arzt werden würde, hatte ihm nie geglaubt, dass er sein Studium je zu Ende bringen würde.. Doch dank Vlad, konnte er das. Vlad und Ina hatten ihre Kontakte spielen lassen, damit Viktor im nächsten Semester, Anfang April, sein Studium beenden konnte! Er hatte zum Glück seine gesamte praktische Ausbildung schon hinter sich gebracht so dass er - dank Vlads Überredungskunst - nun nicht mehr im Krankenhaus arbeiten musste. Noch zweieinhalb Jahre und er hätte es endlich geschafft! Vielleicht hatte er bis dahin seinen Blutdurst im Griff und konnte doch im Krankenhaus arbeiten aber dass war jetzt noch weit, unglaublich weit.
Aber noch viel lieber als das, würde er seinem Vater Maria als die Seine vorstellen wollen. Wahrscheinlich würde er ihm dass nicht mal glauben, nie hatte Viktor viel von Frauen gehalten und schon gar nichts von Beziehungen und festen Bindungen, er hatte sich immer voll und ganz auf seine Schule konzentriert, er hatte sich einfach schon früh vorgenommen irgendwann mal etwas zu werden und nach dem Tod seiner Mutter, hatte er auch genau gewusst, was er werden wollte...
Das leise Klicken der Tür riss ihn aus seinen Gedanken! Maria! Mit einem Lächeln auf den Lippen lief er ihr entgegen, schlang ihr die Arme um den Körper und küsste sie zärtlich, leidenschaftlich.
"Da bist du ja endlich wieder!", flüsterte er ihr zu und küsste sie wieder, leidenschaftlicher. Für einen Moment schloss er die Augen, genoss es ihre weichen Lippen endlich wieder unter seinen zu spüren und zog sie noch enger an sich. Er lächelte als er sich von Marias Lippen löste und strich ihr zärtlich über die Wange. Sie musterte ihn und Viktor zog eine Augenbraue hoch.
"Ist irgendwas? Du siehst so aus als würdest du etwas anderes erwarten als du siehst..", fragte er sie und küsste sie wieder leidenschaftlich und innig. Dann löste er sich von ihr und ließ auf ihrem Sofa nieder.
"Wann hattest du eigentlich vor mir zu erzählen, dass du in 2 Tagen Geburtstag hast?", er konnte sich ein Lachen nicht verkneifen als er ihren Blick sah. Sie sah alles andere als begeistert davon aus das er es wusste.
"Sie mich nicht so an, Maggie hat mir nicht verraten wann du Geburtstag hast aber du solltest deinen Ausweiß vielleicht nicht einfach so hier rumliegen lassen..", sagte er und hielt ihr ihren Ausweiß entgegen...

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Samstag 29. Dezember 2012, 12:59
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Beitrag Re: Bukarest
Maria


Endlich! Viktor kam auf sie zu gestürmt, schlang seine Arme um sie und küsste sie. Glücklich legten sich ihre Arme um seinen Hals und sie erwiderte seine Küsse. Doch dann sah sie ihn misstrauisch an. Ging es ihm wirklich gut?
"Ist irgendwas? Du siehst so aus als würdest du etwas anderes erwarten als du siehst..", fragte er sie und küsste sie wieder leidenschaftlich und innig. Dann löste er sich von ihr und ließ auf ihrem Sofa nieder.
"Ich mach mir nur ein wenig Sorgen um dich... Ich hatte Angst dass es dir vielleicht schlecht geht nachdem du Meggie wieder gehen lassen musstest.." gestand sie ihm leise und setzte sich zu ihm. Nach so vielen Stunden, wo sie sich mehr oder weniger, von ihm fern halten musste-sie hatte Meggie nicht erschrecken wollen, wollte nicht dass die Kleine dachte sie würde ihr ihren Bruder nehmen-wollte sie ihm jetzt nur noch nahe sein. Aber alles hatte nichts geholfen, keine Zurückhaltung ihrer Seits oder Viktors, hatte Meggie täuschen können.
"Wann hattest du eigentlich vor mir zu erzählen, dass du in 2 Tagen Geburtstag hast?", fragte er sie und sie starrte ihn an.
"MEGGIE!" fluchte sie in Gedanken und würde Meggie jetzt am liebsten die Ohren lang ziehen.
"Diese kleine Petze.." murmelte sie und sah zu Boden. Meggie hatte ihren Geburtstag zufällig heraus gefunden als sie letztes Jahr zusammen einkaufen waren und in eine Polizeikontrolle kamen. Dort hatte der Polizist sie etwas misstrauisch beäugt, als er ihr Geburtsjahr gelesen hatte und hatte dabei ihr ganzes Geburtsdatum ausgeplaudert. Maria sah wieder zu ihm auf und ihr Blick sagte nur eines: "Wag es dir!"
"Sie mich nicht so an, Maggie hat mir nicht verraten wann du Geburtstag hast aber du solltest deinen Ausweiß vielleicht nicht einfach so hier rumliegen lassen..", sagte er und hielt ihr ihren Ausweiß entgegen...
Ihr Ausweiß! "Du schnüffelst also in meinen Sachen herum?!" fragte sie ihn leicht sauer und schnappte ihm ihren Ausweiß weg. Es war das richtige Datum, aber dass falsche Jahr.
Laut ihrem Ausweiß würde sie 26 werden, doch dass war glatt gelogen und 6 Jahre zu viel. Sie war sauer auf ihn, dass hätte sie nicht gedacht...
Maria erhob sich und verstaute ihren Ausweiß wieder ihrer Handtasche. "Ich hätte nicht gedacht dass du mir so hinterher schnüffeln würdest. Meggie fragen oder aus ihren Erzählungen was ziehen ok, dass hätte ich verstehen können aber dass du meine Tasche durchsuchst?" sagte sie leise und schüttelte den Kopf. Sie hätte ihre Tasche nicht hier stehen lassen sollen. Wann war sie so unvorsichtig geworden?

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Samstag 29. Dezember 2012, 13:23
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Beitrag Re: Bukarest
Viktor!



"Du schnüffelst also in meinen Sachen herum?!" fragte sie ihn leicht sauer und schnappte ihm ihren Ausweiß weg. Sie warf ihren Ausweiß hier herum und er war es der schnüffelte? Natürlich, war ja wieder klar!
Maria erhob sich und verstaute ihren Ausweiß wieder ihrer Handtasche. "Ich hätte nicht gedacht dass du mir so hinterher schnüffeln würdest. Meggie fragen oder aus ihren Erzählungen was ziehen ok, dass hätte ich verstehen können aber dass du meine Tasche durchsuchst?" sagte sie leise und schüttelte den Kopf.
Langsam erhob er sich und trat zu ihr. "Engel, ich hab erstens nicht geschnüffelt sondern lag er hier rum und dann bitte, wenn du mir jetzt böse sein möchtest...", sagte er leichthin und küsste ihren Hals. "..ich werde jetzt bestimmt nicht betteln, dass du mir verzeihst - schließlich hast du ihn hier rumliegen lassen! Und in 2 Tagen wirst du mir eh wieder sauer sein .. von daher", fügte er seinen Worten hinzu und zuckte mit den Schultern.
Allein an ihrer Reaktion gestern Abend, hatte er gewusst das Maria nicht sonderlich viel von Feiern und Geschenken hielt. Aber damit war sie bei ihm leider an der falschen Adresse.
"Ach so... ich hab Lili versprechen müssen, dass wir sie heute Abend abholen und wir dann zu Lu fahren..", sagte er und ließ sich wieder auf ihrer Couch nieder. Er legte den Kopf auf die Lehne ihres Sofas und steckte die Hand nach ihr aus...

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Samstag 29. Dezember 2012, 13:36
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