Aktuelle Zeit: Mittwoch 17. Januar 2018, 01:44  




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 893 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 86, 87, 88, 89, 90  Nächste
 Brasov! 
AutorNachricht
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Jarik


Gott, langsam drehte er durch. Nicht nur, dass es ihm ernsthaft zu setzte, wenn Ai nicht da war, nein, die Gier wurde immer schlimmer. Immer mehr drehte sich sein ganzes Denken nur um Blut und das Brennen seiner Kehle. Ja, auch wenn es keine 3 Tage her war, dass er getrunken hatte - und das nicht gerade wenig -, so setzte ihm sein Durst doch schon wieder zu!
Aber noch mehr hatte er nur mit den Gedanken um Ai zu kämpfen, er hätte sie nicht allein gehen lassen dürfen! Auch wenn er wusste, das Liam ein guter Kerl war, gefiel ihm der Gedanke einfach nicht, SEINE Gefährtin in der Nähe eines anderen Mannes zu wissen, geschweige den, nicht direkt bei ihr zu sein.
Jarik liebte sie, auch wenn er es nicht so einfach zu gab und er hatte sie nicht nur so an sich gebunden und doch, fiel es ihm schwer, direkt zu dieser Bindung zu stehen. Sie war so gar nicht das, was er normalerweise tat. Er war kein Mensch der leichtfertig handelte, war niemand der leichtfertig Leid anderer Menschen in Kauf nahm und er wusste, dass es für sie die Hölle sein musste.
Sie hasste Berührungen, also hielt er sich so gut er konnte, von ihr fern. Doch er musste einfach um selben Raum mit ihr sein, um nicht gänzlich durch zu drehen - brauchte ihre Nähe, wie ein Mensch die Luft zum Atem!
Als endlich die Tür auf ging, setzte er sich wieder ordentlich an den Tisch - die ganze Zeit, während sie nicht da gewesen war, hatte er den Kopf auf der Tischplatte liegen gehabt, die Hände im Nacken und hatte versucht ruhig zu bleiben..
Ai setzte sich zu ihm, ihm gegenüber. Jarik lächelte als er in ihr zartes Gesicht sah, am liebsten hätte er sich zu ihr gebeugt, sie geküsst und in seinen Armen gehalten. Und er wusste, dass er diesem Impuls wahrscheinlich nicht mehr lange widerstehen konnte, doch er musste es einfach so lange wie möglich - für Sie!
"Da bist du ja endlich wieder..", sagte er und schaffte es einfach nicht die Erleichterung aus seiner Stimme fern zu halten.
Gott, er hätte sie sogar noch verstanden, wenn sie nicht wieder gekommen wäre - egal, ob er sie gebeten hatte oder nicht. Er würde auch nicht freiwillig bei sich selbst bleiben, wenn er nicht dazu gezwungen war. Jede Nacht, wenn sie schlief, schlich er sich in ihren Körper und fühlte sie, ihre Atmung und spürte wie das Blut ruhig durch ihre Adern floss, nur aus ihren Gedanken hielt er sich fern und ihren Träumen.
Auch wenn er sich ihre Nähe stahl, so wollte er ihr dennoch einfach noch ihre Privatsphäre gönnnen! Vorsichtig, streckte er seine Hand nach ihrer Haus, streichelte sie liebevoll. "Ich bin froh, dass du wieder da bist!", hauchte er ihr zu und küsste flüchtig ihren Handrücken...

_________________
Bild


Samstag 25. Mai 2013, 22:26
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Ailine



Seine Berührung war nur ganz sanft und doch jagte sie ihr eine Gänsehaut über die Arme und sie lächelte sanft. "Ich habe doch gesagt, dass ich wieder komme." entgegnete Ai und lächelte. Es war so schwer sich ihm nicht zu nähern und ihn nicht zu küssen. Gott, diese Gedanken und Gefühle waren so ungewohnt und völlig untypisch für sie. Doch sie wollte ihm einfach nah sein.
Es war die Bindung und ihre Gefühle für ihn, die diese Wünsche verursachten und sie wollte sie auch gar nicht missen.
"Wenn dein Durst dir so zu schaffen macht, warum sagst du es mir nicht einfach?" fragte Ai ihn leise und musterte ihn. Es war ihm nicht richtig anzusehen, doch sie fühlte es in ihren Adern und wollte seine Pein lindern!
Also stand sie auf und nahm seine Hand in ihre. "Komm!" flüsterte sie lächelnd und zog ihn mit sich ins Schlafzimmer, wo sie ihren Mantel öffnete und ihn dann über einen Stuhl warf. Vorsichtig strich sie ihre Haare zurück und legte sich aufs Bett, zog ihn mit sich. "Trink einfach! Ich kann nicht sterben - nicht so zumindest!" erklärte sie ihm sanft, schloss ihre Augen und legte ihren Kopf in den Nacken, bot ihm bereitwillig ihre Kehle dar.
Wenn er von ihr trinken würde, wäre sie ihm wieder ganz nah und hatte eine gut Ausrede dafür - und er würde ihre Sehnsucht danach nicht so richtig mit bekommen. Der Rausch würde ihn davon ablenken und sie konnte seine Nähe und Aufmerksamkeit genießen..

_________________
Bild


Samstag 25. Mai 2013, 22:54
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Jarik.


Er starrte sie an. Was? Trinken? Nein! Er konnte nicht schon wieder trinken, es war einfach noch zu früh. Ja, sein Durst drängte sich ihm quälend auf aber nur weil er es wieder mal nicht schaffte, sich gegen sich selbst zu behaupten. Seit dem er einmal alles verloren hatte, hatte er einfach aufgegeben, standhaft sein zu wollen. Hatte aufgegeben, sich selbst seine Stärke und seinen Stolz beweisen zu wollen..
Nein, seit Fran tot und seine Kinder bei seinen Eltern lebten, war er einfach nicht mehr ganz er. Früher hätte er sich nie so gehen lassen, hätte niemals sein Leben so in den Sand gesetzt. Doch, als er Fran verloren hatte, hatte er auch jeden Lebenssinn verloren - mit ihr hatte er einfach alles verloren!
Doch Ai gab ihm wieder einen Sinn, ein bisschen Hoffnung - vielleicht schaffte er es ja für sie, sein Leben und vor allem sich selbst wieder auf die Reihe zu bekommen. Er war jetzt für sie verantwortlich, nach der alten Schule der Vampire. Er war dafür verantwortlich, dass es ihr an nichts fehlte und dass sie glücklich sein konnte.
Behutsam strich er ihr über die Wange und zog sie einfach in seine Arme.
Er würde nicht von ihr trinken, er musste es endlich schaffen die Gier hinter sich zu lassen. Jarik wusste, wie knapp er davor stand völlig abzudriften und für seine Freunde ein Feind zu sein, von ihnen gejagt zu werden nur um ihre Existenz zu wahren..
"Ich kann nicht schon wieder trinken, Ai..", brachte er mit brüchiger Stimme hervor, drängte alles in sich zurück. Nein, er durfte sich einfach nicht, dem Drang hingeben. Egal, wie sehr seine Kehle brannte oder sich sein Körper danach sehnte. "..damit muss endlich Schluss sein!"
Sanft drängte er seine Lippen auf ihre, in diesem einen Moment war es ihm egal, ob er ihr zu viel oder zu nah sein könnte, er wollte einfach einmal ihre Lippen unter den Seinen spüren, wollte fühlen wie es war, wenn er sie einfach küsste.
Ihre Lippen waren unsagbar weich, samtig und sie schmeckte einfach himmlisch, als er mit seiner Zunge über ihre Unterlippe leckte und sie ihm freiwillig einlass, in ihren Mund, gewährt. Sein Kuss wurde drängender, leidenschaftlicher und hingebungsvoller. Seine Arme schlangen sich, wie von selbst, fest um ihren zierlichen Leib und zogen sie beschützend und doch auch besitzergreifend an sich. In diesem Moment war sie einfach nur seine Gefährtin, seine Frau! Er wollte ihr einfach nah sein, sie berühren!
Immer wieder drängte er seine Lippen auf ihre, bettete sie behutsam in die Kissen und küsste sich langsam und voller Genuss über ihr weiches Kinn, ihren Kiefer und ihre weiche, zarte Kehle nach unten. Ihre Haut unter seinen Lippen, war der Himmel..
"Du bist so wunderschön..", hauchte er ihr zart ins Ohr und ließ seine Finger über ihren Hals streichen, nahm ihr Gesicht in seine Hände als er seine Lippen erneut, sanft und doch fordernd, auf ihre drängte - sie wieder küsste..

_________________
Bild


Samstag 25. Mai 2013, 23:11
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Ailine



Behutsam strich er ihr über die Wange und zog sie einfach in seine Arme. Ai schlug verwirrt die Augen wieder auf. Was tat er denn da? Er sollte doch einfach nur von ihr trinken. Doch Jarik machte überhaupt keine Anstalten zu trinken.
"Ich kann nicht schon wieder trinken, Ai..", brachte er mit brüchiger Stimme hervor. Begann er jetzt wieder um seine Selbstbeherrschung zu kämpfen? Das wäre ein unglaublicher Schritt nach vorn. "..damit muss endlich Schluss sein!"
Ai lächelte. Ja er kämpfte gegen seinen Durst an!
Und dann drängte er seine Lippen sanft auf ihre, küsste sie einfach. Sie schloss genüsslich die Augen und konnte es gar nicht glauben, dass er sie wirklich küsste. Seine Lippen auf ihren waren drängend und dennoch ganz weich und sanft. Das hier war der Himmel und sie wollte das dieser Moment niemals aufhörte.
Als er mit seiner Zunge über ihre Unterlippe leckte und sie ihm freiwillig Einlass, in ihren Mund, gewährt, fühlte es sich ganz natürlich an und Ai fühlte sich zum ersten Mal wirklich sicher und wohl in der Nähe eines Mannes. Sein Kuss wurde drängender, leidenschaftlicher und hingebungsvoller. Seine Arme schlangen sich, wie von selbst, fest um ihren Körper und zogen sie beschützend und doch auch besitzergreifend an sich.
Zögernd schlang Ai ihm die Arme um den Hals und strich scheu über seinen Nacken - nur mit ihren Fingerspitzen. Gott, das war so schön und doch hatte sie auch Angst. Wenn sie das zuließ, würde das bedeuten, dass ihre Schwester - die ohnehin schon auf 180 war - bald hier auftauchen würde und dann war das wunderschöne hier für immer vorbei. Doch daran wollte sie jetzt nicht denken und schüttelte diesen Gedanken schnell wieder ab.
Immer wieder drängte Jarik seine Lippen auf ihre, bettete sie behutsam in die Kissen und küsste sich langsam über ihr Kinn, ihren Kiefer und ihre Kehle nach unten. Ai schloss wieder die Augen und genoss seine zarten Küsse in vollen Züge. Was sollte sie bloß tun, wenn sie ihn verlor - wenn auch er weg war?
"Du bist so wunderschön..", hauchte er ihr zart ins Ohr und ließ seine Finger über ihren Hals streichen, nahm ihr Gesicht in seine Hände als er seine Lippen erneut, sanft und doch fordernd, auf ihre drängte - sie wieder küsste.. Sie durfte daran nicht denken, aber sie musste sich etwas einfallen lassen.
Vorsichtig löste sie sich von seinen wundervollen Lippen und schmiegte sich enger an ihn. Ai sah ihn nicht an, als sie sprach, dass schaffte sie dann doch nicht.
"Du weißt, dass es nicht ewig so weiter gehen kann oder?!" frage sie ihn und ihre Finger klammerten sich fest in sein Hemd. "Sie weiß, dass ich mich gebunden habe! Bei Liam hat sie es gerochen, das ließ sich leider nicht vermeiden. Ich weiß nicht wie lange Ambra dieses Mal die Füße still hält, aber lange wird sie es nicht mehr tun, dafür bin ich dieses Mal zu weit gegangen.." erklärte sie ihm sehr leise und zitterte.
Verdammt, sie musste ganz ruhig bleiben, durfte ihn ihre Angst nicht spüren lassen. "Am Besten ist es wenn du wieder nach Hause gehst.. Sie wird dir nicht folgen, solange ich bei ihr bleibe.." Ai schaffte es einfach nicht die Worte fest klingen zu lassen, dafür tat ihr der Gedanke viel zu weh, dass er sie verlassen könnte.
Aber besser er ging, als das er so endete wie Jules..

_________________
Bild


Samstag 25. Mai 2013, 23:57
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Jarik


Für einen Moment schloss er die Augen und atmete tief durch! Was dachte sie denn nur von ihm? Es war vielleicht nicht die feine englische Art gewesen, sie einfach so an sich zu binden oder gar sich ihr einfach nur aufzudrängen.. Aber er war an der Situation genauso Schuld wie sie und er würde sie ganz sicher nicht allein lassen, nicht sie ihrem Schicksal überlassen.
Jarik atmete tief durch und schloss die Augen, genoss für einen Moment die Ruhe, die ihm völlig umgab und ließ sich dann wieder in ihren Körper sinken. Er spürte wie ihre Lungen, die Luft einzogen und wieder ausstießen, spürte wie das Blut durch ihre Adern pulsierte und jede noch so kleinste Regung ihres Körper. Er selbst je doch hielt den Atem an, bewegte sich nicht und versuchte sich auch sonst so unauffällig wie möglich in ihr zu verhalten.
Nie hatte er seine Gabe so genutzt, nicht einmal bei Fran, doch hier - sie so zu spüren, war wie ein Geschenk! Doch als er sein Handy klingeln hörte, riss er sich aus ihrem Körper und erhob sich aus dem Bett.
Er musste endlich damit aufhören!
Leise schlich Jarik sich aus "seinem" Schlafzimmer und nahm das Gespräch ab. Es war nur Niko der ihm sagte, dass es Zora nicht gut ging und ihr Training heute ausfallen würde. Super, keine Ablenkung!
Verdammt! Innerlich fluchte Jarik. Gott, er hätte sich einfach nicht so weit wieder auf eine Frau einlassen dürfen, aber dass hatte er und nun musste er dazu stehen - sich um sie kümmern und íhr ein guter Mann sein. Es war einfach seine Pflicht!
Er würde sie einfach mit sich nehmen, er würde Ambra erklären, dass es sie einfach nichts anging und dass sie beide alt genug waren, dass zu entscheiden! Er würde ihr sagen, dass er Ai einfach nicht allein lassen konnte, dass er wollte das sie glücklich war und frei, dass er niemals zu lassen würde, dass sie leidet oder das ihr irgendwer Leid zufügt. Nein, seiner Gefährtin würde niemand zu nah kommen!
Vielleicht würde Jarik sie mit nehmen, mit sich nach Alaska und ihr dort einfach ein bisschen Abstand schenken, ein bisschen was von der Ruhe die sie sich so schrecklich wünschte. Heute Nacht war ihm für einen Moment seine Kraft entglitten und er hatte ihre Träume gesehen, hatte gesehen welches Leid sie erfahren hatte und wie groß ihr Wunsch nach Ruhe und Vergessen war.
Er konnte ihr nicht helfen zu vergessen, aber er würde ihr Ruhe schenken - Ruhe und Entspannung. Er würde Sie einfach mit in seine Heimat nehmen, dort wo ihm das kleien Häuschen, direkt am See gehörte, und dort würde sie sich erholen können, würde jede Ruhe bekommen die sie wollte - auch, wenn sie sie vor ihm wollte.
Ja, er würde mit ihr gehen - egal, was Ambra sagte!
Und er würde sie seinen Eltern vorstellen, seiner Mutter und seinem Ziehvater - Dave - und "den Kindern seiner Schwester". Nachdem er das Telefonat mit Nikolaj beendet hatte, legte er das Handy unten auf den Tisch und ging wieder nach oben zu seiner Geliebten, sanft strich er ihr durch die Haare, die Wange entlang und küsste ihre Stirn.
"Keine Angst, meine Geliebte, ich werde dir Glück und Ruhe schenken!", hauchte er ihr ins Ohr und zog ihren zierlichen Körper fest an seine Brust, küsste ihre Stirn erneut. Bevor er genüsslich ihren Geruch in seine Lungen zog und die Augen schloss, sich wieder in ihren Köprer versetzte..

_________________
Bild


Sonntag 26. Mai 2013, 10:55
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Ailine



Ai schloss die Augen und seufzte leise. Jarik war ins Bad gegangen und sie hatte einen Moment für sich, um sich wieder zu fassen. Den ganzen Tag hatte sie in seinen Armen verbracht und seine Nähe genossen, doch lange konnte das so nicht weiter gehen. Und Ai wusste, dass sie es heute Abend tun musste!
Langsam erhob sie sich und schlüpfte in ihren Ledermantel. Sie musste ihn gehen lassen, um ihn zu schützen, doch dieser Schritt tat so schrecklich weh und eigentlich wollte sie ihn nicht wieder aufgeben. Tief sog Ai seinen Geruch ein und schloss genüsslich die Augen. Alles hier roch nach ihm und die Bindung in ihren Adern pulsierte. Gott, das mit ihm war wunderschön und sie wünschte sich so sehr das sie mit ihm eine Zukunft haben könnte, doch leider ging das nicht..
Nein, wenn sie ihn nicht sterben sehen wollte, dann musste sie ihn aufgeben auch wenn es ihr schwer viel. Sie atmete tief durch, bevor sie das Schlafzimmer verließ und sich in der Küche niederließ. Ohne Abschied wollte - konnte - Ai einfach nicht gehen, aber sie konnte nicht mehr in seinem Schlafzimmer sitzen, denn dann würde sie wieder schwach werden und das war für ihn einfach zu gefährlich!
Sie musste bei Ambra bleiben, um ihn zu schützen und zu wissen, dass es ihm gut ging..

_________________
Bild


Sonntag 26. Mai 2013, 18:56
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Ambra


Da stand sie nun vor dem Haus dieses Bastards. Dieser Typ hatte ihrer geliebten Zwillingsschwester völlig den Kopf verdreht und Ai würde wieder leiden müssen. Doch dass würde sie nicht zulassen! Nein, Ambra würde ihn einfach auslöschen, wie sie es schon mit Jules getan hatte.
Niemand würde Ai mehr Leid zufügen!
Ambra machte sich gar nicht erst die Mühe sonder brach geschickt und leise die Türen auf und stand kurz darauf in einer kleinen aber geschmackvollen Küche. An einem kleinen Esstisch saß ihre Schwester und sah sie erschrocken an. "Was willst du hier?" fragte Ai sie und erhob sich augenblicklich.
"Das musst du noch fragen?" gab sie zurück und drehte sich um, als der Typ aus dem Club hinter ihr in der Tür erschien. Sofort zog Ambra ihren Dolch und ging auf ihn los, drückte ihn gegen die Wand und hielt ihm den Dolch an die Kehle. "Es liegt jetzt in meiner Hand.." knurrte Ambra ihn an, doch dann wurde sie zurück gerissen.
"Nein, hör auf!" rief Ai und knurrte sie tatsächlich an, stellte sich zwischen sie und diesen Mann.
"Ai.. er wird dir wieder.." doch weiter kam sie nicht. "Nein, wird er nicht! Aber du hast gewonnen, Ambra - wie immer!" fiel Ai ihr ins Wort und Tränen traten ihr in die Augen. Ambra starrte sie verwirrt an. Gewonnen? Was denn?



Ailine


Ai schloss die Augen und gab ihre Angriffshaltung auf, richtete sich auf und straffte die Schultern. Ambra würde wieder bekommen was sie wollte, so wie immer und Jarik würde für immer sicher sein.
Sie öffnete die Augen wieder und sah ihrer Zwillingsschwester direkt in die Augen. Es würde sehr schmerzhaft werden, aber dafür würde ihr Geliebter weiter in Frieden leben können und nur das zählte. Langsam trat Ai auf ihre Schwester zu.
"Du hast gewonnen Ambra! Ich werde die Bindung zu Jarik lösen, dafür lässt du ihn am Leben. Ich übergebe sie dir, wenn du ihn dafür nur verschonst.." erklärte sie ihr leise und schloss noch einmal die Augen.
Tief sog Ai noch einmal seinen Duft in ihre Lungen, ließ sich von diesem wundervollen Gefühl der Bindung durchströmen und fühlte Jarik - ihren Geliebten - noch einmal ganz deutlich in ihren Adern. Sie spürte sein Entsetzen, spürte seinen Widerwillen und alles ganz deutlich in sich.
Gleich würde dieses Gefühl für immer verschwunden sein und er würde wieder frei sein, so wie es sein sollte. Jarik hatte sich nicht ganz freiwillig an sie gebunden und sie würde ihn jetzt von dieser Last und der Gefahr befreien. Langsam löste sie sich von ihren Gefühlen und den Gedanken und zog ihren Dolch.
Ai schlug ihren linken Ärmel zurück und schnitt ihre Pulsader auf. Ihr Blut ließ sie auf Ambras Handfläche tropfen. "Ich opfere das Blut meines Erwählten, den ich mir zu Unrecht genommen habe!" sagte sie und sofort durchfuhr sie der schrecklich Schmerz, den diese gewaltsame Trennung mit sich brachte.
Ai schrie auf vor schmerz und sackte auf dem Boden zusammen. Umso mehr Blut aus ihrem Körper sickerte, umso schlimmer wurde der Schmerz und umso undeutlicher konnte sie ihren Geliebten spüren. Immer wieder schrie sie leise auf und wimmerte schließlich nur noch, weil sie den Schmerz nicht mehr ertrug. Tränen liefen ihr über die Wangen, ihre Augen waren geschlossen und sie zitterte schrecklich, flehte stumm, er möge einfach ihr Blut auffangen, es in sich aufnehmen und den Prozess stoppen. Doch wenn er das tun würde, würde Ambra ihn umbringen und sie hätte ihn verloren...

_________________
Bild


Sonntag 26. Mai 2013, 20:29
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Jarik.



Glaubte diese kleine Vampirin jetzt, er würde einfach zu lassen, dass sie ihm seine Geliebte nahm? Nein, das konnte er einfach nicht! Langsam trat Jarik auf Ambra zu.
Er hatte keine Angst vor dem Tod oder dem Schmerz, den sie ihm bereiten könnte, aber er musste einfach verhindern, dass Ai weiter litt. Es brachte ihn fast selbst um, sie so leiden zu sehen, es so deutlich zu spüren, auch wenn das Gefühl schon schwächer wurde.
"Bist du jetzt glücklich? Sie leidet Höllenqualen!", fuhr er Ambra an, schärfer als er es je beabsichtig hatte. "Du willst ihre Schwester sein? Wie kannst du dann zu lassen, dass sie diesen Schmerz noch einmal erleiden muss?!"
Er konnte es einfach nicht verstehen! Jarik zog sein Jackett aus und kniete sich dann zu Ai, ihre Schwester war ihm völlig egal! Er wollte einfach das Ai nicht mehr leiden musste, dass ihr Schmerz aufhörte, genauso wie die leere in seinem Körper! Auch, wenn er geglaubt hatte, er würde sie gehen lassen können - so konnte er es nicht! Sie war einfach sein Leben und er wollte sie nicht verlieren!
Jarik nahm ihren Arm behutsam und leckte sacht über die Wunde, verschloss somit den Schnitt und zog sie in seine Arme. "Schhh.. ich hab dir versprochen, dass ich das nicht zu lassen werde, meine Geliebte und das wird auch nicht passieren!", versprach er ihr leise und küsste sanft ihre Stirn.
Er spürte den Hass den Ambra ausstrahlte ganz deutlich! Für einen Augenblick schloss er die Augen, bevor er sich langsam zu Ambra umwandte.
"So, wenn du sie willst - musst du erst einmal an mir vorbei! Ich werde nicht zu lassen, dass du ihr wieder alles nimmst - es ist mir egal, welcher Bastard es war aber ich werde ganz sicher nicht zu lassen, dass du sie mir nimmst und ihr die Hoffnung nimmst! Sieh sie dir einen Moment an und sag mir dann, du glaubst ihr würde es damit gut gehen? Der Schmerz wird sie töten - frühe oder später und genau das, werde ich nicht zu lassen! Dafür liebe ich sie..", fuhr er sie an und kniete sich bei seinen letzten Worten zu Ais Füßen nieder.
"..dafür liebe ich dich viel zu sehr! Ich kann dich nicht verlieren - ich ertrag die Leere einfach nicht.. Lieber nehm ich tausend Schmerzen in Kauf als auch nur einen Moment zu sehen, wie du leidest! Wenn sie Blut will, soll sie es bekommen aber dann auf ehrliche Weise..!", sagte er behutsam und küsste sie zärtlich, sanft.
Für diesen kurzen Moment, die seine Lippen auf ihren lagen, schloss er die Augen und wickelte sie dann behutsam in sein Jackett ein, um sie vor der Kälte zu schützen. Auch wenn er extra für sie, schon die Heizungen angeschalten hatte und doch eigentlich wusste, dass sie nur zitterte weil ihr ganzer Körper schmerzte, langsam aufgefüllt wurde von Leere und sie schreckliche Angst hatte!
"Hab keine Angst, Prinzessin! Ich werde nicht zu lassen, dass du mich verlierst!", versprach er ihr noch einmal und erhob sich dann...

_________________
Bild


Sonntag 26. Mai 2013, 20:53
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Ambra


Ambra konnte nicht glauben was Ai da tat. Das hatte sie nie gewollt und sie hatte nagst, dass ihre Schwester starb. Ihr Vater hatte ihr einige Male davon erzählt was geschah, wenn eine Vampirin ihre Bindung aufgab und immer hatten seine Erzählungen mit dem Tod geendet.
Der Mann - Jarik hatte Ai ihn genannt - kniete bei ihrer Schwester nieder und verschloss ihre Wunde, kümmerte sich um sie. Hass stieg in ihr auf und sie wusste nicht einmal wo der her kam. Eigentlich sollte sie doch beruhigt sein, dass dieser Mann es offensichtlich ernst meinte mit Ai und ihr kein Leid zufügen wollte. Und dennoch hielt der Hass sie in seinem Bann.
"Schhh.. ich hab dir versprochen, dass ich das nicht zu lassen werde, meine Geliebte und das wird auch nicht passieren!", versprach er Ai leise und küsste sanft ihre Stirn. Damit riss er sie aus ihrem Hass. Der Hass richtete sich nicht mehr gegen ihn, sondern gegen ihre eigene Schwester.
Als der Mann, Jarik, sich ihr zu wandte wusste sie warum! Auch sie hatte ihn erwählt und deshalb war es auch so schlimm. Sie wollte ihn und ihre Schwester hatte ihn und damit kam sie nicht klar.
"So, wenn du sie willst - musst du erst einmal an mir vorbei! Ich werde nicht zu lassen, dass du ihr wieder alles nimmst - es ist mir egal, welcher Bastard es war aber ich werde ganz sicher nicht zu lassen, dass du sie mir nimmst und ihr die Hoffnung nimmst! Sieh sie dir einen Moment an und sag mir dann, du glaubst ihr würde es damit gut gehen? Der Schmerz wird sie töten - frühe oder später und genau das, werde ich nicht zu lassen! Dafür liebe ich sie..", fuhr er sie an und kniete sich bei seinen letzten Worten zu Ais Füßen nieder.
Ambra schloss die Augen. Er hatte recht, der Schmerz würde sie umbringen und dann wäre alles damals umsonst gewesen. Sie musste Ai endlich gehen lassen, musste sie mit diesem Mann gehen lassen, damit sie glücklich werden konnte. Doch immer noch war dieser Hass in ihr - der Hass auf ihre eigene Zwillingsschwester.
"..dafür liebe ich dich viel zu sehr! Ich kann dich nicht verlieren - ich ertrag die Leere einfach nicht.. Lieber nehm ich tausend Schmerzen in Kauf als auch nur einen Moment zu sehen, wie du leidest! Wenn sie Blut will, soll sie es bekommen aber dann auf ehrliche Weise..!", sagte er behutsam und küsste Ai zärtlich, sanft.
Ambra schloss die Augen. Er hatte sich für Ai entschieden und er liebte ihre Schwester, dafür sollte sie eigentlich dankbar sein. Doch es gelang ihr einfach nicht! Sie wollte ihn und sie wollte die "andere Frau" einfach aus dem Weg räumen. Sie blendete sein Liebesgesäusel aus, ertrug es einfach nicht zu hören wie er das Alles einer Anderen sagte und nicht ihr.
Doch dann erhob er sich und baute sich vor ihr auf. Er würde sie niemals an Ai heran lassen, würde um sie kämpfen und sie beschützen.
Ambra schloss die Augen. Sie hatte verloren und nicht nur den Mann den sie erwählt hatte, nein, sie hatte auch ihre geliebte Zwillingsschwester verloren, denn Ai würde ihr das niemals verzeihen können.
Sie öffnete ihre Augen wieder und sah Jarik an. "Du solltest schnell den Bund erneuern! Trink von ihr und noch wichtiger, lass sie von dir trinken. Kümmer dich gut um sie!" sagte sie leise, streckte sich, küsste ihn flüchtig und verließ dann seine Wohnung. Draußen liefen ihr Tränen über die Wangen und sie rannte los. Heute Nacht würde sie nicht mehr anhalten...



Ailine


Ai bekam alles nur am Rande mit, doch dann wurden die Schmerzen weniger und sie seufzte tonlos. Es würde bald aufhören, aber die Leer in ihr würde für immer bleiben. Sie spürte seine sanften Berührungen und wusste doch, dass es gleich vorbei war. Er würde von der Trennung nicht so viel mit bekommen. Laut den Erzählungen ihres Vaters blieb für den Anderen nur ein leeres Gefühl.
Noch immer zitterte Ai, nicht vor Kälte, sondern vor Schmerz und Angst und Trauer. Es tat so schrecklich weh, zu wissen dass sie ihn verlieren würde. Immer wieder flüsterte sie seinen Namen, eine fast stumme Bitte doch bei ihr zu bleiben. Doch sie durfte sich darauf keine Hoffnungen machen, denn das würde seinen Tod bedeuten und das durfte einfach nicht passieren.
Und dann erklang die Stimme ihrer Schwester und sie öffnete die Augen. Ihre Lider waren schrecklich schwer und dennoch schaffte sie es, sie ein Stück breit zu öffnen, doch was sie sah verschlug ihr alles.
Ambra küsste Jarik flüchtig und verschwand dann. Sie hatte sich geirrt! Ambra wollte ihn nicht töten, ihre Schwester hatte den selben Mann erwählt wie sie selbst und litt deshalb schreckliche Qualen. Ambra hatte sich verliebt und der Mann den sie liebte hatte sich gegen sie entschieden und stattdessen ihre Zwillingsschwester erwählt. Doch dafür hatte Ai jetzt keinen Kopf.
Die Schmerzen hatten sie erschöpft und noch immer zitterte sie schrecklich. Sie wollte einfach nur wieder ihren Geliebten haben, wollte wieder in seine Arme, seine Küsse spüren und vor allem wollte sie ihn wieder in ihren Adern spüren, doch das würde sie wahrscheinlich nie wieder..
"Jarik.." hauchte Ai leise und versuchte aufzustehen. Sie wollte ihn nur noch ein einziges Mal küssen, noch einmal seine Arme um ihren Körper spüren..

_________________
Bild


Sonntag 26. Mai 2013, 22:04
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Jarik.


Behutsam zog er sie schnell in seine Arme, noch bevor sie aufstehen konnte! Ganz sanft hatte er sie hoch gehoben, sie fest an seine Brust gezogen. "Schh.. keine Angst, Engel!", hauchte er ihr ins Ohr und brachte sie nach oben zurück in sein Schlafzimmer.
Er schob den Gedanken an Ambra und ihren flüchtigen Kuss beiseite, schob alles weg - jetzt zählte nur noch Ai! Behutsam küsste er ihre Stirn und entblößte dann seine Kehle, nachdem er Ai ins Bett gelegt hatte. Jetzt legte er sich zu ihr, strich ihr behustam die Haare aus dem Gesicht und küsste sie leidenschaftlich.
"Ich werde für immer bei dir sein, auf dich aufpassen!", versprach er ihr leise und bot ihr dann seine Kehle dar. Er wusste, dass ihre Instinkte sie leiden würden, doch dieses Mal wusste er auch, dass sie es freiwillig tat und weil sie den Bund aus Liebe erwiderte, nicht aus seinem Zwang.
Als sich ihre Fänge in sein Fleisch bohrten, stöhnte er genüsslich auf und schloss die Augen. Seine Arme legten sich behutsam um ihren Körper und hielten sie, streichelten sie, während sie das Blut aus seinen Adern nahm, es gierig aus seinen Venen saugte und immer wieder mit ihrer Zunge einzelne Blutstropfen wegleckte. Jarik bot ihr weiterhin, genießend seine Kehle dar, genoss ihre Gier und das Verlangen was sie so brennend und brodelnd in ihm weckte..
Seine Finger schoben sich unter ihr Top, fuhren über ihre Wirbelsäule und streichelten sie genüsslich. Dass hier, war sein persönlicher Himmel.. Schon seit Jahren hatte er sich nicht mehr so vollkommen gefühlt, so vollständig! Auch, wenn er sie noch nicht wieder in seinen Adern spürte, wusste er doch, dennoch was in ihr vorging. Jarik versetzte sich in ihren zierlichen Körper, spürte ihre Atmung, hier Verlangen und die Hitze die durch ihren Körper fuhr, er spürte wie sehr sie seine Nähe brauchte und wie sehr sie es nach seinem Blut verlangte. Jarik spürte ihr Blut in ihren Adern, genauso wie das seine..
Als er das Verlangen nach ihr und den Druck, sie endlich auch in seinen Venen spüren zu wollen, nicht mehr aushielt, drehte er sie langsam auf den Rücken - so dass sie ihre Fänge nicht aus seinem Fleisch lösen musste, weiter trinken konnte. Und dann bohrte er seine Fänge in ihren Hals, saugte das Blut aus ihren Venen und schluckte es genüsslich runter.
Sofort begann die Leere in ihm zu verklingen und das einzige Gefühl, was noch übrig war, war die pure Liebe die er für Ai empfand. Doch im Augenblick verlangte es ihm viel zu sehr nach ihrem Blut, ihrer Nähe als das er darüber weiter hätte nachdenken können. Genüsslich trank er ihr Blut, während auch sie an seiner Kehle trank und sich an seinen Körper schmiegte..

_________________
Bild


Sonntag 26. Mai 2013, 22:22
Profil
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 893 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 86, 87, 88, 89, 90  Nächste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | designed by Vjacheslav Trushkin for Free Forums 3 & Free Forums/DivisionCore.
phpBB3 Forum von phpBB8.de