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 Brasov! 
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Luna
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Beitrag Re: Brasov!
Ambra


Das hier war ihr Element und Ambra fühlte sich sofort wohl! Hier war sie sie selbst und sie bewegte sich wie ein Fisch im Wasser. Auch fiel ihr sofort der Blick des Mannes in der Ecke auf, der - kaum hatten sie und Ai den Club betreten - zu ihnen herüberschaute. Ja, so gefiel ihr das und noch dazu sah der Typ echt super aus und fiel genau in ihr Beuteschema.
Lächelnd wandte sie sich zu ihrer Zwillingsschwester um. "Geh du doch schon mal was zu Trinken holen Schwesterherz, ich hab da was ins Auge gefasst.." murmelte Ambra ihr zu und verschwand in die Richtung, wo der Vampir saß, der sie angesehen hatte.
Lächelnd ließ sie sich neben ihm auf die Bank gleiten und zwinkerte kokett, als er seine Augen öffnete.
"Hallo ich bin Ambra!" stellte sie sich vor und strich ihm mit den Fingernägeln über den Arm. Aus ihrer Handtasche holte sie eine kleine Dose und steckte sich eine Kippe zwischen die Zähne, bot ihm auch eine an. Es waren keine normalen Zigaretten, denn Ambra mischte sich heimlich - vor Ais Blicken verborgen - immer etwas in den Tabak. Der Mann schüttelte den Kopf und sie lächelte. "John hat seinen Beitrag zu denen hier geleistet, also bringen sie uns beiden Hübschen auch was." erklärte sie ihm unaufgefordert und schob die Dose noch einmal in seine Richtung. Ai würde die Gelegenheit wahrscheinlich bereits genutzt haben, um sich davon zu machen und so konnte sie sich ganz auf diesen Leckerbissen hier konzentrieren.
Eigentlich war ihre Schwester herrlich unkompliziert und sie konnte ihr Leben genießen, doch sie war immer noch ihre "kleine" Schwester und sie machte sich Sorgen. "Schluss jetzt mit dem Mist Ambra! Sie will es doch so, also lass sie einfach." schallte sie sich selbst und konzentrierte sich wieder auf den Mann neben sich, der inzwischen doch eine ihrer Kippen genommen und eine weitere hinter sein Ohr geschoben hatte.
"John kommt heute später, er ist auf Wache! Wenn du also was von ihm willst - und so siehst du aus - hast du noch ein wenig Zeit und wir Beide könnten den Luschen auf der Tanzfläche mal zeigen, wie man das richtig macht!" erklärte sie ihm lächelnd und rückte näher an ihn heran.
Ihre Fingerspitzen strich sie seinen Arm hinauf und wieder hinunter. Dieser Abend konnte wirklich gut werden - auf jeden Fall aber hatte er Potenzial!



Ailine


Ai schüttelte den Kopf als sie ihrer Schwester nachsah. Der Mann tat ihr jetzt schon leid und so schlenderte sie hinüber zur Bar und bestellte sich und ihrer Schwester was zu Trinken. Natürlich würde sie nicht lange hier bleiben, dass machte für sie einfach keinen Sinn und Ambra hatte schließlich schon einen guten Ersatz gefunden.
Also nahm sie ihr Glas dankend entgegen und leerte es.
Das Blut war gut, aber aus einer warmen Vene war es ihr um einiges lieber. Doch sie hatte da nicht viel Wahl. Heute Abend musste sie einfach trinken, weil sie viel zu lange schon wieder gewartet hatte und dringend Nahrung brauchte.
Also stürzte sie gleich auch noch das 2. und 3. Glas hinunter, bevor sie sich mit dem Glas für ihre Zwillingsschwester auf den Weg zu ihr machte.
Noch immer saß sie bei dem gut aussehenden Ratsvampir und befummelte ihn. Gott, sie konnte dieses Getue ihrer Schwester einfach nicht leiden und schüttelte genervt den Kopf.
Langsam bahnte sie sich ihren Weg durch die Menge und beobachtete dabei die Menge ganz genau. Würde sich einer falsch bewegen, hätte er sie an der Gurgel. Sie hasste es so viele Menschen um sich zu haben und dann noch ihre verdammte Schwester, die sich Jedem an den Hals warf und ihre scheiß Zigaretten rauchte.
Als sie endlich an dem isch in der Ecke war, sah sie, dass auch der Mann 2 der Zigaretten genommen hatte und verdreht innerlich die Augen.
"Hier!" sagte Ai und stellte ihrer Schwester das Glas hin. "Wie ich sehe hast du ja Ersatz gefunden.." fügte sie hinzu und seufzte innerlich erleichtert auf. Sie würde jetzt ins Hotel zurück gehen und es sich mit ihrem Buch wieder gemütlich machen oder etwas durch die schönen Wälder Rumäniens laufen.
Doch sie wurde je aufgehalten, als der Geruch und der Blick des Mannes sie Traf. Seine blauen Augen bohrten sich unbeabsichtigt in ihre und das Lärmen der Menge verblasste, genau wie das Bild, was sich je veränderte.
"Sie stand mit dem Mann auf einer kleinen Waldlichtung und sie strahlte, lachte sogar, während der Mann sich ihr wieder näherte. Gerade noch waren sie durch den Wald gerannt, Ai spürte es in ihren Gliedern, und jetzt schlang er ihr liebevoll die Arme um den Körper und sie schmiegte sich glücklich hinein. Ohne Angst und Unbehagen küsste sie den Mann freudig und schlang ihm ihrerseits die Arme um den Hals.." Und dann war das Bild wieder verschwunden, der Lärm des Clubs dröhnte wieder auf sie ein und auch die Augen des Mannes konnte sie jetzt wieder klar - soweit sie denn klar sehen konnte - sehen.
Stock steif stand sie da, immer noch benommen von ihrer unfassbaren Vision und rührte sich nicht mehr - atmete auch nicht mehr. "Ai? Hey Ai, aufwachen!" rief ihre Schwester und sie schüttelte benommen den Kopf. Der Schwindel setzte ein und auch ihr Kopf begann wild zu pochen, ganz so wie immer wenn sie eine ihrer Zukunftsvisionen hatte. Schwankend wich sie ein paar Schritte zurück. "Das darf nicht passieren.." hauchte sie und starrte weiter in die strahlend blauen Augen des Mannes...

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Mittwoch 22. Mai 2013, 23:06
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Beitrag Re: Brasov!
Jarik.




Hatte er irgendwo einen Aufkleber auf der Stirn kleben "Ich brauche Gesellschaft"? Wohl eher weniger und auf Frauen, die sich an seinen Rockzipfel klebten, hatte er auch nicht wirklich Interesse! Klar, Drogen hatten etwas Schönes - aber Frauen? Sie machten nur Probleme und verdammt, sie wollten eine Aufmerksamkeit, die er einfach nicht aufbringen konnte! Und Frauen, die sich so kleideten wie die Kleine, die ihm hier am Arsch klebte, waren verdammt nochmal anstrengend und darauf konnte er verzichten!
Jarik hatte genug mit seinen Drogen und seiner Blutgier zutun, da konnte er sich keine Frau leisten! Doch als die Kleine, die er vorhin schon beim hereinkommen für ziemlich fehl am Platz gehalten hatte, an den Tisch trat und ihrer Schwester ein Glas entgegen hielt, blickte er zu ihr auf.
Für einen Moment, sah er sie einfach nur an und versetzte sich, als ihr Körper steif wurde, in sie! Vorsichtig ertastete er ihren Körper, bis in ihre Fingerspitzen und doch, drang er nicht völlig in sie ein - hielt Abstand von ihren Gedanken und Gefühlen. Gott, warum zum Teufel tat er das hier? Die Frau konnte ihm doch eigentlich völlig egal sein.. Schließlich ist sie doch nur eine Frau, irgendeine beliebige Frau, keine die ihm irgendetwas bedeutete!
Doch Jarik konnte nicht umhin, konnte sie einfach nicht sich selbst überlassen. Jarik schob die junge Frau, Ambra, von sich. "Tut mir leid Kleines, aber auf mehr verzichte ich! Wenn du irgendeinen Dummen suchst, der sich hier zum Deppen macht, such dir einen Anderen!", sagte er knapp und steckte sein Feuerzeug ein, legte genügend Geld auf den Tisch um seine Bestellungen zu bezahlen.
Doch bevor er ging, streckte er der anderen jungen Frau die Hand entgegen. "Darf ich sie nach draußen bekleiden? Sie sehen so aus, als könnten sie ein bisschen frische Luft gebrauchen..", sagte Jarik ruhig, sanft.
Idiot! Warum tat er das? Er hätte einfach gehen sollen, bevor die Frau seine Hand ergriffen hatte und er sie - mit sich - nach draußen führte! Langsam ging er mit ihr durch den Park auf der Gegenüberliegenden Seite der kleinen Gasse auf der sich Vlads Schuppen befand.
Eigentlich verabscheute er diese ganze Scheiße ja und eigentlich wollte er einfach nur wieder nach Alaska - schön in seine kalte Wildnis zurück. Aber was tat er? Er musste sich um das Elend Fremder kümmern.
"Was zum Teufel, macht eine Frau - die alles andere als auf diese Scheiße angewiesen - in diesem Laden?", fragte er sie und zündete sich schlussendlich eine der Kippen an. Er hatte schon seine Gründe, warum er sich eigentlich von Menschen fern hielt - Blut war nicht gerade seins - doch, aber nicht in Gesellschaft, nicht wenn er dabei wäre, seine Gesellschaft zu verspeißen.. Jarik schüttelte den Kopf, riss sich aus dem Gedanken, wie es wohl wäre von ihr zu kosten, und führte die kleine zu dem kleinen Brunnen dort, damit sie sich setzten konnte. Die ganze Zeit hielt er einen gewissen Abstand, wollte ihr einfach nicht auf die Pelle rücken, geschweige denn, den Durst für sich noch schlimmer machen..

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Donnerstag 23. Mai 2013, 00:25
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Beitrag Re: Brasov!
Ailine



Gott verdammt, es fing schon an.. Der Mann führte sie nach draußen und sie ließ es zu, war von ihrer Vision noch immer ein bisschen benommen und frische Luft war immer gut! Doch sie musste diesen Kerl los werden und das schnell bevor ihre Schwester wieder auf dumme Ideen kam - noch einen Jules wollte Ai einfach nicht riskieren.
"Was zum Teufel, macht eine Frau - die alles andere als auf diese Scheiße angewiesen - in diesem Laden?", fragte er sie und zündete sich eine der Kippen an. Ai zog die Nase kraus und folgte ihm dann in den kleinen Park gegenüber.
Sie war froh hier draußen zu sein, doch der Blick ihrer Zwillingsschwester machte ihr Sorgen. Verdammt, Ambra konnte es einfach nicht leiden wenn es nicht nach ihrer Nase ging.
Langsam ging sie neben dem Mann her, der sie so aus der Fassung gebracht und ihr diese Vision beschert hatte. Er führte sie zu dem kleinen Brunnen und sie setzte sich. Noch immer war ihr etwas schwummerig und auch ihr Kopf pochte immer heftiger, aber dass war auch nichts Neues mehr für sie.
Zögernd sah sie zu dem rauchenden Mann auf und wieder traf sie der intensive Blick, der blauen Augen.
Ai wandte ihren Blick wieder ab und schüttelte kaum merklich den Kopf. "Schneller meine Ruhe haben, dass habe ich dort gemacht! Manchmal muss man ein kurzes Übel auf sich nehmen um dann wieder einige Monate seine Ruhe zu haben." gab sie ihm die Antwort auf seine Frage von eben und dachte an die Monate völliger Ruhe, die sie jetzt wieder haben würde, weil sie heute Abend hier mit her gegangen war. Doch wahrscheinlich würde dieser Abend noch böse Folgen haben.
Nein, dass durfte nicht wieder passieren! Sie würde das verhindern, mit allen Mitteln wenn nötig.
Ai erhob sich wieder und sah ihn wieder an. "Hör mal, du solltest dich von mir fern halten - so weit wie möglich!" erklärte sie ihm und sein fragender Blick ließ sie traurig lächeln. "Sonst bist du bald ein sehr toter Vampir! Ich habe den Tod als Begleitung! fügte sie hinzu, tippte sich zum Abschied an die Schläfe und nahm dann die Gestalt des schwarzen Wolfes an, den sie so sehr liebte.
Mit einem letzten Blick auf den Fremden verschwand sie im Wald. Sie würde die Nacht durch laufen und morgen zu Nikolaj gehen, damit er ihr mit seinem Training mal wieder den Kopf frei pustete und dann würde sie das Land - nachdem sie ihrem neuen Oberhaupt einen kurzen Besuch abgestattet hatte - so schnell wie möglich wieder verlassen..

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Donnerstag 23. Mai 2013, 00:46
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Beitrag Re: Brasov!
Ambra


Ambra kochte. Sie hatte zwar für diesen schweigsam Typen schnell und gut Ersatz gefunden, aber dass ihre Schwester mit dem Kerl abgezogen war - er Ai ihr vorgezogen hatte - war wirklich unglaublich.
Wie hatte sie das nur nicht sehen können? Ai war immer so in sich gekehrt, dass sie eigentlich keinen Kontakt zu Anderen knüpfte und gestern Abend schnappte die Kleine ihr einfach so den Kerl vor der Nase weg und das obwohl sie doch eh nichts mit ihm anfangen konnte, schließlich ließ sie sich ja nicht mal von ihrer eigenen Schwester berühren, geschweige denn in den Arm nehmen.
Als sich nebenan im Zimmer etwas rührte, sprang Ambra auf und stürmte wenig später in das Zimmer ihrer Zwillingsschwester. "Ach Madam kommt auch noch wieder ja?! Wars schön?" fragte sie gereizt und Ai tat sie einfach nur mit einer Handbewegung ab.
"Lass mich in Ruhe Am und geh wem Anders auf den Geist ich bin nicht in der Stimmung.." murrte sie und ließ sich auf ihr Bett fallen.
"Dass ist mir schnuppe! Was hast du gestern Abend gesehen und wo warst du die ganze Nacht?" fragte Ambra sie fluchend und hätte Ai am liebsten geschüttelt. Auch wenn sie Zwillinge waren und somit gleich alt, fühlte sie sich dennoch immer für Ai verantwortlich, hatte ihre Schwester doch schon so viel Leid erleben müssen.
"Was ich gesehen habe betrifft uns nicht und die Wälder hier in Rumänien sind wunderschön wie du weißt. Mein Wolf hat ein bisschen Auslauf bekommen und jetzt will ich, dass du gehst!" antwortete Ai ihr, zog sich die Decke über den Kopf und rollte sich zusammen.
"Schön!" schnaubte Ambra und verließ das Zimmer. In ihrem eigenen knallte sie die Tür zu und griff nach ihrer Jacke. "Wenn du mir nichts verraten willst, suche ich eben selbst!" murmelte sie und verschwand dann in den Tag. Der Typ war ihr herzlichst egal, aber wo sich ihre Schwester die ganze Nacht herum getrieben hatte würde nicht weiter vor ihr verborgen bleiben, schließlich hatte sie ihr gegenüber eine Verantwortung und musste ihre Kleine doch beschützen - genau wie damals vor Jules!

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Donnerstag 23. Mai 2013, 09:02
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Beitrag Re: Brasov!
Ailine


Ailine schloss die Augen und klingelte dann. Lange war sie nicht mehr bei ihrem Lehrmeister gewesen und sie hatte ein bisschen Angst. Nikolaj war zwar kein Unmensch aber er war doch echt eigen und konnte gefährlich sein.
Doch es war nicht Niko der ihr öffnete, sondern eine hübsche, junge Frau mit einem Säugling auf dem Arm. "Ja?" fragte die Frau und Ailine lächelte sanft. Hatte Niko doch noch eine Frau fürs Leben gefunden?
"Hallo ich bin Ai! Ich wollte zu Nikolaj, er ist mein Lehrer gewesen und ich bräuchte seine Hilfe!" stellte sie sich vor und schüttelte der Frau die Hand. Der Kleine in ihren Armen regte sich langsam und Ai musterte ihn. "Er sieht seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten!" sagte sie und sah dann wieder zu der Mutter auf. Doch statt zu lächeln brach sie beinahe in Tränen aus. Verdammt, da war sie wohl ins Fettnäpfchen getreten. "Scheiße, tut mir leid! Hat er wieder Mist gebaut?!" sagte Ai entschuldigend und nahm die junge Frau - ganz gegen ihre Gewohnheiten - in die Arme.
"Schon gut.." entgegnete die Frau und löste sich aus Ais Armen, bat sie dann herein.
"Ich heiße Lilith und das hier ist Amael!" stellte sie sich vor und versuchte zu lächeln, doch durch ihre Tränen kam es nicht ganz so echt rüber. Ai trat ein und sie schloss die Tür hinter sich. Lilith sah schlecht aus, selbst sie - die sie die Frau gar nicht kannte - sah das und würde darüber mal mit Nikolaj sprechen.
"Er ist mit Zora hinten im Garten!" informierte Lilith sie und Ai nickte. "Kann ich dir vielleicht helfen? Du siehst etwas fertig aus." fragte sie die junge Frau freundlich und strich dem Kleinen - er war wirklich extrem winzig und zierlich - sanft über die Wange.
"Du wirst bestimmt ein ganz großer Amael!" sagte sie liebevoll und war schon jetzt ganz angetan von dem Sohn ihres Lehrmeisters. Lächelnd verabschiedete sie sich von Lilith und versprach ihr aber, nach dem Training noch mal zu ihr zu kommen. Vielleicht konnte sie der Frau ja doch helfen, sie sah schrecklich einsam und traurig aus. Dann ging Ai nach draußen und fand Nikolaj mit seiner kleinen Tochter im Garten spielend. Zora erblickte sie zu erst und rannte ihr freudestrahlend entgegen.
"Ai!" rief die Kleine und warf sich in ihre Arme. Ai fing sie auf, drehte sich mit ihr und setzte sie wieder auf ihre eigenen Bein. "Na Päppi, wie gehts dir? Du bist schrecklich groß geworden!" begrüßte sie den Wirbelwind und lächelte. Hier war sie mehr sie selbst und konnte sich etwas freier bewegen.
"Gut! Du warst ja auch ganz lange nicht mehr hier, deshalb hast du das gar nicht mitbekommen wie groß ich bin!" maulte Zora und streckte ihr die Zunge heraus. "Freches Ding! Kannst du deinen Daddy und mich mal allein lassen, ich muss dringend mit ihm sprechen?!" sagte sie und Zora nickte, bevor sie ins Haus verschwand. Langsam schritt Ai auf Nikolaj zu und verneigte sich, mit vor dem Gesicht aneinander gelegten Händen, vor ihm.
"Sensei!" begrüßte sie ihn und richtete sich dann wieder auf. "Ich gratuliere dir zu deinem kleinen Sohn und deiner Gefährtin! Es freut mich, dass du endlich dein Glück gefunden hast - auch wenn du es ganz offensichtlich nicht zu schätzen weißt, so wie deine Frau aussieht." bemerkte Ai und reichte auch ihm die Hand.
"Ich könnte ein bisschen Training gebrauchen, bevor du mir mal erzählst warum deine Frau mir tränenüberströmt die Tür öffnet und fast zusammenbricht, als ich ihr - bzw. ihrem Sohn - ein Kompliment machen wollte." sagte sie und grinst, bevor sie ihre Hand an ihren Dolch legte, um gar nicht mehr viel Worte zu verlieren.
Und keine Sekunde später, attackierte sie ihren Lehrer schon mit ihrem Dolch..

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Donnerstag 23. Mai 2013, 17:41
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Beitrag Re: Brasov!
Nikolaj.


Zora sprang um ihn herum und versuchte sich an ihrem Vater vorbei zu schleichen! Er war froh, dass Jarik gleich hier auftauchen würde um Zora ihre Fähigkeiten näher zu bringen und das die Kleine, dank ihm, wenigstens wieder einen Draht zu Lilith und auch ihrem kleinen Bruder hatte.
Auch, wenn er es immer noch nicht schaffte in die Nähe seines Sohnes zu kommen, so war er doch froh darüber, dass seine Tochter endlich ihre Mutter und ihren kleinen Bruder hatte. Es tat seinem kleinen Mädchen einfach gut, wieder von Lilith umsorgt zu werden, während er ihr hier draußen beibrachte mit Messern umzugehen.
Doch das Ai hier auftauchte gefiel ihm absolut nicht, schon gar nicht, wenn sie Lilith schon über den Weg gelaufen wäre.. Nikolaj nickte ihr nur zu und küsste Zoras Wange, bevor sie ins Haus rannte - wahrscheinlich zur Tür weil Jarik seinen Arsch doch endlich hier her geschoben bekommen hatte!
"Ich gratuliere dir zu deinem kleinen Sohn und deiner Gefährtin! Es freut mich, dass du endlich dein Glück gefunden hast - auch wenn du es ganz offensichtlich nicht zu schätzen weißt, so wie deine Frau aussieht." bemerkte Ai und reichte auch ihm die Hand. Nur kurz erwiderte er diese Geste, am liebsten würde er sie gerade schon wieder zur Tür weißen. Er hatte keine Lust - gerade mit ihr - darüber zu diskutieren, warum alles so wahr, wie es war!
"Ich könnte ein bisschen Training gebrauchen, bevor du mir mal erzählst warum deine Frau mir tränenüberströmt die Tür öffnet und fast zusammenbricht, als ich ihr - bzw. ihrem Sohn - ein Kompliment machen wollte." sagte sie und grinst, bevor sie ihre Hand an ihren Dolch legte, um gar nicht mehr viel Worte zu verlieren.
Und keine Sekunde später, attackierte sie ihren Lehrer schon mit ihrem Dolch.. Doch bevor sie weit kam, hatte er ihre Hände ergriffen und sie so an sich gezogen, dass sie mit dem Rücken zu ihm stand und sich nicht so einfach aus seinem Griff lösen konnte.
"Es geht dich nichts an, Fräulein! Pass lieber besser auf!", fuhr er sie gereizt an.
Sie war nicht die Erste in den letzten Tagen, die der Meinung war, sich in seine Angelegenheiten einmischen zu müssen!
"Und jetzt zieh zu, dass du nach unten in den Keller kommst - ich werde hier bestimmt nicht in aller Öffentlichkeit dir die Blöße geben zu verlieren!", sagte er angriffslustig und löste sich aus seiner Lederjacke.
Langsam ging er mit AI nach unten und schon gleich, nach dem er ihr eine ordentliche Waffe - und nicht diesen schrecklichen Dolch - gegeben hatte, trieb er die Gute an ihre Grenzen, genau wie Früher. Es war Ablenkung - auch für ihn - und doch, schaffte er es einfach nicht, den Gedanken ganz von Lilith und seinem Sohn zu nehmen.
Mittlerweile wusste Nikolaj, dass es besser für seinen Sohn sein würde, wenn er einfach ging - sich von Liam wieder ordentlich in die Mangel nehmen ließ und so wenig wie möglich noch hier war.
Doch gerade war das Alles ziemlich egal! Egal, wie sehr er die Frau und seinen Sohn eigentlich liebte, wusste er doch, dass er genauso versagt hatte, wie sein Vater einst bei ihm! Kopfschüttelnd wandte er sich wieder vollkommen seinem Training zu!
Und doch, brachte seine Unaufmerksamkeit ihm den einen oder Anderen schmerzhaften Treffer ein, bis Ai ihm schlussendlich das Messer tief in den Oberschenkel rammte. Nikolaj keuchte auf, und sofort umklammerte er die Wunde.
Seit der Schwangerschaft von Lilith und der Geburt seines Sohnes, hatte er kein Blut mehr zu sich genommen, hatte die Ehre auf sich genommen, die jeder Vampir nahm, wenn seine Gefährtin ihm ein Kind schenkte und hatte für sie gehungert, doch langsam und mit dieser Verletzung würde er wieder Blut brauchen - dass wusste er, oder er würde ewig mit der Heilung und den Schmerzen zu kämpfen..
Egal, er würde dieses kleine Biest nicht einfach so gewinnen lassen!

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Donnerstag 23. Mai 2013, 18:05
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Beitrag Re: Brasov!
Ailine


Ai grinste. So leicht hatte sie es mit ihrem Meister noch nie gehabt und sie genoss es, verpasste ihm einen Treffer nach dem Anderen. Und dann umklammerte er sein Bein und Ai nutzte diese Gelegenheit aus um ihn auf den Rücken zu werfen und das Schwert direkt neben seinem linken Ohr in den Boden rammte.
"Dieses Mal habe ich gewonnen, Sensei!" sagte sie strahlend und erhob sich dann. "Vielleicht solltest du mal wieder etwas essen, du schwächelst ein wenig Nikolaj!" grinste Ai und wandte sich von ihm ab. Sie steckte das Schwert zurück an seinen Platz und hatte gerade den Trainingsraum verlassen, als sie es hörte. Ein Surren und es näherte sich ihr schnell, doch als sie sich umdrehen und nachsehen wollte, traf sie der Dolch schon in den Rücken.
Verdammt! "Drehe niemals deinem Feind den Rücken zu.." murmelte sie und fiel nach vorn. Scheiße, sie hätte doch etwas besser aufpassen sollen! Der Schmerz durchfuhr ihren Körper und sie schloss die Augen. Das hier war nicht gut und sie spürte wie ihr das Atmen schwerer und schwerer fiel.
Der Dolch hatte also ihre Lunge getroffen und einen der Lungenflügel perforiert. Ihre Atmung veränderte sich wurde zu einer Schnappatmung, dann röchelnd und verstarb dann fast gänzlich. So eine verdammte Scheiße aber auch. Sie war kein reiner Vampir und lange hielt sie es ohne Sauerstoff nicht aus. Zwar konnte sie längere Zeit die Luft anhalten aber ganz ohne ging nun einmal einfach nicht..
Ai nahm das Stimmengewirr nur am Rande wahr und versuchte sich ganz auf ihre Atmung zu konzentrieren, damit sie wenigstens noch durchhielt bis ihre Vampir Seite sich endlich um ihre Heilung kümmerte..

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Donnerstag 23. Mai 2013, 18:46
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Beitrag Re: Brasov!
Jarik.



Gerade setzte er Zora wieder auf ihre eigenen Füße und umarmte Lilith. Sie sah noch immer schrecklich aus und mit jedem Tag, dem Nikolaj sich so von ihr fernhielt, wurde es nur noch schlimmer! "Zora, Schätzchen, geh schon mal in den Garten, ich bin gleich da!", sagte er sanft zu der Kleinen, die ihn so an Anastasia erinnerte und wandte sich dann ganz Lilith und Amael zu, den sie schützend in ihren Armen hielt.
"Lilith, du musst endlich mit ihm reden! Ich weiß doch, das Niko den kleinen Kerl liebt aber das Mal.. Hilf ihm, dass er endlich versteht, dass es seinem Sohn nicht so ergehen muss wie ihm..", versuchte er Lilith noch einmal zu ermuntern. Schon gestern hatte er versucht, sie zu ermutigen, dass sie auf Niko zu ging - ihm klar machte, dass sein Sohn ihn brauchte, doch er verstand sie auch!
Nikolaj war ein schrecklicher Sturkopf - dass war er schon immer gewesen - und wahrscheinlich würde sich das jetzt noch verschlimmert haben. Ja, er wusste, dass Niko und Liam das selbe Mal trugen wie er - wenn auch an anderen, schneller sichtbaren Stellen.
Doch Lilith schüttelte den Kopf und Jarik gab es - zumindest für den Moment - auf. Als er sich gerade auf dem Weg in den Garten machen wollte, drängte sich der tiefe Geruch von Blut in seine Nase und er schloss die Augen. Es war Nikos Blut und doch, nicht nur seins! Langsam folgte er dem Geruch des Blutes und fand Nikolaj und eine junge Frau unten in seinem Keller, seinem Trainingsraum.
Als Jarik die Frau erkannte, schluckte er. Dass war doch jetzt nicht wahr - dass durfte einfach nicht wahr sein! Verdammte Scheiße! Warum zum Teufel sie?! Er riss sich aus seinen Gedanken und ging neben der Frau auf die Knie.
"Sag mal, Alter, spinnst du?!", fuhr er Nikolaj an, der benommen auf dem Boden saß und mit seinen eigenen Verletzungen zu kämpfen hatte! Gott, wenn er nicht so ein dämlicher Sturkopf gewesen wäre, würde er jetzt nicht schon seit Wochen hungern und er hätte jetzt nicht so die Arschkarte gezogen.
"Aber das hast du von deiner sinnlosen Gewalt!", fuhr Jarik ihn weiter an bevor er sich ganz der Kleinen zu wandte. Vorsichtig legte er ihr eine Hand auf die Stirn und strich ihr über die Wange. Langsam setzte er sich in ihren Körper und versuchte sich ganz auf die Wunde in ihrem Körper zu erspüren. Als er sie endlich hatte, zog er ihr langsam den Dolch heraus und heilte die Wunde, verschloss sie langsam.
Nikolaj hatte seine eigenen Wunden schon geheilt, wenn auch nur mit Mühe. Aber das wenige Blut was hier im Raum war, reichte schon aus um Jarik an den Rand seiner Nerven zu treiben. Verdammte Scheiße!
Seine Augen färbten sich von dem Quecksilber-Farbton blutrot und seine Fänge schärften sich deutlich. Verdammt, der Geruch des Blutes weckte seinen Hunger und die Gier, die so nah unter seiner Oberfläche brodelte.. Jarik hielt die Luft an, er durfte einfach nicht mehr zulassen - dass würde nur sehr unschön enden!
Und doch hob er die Kleine vorsichtig hoch und ging mit ihr nach oben. Behutsam legte er die Kleine auf dem Sofa ab und strich ihr die Haare aus dem Gesicht. Je länger er sie so ansah, je deutlicher wurde ihm ihre Schönheit.
Ihre lange schwarzen Haaren, die Augen die irgendwie ihre Farbe verloren und ihre schlanke Gestalt.. Gott, jetzt drehte er schon durch! Er wollte sich gerade von ihr abwenden, als sie die Augen aufschlug..

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Donnerstag 23. Mai 2013, 19:12
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Beitrag Re: Brasov!
Ailine


Eine unglaubliche Wärme breitete sich plötzlich in ihrem Körper aus und sie schien auf irgendeine andere Weise zu atmen - ganz so als würde jemand Anderer das für sie übernehmen. Der Schmerz wurde erst stärker und schwächte dann immer mehr ab, bis er schließlich ganz verschwunden war.
Das Atmen fiel ihr wieder leichter und langsam zog sich die merkwürdige Wärme wieder zurück, die fremde und doch wohlige Präsenz verzog sich allmählich und blieb doch bei ihr, nur war sie jetzt außerhalb ihres Körpers. Ai ließ sich noch einen Augenblick von diesem wundervoll leichten Gefühl durchströmen und öffnete dann langsam die Augen. Sie lag auf Nikos Couch und der Mann von gestern Abend stand über sie gebeugt.
Was tat der denn hier? Hatte sie sich nicht gestern Abend schon klar ausgedrückt?! Anscheinend nicht! Doch jetzt war sie froh, dass er da war und irgendwie wusste sie auch, dass er es gewesen war, der sie geheilt hatte und von dem diese Wärme ausgegangen war und immer noch ausging.
Vorsichtig griff sie nach seiner Hand und drückte sie kurz, bevor sie sich wieder aufsetzte. "Danke!" sagte Ai leise und lächelte. Er hatte ihr das Leben gerettet und doch war das, was sich hier entwickelte, einfach nicht gut. Wenn ihre Vision wahr werden würde, dann würde es genauso enden wie bei Jules und das musste sie auf jeden Fall verhindern.
Ambra konnte einfach nicht damit umgehen und deshalb würde er sich von ihr fernhalten müssen. Als sie aufstand schwankte sie leicht und die Arme des Mannes hielten sie aufrecht. Ai schloss die Augen und lehnte sich einen Augenblick gegen ihn. Als Ai die Augen wieder öffnete verschwamm das Bild wieder vor ihren Augen und eine erneute Vision ergriff sie.
Sie spürte die Arme des Mannes weiterhin um ihren Körper, doch waren sie jetzt ganz woanders. Es war kalt hier und der Himmel über ihnen war von Sternen übersät. Alles hier war wunderschön und der weiße Schnee glitzerte im Sternenlicht unter ihren Füßen. Ai lehnte sich fest an die Brust des Mannes und lächelte, als er sich zu ihr hinunter beugte um sie zu küssen.. Ihr Blick klärte sich wieder und sie war wieder in Nikos Wohnzimmer, noch immer in den Armen des Fremden.
Langsam schlich sich der Schwindel wieder an sie heran und auch ihr Kopf begann heftig zu pochen. Ihre Augen brannten und sie wusste, dass sie wieder ein wenig Farbe und Sehkraft verloren hatten. Ai schloss die Augen und versuchte den Schwindel wieder in den Griff zu bekommen.
"Das darf einfach nicht passieren.." murmelte sie und langsam füllten sich ihre Augen mit Tränen. Wenn sie sich wirklich in diesen Ratsvampir verliebte - und danach sah es gerade aus -, dann würde er nicht mehr lange leben und sie selbst würde sich nur noch weiter aus der Welt und dem Leben zurück ziehen.
"Du musst dich von mir fern halten, sonst stirbst du.." murmelte Ai vor sich hin und rang erneut um Fassung..

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Donnerstag 23. Mai 2013, 19:37
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Beitrag Re: Brasov!
Jarik.


Für einen Moment schloss er die Augen, hielt sie sanft und drückte sie vorsichtig wieder auf die Couch. "Bleib bitte sitzen!", sagte Jarik leise und strich ihr über die Wange. "Ich hol dir Wasser, aber bitte bleib hier sitzen!", sagte er sanft und strich ihr noch einmal über die Hand.
Er machte sich ernsthaft Sorgen um sie, sie wahr schrecklich blass und ihre Augen schienen ein Stück Farbe verloren zu haben. Schnell ging er in die Küche, holte ein Glas Wasser und kniete sich dann wieder zu der Halbvampirin, dass sie kein reiner Vampir war, war nur zu deutlich! Sanft legte er seine Hand auf ihr Knie.
"Mach dir mal um mein Leben keine Sorgen, manchmal ist der Tod eine Erlösung!", sagte er ruhig und lächelte. Sein Tod wäre für ihn keine Strafe mehr, nein, eher eine Erlösung! Er hatte doch schon alles verloren und mit jedem Tag, war er mehr dabei sich in den Drogen und der Blutgier zu verlieren! Und genau dieser Umstand bereitete ihm zusehends mehr Sorge!
Jarik war niemand der Anderen leichtfertig Schmerz zufügte oder andere Menschen gern quälte, doch er wusste auch, wenn die Gier ihn einmal wirklich packen sollte, würde er einfach keine andere Wahl haben! Aber wenigstens hatte er so dann keine Schuldgefühle seiner Frau und seinen Kindern gegenüber, aufgegeben zu haben - sich selbst verloren zu haben.
"Trink lieber!", sagte er um sich aus seinen Gedanken heraus zu winden und hielt hier das Glas entgegen. Warum zum Teufel saß er eigentlich immer noch hier?! "Aber du hast Recht.. Wahrscheinlich ist es besser, wenn ich jetzt geh..", sagte er ruhig und küsste ihre Stirn, bevor er sich erhob und Zora noch einmal hochhob, die gerade den Raum betrat.
"Du gehst doch noch nicht, Onkel Jarik oder?! Du hast doch noch gar nicht mit ihr geübt!", maulte der kleine, blonde Goldschatz in seinen Armen und schlang ihm - fordernd - die Arme um den Hals. "Ja, meine Geliebte, ich geh jetzt! Ich hab noch ein bisschen Arbeit aber ich verspreche dir, dass ich morgen schon ganz zeitig komme und wir dann wieder trainieren!", versprach er dem kleinen Mädchen, dass ihn so anhimmelte und sie lächelte ihn, mit roten Wangen, an. "Ich hab dich lieb, Onkle Jarik!", sagte sie und küsste seine Wange.
"Ich hab dich auch lieb, kleiner Schatz!", sagte er liebevoll und küsste ihre Stirn, bevor er Zora wieder auf ihre eigenen Beine. "Und jetzt geh wieder zu Mama, die wartet bestimmt schon auf dich!", sagte er sanft und strich der Kleinen noch einmal durch die Haare, bevor er sich noch einmal zu der Frau, des gestrigen Abends zu wandte.
"Pass demnächst besser auf dich auf!", sagte er leise und küsste ihre Stirn, ohne das er es wirklich verhindern konnte, und wandte sich dann ab..

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Donnerstag 23. Mai 2013, 19:59
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