Aktuelle Zeit: Mittwoch 18. Juli 2018, 03:21  




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 893 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 90  Nächste
 Brasov! 
AutorNachricht
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Es war schon hell und die Sonne war schon ein ganzes Stück gewandert als Kyriel die Augen aufschlug. Er wusste nicht wann er eingeschlafen war, nur dass er noch lange nach dem Laurina in seinen Armen eingeschlafen war, da gesessen hatte und in die Stadt geschaut hatte.
Früher hatte er sich immer irgendwie als Teil dieser Stadt gesehen doch heute wusste er, dass er das eigentlich nie gewesen war, bis heute aber jetzt legte er darauf keinen Wert mehr, alles was er wollte lag in diesem Augenblick schlafend in seinen Armen. Zärtlich strich er mit den Fingern über ihre Stirn und ihre Wange.
Vorsichtig zog er seinen Arm unter ihrem Körper hervor und erhob sich, streckte seinen irgendwie steifen Körper und gähnte. Ja, es war eine kurze Nacht gewesen aber er wahr vor, dass wenigstens Laurina schlafen konnte. Er beseitigte alle Spuren des Feuers und ihrer Anwesenheit. Jetzt musste er nur noch warten dass Laurina aufwachte, damit sie weiter konnten. Er hatte nicht vor hier zu bleiben, nicht so nah bei Joe, nicht so nah an dem Ort an dem ihn wahrscheinlich alle vermuteten!
Die Gefahr wäre einfach zu groß! Es wäre für ihn, jetzt wo er einen menschlichen Körper hatte, und für sie sowieso, jetzt wo sie sich dauerhaft in seiner Nähe befand.
Kyriel saß eine ganze Weile schweigend neben Laurina, streichelte sie und betrachtete sie. Aber das war nun mal einer der vielen Nachteile wenn man einen menschlichen Körper hat, man musste schlafen und er hasste es zu schlafen, allein die Bilder die dann kamen reichten ihm durch aus um nicht schlafen zu wollen.
Wie lange würde er seinen Körper wohl wach halten können? Wie lange würde es dauern bis er von selbst einschlief ohne sich dagegen wehren zu können?
Dass war jetzt egal.. Laurina begann langsam unter seinen Fingern sich zu bewegen, schien langsam aufzuwachen.

_________________
Bild


Mittwoch 15. August 2012, 10:13
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Laurina war schnell eingeschlafen und hatte ruhig die Nacht in Kyriels armen verbracht.
Langsam wachte sie auf, regte sich und spürte sofort das Kyriel nicht mehr bei ihr lag.
"Kyriel..?" fragte sie verwirrt, öffnete die Augen und sah sich um. Da saß er, wach neben ihr und streichelte sie sanft. "Guten Morgen!" begrüßte sie ihn und küsste ihn zärtlich. "Hast du gut geschlafen?" fragte Laurina und kuschelte sich in seine Arme.
Irgendetwas bedrückte ihn, dass spürte sie genau. Sie sah ihm in die Augen, er war beunruhigt. "Du willst weiter, oder?!" sagte sie und nickte. Dann fiel ihr auf, dass er schon alle Spuren ihrer Übernachtung beseitigt hatte. Er hatte es also sehr eilig.
Doch ihr Aufbruch würde wohl noch warten müssen, denn sie spürte jemanden auf sie zu kommen. "Wir bekommen Besuch!" stellte sie fest, murmelte Alastors Beschwörungsformel und machte sich bereit. Alastor war sofort da und stellte sich vor sie und Kyriel.
Doch als der Mann durch die Bäume trat, gaben Laurina und Alastor ihre Angriffshaltung auf. Es war nicht irgendjemand, der dort zu ihnen kam. Aus dem Wald trat Argonath, Laurinas Vater. "Meister Argonath!" begrüßte Laurina ihren Vater, verneigte sich vor ihm und umarmte ihn dann. "Hallo meine Tochter! Wie ich sehe bist du wohl auf!?" sagte er zur Begrüßung und erwiderte ihre Umarmung. "Und Alastor, ist stärker geworden, genau wie du. Ihr wachst gemeinsam und entwickelt euch weiter. Ganz genau so wie es sein soll!" stellte er fest und dann fiel sein Blick auf Kyriel. "Du reist nicht mehr allein?! Wer ist der Schatten, bei dir?" fragte er und musterte Kyriel wachsam. "Das ist Lucian!" erklärte Laurina knapp, mehr wollte sie nicht sagen, aber ihre Augen leuchteten als sie seinen Namen aussprach. Sie würde Kyriel nicht verraten, so wie sein "Freund" Joe, sie würde seinen wahren Namen für sich behalten selbst vor ihrem Vater. "Freut mich! Einen Schatten als Weggefährten, auch wenn er seine menschliche Hülle bekommen hat, ist immer ein treuer und guter Gefährte. Doch müsste nicht seine Erlöserin bei ihm sein? Ein Schatten trennt sich nie von ihr, es sei denn ihr Leben ist bereits beendet... Nun egal.. Es scheint dir gut zu tun nicht mehr allein zu reisen!" stellte er fest und setzte sich. Laurina und Kyriel taten es ihm gleich.

_________________
Bild


Mittwoch 15. August 2012, 10:59
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Laurina küsste ihn, fragte ihn ob er geschlafen hatte und ob er weiter wollte. Doch er antworte ihr nicht, er wollte nicht das sie mit bekam, dass er so nah an der Stadt ein ungutes Gefühl hatte!
Doch bevor er ihr wirklich antworte konnte, rief sie Alastor herbei der sich vor ihnen aufbaute. "Besuch, hier!?", dachte er misstrauisch. Wie hoch war hier schon die Wahrscheinlichkeit dass er ihnen wohlgesinnt war?
Als die Gestalt durch die Bäume trat, entspannten die beiden sich sichtlich. Sie begrüßte ihn und erst als er sie begrüßte begriff Kyriel wer der Mann war.
"Du reist nicht mehr allein?! Wer ist der Schatten, bei dir?", stellte der Mann fest und musterte ihn skeptisch.
Für einen Augenblick stand Kyriel völlig steif da, unfähig auch nur einen Satz über seine Lippen zu bringen. Er hoffte das Laurina, ganz im Gegensatz zu Joe, den Mund halten würde. Ihr Vater wäre sicher nicht erfreut, wenn er wüsste wer er wirklich war. "Das ist Lucian!", sagte sie knapp. Sofort entspannte Kyriel sich.
"Freut mich! Einen Schatten als Weggefährten, auch wenn er seine menschliche Hülle bekommen hat, ist immer ein treuer und guter Gefährte. Doch müsste nicht seine Erlöserin bei ihm sein? Ein Schatten trennt sich nie von ihr, es sei denn ihr Leben ist bereits beendet... Nun egal.. Es scheint dir gut zu tun nicht mehr allein zu reisen!", stellte ihr Vater fest und setzte sich. Kyriel setzte sich zusammen mit Laurina zu ihm.
"Dass kann ja noch was werden... es wird nicht lange dauern und er weiß, das meine "Erlöserin" - wie er sie nennt - nicht tot ist sondern gerade vor ihm sitzt!", dachte er und versuchte jeden Gedanken daran zu verdrängen.
Schweigend saß er da, blickte immer wieder zwischen ihrem Vater und Laurina hin und her. Kyriel versuchte sich mit Fingern spielen abzulenken, sich nicht genau auf das Gespräch zwischen Laurina und ihrem Vater zu konzentrieren, versuchte seine Gedanken komplett von Laurina, den letzten Tagen und seinem "menschlichen" wegzubringen auch wenn ihm das sichtlich schwer fiel.
Als sein Blick Laurinas traf, lächelte er ihr zu.

_________________
Bild


Mittwoch 15. August 2012, 11:55
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
"Warum bist du hier?" fragte Laurina ihren Vater und sah ihn an.
Kyriel war sichtlich unbehaglich zu mute und er versuchte etwas zu verbergen.
"Dein "Mann" ist wieder aufgetaucht. Er hat dich für tot erklären lassen und eine Beerdigung auf einem Londoner Friedhof abhalten lassen. Die Zwillinge waren auch da und... seine neue Frau." erklärte er zögernd. "Wie geht es den Zwillingen?" fragte sie und versuchte ihre Gefühle zu verbergen, zu verbergen wie sehr es sie trifft von ihren Kindern zu hören, die sie so lange nicht mehr gesehen hatte. "Es geht ihnen gut, doch... Laurina sie kennen dich nicht, du wirst sie nicht zurück bekommen. Die beiden sehen ihre Stiefmutter als ihre Mutter, ich habe sogar herausgefunden dass sie die Kinder adoptieren wird. Sie sagen zu ihr Mama, ich habe es selbst gehört. Er muss sie schon kurz nach deiner Flucht gehabt haben, die Kinder scheinen mit ihr aufgewachsen zu sein." erklärte er weiter und strich seiner Tochter sanft über den Arm. Laurina schluckte, sie hatte nie daran gedacht dass ihre Kinder erst 1 Jahr alt waren, als er sie ihr weggenommen hatte. "Laurina sie sind 7 Jahre alt, sie werden dich nicht erkennen..." merkte ihr Vater an. "Ich weiß..." entgegnete sie und straffte ihre Schultern. "Aber das ändert nichts! Ich werde ihn finden und er wird dafür bezahlen!"
"Laurina sei vernünftig! Dein Hass währt jetzt schon so lange, lass ihn verrauchen und lebe endlich. Du kannst nicht dein ganzes Leben in Hass verbringen... Ich weiß was er dir angetan hat, aber wenn du ihn tötest werden deine Narben auch nicht verschwinden. Deine Schmerzen und Albträume werden bleiben, genauso wie die klaffenden Wunden in deiner Seele und deinem Herzen. Es ist doch kein Leben was du führst. Du sinnst nur auf Rache und reißt ohne Geld und allem durch die Welt nur um ihn und deine Großeltern zu töten. Deine Großeltern leben mittlerweile in einem Pflegeheim, sie sind alt Laurina und ihr Leben ist so oder so bald vorbei, du würdest ihnen wahrscheinlich nur einen Gefallen tun." redete Argonath ihr zu und sah ihr in die Augen. "Du verstehst das nicht!" erwiderte sie und senkte ihren Blick.
"Hier!" sagte er und reichte ihr einen altmodischen Schlüssel. "Das ist der Schlüssel zum Schloss Bran, nicht weit von hier. Es diente schon früher übernatürlichen Wesen als Zuhause. Geht dort hin, kommt zur Ruhe und vielleicht könnt ihr das Schloss wieder zu altem Glanz verhelfen. Bietet auch anderen Wesen Schutz an, werdet eine Gemeinschaft. Genau wie zu Zeiten meiner Vorväter." erklärte ihr Vater ihr und sah wieder zu Kyriel.
Laurina sah seinen Blick und biss sich auf die Lippe.
"Wirst du bei ihr bleiben? Sie kann es gebrauchen jemanden bei sich zu haben, der ihr hilft ein normales Leben zu führen. Und sie strahlt so sehr, sie versteckt ihr wahres Ich nicht mehr und ihre Augen leuchten. Du scheinst ihr wirklich gut zu tun, ich habe meine Tochter nie lächeln sehen aber jedesmal wenn ihr Blick deinen streift tut sie es!" sagte er zu Kyriel und betrachtete wieder seine Tochter. Laurina starrte ihn an. Wie war ihm das aufgefallen? Sie hatte sich doch extra zusammen gerissen. Verdammt, Argonath war einfach zu aufmerksam. "Sie musste in ihrem Leben so viel leiden und die Narben wird sie für immer tragen. Die Nächte, die sie mit ihrem Mann erleiden musste, werden sie immer verfolgen. Immer wird sie..." Laurina unterbrach ihn. "SCHLUSS!" schrie sie, "Hör auf! Erzähl doch gleich der ganzen Welt wie du mich gefunden hast." Laurina war aufgesprungen, ihre Augen sprühten Funken und ihre Nebelhafte Aura kochte schwarz. "Laurina du warst halb tot als ich dich gefunden habe. Er hatte dich mit einer Eisenstange geschlagen und sich an dir vergri... er stockte, Laurinas Haare schienen von einem plötzlich aufkommenden Wind nach hinten geweht zu werden. Doch es gab keinen Wind, ihre Augen glühten und auch Alastor schien plötzlich zu leuchten. Als sie sprach war ihre Stimme tiefer und hatte einen machtvollen bei Klang. "SEI STILL!" rief sie und es schien als würde ihrem Vater die Stimme abgeschnürt. Erst als sie Kyriels Hand spürte, die sich in ihre schob, hörte das glühen auf und sie wurde wieder sie selbst. Argonath sah sie erstaunt an und fand nur schwer seine Stimme wieder. "Du bist wahrlich meine Tochter!" sagte er kaum hörbar und sah stolz zu seiner Tochter auf, die sich erschöpft in Kyriels Arme sinken ließ. Laurina war der Ohnmacht nahe, diese Zustände schwächten sie enorm und sie konnte sie noch nicht kontrollieren. Sie spürte wie Kyriels Arme sich sanft um sie schlossen und sie ließ sich von ihm halten.

_________________
Bild


Mittwoch 15. August 2012, 12:51
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Laurina sprach mit ihrem Vater, sie unterhielten sich über ihre Kinder, ihren Mann und ihre Rache an ihm und ihren Großeltern. Warum hatte sie ihm all dass nicht erzählt? Doch er hatte nicht wirklich Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn da reichte ihr Vater ihr einen sehr alten Schlüssel und erklärte ihr wozu der Schlüssel gehörte.
Schloss Bran, dass uralte Schloss gar nicht weit von Brasov, schon lange galt es in der Welt der übernatürlichen Wesen als Unterschuld, als sicherer Ort wenn man nicht gerade ein Dämonenjäger war!
Doch trotz dass dieser Ort für ihn, nicht gerade der sicherste war, war er schon einige Male mit Tania oder Joe dort gewesen, es war sehr schön dort. Es war durch aus ein Ort an dem man eine Weile bleiben konnte und er bietet mit mehr als 50 Zimmern genügen Platz um durch aus auch den Menschen, die dort ihre Führungen hielten, zu verbergen! Doch dann sah ihr Vater ihn an, Kyriel versteifte sich, lächelte aber um sich nichts anmerken zu lassen. "Wirst du bei ihr bleiben? Sie kann es gebrauchen jemanden bei sich zu haben, der ihr hilft ein normales Leben zu führen. Und sie strahlt so sehr, sie versteckt ihr wahres Ich nicht mehr und ihre Augen leuchten. Du scheinst ihr wirklich gut zu tun, ich habe meine Tochter nie lächeln sehen aber jedesmal wenn ihr Blick deinen streift tut sie es!", sagte ihr Vater und Kyriel, der sich gerade erst wieder angefangen hatte sich zu entspannen, wurde sofort wieder steif. Wusste er es etwa doch? Er war ein begabter Mann.. Schwarzelf, wahrscheinlich ein sehr hoher Priester - seinem Auftreten zu folge, es sollte für ihn also auch keine Schwierigkeit darstellen, die Verbindung zwischen Laurina und ihm festzustellen!
Das was er dann hörte war ihm eigentlich nicht neu, er wusste dass Laurina von ihrem Mann schlecht behandelt worden war aber was ihr Vater so klar aussprach, hatte er so deutlich noch nie aus ihrem Mund gehört.
Er blickte geschockt von Laurina zu ihrem Vater und wieder zu ihr. Mit einem Mal war Laurina aufgesprungen, ihre Aura glühte schwarz und brodelnd. Sie schrie ihren Vater an, er solle Still sein!
Vorsichtig streckte Kyriel seine Hand nach ihr aus, schob seine Hand in ihre und ihre glühende Aura verschwand sofort, sie war wieder sie. Stolz sagte sein Vater, dass sie wahrlich seine Tochter war. Kyriel zog sie in seine Arme, sie legte den Kopf auf ihre Brust und er hielt sie fest. Zärtlich küsste er ihre Stirn, strich über ihre Wange!
Langsam entspannte sich Laurina wieder, wurde ruhiger.
Ohne wirklich darauf zu achten, ließ er seine Finger über ihre Nacken streichen und zog sie enger an sich. Was sollte ihr Vater schon tun? Ihn töten? Bitte.. Kyriel hatte gelebt und er hatte im Gegensatz zu vielen anderen Schatten eine menschliche Hülle bekommen und hatte erleben dürfen, wie es ist Mensch zu sein, geliebt zu werden! Achtsam schob er Laurina ein Stück weg von sich, straffte die Schultern und blickte von ihrem Vater zu ihr, lächelte sie an, und wieder zu ihm.
"Ja, ich habe vor bei Laurina zu bleiben, denn wie sie schon sagten ein Schatten bleibt bei seiner Erlöserin...", die letzten Worte verschluckte er fast, sein Puls schien zu rasen, seine Finger zitterten und auch seine Mund wurde ganz trocken.
"Gott! Kyriel..! Reiß dich zusammen, du bist ein Dämonenjäger und jetzt machst du dir vor Angst fast in die Hose, weil du ihrem Vater gesagt hast - dass sie deine Erlöserin...", dachte er und versuchte sich ernsthaft zusammen zu reißen! Kyriel schluckte noch einmal, bevor er weiter sprach.
"Und... mein Name ist nicht Lucian.. Ich bin Kyriel...", sagte er mit fester Stimme, froh dass Laurina nach seiner Hand gegriffen hatte. Er sah ihrem Vater in die Augen und wusste, dass er genau wusste, wer da vor ihm saß, wer die Hand seiner Tochter hielt und wahrscheinlich hatte er auch verstanden dass Laurina seine Erlöserin war.
Er lächelte Laurina an, sie erwiderte sein Lächeln aber nur zögerlich.

_________________
Bild


Mittwoch 15. August 2012, 13:59
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Kyriel streichelte sie beruhigend und küsste ihre Stirn, sie war so froh dass er bei ihr war. Doch dann schob er sie sanft ein Stück von sich, erst war sie verwirrt, aber dann begann er mit ihrem Vater zu sprechen. "Ja, ich habe vor bei Laurina zu bleiben, denn wie sie schon sagten ein Schatten bleibt bei seiner Erlöserin..." sagte Kyriel und Laurina sah ihn geschockt an. Sie sah ihren Vater an und sah wie er lächelte. Kyriel holte tief Luft und sprach dann weiter, gab seine wahre Identität preis. Laurina nahm seine Hand, wollte dass er wusste dass sie zu ihm stehen würde, egal was passierte. Doch Argonath lächelte immer noch. "Meint ihr wirklich ich wusste das nicht? Glaubt ihr wirklich, dass ihr einem Hohe Priester etwas vor machen könnt? Ich habe doch gesehen wie ihr euch anseht und das du nur einer sein konntest war mir auch klar. Falls du es nicht weißt, ich kann die wahre Gestalt von jedem sehen und natürlich auch von dir." sagte er und lachte. Laurina sah ihn an und lächelte dann. "Er ist ein guter Mensch!" sagte sie und sag Kyriel an. Es schien als kriege er erst jetzt wieder richtig Luft. "Im Schloss ist selbst ein Dämonenjäger wie du sicher, aber du wirst dich in deiner Jagd einschränken müssen. Wähle besser aus und lass dir von Laurina helfen. Sie ist bereits eine sehr gute Schwarze Priesterin. Nicht jeder Dämon ist von Grund auf schlecht. Die Meisten wurden benutzt und von ihrem Meister oder Meisterin. Die meisten Dämonen werden von Hexen und Priestern beschworen und müssen deren Befehle ausführen, nur sind nicht alle Priesterinnen und Hexen so wie Laurina und ich. Es gibt viele die Dämonen beschwören um zu morden und leid zu verbreiten." erklärte er mit sanfter Stimme. Laurina ließ den Schlüssel durch ihre Finger gleiten. "Lass uns zum Schloss gehen!" sagte sie leise und drückte Kyriels Hand.
"Ich werde euch begleiten und einige Zeit hier bleiben. Keine Angst, ich werde im Turm bleiben die meiste Zeit." erklärte er und so brachen sie auf, gemeinsam. Laurina legte einen Arm um Kyriels Hüfte und schmiegte sich an ihn, während ihr Vater voraus ging. Alastor hatte sie bereits wieder entlassen und so gingen sie zu Fuß.

_________________
Bild


Mittwoch 15. August 2012, 14:35
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Laurina war am Morgen mit ihrem Vater nach Brasov aufgebrochen und gegen Mittag waren sie dann da. Argonath wollte einige Besorgungen machen für die Akademie und sie sollte sich ein wenig umhören, was in ihren Augen etwas zwecklos war. So lief sie nun seit Stunden durch die Stadt und hatte, natürlich, nichts wichtiges in Erfahrung gebracht. Als sie um die Ecke einer kleinen Gasse bog, versperrte ihr ein Mann den Weg. Mit hochgezogenen Augenbrauen sah sie ihn an, kleine Gauner waren für sie ein Leichtes und dazu brauchte sie nicht einmal Alastor. Doch als sie das Gesicht des Mannes sah, stockte ihr der Atem. "James!" flüsterte sie erschrocken. "So sieht man sich wieder, Laurina." sagte er grinsend. Seine Hände schlossen sich um ihre Oberarme und er drückte sie an die Hauswand. Plötzlich war alles wieder da, jeder Schlag, jede Nacht, einfach alles und sie war wieder das kleine Mädchen, erfüllt von der Angst vor ihrem Mann. "Eigentlich, hatte ich nicht vor dir noch einmal meine Aufmerksamkeit zu schenken, doch ich habe gehört dass du nach mir suchst und da dachte ich, ich mache es dir ein wenig leichter. Stillt meine Anwesenheit deine Sehnsucht, ja?!" sein süffisantes Grinsen hatte sich nicht verändert und auch seine Gewaltbereitschaft war immer noch die selbe. Er drückte ihre Arme so fest, dass ihre Finger bereits taub wurden und mit seinem Körper drückte er sie gegen die Wand. Einer der groben Sandsteine drückte ihr hart in den Rücken. "Von Sehnsucht kann da nicht die Rede sein. Ich hab dich gesucht um dich zu töten, um Rache zu nehmen. Doch dass bist du einfach nicht wert." sagte sie und ihre Stimme triefte vor Eckel. Es widerte sie an ihm wieder so nah zu sein und die Bilder wieder im Kopf zu haben. Sie schloss die Augen und rief Alastor herbei. "Ich bin nicht mehr das kleine, schwache Mädchen, dass du dir damals einfach genommen hast." rief sie und spuckte ihm ins Gesicht, als Alastor neben ihnen auftauchte. Er war in Angriffshaltung und knurrte drohend und laut. "Ich habe jetzt Freunde die dich mit nur einem Atemzug auslöschen können!" verkündete sie und riss sich aus seinem Griff los, als er diesen vor Schreck lockerte. Alastors Anblick jagte ihm sichtlich Angst ein. "was genau spielst du hier für ein Spiel Hexe?" fragte er und seine sonst so feste und widerwertige Stimme zitterte. "Ich habe gelernt die Fähigkeiten meiner 2. Seite einzusetzen. Sag hallo zu Alastor, meinem Wolfsdämon." verkündete sie, ihre Augen glühten, ihre Aura kochte schwarz und ihre Haare waren von einem Wind aufgepeitscht den niemand außer ihr spürte. Doch sie ließ Alastor nicht angreifen, sie schwang sich einfach auf seinen Rücken und verschwand mit ihm. Floh, floh wieder einmal.

_________________
Bild


Mittwoch 22. August 2012, 17:07
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Es war spät als sie wieder in Brasov ankamen und Laurina fühlte sich unwohl in den dunklen Gassen. "Wo könnte er sein?" fragte Kyriel, er schien es eilig zu haben James zu finden. sie legte den Finger an die Lippen, schloss die Augen und legte eine Hand an Alastors Stirn. Auch der Dämon schloss die Augen und ließ sich von Laurinas Macht leiten. Er streckte seine Sinne aus und fand James sehr schnell. Der Hass der ihren Dämon durchflutete zeigte ihm schnell den richtigen Weg. Laurina streichelte Alastor sanft. "Dass hast du sehr gut gemacht!" flüsterte sie ihm zu und drehte sich dann wieder zu Kyriel. "Er ist nicht weit weg. Dort vorn in der Kneipe!" Laurina deutete auf ein kleines Haus mit Ladenbeleuchtung. Langsam gingen sie zu der Kneipe, Laurina sah durch das Fenster und erblickte ihn sofort. Sie schloss die Augen und benutzte einen Zauber, den ihr Vater ihr erst vor kurzem beigebracht hatte. Sie proizierte eine Geistform von sich direkt vor James. "Ich finde dich!" sagte sie, ihre richtigen Lippen sprachen die Worte und ihr Geister-Ich schrie es James ins Gesicht, dieser fuhr erschrocken hoch und warf dabei seinen Stuhl um. "Verschwinde du Hexe, du bist tot!" lallte er laut durch den Schankraum. Wieder öffnete Laurina den Mund und ihr Geister-Ich schrie es 3 Mal so laut. Die anderen Gäste würden sie weder sehen noch hören, nur James sah und hörte, ganz zu seinem Missfallen. "Komm raus James, Komm und hol mich!" rief sie und James, von Angst übermannt rannte auf die Straße hinaus. Laurina löste ihr Geister-Ich auf. es hatte sie viel Kraft gekostet und sie taumelte leicht. In diesem Moment erblickte James sie. "DU HEXE!" schrie er und rannte auf sie zu. Doch Laurina konnte nicht ausweichen, noch immer war sie von ihrem Zauber geschwächt und das Bild vor ihren Augen schwankte.

_________________
Bild


Mittwoch 22. August 2012, 22:56
Profil
Luna
Luna||
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1438
Wohnort: Rinteln (Steinbergen)
Geschlecht: weiblich
Beitrag Re: Brasov!
Endlich waren sie in Brasov angekommen, doch Kyriel wollte sich nicht noch mehr Zeit lassen. Wenn James tot war, konnte er wenigstens Laurina nichts mehr tun und sie brauchte keine Angst mehr vor ihm haben, brauchte nie wieder Angst haben dass er kommen könnte, vor dem Schmerz und seiner Nähe. Sie führte ihm zu einer Kneipe, in der er offensichtlich zu sitzen schien. Laurina beschwör ihr Geister-Ich herauf und schickte es zu ihm, sie wiederholte all ihre Wort nur lauter, schrie sie regelrecht. Ihr Geist ließ ihrer Wut freien Lauf und dämmte sie nicht ein, wie Laurina es tat.
James schrie, stand auf und kam raus. Laurina löste ihr Geister-Ich auf, taumelte.. Kyriel ahnte, dass sie der Zauber viel Kraft gekostet haben musste, sie war Schwach und ausgelaugt. Sie taumelte als James auf sie zu kam, dann schloss sie die Augen und wäre fast zu Boden gesackt, wäre die Wand nicht direkt hinter ihr gewesen. Doch bevor James sie erreicht hatte stellte Kyriel sich ihm in den Weg.
"Nimm deine dreckigen Pfoten von ihr!", sagte Kyriel mit drohender Stimme und baute sich schützend vor Laurina auf. James blieb stehen und begann zu lachen. "DU? Mich aufhalten? Kleiner du weißt doch gar nicht worauf du dich bei dieser Hexe einlässt! Du solltest dich lieber vom Acker machen, solange du noch kannst!", sagte er und wollte Kyriel aus dem Weg schieben um an Laurina ranzukommen. "Ich habe gesagt, du nimmst deine dreckigen Finger von Ihr! Sie gehört dir nicht mehr und wird es auch nicht mehr!", sagte er leise, mit drohender Stimme. Die Wut in ihm schien zu brodeln, nein, sie kochte in ihm - wollte endlich raus, James sollte sterben und er würde es heute Nacht tun!
Doch James versuchte wieder in zur Seite zu schieben bis Kyriel ihn am Kragen packte. "Rede ich so undeutlich?", fragte er ihn und zog die Augenbrauen hoch. "Pass mal auf James, ich erklär dir das Spiel jetzt einmal und dann hast du Zeit zu laufen, entweder du bist schnell genug oder eben tot!"
Er glaubte vielleicht Kyriel war wie er, ein einfacher Mensch .. aber da täuschte er sich! Er war weder wirklich ein Mensch noch einfach. Er hatte sein ganzes Leben damit verbracht Dämonen zu töten, hatte sie aufgespürt, gejagt und dann getötet und so oder so ähnlich hatte er es jetzt auch mit James vor.
"Laurina .. hat dich verlassen und du, du lässt sie in Ruhe! Den ob du es glaubst oder nicht, sie hat dich ausgetauscht! Sie gehört mir! Und du hast jetzt die Wahl, Stirb schnell ohne Angst oder Lauf um dein Leben und ich finde und töte dich trotzdem!", sagte er, lachte grimmig und setzte James auf den Boden ab. Kyriel griff nach dem Dolch, den er wie immer an seinem Gürtel trug, und ließ ihm im Mondlicht blitzen. Angsterfüllt starrte James auf den Dolch und rannte los.
"Sich an wehrlosen Frauen vergreifen und dann mein Spiel nicht spielen wollen.. Ganz schön unfair!", sagte er, lachte und lief langsam hinter James her. Er würde ihn so oder so erwischen und allein die Gewissheit bereitete ihm eine Menge Freude. James drehte den Kopf immer wieder panisch in seine Richtung, Kyriel wurde dieses Spiel jedoch bald zu langweilig. Er machte sich für ihn unsichtbar und rannte an ihm vorbei, und kurz bevor James ihn erreicht hatte, zeigte er sich wieder. "Hab dich!", flüsterte er und grinste, James wurde noch bleicher als er es so schon war und fiel bei dem Versuch wegzulaufen, über einen Stein, auf den Boden. Langsam beugte Kyriel sich zu ihm , grinste höhnisch und zog James wieder auf die Beine. "Ich will mir ja nicht vorwerfen lassen, dass ich dir keine zweite Chance gegeben hätte!", flüster er ganz nah an seinem Ohr, lächelnd. James drehte sich um und rannte los. "Bleib doch hier.. Ich will doch nur ein bisschen spielen.. ich bin bestimmt auch ganz lieb zu dir!", sagte er und lief langsam hinter James her, wieder löste er sich für James, menschliche, Augen auf, tauchte wieder direkt vor seinen Augen auf und packte ihn wieder am Kragen.
"Dass tut mir jetzt aber leid! Ich würde sagen - DU hast verloren! Und jetzt, "Kleiner", spiel ich mit Dir, wie Du früher .. mit Laurina!", ein hasserfülltes Grinsen blitzte auf seinen Zügen auf und er ließ den Dolch über seine Brust streichen, genoss James Angst.. das Zittern und das Wimmern, was er leise von sich gab.
"Vielleicht lernst du jetzt, für dein nächstes Leben.. Behandele niemanden anders, nur weil er anders ist wie du .. deine Kinder tragen schließlich diesen Teil, den du so fürchtest, auch in sich! Aber ihnen wirst du nichts mehr tun können und Laurina ach nicht mehr .. Wenn ich mit dir fertig bin!", flüsterte und stach ihm den Dolch mitten ins Herz, ließ ihn zu Boden fallen - tot!
Fein säuberlich wischte er den Dolch an seinem schwarzen Hemd ab, verstaute ihn und lief dann zurück zu Laurina. Kyriel kniete neben ihr nieder, strich zärtlich über ihre Wange und küsste sie, liebevoll. Sanft hob er sie hoch, pfiff nach Alastor und verschwand mit ihm und Laurina.

_________________
Bild


Mittwoch 22. August 2012, 23:39
Profil
Luna
Luna
Benutzeravatar

Registriert: 06.2012
Beiträge: 1394
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Brasov!
Thursen

Thursen hielt in einer Seitenstraße und half Raja beim Aussteigen. Sie sah nervös aus.
"Keine Angst, es werden heute Abend keine Menschen in der Nähe sein und du kannst dich entspannen und leben!" erklärte er ihr lachen, schob seine linke Hand in die Hosentasche und legte die Rechte hinter ihren Rücken, berührte sie fast nicht. Er führte sie ein paar Stufen nach unten, zu einem Kellerlokal. Dort stand River, er war ein Werwolf und arbeitete für den Club "Moonlight" als Türsteher. "Thursen!" begrüßte er ihn freudig und schlug ein. Thursen hatte ihm bereits die Hand hingehalten. "So ganz ohne Aron hier?! Grüß ihn von mir!" sagte er und öffnete bereits die Tür. "Hey River. Ja, heute mal ohne ihn. Ich grüß ihn!" antwortete Thursen kurz angebunden und führte Raja schnell durch die Tür ins Innere. Sie betraten ein altes Kellergewölbe, hier tummelten sich bereits hunderte Vampire und Werwölfe und es erklang düstere Musik. Eine lange Bar zog sich im Kreis durch den Raum. Er neigte sich zu Rajas Ohr hinab und sagte. "Das ist der "In Club" in Rumänien. Die Besitzer sind Vater und Sohn. Der Vater ist Werwolf, sein Sohn Vampir ist ne komische Geschichte." erklärte er ihr und zog sie mit sich zur Bar. Die Barfrau neigte sich zu ihm "Hey Thursen! Das Übliche?!" fragte sie ihn. "Jap und ein Mal "Vampir Special"" antwortete er und grinste. "Amüsiere dich!" flüsterte er Raja ins Ohr, reichte ihr ihr Getränk und stieß mit seinem dagegen. "Auf dich und deine Freiheit!" sagte er laut.

_________________
Bild


Donnerstag 6. September 2012, 20:37
Profil
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 893 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 90  Nächste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | designed by Vjacheslav Trushkin for Free Forums 3 & Free Forums/DivisionCore.
phpBB3 Forum von phpBB8.de