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 Wien 
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Luna
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Beitrag Wien
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Wien!
Die österreichische Hauptstadt war jahrhundertelang kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger. Die Altstadt Wiens, die von der Habsburger Regentschaft geprägt ist, sowie das Schloss Schönbrunn wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Der Stephansdom, neben dem Riesenrad im Prater und anderen Sehenswürdigkeiten ein Wahrzeichen Wiens, überragt als eines der höchsten Bauwerke der Stadt und als Metropolitankirche die Innenstadt.

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Montag 25. Juni 2012, 17:21
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Beitrag Re: Wien
Emilia.


Todmüde erhob Emilia sich von ihrem Schreibtisch, so konnte das einfach nicht weiter gehen! Sie war völlig überarbeitet und obwohl ihr Körper schon seit Stunden schlaf forderte, stand sie fast 2 Stunden nach dem sie die Praxis geschlossen hatte, immer noch hier und arbeitete. Und wenn sie auf ihren Schreibtisch blickte, wusste sie, dass sie eigentlich noch eine ganze Menge Arbeit liegen hatte und einfach keine Zeit zum Schlafen.
Das Klacken von Helenas High Heels riss sie aus ihren Gedanken, sanft schlangen sich die Arme ihrer Freundin und Arbeitskollegin um ihren Körper und sie küsste ihre Wange. "Süße, du gehörst ins Bett! Lass die Arbeit einfach mal liegen - ich verspreche dir, ich abreite Montag alles für dich auf aber du musst endlich ins Bett, meine Liebe!", sagte sie sanft und Mila lächelte.
So ging das schon seit Jahren, sie wollte gar nicht wissen, wo sie heute ohne Helena wäre. "Ja, ja.. nur noch die eine Akte und dann bin ich weg..", sagte sie und Helena schüttelte den Kopf.
"Du und deine Arbeit... du wirst noch als ewiger Single sterben, wenn du nicht bald aufhörst, nur zu arbeiten.. Aber ich bin jetzt weg!", sagte Helena und umarmte sie noch einmal, bevor sie aus der Praxis verschwand. Mila stöhnte auf als sie sich mit ihrer frischen Tasse Kaffee wieder an ihrem Schreibtisch niederließ. Doch sie schaffte es einfach nicht mehr - sie brauchte endlich schlaf. Sie war schon seit 3 Tagen auf den Beinen und sie schaffte es einfach keinen Moment länger, wenn sie noch nach Hause wollte.
Aber ihre Arbeit war nun einfach einmal in all den Jahren ihr Leben geworden und ohne, ging einfach nicht. Sie konnte ihre Praxis nicht einfach stehen lassen, auch wenn dieser Job sie immer mehr in den Ruin trieb. Sie schaffte es gerade so die Praxis, mit den daraus erwirtschafteten Einnahmen, am Leben zu erhalten aber nicht sich selbst zu versorgen, so dass sie oft noch Nächtelang kellnerte, in einer kleinen, schäbigen Kneipe. Aber es blieb ihr einfach nichts anderes übrig, wenn sie leben und ihre Praxis nicht aufgeben wollte. Es war nicht immer leicht, aber sie liebte ihren Job und oft - auch wenn sie sich es eigentlich nicht leisten konnte, half sie ihren Patienten auch unentgeltlich, oder senkte ihre Preis. Sie hatte sich nicht gerade das beste Viertel gesucht - hier wohnten viele arme Menschen - und sie wollte einfach auch diesen Tieren helfen..
Aber sie musste jetzt Schluss machen, ihre kleinen, haarigen Patienten würden auch ein paar Stunden ohne sie auskommen. Also erhob sie sich endlich, leerte ihren Kaffee und ging dann sich umziehen. Sie tauschte ihre weiße Dienstkleidung gegen ihre engen schwarzen Jeans, ihren weißen Pullover und die schwarze Weste. Sie tauschte ihre weißen Turnschuhe gegen ihre abgetragenen Sneakers und nahm ihre Tasche dann aus dem Spinnt.

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Sie wusste, dass sie einen riesigen Berg Abreit hier zurück ließ, doch Helena hatte Recht sie brauchte Schlaf. Wenn sie sich zu Grunde arbeitete, würde das weder ihr noch ihren Schützlingen helfen.
Sie sah noch einmal nach den Tieren, die das Wochenende über in der Praxis verbringen würden um die beste medizinische Versorgung zu erhalten und straffte dann die Schulter, sie öffnete gerade die Tür und trat in das helle Sonnenlicht als urplötzlich ein Mann vor der Tür auftauchte..

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Samstag 4. Mai 2013, 11:41
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Beitrag Re: Wien
Wrath


"Verdammte Scheiße!" fluchte Wrath laut vor sich hin und trat das Gaspedal ganz durch. Der kleine Kerl, den er gerade am Straßenrand aufgegabelt hatte, blutete stark, sein Bein war ganz offensichtlich gebrochen und er war wohl mehrere Tage schon mit dem Stachelwürger dort angebunden gewesen.
Wie konnten Menschen das nur einem wehrlosen kleinen Tier antun? Der Kleine war noch ein Welpe und jemand hatte ihn einfach so ausgesetzt. Am Straßenrand entsorgt wie Müll.
Endlich hatte er Wien erreicht und bog in die kleine Straße ein, in der die Tierarztpraxis war. Wrath hatte das Schild gesehen und war erleichtert gewesen, dass die Hilfe für den Kleinen so nah war. Als er seinen Wagen auf dem kleinen Parkplatz zum Stillstand brachte winselte der Kleine auf und Wrath fluchte. Es war wirklich allerhöchste Zeit für den Kleinen.
Behutsam hob er den Welpen aus seinem Wagen und ging auf den Eingang zu. Hoffentlich war hier noch jemand, schließlich war es Samstag Mittag und die Meisten Praxen hatten bereits zu. Doch als er gerade Klopfen wollte, trat eine junge Frau heraus. Einen Moment sah sie ihn erschrocken an, bevor ihr Blick auf den Welpen fiel und ihre Augen sich vor Entsetzen weiteten.
"Der Kleine braucht dringend Hilfe! Sein Bein ist schwer gebrochen, er ist stark unterernährt und dehydriert. Er war ein paar Kilometer vor der Stadt ausgesetzt.." erklärte Wrath ihr rasch und trat dann an ihr vorbei, als sie ihn herein bat.
Ganz vorsichtig legte er den kleinen Kerl auf dem OP-Tisch ab und griff bereits nach einem der weißen Kittel.
"Ich kann Ihnen assistieren! Sowas habe ich schon oft getan und Ihr Personal ist ganz offensichtlich schon ins Wochenende gegangen." bot er ihr an und sah sie an.
Sie war kein Mensch, genauso wenig wie er und vielleicht war das gut für den Kleinen, aber die junge Frau sah schrecklich erschöpft aus, was Wrath ernsthaft Sorgen machte. Am Ende würde er sie auch noch in ein Krankenhaus bringen müssen oder besser zu einem guten Heiler seiner Rasse..

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Samstag 4. Mai 2013, 12:08
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Beitrag Re: Wien
Emilia.



Gerade schmiss sie die letzten Nadeln weg und wischte alles, um den kleinen Welpen noch einmal ab. Emilia hatte Alles getan, was sie für den kleinen Kerl nur hatte tun können..
Sie hatte ihm etwas gegen die Schmerzen gegeben und ihm dann das Stachelhalsband abgenommen um diese Verletzungen zu versorgen, dann hatte sie ihm das Bein geschient und zwischen drin zugesehen, dem kleinen Kerl mit einer Natrium-Wasserlösung zu versorgen. Er brauchte Wasser und das Natrium konnte seinem Körper nur gut tun! Der Mann, der den kleinen Kerl zu ihr gebracht hatte, hatte den Welpen die ganze Zeit über fest gehalten - Gott sei Dank - und hatte ihm immer wieder beruhigend ins Ohr gemurmelt. Er war ein Drachen - ohne jeden Zweifel - und doch, ganz anders als die, die sie kennen gelernt hatte, von denen hätte sich keiner die Hände an dem kleinen Kerl schmutzig gemacht, egal, wie sehr der Kleine die Hilfe gebraucht hatte.
Jetzt wo die Wunden versorgt waren und sie ihm den zweiten Liter der Lösung angesetzt hatte, griff sie nach einer Packung Vitamin- und Mineralpräparate und griff nach ihrem Kugelschreiber und kritzelte auf die Packung wie viele der kleine davon, die nächsten zwei Wochen brauchen würde. 5 mal täglich 2 Stück.
Sie hatte dem Drachen erklärt, dass es ihr lieber wäre, wenn sie den kleinen Kerl noch eine Weile hier behalten könnte, doch er hatte ihr erklärt, dass er den Kleinen mit sich nehmen würde.
"Gib ihm mehre kleine Mahlzeiten, am besten etwas Quark, Haferflocken und etwas Nassfutter für Welpen. Von denen hier, 5 mal am Tag 2 Stück. Ich werde dir noch etwas gegen die Schmerzen für ihn mitgeben...", sagte sie leise und strich dem Welpen über den Kopf.
"Wenn sein Körper stark genug ist, wird er es schaffen..", fügte sie leise hinzu und nahm etwas von den Leckerlies aus der Box, unter dem Optisch. Sie nahm welche aus der Dose und hielt sie dem kleinen Kerl hin, der erst bedächtig an ihrer Hand schnüffelte bevor er die kleinen Knochen, aus einer reichhaltigen Getreidemischung, nahm und fraß.
Sie tippte gegen die Falsche der Wasser-Natrium-Lösung und sah auf die Ohr. "Es wird noch ein paar Minuten dauern, bis die Lösung in seinem Körper ist. Kaffee?", fragte sie ihn und verschwand, nach einem kurzen Nicken, in die Küche. Sie füllte Kaffee in zwei Tassen, nahm Zucker und Milch mit rüber zu ihrem Schreibtisch und deutete ihm sich zu bedienen.
Sie nahm einen neuen Aktenbogen aus dem Schrank und füllte sie aus. Langsam machte die Erschöpfung der letzten Tage doch bemerkbar und sie ließ sich auf dem Stuhl nieder und schloss für einen Moment die Augen, bevor sie nach ihrer Kaffeetasse griff.
"Wenn die Lösung durch gelaufen ist, werde ich die Nadel aus seinem Körper entfernen, sie abbinden und dann kannst du ihn mitnehmen. Er sollte sich aber noch nicht all zu viel bewegen - wenn er es denn dann überhaupt tun wird - sein Bein braucht viel Ruhe, genau wie der Rest seines Körpers..", erklärte sie und trank etwas von ihrem Kaffee. Einen Moment lang besaß sie sich den Drachen, der mittlerweile über und über mit dem Blut des kleinen Welpen beschmiert war, wie sie selbst, bevor sie ihre Tasche wieder auf den Tisch stellen wollte, doch dazu kam sie nicht..

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Samstag 4. Mai 2013, 14:14
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Beitrag Re: Wien
Wrath



Rasch fing er die junge Frau auf, bevor sie zu Boden fallen konnte. Hatte er es nicht gewusst, dass er am Ende sie auch noch ins Krankenhaus würde bringen müssen?! Behutsam hob er sie hoch, zog ihr den blutverschmierten Kittel aus und trug sie in sein Auto. Sie war ganz offensichtlich vollkommen geschwächt und sie brauchte dringend mal ein bisschen Ruhe!
Wrath schlang eine Decke, die er immer in seinem Wagen hatte, um ihren zarten Körper und eilte dann wieder hinein, um den kleinen Welpen zu holen. Auch ihn verstaute er sicher in seinem Geländewagen und ließ sich dann in den Fahrersitz gleiten. Er war über und über mit dem Blut des Kleinen und er machte sich Sorgen um seine beiden neuen Schützlinge.
Langsam fuhr er in die Stadt hinein und steuerte einen Wagen in die Tiefgarage seines Penthouse. Gut das er mit dem Fahrstuhl direkt in seine Wohnung fahren konnte! Der Pförtner würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn er eine Bewusstlose Frau und einen verletzten Hundewelpen durchs ganze Haus nach oben tragen würde und dann auch noch so blutbefleckt wie er war.. Nein, es hatte schon Vorteile wenn man einen Privat Eingang hatte.
Vorsichtig hob er die Frau aus seinem Wagen. "Du wartest hier Kleiner! Ich komm dich gleich holen und du bekommst was schönes zu futtern, einverstanden?!" sagte er leise zu dem Kleinen und machte die Tür zu.
In seinem Penthouse bettete er die Frau sanft auf seinem großen Sofa und deckte sie wieder zu und ließ die Rollos herunter. Dann machte er sich auf und holte den kleinen Kerl ebenfalls nach oben. Sanft legte er ihn in das Körbchen im Wohnzimmer, dass er in einer Ecke immer bereit hielt für kleine Notfälle wie den Welpen. "So du bist schön artig, während ich dir und deiner Ärztin was zu essen und zu trinken besorge." wies Wrath den Kleinen an und verschwand in seiner Küche.
Er war dankbar dafür, dass er immer alles für Notfälle im Haus hatte - sowohl für tierische, als auch menschliche. Schnell hatte er eine kleine Mahlzeit für den Welpen und auch für die Ärztin vorbereitet. Sie war nicht ernsthaft krank, nur schrecklich erschöpft und die Ruhe würde ihr gut tun.
Er nahm ein Tablett stellte Wasser für die Beiden und das Essen darauf und ging wieder nach Nebenan. Die Ärztin schlief friedlich auf dem Sofa und der Kleine wedelte freudig mit dem Schwanz, als Wrath sich zu ihm kniete. "Dir scheint es ja schon wieder ein wenig besser zu gehen. Anscheinend hat deine Ärztin wahrlich heilende Hände!" sagte er sanft, stellte das Futter und Wasser vor ihn hin und strich ihm sanft durch das Fell. "Wenn du wieder fit bist Kleiner gehst du erstmal in die Dusche, soviel ist sicher!" murmelte er und verschwand dann selbst unter dieser.
Seine Sachen konnte er vergessen, aber das war nicht das erste Mal, dass er seine Kleider entsorgen musste. Eigentlich passierte ihm sowas sogar ständig. Als er fertig geduscht hatte, schlang er sich ein Handtuch um die Hüfte, trocknete sich kurz die Haare ab und ging in sein Schlafzimmer, wo er sich saubere Kleidung aus dem Schrank nahm und sich anzog.
Danach schlich er leise wieder hinüber ins Wohnzimmer und setzte sich mit seinem Laptop in seinen Sessel. Er musste noch ein bisschen arbeiten, die Präsentation musste schließlich am Montag fertig abgegeben werden, ob seine beiden Patienten nun schliefen oder nicht.
Doch immer wieder wanderte sein Blick zu der jungen Frau, immer wieder versicherte er sich dass es ihr gut ging und sie wirklich nur schlief. Sie war so schön und ihre liebevolle Art hatte ihn überwältigt. Lächelnd wandte er sich wieder seiner Arbeit zu und sah doch immer wieder zu ihr herüber..

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Samstag 4. Mai 2013, 15:39
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Beitrag Re: Wien
Emilia.



Nur vorsichtig machte Mila die Augen wieder auf und starrte an eine weiße Decke. Verdammt, das hier war nicht gut - sie war nicht mehr in der Praxis und allein dieser Umstand gefiel ihr nicht. Ihr Körper hatte der Übermüdung einfach innerhalb von, nicht einmal, 30 Sekunden übermannt und hatte sie in den Schlaf gezwungen.
Das war ihr nicht das erste Mal passiert und sie kannte auch das Gefühl der Schwere in ihrem Körper, dass sich jetzt langsam in ihr ausbreitete. Verdammte Scheiße!
Aber das sie auch hier den Drachen spürte - noch deutlicher als in ihrer Praxis ließ sie darauf schließen, dass er sie mit zu sich genommen hatte.. Gott, schlimm genug dass sie schon völlig übermüdet gewesen war als er bei ihr aufgetaucht war und sie schrecklich ausgesehen haben musste, nein, jetzt hatte sie sich auch noch zum Volldeppen gemacht! Sie rappelte sich langsam auf und sofort begrüßte sie die altbekannten Kopfschmerzen und sie schloss die Augen wieder. Das Zimmer war riesig genau wie das gebogene Fenster.
Sie wollte gar nicht wissen, wie viel allein die Couch gekostet haben musste.. und noch weniger, wollte sie wissen, wie lange sie dafür arbeiten müsste. Das hier, würde sie es sich nie im Leben leisten können und wenn sie an ihre kleine, vollgestellte 2-Zimmer-Wohnung dachte wäre sie am liebsten im Erdboden versunken.
Als sie die Augen wieder öffnete erblickte sie den kleinen Welpen, der schwanzwedelnd in einem kleinen Körbchen lag. Natürlich spürte sie die ganze Zeit, den Blick des Drachens auf sich. Emilia wollte gar nicht wissen, was er nach ihrer Aktion von ihr dachte.
Helena hatte Recht ihr vieles Arbeiten würde sie noch in Teufels Küche bringen! Das nächste Mal war es vielleicht nicht in ihrer Praxis sondern irgendwo auf der Straße und wer wusste schon, wie die Nummer dann ausging.
"Ich danke dir..", sagte sie leise und band dann ihre Haare, mit dem Gummi dass sie um ihr Handgelenk trug, zusammen. Sie hatte sie während sie in der Küche den Kaffee fertig gemacht hatte, wieder gelöst. "..das ist normalerweise nicht meine Art!", sagte sie leise und schloss für einen Moment wieder die Augen. Nein, normalerweise schaffte sie es GERADE SO ins Bett, bevor ihr Körper sich selbst ausklingte.
Selbst ihre Brille, die sie mittlerweile eigentlich immer auf hatte weil sie sonst kein Wort gelesen bekam, hatte sie noch auf - natürlich sie hätte die Akte noch zu Ende ausfüllen müssen..
Jetzt wo ihr Körper sich das nötigste an Ruhe genommen hatte, hatte sie zwar schreckliche Kopfschmerzen - wie immer -, aber sie konnte wenigstens in Ruhe wieder an ihre Arbeit gehen. Sie musste endlich die Bestellung für die Medikamente aufgeben, wenn sie die Praxis am Montag wieder auf machen wollte.
"So wie es aussieht, scheint es dem Kleinen aber jetzt schon wieder ganz gut zu gehen..", sagte sie leise und erhob sich, nur um sofort von ihrem eigenen Körper dafür bestraft zu werden, weil sie den Schlaf und ihre eigene Erschöpfung so weit hintenan gestellt hatte, und ging zu dem kleinen Kerl. Liebevoll streichelte sie den Kleinen, der sich schon wieder unter ihrer Hand räkelt, sein Schwanz wedelte freudig und sie war froh, dass es dem Welpen anscheinend doch nicht so schlecht gegangen war, wie sie es gedacht hatte..

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Samstag 4. Mai 2013, 16:36
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Beitrag Re: Wien
Emilia.



Nur vorsichtig machte Mila die Augen wieder auf und starrte an eine weiße Decke. Verdammt, das hier war nicht gut - sie war nicht mehr in der Praxis und allein dieser Umstand gefiel ihr nicht. Ihr Körper hatte der Übermüdung einfach innerhalb von, nicht einmal, 30 Sekunden übermannt und hatte sie in den Schlaf gezwungen.
Das war ihr nicht das erste Mal passiert und sie kannte auch das Gefühl der Schwere in ihrem Körper, dass sich jetzt langsam in ihr ausbreitete. Verdammte Scheiße!
Aber das sie auch hier den Drachen spürte - noch deutlicher als in ihrer Praxis ließ sie darauf schließen, dass er sie mit zu sich genommen hatte.. Gott, schlimm genug dass sie schon völlig übermüdet gewesen war als er bei ihr aufgetaucht war und sie schrecklich ausgesehen haben musste, nein, jetzt hatte sie sich auch noch zum Volldeppen gemacht! Sie rappelte sich langsam auf und sofort begrüßte sie die altbekannten Kopfschmerzen und sie schloss die Augen wieder. Das Zimmer war riesig genau wie das gebogene Fenster.
Sie wollte gar nicht wissen, wie viel allein die Couch gekostet haben musste.. und noch weniger, wollte sie wissen, wie lange sie dafür arbeiten müsste. Das hier, würde sie es sich nie im Leben leisten können und wenn sie an ihre kleine, vollgestellte 2-Zimmer-Wohnung dachte wäre sie am liebsten im Erdboden versunken.
Als sie die Augen wieder öffnete erblickte sie den kleinen Welpen, der schwanzwedelnd in einem kleinen Körbchen lag. Natürlich spürte sie die ganze Zeit, den Blick des Drachens auf sich. Emilia wollte gar nicht wissen, was er nach ihrer Aktion von ihr dachte.
Helena hatte Recht ihr vieles Arbeiten würde sie noch in Teufels Küche bringen! Das nächste Mal war es vielleicht nicht in ihrer Praxis sondern irgendwo auf der Straße und wer wusste schon, wie die Nummer dann ausging.
"Ich danke dir..", sagte sie leise und band dann ihre Haare, mit dem Gummi dass sie um ihr Handgelenk trug, zusammen. Sie hatte sie während sie in der Küche den Kaffee fertig gemacht hatte, wieder gelöst. "..das ist normalerweise nicht meine Art!", sagte sie leise und schloss für einen Moment wieder die Augen. Nein, normalerweise schaffte sie es GERADE SO ins Bett, bevor ihr Körper sich selbst ausklingte.
Selbst ihre Brille, die sie mittlerweile eigentlich immer auf hatte weil sie sonst kein Wort gelesen bekam, hatte sie noch auf - natürlich sie hätte die Akte noch zu Ende ausfüllen müssen..
Jetzt wo ihr Körper sich das nötigste an Ruhe genommen hatte, hatte sie zwar schreckliche Kopfschmerzen - wie immer -, aber sie konnte wenigstens in Ruhe wieder an ihre Arbeit gehen. Sie musste endlich die Bestellung für die Medikamente aufgeben, wenn sie die Praxis am Montag wieder auf machen wollte.
"So wie es aussieht, scheint es dem Kleinen aber jetzt schon wieder ganz gut zu gehen..", sagte sie leise und erhob sich, nur um sofort von ihrem eigenen Körper dafür bestraft zu werden, weil sie den Schlaf und ihre eigene Erschöpfung so weit hintenan gestellt hatte, und ging zu dem kleinen Kerl. Liebevoll streichelte sie den Kleinen, der sich schon wieder unter ihrer Hand räkelt, sein Schwanz wedelte freudig und sie war froh, dass es dem Welpen anscheinend doch nicht so schlecht gegangen war, wie sie es gedacht hatte..

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Samstag 4. Mai 2013, 16:38
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Beitrag Re: Wien
Wrath


Langsam regte sich die junge Frau auf seinem Sofa und setzte sich langsam auf. Lächelnd stellte Wrath seinen Laptop an die Seite. Sie sah ein wenig verängstigt aus, aber das wunderte ihn nicht, schließlich wachte sie in einer fremden Wohnung aus und hatte gerade mehrere Stunden geschlafen.
"Ich danke dir..", sagte sie leise und band dann ihre Haare, mit dem Gummi dass sie um ihr Handgelenk trug, zusammen. Langsam erhob Wrath sich und trat vorsichtig näher. "..das ist normalerweise nicht meine Art!", sagte sie leise und schloss für einen Moment wieder die Augen.
"Kein Problem! Geht es dir jetzt besser?" fragte er sie freundlich, doch sie erhob sich nur und ging vor dem kleinen, schwanzwedelden Etwas auf die Knie. "So wie es aussieht, scheint es dem Kleinen aber jetzt schon wieder ganz gut zu gehen..", sagte sie und Wrath kniete sich zu ihr, strich dem Kleinen sanft über den Kopf.
"Ja, es geht ihm schon besser, er ist ein kleiner Kämpfer. Ich kann nicht verstehen, warum jemand diesem süßen Etwas so was angetan hat. Ich werde ihn behalten, dann hat er es auf jeden Fall besser, als in einem Tierheim.." erklärte er ihr leise und kraulte den Welpen sanft.
"Geht es dir denn jetzt auch besser? Möchtest du vielleicht etwas essen?" fragte er sie und dann schloss er die Augen. Er war doch wirklich dämlich und unhöflich. "Entschuldige bitte, ich habe mich gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Wrath!" sagte er entschuldigend und reichte ihr seine Hand..

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Samstag 4. Mai 2013, 17:28
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Emilia.


"Ja, es geht ihm schon besser, er ist ein kleiner Kämpfer. Ich kann nicht verstehen, warum jemand diesem süßen Etwas so was angetan hat. Ich werde ihn behalten, dann hat er es auf jeden Fall besser, als in einem Tierheim.." erklärte er ihr leise und kraulte den Welpen sanft.
Ja, das stimmte wahrscheinlich, wenn sie sich hier so umsah - besser als in jedem Tierheim auf jeden Fall. Auch, wenn er sie um einiges überragte, wenn er stand - aber auch wenn er jetzt hier neben ihr kniete -, hatte er etwas unglaublich sanfte, im Bezug auf den kleinen Kerl, an sich. Schon als der kleine Welpe bei ihr auf dem Tisch gelegen hatte, hatte er sich liebevoll und fürsorglich um den kleinen Kerl gekümmert.
"Geht es dir denn jetzt auch besser? Möchtest du vielleicht etwas essen?" fragte er sie und dann schloss er die Augen. Sie lächelte. "Ja.. das.. solche kleinen Aussetzer sind nichts neues und auch nicht besonders schlimm..", sagte Mila leise und drehte sich etwas von dem Welpen weg, ihm mehr zu. "Nein, ich will dir keine Umstände machen.. es geht mir gut.", versicherte sie ihm und lächelte. Sie betrachtete ihn - den Drachen, der so ganz untypisch für seine Rasse zu seien schien - einen Moment. Seine dunklen Haare und die strahlend blauen Augen bildeten einen perfekten Kontrast zu einander. "Entschuldige bitte, ich habe mich gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Wrath!" sagte er entschuldigend und reichte ihr seine Hand. Lächelnd ergriff sie seine Hand. "Mila..", sagte sie leise und schluckte über ihre eigene Erkenntnis. Normalerweise nannte sie fremden Menschen nicht ihren wirklichen Spitznamen, sondern bewahrte sich etwas Sicherheit. Menschen denen sie nicht wirklich vertraute oder die sie einfach nicht wirklich kannte, nannten sie Tess und wahrscheinlich wäre genau das, auch das Beste in diesem Fall gewesen und doch, hatte sie ihm ihren wahren Namen - Mila - genannt.
"Aber ich glaube, es ist dann besser, wenn ich jetzt gehe.. dem kleinen Kerl hier, geht es ja soweit ganz gut.. Wie gesagt, gib ihm dennoch die nächsten zwei Wochen noch die Pillen und sie vorsichtig - zu viel Futter auf einmal wäre nicht gut..", sagte sie leise und erhob, in ihrem Kopf drehte sich noch immer alles und sie schloss für einen Moment die Augen.
Sie sollte wirklich zurück in ihre Praxis, nein - ins Bett. Auch, wenn sie sagen konnte, dass sie den Drachen wirklich gut aussehend fand und seine Nähe besser dulden konnte, als die der meisten Männer, wollte sie aber gerade einfach nur weg von hier - diesem Mann, der sie freundlicher Weise nicht einfach in der Praxis liegen lassen hatte und sich ihr gegenüber mehr als nur freundlich verhielt - nicht weiter zu Last fallen.
"Danke, Wrath! Aber es ist jetzt wirklich besser, wenn ich gehe..", sagte sie leise und streichelte den kleinen Kerl noch einmal..

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Samstag 4. Mai 2013, 18:13
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Beitrag Re: Wien
Emilia.



Emilia saß vor dem Bettchen des kleinen Welpen und strich ihm zärtlich über den Kopf. Schon die ganze Nacht schien der kleine Kerl zu schwächeln und das gefiel ihr überhaupt nicht! Der kleine Kerl war wahrscheinlich doch einfach noch nicht so weit über den Damm wie sie es sich erhofft hatte.
Aber sie konnte nicht glauben, dass sie immer noch in der Wohnung des Drachen saß und sich um den kleinen Kerl hier kümmerte. Und doch, war sie ihm schrecklich dankbar für den Kaffee den er ihr vor fast 2 Stunden gebracht hatte.
Wieder nahm sie etwas von der Futtermischung, für den kleinen Kerl, aus der Schale und fütterte ihn aus der Hand. Sanft fuhren ihre Finger dabei über den Kopf des Welpen. Immer wieder fütterte sie ihn, weil aufstehen einfach keine Option für den kleinen Welpen war!
"Komm schon, kleiner Schatz, du musst schon noch ein bisschen Essen!", murmelte sie dem Kleinen zu und strich ihm wieder durchs Fell. Aber Mila wusste auch, dass es absolut nicht gut war, dass sie immer noch in der Wohnung dieses Drachen - Wrath - saß..
Sie sollte ernsthaft etwas dagegen haben, immer noch hier zu sein - es sollte sie wesentlich mehr stören, immer noch in der Wohnung eines ihr Fremden zu sitzen, wenn es das denn dann mal tun würde.. Aber sie konnte doch den kleinen Welpen nicht allein lassen - er brauchte sie einfach.
"Genau, rede dir das nur weiter ein, meine Gute..", erklang eine Stimme in ihrem Kopf und sie schüttelte ihn. So war es - und nur so! Ja, er war vielleicht nett - insofern Drachen dass denn überhaupt konnten - und seine Gesellschaft war nicht die Schlechteste aber im Grunde saß sie nur immer noch hier, weil es dem Welpen - kurz bevor sie gegangen war - so viel schlechter gegangen war..
Als sie das nächste Mal aufblickte, betrat Wrath gerade das Wohnzimmer, mit einem Tablett in der Hand. Mila zog die Augenbraue hoch - er hatte doch nicht etwa?! Hatte sie ihm nicht gesagt, dass sie nicht wirklich viel von Essen hielt. Nicht, wenn sie dazu so genötigt wurde, beziehungsweise wenn sie sich dabei so beobachtet fühlen würde... Sie hatte ihm doch vorhin eigentlich deutlich erklärt, das Kaffee für die nächsten Stunden reichen würde?
Wofür fragten Männer eigentlich nach, wenn sie doch taten was sie wollten?! Kaum merklich schüttelte sie den Kopf und schloss für einen Moment die Augen. Normalerweise verbrachte sie ihre Sonntag Morgende in der Praxis, mit dem Ausfüllen der Medikamente und gebrauchten Materialen, der Kontrolle ihrer kleinen Patienten die bei ihr in der Klinik blieben und bereitete den nächsten Tag vor. Meistens ist es abends dann schon so spät, wenn sie die Klinik verlässt, dass sie gleich zu der kleinen Kneipe gehen konnte, in der sie arbeitete um ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen - denn so viel, warf ihre heißgeliebte Klinik ja dann leider doch nicht ab, nein, das Geld was sie aus der Klinik nahm, schaffte sie es gerade so, dass sie die Klinik am Leben erhielt und teilweise reichte das noch nicht einmal aus.
Emilia riss sich aus diesem Gedanken, sie spürte schon wieder wie ihr die Tränen in die Augen stiegen. Schnell blinzelte sie die Tränen beiseite und setzte ihre Brille wieder auf, auch wenn sie nur ein schwacher Schutz gegen ihre Gabe war. Aber immer noch besser als keiner!
Um sich abzulenken, nahm sie wieder eine handvoll Futter von dem Welpen und fütterte den kleinen Kerl damit, der das Futter nur langsam aus ihrer Hand fraß...

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Sonntag 5. Mai 2013, 10:09
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