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 Die Gegend um Galway 
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Luna
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Beitrag Die Gegend um Galway
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Die Gegend um Galway!
Egal ob nun das uralte Schloss oder der wunderschöne Strand kaum 3 km von Galyway entfernt..

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Freitag 10. August 2012, 12:28
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Luna
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
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Luna schlich sich langsam an der Hauswand entlang, denn auch wenn sie unsichtbar war, musste sie darauf achten keine Geräusche zu verursachen. Manchmal war das gar nicht so einfach und hier lag überall feiner Kies, der sie nur all zu leicht verraten konnte.
Schritt für Schritt kam sie voran und ihrem Ziel - nämlich diesem Widerling hier drin das Leben zu nehmen - ein Stückchen Näher.
Die Schreckensherrschafft dieses Mannes musste endlich Einhalt geboten werden und sie wurde vor einer Woche mit dem Auftrag betraut, diesem Mann den Gar auszumachen. Natürlich hatte sie erst Informationen über ihr potenzielles Opfer und auch über ihre Auftragsgeberin eingeholt und musste dabei feststellen, dass dieser Mann es eigentlich gar nicht verdient hatte so schmerzfrei und glatt in den Tod zu gehen.
Ihre - doch sehr junge - Auftragsgeberin, hatte sich als seine Tochter und wie es aussah auch schlimmste Feindin herausgestellt. Jetzt musste Luna nur noch dafür sorgen, dass dieser Mann nach heute Abend nie wieder die Sonne sah - was ihr persönlich ja nicht viel aus gemacht hätte - und alles wäre gegessen. Mit der Leiche würde sich ein Anderer rumschlagen müssen und sie würde sich mit einem hübschen Sümmchen davon machen und ihr Haus endlich kaufen, von dem sie schon so lange Träumt.
Ein Zuhause! Bald würde sie endlich eines haben und sich das nicht wieder nehmen lassen.
Doch jetzt musste sie sich erst einmal konzentrieren und zwar darauf, wie sie in dieses verdammte Haus kam, das mehr einem Hochsicherheitstrakt glich, als einem Wohnhaus.
Also schlich sie sich langsam weiter voran und fand die Stelle in der Mauer, die sie schon einmal ausgekunschafftet hatte und durch die sie in den Garten Gelangen würde. Von dort aus wären es nur wenige Meter über den Rasen und die Hauswand nach oben bis sie im Salon des Mannes stehen würde, den sie zu töten hatte.
Das die Nacht schon ihre Schattenfinger ausbreitete war ihr Vorteil und so schlich sie unbemerkt an das Haus heran und drückte sich gegen die Mauer.
Der schwierige Teil war jetzt, dass sie ihre Unsichtbarkeit würde auflösen müssen, weil sie die Wand hoch musste und dazu erforderte es leider einen festen - und leider sichtbaren - Körper.
Luna sah sich um, fand nichts und löste sich aus ihrer unsichtbaren Gestalt. Ihr langes, weißblondes Haar wehte leicht im Abend Wind, der aber leider nicht nur Gutes mit sich brachte, denn hinter ihr hörte sie plötzlich Schritte und einen leisen Atemzug.
Sie drehte sich nicht um, wusste auch so das ein Mann hinter ihr stand, der sie weit überragte und kräftemäßig ihr wahrscheinlich auch weit überlegen sein würde. Doch Luna hatte ihre Schnelligkeit und die Gabe sich vor seinen Blicken zu verbergen. Und so hatte sie ihre Sichtbarkeit wieder aufgegeben, war um den Man herum gehuscht und hatte ihn mit einem gezielten Stoß gegen die Hauswand gedrückt.
Jetzt wieder sichtbar, sah sie in das Gesicht des Mannes, das unter einer Kapuze halb verborgen war.
´´Also klont der Typ hier Waldläufer oder bist du einfach nur ein abgefahrener Herr der Ringe Fan, der gern für Arschlöcher arbeitet?´´ fragte Luna den Hünen flüsternd und setzte ihm ihren Dolch an die Kehle.
Würde der Kerl sich rühren hätte er nicht nur den in seiner Halsschlagader stecken, neun, sondern auch noch einen weiteren, der aus ihrem anderen Ärmel schnellen würde. Sie war immer bis an die Zähne bewaffnet und dieser Kerl würde sein blaues Wunder erleben, sollte er sich entschließen sich zu wehren.

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Mittwoch 18. September 2013, 19:16
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
Rio.

Er schluckte mit dem Dolch an der Kehle. Nur schwach schüttelte er den Kopf und doch so, dass der Dolch in seine Kehle schnitt. Der Schmerz hatte für ihn etwas beruhigendes, etwas schönes. Schmerz war einfach etwas das er einfach schon sein Leben lang kannte.
"Na komm - töte mich!", forderte er grinsend. Der Tod war für ihn nichts wovor er Angst hatte, nein, es würde seine Erlösung sein! Glück.
"Und dann, geht es dich nichts an. Der Alte ist drüben, geh ihm auf die Nerven und nicht mir!", fuhr er die Kleine an, bevor er sie von sich schleuderte und sich wieder abwandt zum Gehen. Er hatte schließlich noch mehr zutun als sich mit den Gespielinnen seines Herren abzugeben, doch kaum hatte er sich umgedreht, stand die Kleine schon wieder vor ihm.
"Kind, du nervst!", sagte er und schob sie erneut beiseite...

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Mittwoch 18. September 2013, 19:55
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
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Luna rappelte sich wieder hoch. Dieser Kerl hatte nicht mal mit der Wimper gezuckt als ihr Dolch in sein Fleisch geschnitten hatte. Und dann hatte er sie einfach von sich geschleudert und sie war weit im Garten gelassen. Als sie sich jetzt nach ihm umsah, war er schon weiter gegangen, doch so wollte sie sich von dem Riesen nicht einfach behandeln lassen. Ihr Trotz ließ das einfach nicht zu. Sie baute sich wieder vor ihm auf, so würde sie ihn nicht davon kommen lassen, denn ganz offensichtlich machte er sich nicht wirklich viel aus seinem Herrn.
"Kind, du nervst!" sagte er und schob sie wieder einfach beiseite. ´´Kind? Ja ne ist klar..´´ gab sie zurück und schüttelte den Kopf.´´Ich töte leider niemanden, der sich nicht wehrt und du scheinst nicht den Mum oder einfach nicht die richtige Einstellung zu haben.´´ ließ Luna ihn wissen und grinste.
Sie ließ ihren Dolch wieder verschwinden und wandte sich wieder dem Haus zu. ´´Und nur zu deiner Information, ich werde deinem Herrn jetzt ein für alle Mal den Gar aus machen, mit freundlichem Gruß von seiner Tochter!´´ fügte sie noch hinzu und schwang sich bereits die Hauswand nach oben, bis sie das Salonfenster erreicht hatte. Dort saß der Mann, widerlich und selbstgefällig in einem Sessel und rauchte eine dicke Zigarre.
Er war allein, was es ihr erheblich leichter machen würde, denn sein Hüne im Garten würde ihm sicher nicht zu Hilfe eilen. Also öffnete Luna den Riegel des Fensters mit ihrem Dolch und sprang lautlos in den Salon.
Erschrocken fuhr der Mann herum, bevor sich auf seinen Lippen ein selbstgefälliges und anzügliches Grinsen ausbreitete.
´´Hübschen Besuch lasse ich normalerweise durch die Haustür herein und nicht durchs Fenster im zweiten Stock. Was verschafft mir die Ehre?´´ fragte er süffisant und Luna hätte ihm fast vor die Füße gekotzt. ´´Das interessiert dich gleich auch nicht mehr, denn deine Hausdame darf dann dein schmutziges Blut vom Boden wischen.´´ gab Luna ihm nur zu verstehen und griff ihn an.
Leider war er ein bisschen schneller als sie gedacht hatte und sie fing sich einen hässlichen Schlag in die Seite ein, doch das hinderte sie nicht daran weiter zu machen. Schnell löste sie sich auf, wirbelte herum und stach ihm dann von hinten den Dolch in den Rücken..

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Mittwoch 18. September 2013, 20:16
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
Sothrios.

Ein wenig fassungslos stand er im Garten. Paige?! Nein, das durfte einfach nicht wahr sein! Rio wollte einfach nicht wahr haben das sie ihr Versprechen eingelöst hatte. Gott, was hatte seine kleine Puppe sich nur dabei gedacht? Ja, sie hatten immer davon gesprochen, wie es sein würde ohne ihn und doch, sie durfte das einfach nicht für ihn getan haben! Er hatte doch geschworen, sie mit seinem Leben zu beschützen und zu behüten.
Rio wollte einfach gehen, war ihm der Tod dieses Mistkerls doch egal aber Paige nicht! Jetzt wo sie endlich ein ruhiges, schönes Leben würde führen können, musste er sie einfach noch einmal sehen. Doch wie? Die kleine Killerin wird sicher den Teufel tun, ihn zu ihr zu bringen. Gelassen lehnte sich Sothhirios gegen die Mauer und wartet auf das junge Fräulein. Paige und er hatten sich das letzte Mal im streit getrennt und kurz darauf war sie umgezogen und um sie vor ihrem Vater zu schützen, hatte er in den 3 Jahren nicht nach ihr gesucht...
Doch es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis sich da oben etwas tat und dann viel mit einmal die kette ab und Rio schloss das erste Mal beruhigt die Augen. Paige war endlich frei - für immer - genau wie er.
Doch das junge Fräulein ließ weiterhin auf sich warten...

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Mittwoch 18. September 2013, 23:21
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
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Luna rappelte sich mühsam auf. Der Bastard hatte ihr doch tatsächlich eine Rippe gebrochen und dieses verdammte Ding hatte sich verschoben. Ihr war nichts anderes übrig geblieben, als hier zu warten und den Mond sie heilen zu lassen. Doch jetzt war sie gestärkt und die Verletzung beinahe verheilt. Leider war die Sonne schon aufgegangen und sie musste sich unbedingt beeilen.
Also ging sie zum Fenster und spähte in den Garten. Luna hatte gehofft in ruhe verschwinden zu können, doch leider stand der Riese von gestern Abend gemütlich an der verdammten Hauswand gelehnt und schien auf sie zu warten.
"Verdammt!" fluchte sie leise vor sich hin und ließ sich dann trotzdem die Wand hinunter gleiten. Was auch immer dieser Hüne hier machte oder von ihr wollte, er hatte es einfach zu gelassen, dass sie seinen Herrn tötete und hatte sie auch gestern Abend nicht angegriffen. Also würde er dies jetzt wahrscheinlich auch nicht tun und wenn doch würde sie sich schon zu helfen wissen.
Sie baute sich, unten angekommen, vor dem Mann auf und musterte ihn eine Sekunde lang aufmerksam. Innerlich wand sie sich, sie hatte für sowas keine Zeit, denn die Sonne kitzelte sie bereits im Nacken und ihr Körper begann zu kribbeln.
"Wartest du auf mich oder versuchst du Wurzeln zu schlagen?" fragte Luna ihn schließlich und sah ihn weiter unverwandt an, nahm jede noch so kleine Regung von ihm wahr, um im Falle des Falles sofort reagieren zu können.

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Donnerstag 19. September 2013, 11:41
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
Sothirios.

Steif stand er da, ruhig. Seit einer Ewigkeit stand er dort und wartet, wartet auf die einzige Chance Paige schnell zu finden. Er musste sie einfach finden, ihr den Kopf waschen.
Als die Kleine endlich wieder aus dem Fenster stieg, spannten sich seine Muskeln an und etwas in ihm wurde hellwach und fühlte sich kraftvoller als je zuvor an. Sothirios ignorierte dieses Gefüh völlig und wartet bis sich die Kleine vor ihm aufgebaut hatte.
"Halt dich nicht für zu wichtig, Liebes! Ich will einfach nur das du mich zu dem jungen Mädchen bringst, dass dir diesen Auftrag gab, ich muss sie einfach sehen", erklärte er kalt und schloss für einen winzigen Moment die Augen, froh das die Kapuze seine Augen verbarg...

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Donnerstag 19. September 2013, 11:55
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
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Luna starrte ihn einen Augenblick lang entgeistert an und prustete dann belustigt los. "Du hältst mich wohl für sehr blöde Goliard, aber da muss ich dich leider enttäuschen. Ich werde dir ganz sicher nicht sagen oder gar zeigen wo die junge Frau lebt. Meine Auftragsgeber schätzen meine Diskretion und ich habe nicht vor das aufs Spiel zu setzten. Außerdem werde ich sie dem Risiko der Rache nicht aussetzen." fügte sie noch hinzu und musterte den Mann wieder.
Immer noch hatte er diese Kapuze auf, die sein Gesicht halb verdeckte. Was er darunter wohl verbarg? Lunas Neugierde war geweckt und sie wollte zu gern wissen was sich unter seiner Geheimnisvollen Aufmachung verbarg. Das würde sie wahrscheinlich noch in Teufels Küche bringen, doch wie schon sooft war ihr das vorerst egal.
Hier galt es ein Geheimnis zu ergründen und sie würde sich davon wahrscheinlich nicht so schnell abbringen lassen. Allein die Gefahr reizte sie und schon dafür lohnte es sich, sich etwas weiter aus dem Fenster zu lehnen, als eigentlich gut war. Wenn nur die verdammte Sonne nicht wäre und sie mehr Zeit hätte..
"Ich kann es nicht leiden meinem Gegenüber nicht in die Augen blicken zu können.." murmelte sie, grinste und wischte ihm mit dem Dolch die Kapuze vom Kopf. Jetzt hatte sich das Versteckspiel schon mal erledigt.
Doch als Luna in die Augen des Mannes blickte hielt sie einen Augenblick inne. Sie waren blau wie die Nacht und blickten ernst und stark aus seinem Gesicht auf sie herab. Er war erschrocken und erbost, dass sie ihm die Kapuze vom Kopf, quasi, geschnitten hatte.
"Es tut mir.." begann Luna und stockte dann doch. Etwas an diesem Mann brachte ihre Beherrschung kräftig ins Wanken und das gefiel ihr ganz und gar nicht..

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Donnerstag 19. September 2013, 12:17
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
Sothirios.


Noch immer starte er sie ungläubig an und wusste nicht, wie er reagieren sollte. In Rio brannte die Wut, wie ein Feuer und er hatte er hatte seine liebe Mühe ruhig zu bleiben. "Ich empfehle dir, deine Finger und Waffen, bei dir zu behalten, wenn du nicht sterben willst!", sagte er barsch und setzte seine Kapzue wieder auf, ließ sie wieder locker über sein Gesicht fallen - seine Augen verbergen.
"Star mich nicht an, bring mich doch einfach zu dem jungem Mädchen! Paige wird die letzte sein, die sich gegen diesen Wunsch stellt, wenn sie es wirklich war, die dir den Auftrag gegeben hat..", fügte er leise hinzu und löste sich von der Wand und dem Kind, der jungen Frau!
Sothiris hasste Menschen, genau aus diesem Grund! Er hasste Nähe, die einzige Nähe die ihn nicht in den Wahnsinn trieb, war die von Tieren und Paiges. Ja, sein kleiner Sonnenschein war alles, was er im Leben noch hatte, denn seine Erlösung wird es für ihn niemals geben.
Seine Erlösung, etwas worauf er zwar schon ewig hoffte und es dennoch nicht erfüllt bekam oder bekommen würde! Nein, seine Erlösung würde es niemals geben, nicht einmal jetzt wo sein Herr tot war und er endlich wieder ganz Herr seiner Sinne. Ja, das Band seines Herren war einfach von ihm abgefallen, als dieser gestorben war und er hatte erleichtert die Augen geschlossen. Klar, hätte er seinen Herren auch selbst töten können, doch so hätte er auch Paige verletzt. Denn er hatte einen Fluch auch Sothirios gelegt, sollte er je die Hand gegen seinen Herren erheben, würde auch Paige das selbe Schicksal ereilen, wie ihm.
Rio hatte ihn immer dafür verflucht, dass er seiner eigenen Tochter bereit war, so etwas anzutun und doch, hatte er immer nie verstanden, was diesem alten Sack so an seinem Leben lag. Für ihn war der Tod nichts vor dem er Angst hatte oder das er meiden wollte.
Nein, sein Tod würde für ihn eine willkommene Abwechslung von all dem Leid sein! "Ich bitte dich, Mondgeist, bring mich zu ihr..", bat er ruhig und dennoch immer noch mit der selben kalten Stimme. Nie hatte seine Stimme einen warmen Ton oder gar etwas herzliches, nicht einmal bei Paige auch wenn er sich immer um ihr Leben und ihre Gesundheit gesorgt hatte.
"Bitte..", sagte er wieder und biss sich auf der Unterlippe herum. Sie musste ihn einfach zu Paige bringen - einfach zu seinem kleinen Sonnenschein führen. Rio wollte Paige nur noch einmal sehen, bevor er sich für immer ins Reich der Toten begab, ohne das es eine Rückkehr gab!

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Donnerstag 19. September 2013, 14:11
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Beitrag Re: Die Gegend um Galway
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Dem Kerl schien es wirklich ernst zu sein ihre Auftragsgeberin zu finden und irgendetwas an ihm ließ Luna darauf vertrauen, dass er der jungen Frau nichts zu leide tun würde. Luna schloss die Augen, denn sein Anblick, die Erinnerung an seine unglaublichen Augen und die Sonne machten ihr zu schaffen.
"Ich bitte dich, Mondgeist, bring mich zu ihr.." bat er sie noch einmal, aber immer noch genauso kalt. Was ließ sie nur so darauf vertrauen, dass er die Kleine nicht einfach abmurkste, wo er doch so eisig war? Luna kannte die Antwort nicht, aber sie seufzte und sah ihn wieder an.
"Wenn dir das so wichtig ist Goliard, dann bring ich dich zu ihr. Aber nicht jetzt!" gab sie schließlich nach und nahm sich vor ihm nicht von der Seite zu weichen, solange sie bei ihrer Auftragsgeberin waren. Sie durfte einfach kein Risiko eingehen. Gott, wenn sich das rum sprach.. nicht auszudenken, was das mit ihrem Ruf machen würde.
Und jetzt wo sie nachgegeben hatte - sehr zu ihrem Leidwesen - würde sie endlich aus der verdammten Sonne verschwinden, die ihr langsam aber sicher alle Kraft raubte und sie hatte wirklich keine Lust vor diesem Hünen - auch wenn er etwas Faszinierendes an sich hatte, etwas Geheimnisvolles - umzukippen, nur weil sie sich zu lange diesem verdammten Himmelskörper ausgesetzt hatte.
"Wenn du mich bitte entschuldigen würdest, ich muss jetzt wirklich!" ließ sie ihn wissen und wandte sich zum gehen. Natürlich würde sie jetzt viel langsamer sein und ihre Bewegungen unsicherer wirken, aber das war jetzt nicht von Bedeutung, denn sie musste schnell in ihre dunkle, kühle Wohnung zurück und sich vor der Sonne verbergen.
Als der Goliard ihr nicht folgte, drehte sie sich genervt um und musterte ihn wieder. Er war schon eine beeindruckende Gestalt und sicher auch ein guter Kämpfer. Interessant wäre es ihn darauf mal zu testen, aber dass würde sie sicher nicht am Tage ausprobieren.
"Kommst du jetzt mit oder soll ich noch ein paar Stunden weiter braten?" fragte Luna ihn leicht genervt und wandte sich wieder ihrem Weg zu. An ihrem Wagen angekommen, konnte sie ihn endlich hinter sich spüren und ließ sich auf den Fahrersitz gleiten. Als sich die Tür schloss und die Sonne ausgesperrt wurde, seufzte sie erleichtert, lehnte sich in ihrem Sitz einen Augenblick zurück und schloss die Augen. Ihr war schwindelig und ihr Körper kribbelte noch schlimmer, von der immer schneller schwindenden Energie.
Neben ihr ging die Beifahrertür auf und Luna riss sich wieder zusammen, als sie den Schlüssel ins Zündschloss zu bekommen versuchte..

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Donnerstag 19. September 2013, 14:37
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