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 Paris 
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Luna
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Beitrag Re: Paris
Viktor!



Ein scharfer Schmerz in der linken Schulter raubte ihn dem Atem. Einen Moment stand er reglos im Raum, saß sich um. Maria war weg! Verdammt! Es war nicht sein Schmerz sondern der ihre.
Sie war nach draußen gegangen als sich alle um Vincent und Liandra gescharrt hatte und die Beiden mit Glückwünschen überhäuft hatten. Doch Viktor war das Alles egal - Maria ging es schlecht und er musste sofort zu ihr!
Er winkte Vincent und Vlad ab, die ihn gerade zu sich holen wollten und eilte nach draußen, er hielt die Nase in den Wind und sog den Duft seiner geliebten Gefährtin tief in seine Lungen.
Da! Sie lag dort auf Elijahs Grundstück und der Pfeil in ihrer linken Schulter war mächtig. Viktor schluckte und rannte zu ihr, ließ sich vor ihr auf die Knie fallen.
Vorsichtig bettete er ihren Kopf auf seinem Schoss. "Maria? Engel?", fragte er sie vorsichtig, doch die einzige Antwort die er bekam war ein Aufstöhnen ihrerseits.
"Hab keine Angst, Engel, ich bin hier und ich kümmer mich um dich! In ein paar Stunden ist alles wieder in Ordnung, das verspreche ich dir!", sagte er leise und küsste ihre Stirn.
Ihr Licht, das wunderschöne, lilafarbene Licht das sie umgab, wurde blasser, der Tod rückte ihr immer näher. Verdammt, nein! Dass durfte einfach nicht sein! Dass konnte er nicht zu lassen!
"Ich bring dich jetzt nach drinnen, dort zieh ich dir den Pfeil raus und verarzte dich!", sagte er liebevoll und hob sie behutsam hoch, presste sie fest an sich um ihr jeden Schmerz durch seine raschen Schritte zu nehmen. Kaum hatte er den großen Saal betreten in dem alle standen, starrten ihn alle auch schon entsetzt an.
Andrej woltle sich zu ihm drängen, wollte sehen was mit Maria war aber er ließ ihn nicht mal ansatzweise in ihre Nähe, knurrte ihn an und verschwand dann mit ihr aus dem Saal, trug sie rüber in den Salon.
Vorsichtig legte er sie dort auf einer kleinen Couch ab und strich ihr über die Wange. "Ria, Engel, du musst mir jetzt zu hören - bei mir bleiben!", sagte er sanft und küsste sie immer wieder und wieder.
"Ich muss den Pfeil aus deiner Schulter ziehen, egal wie sehr es sich schmerzen wird und dann wirst du mein Blut trinken, es ist das einzige was ich dir im Augenblick geben kann, was dir den Schmerz nehmen wird und die Wunde schließen wird...", erklärte er ihr ruhig.
Auch wenn seine Stimme genauso ruhig wie sein Finger waren, schließlich kannte er solche Situationen schon - oft genug hatte er Vlads Kriegern Pfeile entfernt oder Schnittwunden verarztet, das war ein Leichtes für ihn - aber innerlich starb er vor Angst um Maria! Sie durfte ihn einfach nicht verlassen, durfte nicht sterben. Doch sie durfte jetzt nichts von seiner Angst wissen, durfte nicht spüren das es ihm nicht gut ging, sie so hier liegen zu haben!
Viktor war froh, das der Mediziner in ihm sich über seine Gefühle setzte und sich jetzt voll und ganz, mit ruhigen Fingern, um die Wunde herumtastete, jedes Mal wenn er der Wunde zu nah kam, stöhnte sie schmerzlich auf so dass ihm für einen Moment das Blut in den Adern gefror.
"Engel ich zieh jetzt den Pfeil!", sagte er leise, griff nach dem Pfeil und zog in mit einem Ruck aus ihrer Schulter, sie schrie bitterlich vor Schmerzen und das Blut strömte nur so aus ihrem Körper er riss sich das Jackett und das Hemd vom Leib, presste es auf ihre Wunde. Ihr Licht war noch kräftig genug, so dass sein Blut sie nicht verwandeln würde sondern sie einfach nur stärken würde, ihrem Körper helfen würde sich schneller zu erholen!
Ohne weiter zu denken, grub er seine Fänge in sein eigenes Handgelenk und benetzte mit seinem Blut ihre Lippen bis sie sie langsam öffnete, begann die Tropfen von ihren Lippen zu lecken, an seinem Handgelenk zu trinken.
In diesem Augenblick fiel ihm ein Stein vom Herzen und er fütterte sie drängender mit seinem Blut - es musste für Maria widerlich schmecken, für sie war Blut nicht so ein Hochgenuss wie für ihn, schon gar nicht das seine.
Viktor würde ihr jeden Tropfen seines Blutes geben, auch wenn das seinen Tod bedeuten würde, er würde ihr Leben retten und wenn er sie die ganze Nacht, immer un immer, wieder nähren musste - Hauptsache sie lebte!
"Ria, mein Engel, so ist gut. Du musst trinken, so viel du kannst!", flüsterte er ihr ruhig zu und küsste ihre Stirn. "Trink, immer trink..."
Zärtlich strich er mit seinen Fingern durch ihr Haar und legte seine Lippen sanft auf ihre Stirn. Auch wenn sie sein Blut trank, wenn sie es wirklich schluckte, hatte er Angst um sie! Viktor durfte sie einfach nicht verlieren, konnte es einfach nicht!
Warum hatte er sie auch allein nach draußen gehen lassen? Wieso war er ihr nicht gleich hinterher gelaufen? Hatte nach ihr gesehen? Verdammt, was war er nur für ein Narr gewesen! Er hätte es doch ahnen müssen!
"Engel, es tut mir so leid.. Ich verspreche dir, ich werde nie wieder zulassen dass dir irgendwer weh tut aber bitte, Liebste, lass mich nicht allein!", hauchte er ihr ins Ohr und zog sie vorsichtig auf seinen Schoss, an seine Brust so dass er sein Hemd fest gegen die Wunde pressen konnte und sie dennoch festhielt.
"..Verzeih mir, Engel! Hab keine Angst meine Geliebte, ich werde dich nicht allein lassen! Ich bleibe bei dir und bring dich wieder nach Hause, dass verspreche ich dir! Nach Hause zu Lu, da wo wir beide hingehören!", flüsterte er ihr sanft ins Ohr.
Jetzt war es vorbei!
Er störte ihn nicht, jede Nacht da draußen sein Leben zu geben aber jetzt, wo dieser widerliche Bastard - er erkannte Leon an den Pfeilen die er benutzt - Maria angegriffen hatte, würde er keinen Moment länger als nötig mit ihr hier bleiben! Nicht einen!
Sobald es ihr besser ging - und dass würde schon Morgen Abend sein - würde er mit ihr zurück nach Brasov fliegen, weg von hier!

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Donnerstag 17. Januar 2013, 22:50
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Beitrag Re: Paris
Maria



Maria spürte ihn, ganz nah bei sich! Viktor! Er würde sie retten, würde ihre Schmerzen lindern.
Vorsichtig legte er sie irgendwo ab, nachdem er sie lange getragen hatte und strich ihr über die Wange. "Ria, Engel, du musst mir jetzt zu hören - bei mir bleiben!", sagte er sanft und küsste sie immer wieder und wieder.
Es war so wunderschön seine Lippen auf ihren zu spüren und für einen kurzen Augenblick gerieten die Schmerzen in den Hintergrund.
"Ich muss den Pfeil aus deiner Schulter ziehen, egal wie sehr es sich schmerzen wird und dann wirst du mein Blut trinken, es ist das einzige was ich dir im Augenblick geben kann, was dir den Schmerz nehmen wird und die Wunde schließen wird...", erklärte er ihr ruhig.
Nein! Sie wollte sein Blut nicht trinken. Er hatte von ihr getrunken und ihr Leben schwand, es würde sie verwandeln und dass wollte sie nicht. Nein, sie durfte kein Vampir werden, wollte nicht ewig in der Nacht leben und ihre Kräfte verlieren...
Doch sie fand keine Kraft um zu sprechen, sich zu wehren.
"Engel ich zieh jetzt den Pfeil!", sagte er leise, griff nach dem Pfeil und zog in mit einem Ruck aus ihrer Schulter und sie schrie bitterlich vor Schmerzen. Schwer atmend sank sie wieder auf die Unterlage zurück, keuchend. Er presste etwas auf ihre Wunde. Natürlich, er versuchte zuerst die Blutung zu stillen..
Etwas warmes, feuchtes benetzte ihre Lippen und langsam öffnete sie den Mund begann die Tropfen von ihren Lippen zu lecken, an seinem Handgelenk zu trinken. Es war mehr ein Instinkt als ihre freie Entscheidung. Zug um Zug trank sie sein Blut und spürte wie es sich in ihrem Körper ausbreitete, sie ihre Sinne zurück erlangte, sich aber nicht veränderte.
Also war sie dem Tode doch noch nicht so nahe, wie sie geglaubt hatte. Sein Blut floss heiß ihre Kehle hinab und sie schluckte es gierig hinunter.
Nie hatte sie verstanden was daran so toll war, warum seine Art sich davon ernährte und dabei Lust empfanden. Doch jetzt wusste sie es! Sie konnte den Geschmack nicht bestimmen, aber es war gut, besser noch!
"Ria, mein Engel, so ist gut. Du musst trinken, so viel du kannst!", flüsterte er ihr ruhig zu und küsste ihre Stirn. "Trink, immer trink..."
Zärtlich strich er mit seinen Fingern durch ihr Haar und legte seine Lippen sanft auf ihre Stirn.
"Engel, es tut mir so leid.. Ich verspreche dir, ich werde nie wieder zulassen dass dir irgendwer weh tut aber bitte, Liebste, lass mich nicht allein!", hauchte er ihr ins Ohr und zog sie vorsichtig auf seinen Schoss, an seine Brust so dass er weiter fest gegen die Wunde pressen konnte und sie dennoch festhielt.
Langsam löste sie ihre Lippen von seinem Handgelenk und kuschelte sich enger an ihn. Ihre Schulter schmerzte noch immer, aber sein Blut hatte die Blutung gestillt und die Poren verschlossen.
"..Verzeih mir, Engel! Hab keine Angst meine Geliebte, ich werde dich nicht allein lassen! Ich bleibe bei dir und bring dich wieder nach Hause, dass verspreche ich dir! Nach Hause zu Lu, da wo wir beide hingehören!", flüsterte er ihr sanft ins Ohr.
Langsam, schwach nickte sie und schmiegte sich an ihn.
"Ja.. wenn dass hier vorbei ist gehen wir nach Hause.." hauchte sie schwach und sang dann in schlaf..

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Donnerstag 17. Januar 2013, 23:15
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Beitrag Re: Paris
Vincent



Vincent küsste noch einmal Liandras Stirn. Die Nacht war lang und aufwühlend für sie gewesen und sie alle hatten gewartet, bis Viktor ihnen endlich sagte dass es Maria wieder gut ging. Also waren sie alle erst gegen Morgen nach hause gekommen un dem entsprechend müde war Liandra gewesen. Sie schlief noch und dass war auch gut so, denn er wollte sie nicht dabei haben, wenn er Casim sagte dass er seine Tochter geschwängert hatte-mit gerade einmal 17 Jahren.
Er legte die kurze Nachricht auf das Kopfkissen, strich noch einmal über ihren Bauch und verschwand dann zu seinem Wagen. Die Sonne war heute hinter einer dicken Wolkendecke verborgen, was sie nicht so aggressiv machte, allerdings würde er wahrscheinlich die Sonne auch nicht brauchen um sich in Gefahr zu begeben, schließlich würde Casim ihm persönlich gleich den Kopf abreißen.
Als er vor dem alten Anwesen am Stadtrand hielt schluckte er schwer. Vincent liebte Liandra und sein Baby und er würde alles für die Beiden geben, doch Casim-der ihn schon so nicht leiden konnte-zu sagen, dass er seiner Minderjährigen Tochter ein Kind gemacht hatte, würde eine große Hürde darstellen.
Doch er straffte die Schultern, zog den Schlüssel ab und klopfte wenig später an die Tür seines zukünftigen Schwiegervaters.
Casim öffnete und beäugte Vincent misstrauisch. "Was willst du Vincent und wo ist Liandra? Müsstest du nicht eigentlich in deinem Sarg liegen und schlafen?!" seine Stimme klang barsch und sein humorloses Lachen war nur eine Bestätigung für seine Abneigung gegen Vincent.
Er ignorierte die Worte des Dschinn. "Ich muss mit dir reden Casim, kann ich rein kommen?!" fragte er in nüchternem Ton und ging an Casim vorbei, als dieser zur Seite trat.
"Was hast du jetzt wieder verbrochen?" fragte er barsch und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich wollte dir gratulieren und eine schönen Nachricht überbringen!" sagte Vincent leicht hin und er sah den skeptischen Gesichtsausdruck auf dem Gesicht seines Gegenübers.
"Was? Liandra hat eingesehen, dass du ein Arsch bist oder sie hat entschieden einen Blutsauger zu heiraten? Erstes wäre wirklich eine gute Nachricht und bei Zweitem solltest du mir lieber dein Beileid aussprechen." fragte er missvergnügt und zog eine Augenbraue nach oben.
Vincent zuckte innerlich zusammen. "Nicht direkt! Natürlich werde ich Liandra heiraten, jetzt erst recht aber du hast leider falsch geraten Opa!" verkündete er und machte sich für den Schlag bereit.
"Willst du damit sagen, dass du mein Kind geschwängert hast du Bastard?!" schrie er und dann folgte endlich der Schlag. Casim schlug Vincent mit voller Wucht ins Gesicht-immer und immer wieder, ließ seine Wut an ihm aus.
Man gut dass Vincent ein Vampir war, als Mensch hätte er jetzt mehrere Wochen im Krankenhaus verbracht.
Als Casim endlich von ihm ab ließ, setzte sich Vincent auf das weiße Sofa und blutete es voll. Zufrieden grinste er, die Couch konnte Casim vergessen-schadete ihm gar nicht..
"Warum musstest du ihr dass antun?" fragte Casim ihn, ließ sich ebenfalls im Wohnzimmer nieder und sah Vincent an. "Glaub mir dass war nicht geplant, ich wollte dass sie glücklich ist, dass sie leben kann. Aber sie ist glücklich, überglücklich sogar. Sie liebt das Kind, genauso wie ich. Außerdem hat sie mir erst vor wenigen Tagen gesagt es sei eigentlich unmöglich, doch da muss sie schon schwanger gewesen sein.." erklärte Vincent ihm ruhig.
Casim lachte laut. "Natürlich, dachte sie dass. Wahrscheinlich haben ihr mehrere Ärzte der Menschen versichert, dass sie niemals Kinder haben würde. Aber dass liegt an ihrer Abstammung. Eine Dschiniya besitzt einen natürlichen Schutz. Es gibt nur einen Mann von dem sie ein Kind empfangen kann und dass ist ihr Lebenspartner-die Meisten finden ihn allerdings nie. Du scheinst wirklich der Einzige für zu sein und trotzdem würde ich dich am liebsten umbringen.." erklärte er und lachte wieder.
"Ich weiß Casim, aber damit würdest du deine Tochter tot unglücklich machen." erwiderte Vincent und lachte ebenfalls. Seine Wunden und Knochenbrüche waren bereits wieder verheilt.
"Kann ich mich hier waschen? Ich will nicht dass sie das Blut sieht, es würde sie nur aufregen." fragte er und erhob sich, er wollte jetzt zurück zu seiner Familie.
"Im Flur gleich links und Vincent? Glaub ja nicht dass ich dich jetzt Sohn nenne.." teilte Casim ihm mit und beide lachten. Vincent würde sich übergeben müssen, wenn Casim ihn auch nur einmal so nannte.
Er wusch sich rasch das Blut aus dem Gesicht und von den Händen und verabschiedete sich dann von Casim. Vincent fuhr viel zu schnell, aber dass war ihm egal, er wollte zu seiner Familie zurück und dass so schnell wie möglich.
Er parkte den Wagen und sprang die Stufen zu seinem Haus hoch, schlüpfte hinein und die Treppe wieder hoch in sein Schlafgemach. Liandra war inzwischen wach und er schloss sie rasch und liebevoll in seine Arme.
"Hallo Liebste! Hast du gut geschlafen? Wie geht es dir und unserem kleinen Engel?" fragte er sie, küsste sie zärtlich und legte seine Hand schützend auf ihren Bauch..

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Freitag 18. Januar 2013, 15:29
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Beitrag Re: Paris
Liandra!


Als sie aufwachte, war sie allein - wie eigentlich jeden Morgen.
Langsam erhob sie sich aus dem Bett und nahm den Brief vom Bett. Beim Lesen breitete sich ein sanftes Lächeln auf ihren Lippen aus aber in ihr machte sich auch Besorgnis breit. Er war aus? Warum hatte er sie den nicht geweckt?
Aus ihrem Kleiderschrank nahm sie sich ein paar enge Jeans und ein einfaches schwarzes Top. Liandra war froh, dass ihr Wollmantel im Bad lag und schlüpfte dann in ihre frische Sachen.
Zärtlich strichen ihre Finger dabei immer wieder über ihren - noch - flachen Bauch und sie konnte sich ein Lächeln einfach nicht verkneifen. Ihr kleines Baby! Oh Gott, wie sie ihr kleines Wunder liebte!
Sie schlang sich den Mantel eng um die Schultern und band ihn locker am Bauch zusammen. Sie ging gerade wieder zurück ins Schlafzimmer als Vincent durch die Tür trat. Rasch kam er zu ihr und zog sie liebevoll in seine Arme.
"Hallo Liebste! Hast du gut geschlafen? Wie geht es dir und unserem kleinen Engel?" fragte er sie, küsste sie zärtlich und legte seine Hand schützend auf ihren Bauch. Liandra lächelte sanft und legte ihren Kopf an seine Brust und sah dabei etwas, was ihr absolut nicht gefiel.
Blut an seinem Hemdkragen. Sie löste sich, ohne seine Fragen zu beantworten, ein Stück von ihm und strich mit dem Fingern über den Kragen, es war noch feucht und so wie es aussah, war es auf jeden Fall sein Blut.
"Erzählst du mir, wo du warst und wieso du Blut am Hemd hast?", fragte sie ihn und sah ihn erst an, zog eine Augenbraue hoch. Es gefiel ihr gar nicht, das er Blut am Hemd hatte!
Er sah sie etwas verwirrt an. "Du hast Blut am Kragen.. und ich würde sagen, es ist deines den anders kommt dort kein Blut hin!", erklärte sie ihm und setzte sich mit ihm aufs Fensterbrett. Sanft legte sie ihre Finger auf ihren Bauch, streichelte ihre Baby beruhigend! Es beruhigte vielleicht nicht unbedingt ihr kleines Wunder aber sie, es gab ihr eine unglaubliche Ruhe, lenkte sie ein bisschen von dem Gedanken ab, das Vincent bis vor einer halben Stunde noch geblutet haben muss..
"Erzählst du es mir nun?", fragte sie ruhig und drehte sich zu ihm, sah ihn fragend an. Sie würde sich nicht damit zu frieden geben, dass er ihr nichts sagte. Liandra musste einfach wissen, was los gewesen war..

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Freitag 18. Januar 2013, 16:01
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Beitrag Re: Paris
Vincent



Ja, sie war ihm sauer! Vorsichtig setzte er sich zu ihr und nahm liebevoll ihre Hände in seine.
"Reg dich bitte nicht auf, ma trés chére, dass ist nicht gut für unser kleines Wunder." bat er sie sanft, küsste ihre Hand und legte eine Hand schützend auf ihren Bauch. Sein kleiner Engel!
"Ich war bei Casim! Ich wollte mit ihm reden, schließlich bekommen wir ein Baby und ich wollte dass er versteht, dass ich es ernst mit dir meine. Doch als ich ihm erzählte, dass er Opa wird.. naja da hat er leicht überreagiert und ich stand seiner Faust etwas im Weg." erklärte er ihr leise, vorsichtig. Er wollte nicht dass sie sich aufregte.
"Das Blut stammt von mir ja. Aus meiner Nase denke ich.." fügte er noch hinzu und zog das Hemd schnell aus.
Zärtlich schlang er die Arme um ihren Körper, zog sie auf seinen Schoss und küsste sie leidenschaftlich. Er hätte es ihr sagen sollen, hätte nicht einfach gehen sollen. Vorsichtig glitten seine Finger über ihren Bauch, streichelten sanft sein Baby und er zog sie noch enger an sich.



Luschka


Luschka strich gerade ihre Haare zurück und band sie in einen festen Knoten zusammen. Sie hatte eine enge Jeans an, einen Rollkragenpullover und ihren Ledermantel, der mit ihren Dolchen gespickt war.
Auch in ihrem Stiefel steckte ein versteckter Dolch. Sie schloss ihren Mantel und trat vor den Spiegel. Seit sie Tegan hatte, war sie so nicht mehr aufgetreten aber der Vorfall gestern Abend hatte ihr gezeigt, dass sie sich nicht einfach so verkriechen konnte.
Dieser Bastard, der sie gepfählt hatte, griff ihre Freunde und ihre Familie so massiv an und dass würde sie nicht weiter dulden. Sie würde heute Abend mit den Männern auf die Jagd gehen und dabei die Gabe ihrer Mutter einsetzen.
Tanja war ein "Bluthund"! Ein Jäger und diese Gabe, die Luschka übernommen hatte, war besser als jedes Ortungsgerät. Heute Nacht würden sie diesen Scheißkerl finden und ihm den Gar aus machen!
Gerade als sie nach unten gehen wollte, betrat Tegan wieder ihr-mittlerweile-gemeinsames Zimmer. Er würde von ihrer Entscheidung sicher nicht begeistert sein aber darauf konnte sie keine Rücksicht nehmen. Sie wollte nicht dass dieser Bastard früher oder später noch ihren kleinen Liebling Selina in die Finger bekam. Nein, dass würde sie nicht zulassen..!

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Freitag 18. Januar 2013, 17:21
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Beitrag Re: Paris
Liandra!



Sie sah ihn entsetzt an. "Mein "Vater" war das?", fragte sie ihn und konnte es doch immer noch nicht glauben. Dass konnte doch nicht sein Ernst sein!
Erst hatte ihr Vater sich 17 Jahre lang einen Scheiß für sie interessiert und jetzt, jetzt wo sie endlich glücklich war, meinte er den tollen, beschützenden Vater spielen zu müssen? Sie konnte auf ihn verzichten, wenn er dieses Theater nicht ließ!
Vincent ließ seine Finger zärtlich über ihren Bauch streichen, küsste sie immer wieder und sie legte ihre Hände sanft auf seine.
Sie genoss seine kühle Haut an ihrer leicht überhitzen, ihr war schrecklich warm und sie schloss für einen Augenblick die Augen. Schon wieder zog sich ihr Magen zusammen! Oh Gott, ihr war schon wieder so schrecklich elend!
Vincents kühle Finger beruhigend sie, machten die Übelkeit besser, leichter aber nicht weg. Sie wusste, dass sie sich wahrscheinlich jeden Moment wieder übergeben würde und so war es auch, sie löste sich von Vincent und rannte ins Badezimmer. Sie hatte die Badezimmertür hinter sich zu geschlagen und sie wusste, dass die Hoffnung dass er draußen blieb, wahrscheinlich umsonst war. Liandra hielt ihre Haare fest als der erste Schwall sich aus ihren Körper presste.
Fluchend presste sie ihre Finger auf die Wurzel ihres Nasenrückens.
Vorsichtig kniete sich jemand zu ihr und sie musste nicht aufsehen um zu wissen, dass es Vincent war.
Warum konnte er nicht einfach draußen bleiben und dort auf sie warten? Warum konnte er nicht einfach warten? Sie würde sich schon nicht ertränken oder das Klo runterspülen - dafür war sie wohl zu groß..
Sie hörte wie das Wasser angestellt wurde und wieder abgestellt als sich der nächste Schwall aus ihrem Körper presste. Verdammte Scheiße, warum konnte das nichte einfach aufhören?
Als sie sich langsam zurück lehnte, schlangen sich sanft Vincents Arme um ihren Körper und er hielt ihr einen Becher Wasser hin. Dankbar lächelte sie ihm an und nahm ihm den Becher ab, spülte sich den widerlichen Geschmack aus dem Mund und drückte dann die Spülung bevor sie sich wieder gegen Vincents Brust lehnte.
"Meinst du nicht, das angenehm für dich wäre, wenn du draußen wartest?", fragte sie ihn leise und schmiegte sich doch, glücklich das er da war, enger an ihn. Sanft legten sich ihre Hände, schützend und liebevoll, auf ihren Bauch und sie streichelte ihren Baby.





Tegan!


Als er die Tür zu seinem und Luschkas Zimmer betrat, traf ihn fast der Schlag. Luschka stand in ihrem Ledermantel der nur so mit Dolchen und anderen Waffen gespickt war.
"Kannst du mir erklären, was die Scheiße soll?", fragte er sie schloss die Tür hinter sich und lehnte sich dagegen. "Wo willst du den bitteschön - SO - hin?"
Er wusste, was sie wollte aber er würde das nicht ohne eine Diskussion zu lassen. Sie war jetzt seine Frau und sie hatte da draußen, auf der Jagd nach Leon, einfach nichts zu suchen!
"Ich werde dich bestimmt nicht, mit daraus gehen lassen! Selina braucht dich hier!", sagte er knapp und sah sie ernst an. "Ich kann einfach nicht zu lassen das du da raus gehst!"
Er würde nicht zu lassen, dass sie sich mit auf diese Jagd begab - dass war einfach viel zu gefährlich. Es war doch schon schlimm genug, das er jede Nacht da raus ging, musste sie ihr Leben jetzt auch noch in Gefahr bringen? Dass konnte er einfach nicht zu lassen, es würde schlimm genug für Selina werden, wenn er starb aber wenn dann noch Luschka etwas zustieß, dass würde Selina einfach nicht aushalten und er wollte auch gar nicht, dass seine Tochter dies aushalten musste!
"Ich kann nicht zu lassen, dass dir da draußen irgendetwas passiert! Selina und ich brauchen dich hier, gesund und heil! Ich will dich nicht verlieren.. Verdammt, der Bastard hat dir schon einmal fast das Leben genommen, ich will nicht, dass er dir noch einmal zu nah kommt!", sagte Tegan ruhig und versuchte ihr einfach nur seine Angst um sie zu erklären.
Er würde es nicht aushalten, wenn Luschka etwas passierte! Es würde ihm ein zweites Mal zu Grunde richten! "Ich liebe dich, mein Engel!", sagte er und zog sie in seine Arme. "..und ich würde dir nichts verbieten - niemals aber allein der Gedanke, dass er dir etwas antut, allein der Gedanke bringt mich um!", erklärte er Luschka und zog sie fest an seine Brust, küsste ihre Stirn.
Er wollte nicht auch noch sie verlieren!

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Freitag 18. Januar 2013, 18:09
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Beitrag Re: Paris
Vincent


"Nein, Liebste, dass wäre nicht angenehmer. Du trägst mein Kind im Leib und nur deshalb geht es dir so schlecht, da werde ich mich wenigstens so gut um dich kümmern wie ich kann und dir bei allem beistehen!" erklärte er ihr liebevoll und küsste ihre überhitzte Stirn.
Sanft legte er seine Hand an ihre Stirn um sie zu kühlen.
Vorsichtig hob er sie hoch und trug sie ins Bett. Sie brauchte Ruhe!
Vincent zog sie liebevoll auf seine Brust, hielt sie sanft und streichelte sie und sein Baby. Seine kleine, wundervolle Familie!
"Ruh dich ein bisschen aus. Ich werde heute Nacht bei dir bleiben! Brauchst du noch etwas? Kann ich irgendwas für dich tun, ma trés chére?" fragte er sie liebevoll und küsste sie leidenschaftlich, innig.
Nein, er würde sie und sein Kind nicht allein lassen, sie brauchten ihn jetzt und da würde er Liandra bestimmt nicht mit ihrer Angst allein lassen. Auf gar keinen Fall würde er zu lassen, dass sie wieder Angst hatte dass ihm was zustieß.




Luschka


Er war wirklich nicht begeistert von ihrer Idee, aber sie musste das tun-für ihn, für Selina, für ihre Familie und Freunde.
Doch sie würde auch nicht zulassen, dass Tegan heute Nacht vor Angst starb.
"Ich kann nicht zu lassen, dass dir da draußen irgendetwas passiert! Selina und ich brauchen dich hier, gesund und heil! Ich will dich nicht verlieren.. Verdammt, der Bastard hat dir schon einmal fast das Leben genommen, ich will nicht, dass er dir noch einmal zu nah kommt!", sagte Tegan ruhig, doch sie hörte seine Angst nur zu deutlich.
"Ich liebe dich, mein Engel!", sagte er und zog sie in seine Arme. Luschka kuschelte sich kurz an ihn. Sie liebte ihn genauso sehr, doch sie musste dass einfach tun. "..und ich würde dir nichts verbieten - niemals aber allein der Gedanke, dass er dir etwas antut, allein der Gedanke bringt mich um!", erklärte er Luschka und zog sie fest an seine Brust, küsste ihre Stirn.
Sie konnte seine Angst-seine Panik-ganz genau spüren.
"Tegan ich liebe dich auch, mehr als ich überhaupt in Worte fassen könnte aber genau deshalb muss ich das tun. Er bedroht dich und Selina, er hat meine Freunde verletzt und ich will dass das aufhört. Ich will nicht dass er früher oder später an Selina heran kommt. Ihr darf nichts passieren, dafür hab ich sie einfach zu lieb." erklärte sie ihm leise. "Meine Mutter besitzt die Gabe-wir nennen es alle nur Bluthund-sie kann jeden aufspüren, der sie einmal berührt oder den sie einmal berührt hat und diese Gabe habe ich kopiert. Dass heißt ich kann ihn aufspüren, ganz gleich wo er sich aufhält. Ich bin erfahren im Kampf Tegan. Ich schwöre dir ich werde nicht mit euch kämpfen, aber ich werde euch zu ihm führen und mich nur verteidigen wenn es notwendig ist. Aber ich will einfach nicht dass er meiner Familie noch mehr antun kann, sie weiter bedrohen kann." sprach sie weiter und küsste ihn leidenschaftlich.
"Selina ist für die Zeit bei Ina und sie weiß, dass ich heute Nacht mit gehen. Ich werde sie nicht allein lassen und dich auch nicht, niemals!"
Wieder küsste sie ihn und zog ihn dann mit sich nach unten, die anderen würden bestimmt schon ungeduldig warten. Und genau so war es auch und gemeinsam gingen sie in die Nacht hinaus..

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Freitag 18. Januar 2013, 19:02
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Beitrag Re: Paris
Liandra!


Vorsichtig hob er sie hoch und trug sie ins Bett.
Vincent zog sie liebevoll auf seine Brust, hielt sie sanft und streichelte sie und sein Baby. Liandra konnte nicht anders als lächeln, sie genoss es unglaublich wenn seine Finger zärtlich über ihren Bauch strichen.
"Ruh dich ein bisschen aus. Ich werde heute Nacht bei dir bleiben! Brauchst du noch etwas? Kann ich irgendwas für dich tun, ma trés chére?" fragte er sie liebevoll und küsste sie leidenschaftlich, innig.
"Du musst nicht bleiben.. Es geht mir und dem Kleinen gut!", sagte sie sanft und strich mit ihren Finger über ihren Unterleib. "Den Anderen wird das gar nicht gefallen, das du dich hier aufhältst anstatt mit bei ihnen zu sein.. Ich erinnere dich wie du geflucht hast, als Elijah einfach nicht kam..", sagte sie und küsste ihn liebevoll, leidenschaftlich.
Sie würde noch etwas Essen müssen, schließlich war sie den ganzen Tag nicht zum Essen gekommen aber eigentlich war es sinnlos zu Essen, wahrscheinlich würde sie sich schneller wieder übergeben als ihr Körper die Nahrung verwerten konnte...
Zärtlich fuhren ihre Finger über seine Brust und schmiegte sich eng an ihn, seine Arme schlangen sich fester um ihren Körper und seine Finger fuhren liebevoll über ihren Bauch. Liandra lächelte und küsste ihn wieder, leidenschaftlich und löste sich dann langsam von ihm.
"Ich sollte etwas essen .. auch wenn es eigentlich sinnlos ist...", murmelte und sah schon allein an seinem Blick, dass er Essen nicht für sinnlos hielt.
Ihre Finger lagen sanft auf ihrem Bauch, schützend und liebevoll.
Langsam ging sie mit ihm runter in die Küche, einen Arm hatte er die ganze Zeit um ihren Körper gelegt und hielt sie sanft fest, stützte sie regelrecht. Carolin gab ihr etwas Suppe und Tee. Vincent nahm ihr das Tablett ab und ging wieder mit ihr nach oben.
"Ich liebe dich..", sagte sie leise und küsste ihn zärtlich. Auch wenn sie aß obwohl sie es eigentlich für sinnlos hielt, fragte sie sich dennoch ob ihrem Kind Blut nicht besser bekommen wird oder zumindest ein Teil Blut.. Schließlich war der Kleine zum Teil auch Vampir!
Und dann fiel ihr wieder das sie ihrem Vater versprochen hatte morgen zu ihm zu kommen.. Sie wollte mit ihm endlich lernen ihre Kräfte einzusetzen! Sie musste endlich lernen sich selbst verteidigen zu können ohne das sie ständig auf irgendwem angewiesen war. Ob das jetzt noch so eine gute Idee war? Würde ihr Vater es ihr dennoch zeigen..?
"Achso..", sagte sie leise, kleinlaut. Sie hatte Vincent noch nicht erzählt, dass sie von ihrem Vater, Casim, endlich lernen wollte, wie man sie mit ihren Fähigkeiten umzugehen hatte und sie war sich auch nicht sicher, ob es ihm so gefallen würde wie ihrem Vater! Und jetzt wo er wusste, dass sie schwanger war - würde er dann wirklich noch zu lassen, dass sie lernte damit umzugehen? Aber sie wusste, dass sie sich jetzt von der Schwangerschaft beirren lassen durfte, gerade jetzt war es umso wichtiger dass sie endlich lernte sich allein zur Wehr zu setzen und lernen mit dem, was in ihr schlummerte, umzugehen!
Vincent sah sie fragend an und sie versuchte zu lächeln, sich nicht anmerken zu lassen wie schwer es ihr fiel, es ihm zu sagen.
"..ich werde morgen zu meinem Vater gehen! Er hat mir versprochen, mir zu helfen endlich mit den Erinnerungen und meinen Fähigkeiten umzugehen!", sagte sie leise und sah ihn unsicher an.

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Freitag 18. Januar 2013, 19:59
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Beitrag Re: Paris
Maria


Maria fluchte innerlich und kochte vor Wut. Dass konnte doch nicht sein Ernst sein.
Viktor hatte es doch allen Ernstes drauf ihr zu sagen, dass sie wieder nach Rumänien fliegen würden und dass ohne Diskussion. Wenn er glaubte, dass sie mit kam hatte er sich echt geschnitten. Sie würde ihre Freunde hier nicht allein lassen, nein, ganz sicher nicht! Sie hatte Vlad doch nicht um sonst ihre Hilfe angeboten. Schließlich konnte sie dem Rat von nutzen sein! Ihre Fähigkeiten als Hexe waren unglaublich gut ausgebildet-dank ihrer Großmutter-und dass machte sie für den Rat wertvoll.
"Ich werde nicht mit gehen Viktor! Es war doch nur ein Kratzer und außerdem brauchen Arriane und Liandra mich hier. Sie sind Schwanger Viktor und sie brauchen vielleicht meine Hilfe, da kann ich nicht einfach nach hause gehen. Ich kann doch meine Freunde nicht einfach in dieser Kriese sitzen lassen. Wer soll ihnen helfen, wenn nicht ich, wenn es in den Schwangerschaften Komplikationen gibt? Sollen sie etwa einfach in ein Menschen Krankenhaus fahren? Wohl kaum!" hielt sie ihm entgegen und drehte sich wieder zu ihm.
Die letzte Nacht hatte ihn sehr verändert, die Angst um sie hatte ihm gar nicht gut getan. Sie war sehr leichtsinnig gewesen, als sie gestern Abend einfach abgehauen war und dass hatte ihn fast wahnsinnig gemacht.
Sanft schlang sie ihre Arme um seinen Körper und kuschelte sich an ihn. Vielleicht war es doch besser für sie Beide zurück zu gehen?! Paris war toll und sie mochte alle hier, aber es entfernte sie auch von Viktor und dass durfte sie nicht zulassen.
"Vielleicht hast du Recht! Wir sollten nach hause fahren..." flüsterte sie ihm zu und küsste ihn leidenschaftlich.
Vielleicht wenn sie wieder in ihrer gewohnten Umgebung war, würde es ihr besser gehen und ihre eigene Unfähigkeit würde-wenigstens ein bisschen-wieder in den Hintergrunde geraten..

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Freitag 18. Januar 2013, 21:06
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Luna
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Beitrag Re: Paris
Viktor!


Gerade eben hatte sie sich noch völlig auf die Hinterbeine gestellt und jetzt zweifelte sie schon wieder an ihrer eigenen Entscheidung. Es wäre das Sicherste für sie Paris zu verlassen, wenn er nicht wollte das er sie durch fremde Hand verlor, aber es würde dennoch ihren Sicheren Tod bedeuten, sie jetzt mit nach Rumänien zu nehmen!
Nein, er konnte sie nicht einfach mit nach Hause nehmen, egal wie sehr er es sich wünschte! Sie mussten bleiben auch wenn Maria selbst hier litt. Wahrscheinlich würde sie es nie offenen zugeben aber er spürte es, schließlich floss ihr Blut durch seine Adern - sie litt Qualen und sie sind noch schlimmer geworden nach dem sie gestern erfahren hatte, dass auch Liandra schwanger war.
Zärtlich zog er sie in seine Arme und küsste sie zärtlich, leidenschaftlich. "Ich liebe dich, Ria - Engel! Ich liebe dich und wir werden bleiben.. solange du willst!", sagte er leise und zog sie enger an sich, hob sie vorsichtig hoch und küsste sie wieder, zärtlich.
Viktor wusste, dass es die Hölle für ihn werden würde, wenn sie wirklich starb aber noch schlimmer würde es für ihn werden, wenn sie sich selbst das Leben genommen hatte!
Immer wieder küsste er sie und drängte seine Lippen leidenschaftlich auf ihre. Vorsichtig legte er sie auf dem Bett ab, strich ihr zärtlich über die Wange und legte sich zu ihr, streichelte sie weiter.
"Aber ich will das du mir etwas versprichst! Du wirst das Haus nur noch an der Seite eines Mannes verlassen - entweder ein Vampir oder Tegan, Jemand der dich im Notfall beschützen kann! Es reicht mir nicht, wenn du mit Liandra oder Arriane gehst - am liebsten wäre es mir aber wenn du dieses Haus bzw. Vincs Grundstück gar nicht mehr verlässt!", sagte er ruhig und küsste sich zärtlich über ihren Kiefer, ihren Hals und leckte neckend über ihre Kehle.
Zärtlich zog er sie enger an sich und ließ seine Finger über ihre Seite streichen, liebkoste ihre weiche Haut...

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Freitag 18. Januar 2013, 22:07
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