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 Paris 
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Luna
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Beitrag Re: Paris
Liandra!



Es war kaum 20 Minuten her, das Vincent sie hier am Haus abgesetzt hatte und mit Tegan und Andrej zur Jagd gefahren war..
Den ganzen Tag, bis es dunkle Nacht gewesen war, hatte sie mit ihm im Hotel verbracht, hatte ihn geküsst und sich eng an ihn gekuschelt. Am liebsten hätte sie ihn gar nicht gehen lassen! Sie war so glücklich in seinen Armen gewesen, so froh dass er bei ihr war und sie hatte den ganzen Tag schrecklich genossen!
Jetzt saß sie im Salon, lächelte gezwungener Maßen, und versuchte sich nichts anmerken zu lassen, auch wenn sie ihn nicht verloren hatte, waren die letzten Tage doch nicht spurlos an ihr vorüber gegangen.
Seine Worte, die Tatsache das sie ihm vielleicht nie mit Stolz erfüllen konnte weil sie sein Kind wahrscheinlich nie unter dem Herzen tragen würde und einfach alles hallten immer wieder in ihr nach, noch dazu machten ihr ihre Erinnerungen im mehr zu schaffen, sie sah immer öfter wie sie starb und auch immer öfter mischten sich Erinnerungen aus ihrem jetzigen Leben hinzu.
Immer wieder sah sie, wie schrecklich fremd ihr ihre alte - menschliche - Welt geworden war, wie fremd ihr ihre Freunde - oder eben auch nicht Freunde - geworden waren! Wie sehr es sie doch verletzt hatte, das Leon so ein Arsch von Mann war und sie so verraten, so hintergangen hatte! Liandra riss sich aus ihren Gedanken, Maria betrat gerade mit Luschka das Zimmer, die die ganze Zeit draußen gestanden hatte und wahrscheinlich dem Auto nach gesehen.
Liandra konnte sie nur zu gut verstehen, sie ließ Vincent auch äußerst ungern gehen, wer wusste schon ob er wirklich wiederkam... Sie verbot sich jeden weiteren Gedanken und klammerte sich, wie jede Nacht wenn er sie verließ, an sein Versprechen und den Glauben an ihn! Er musste einfach wiederkommen, sie brauchte ihn doch und sie wusste, dass er sie freiwillig niemals allein lassen würde - dass hatte er ihr versprochen!
Luschka verließ gerade das Zimmer, sie wollte duschen gehen.
Sie musste einfach mit ihr sprechen, vielleicht konnte sie ihr helfen! Vielleicht konnte sie durch Luschka Vincents Hoffnungen erfüllen auch wenn sie es eigentlich nicht glaubte, viel zu lange wusste sie doch schon das die Möglichkeit bei 1:1000 lag seine Hoffnung zu erfüllen.
"Entschuldigt mich, ich fühl mich nicht gut.. Ich werde ins Bett gehen..", sagte sie leise und verschwand schnell aus dem Zimmer bevor Ina oder Maria sie aufhalten konnte. Es war eine Lüge, es ging ihr nicht schlecht aber sie hielt auch die fröhliche Stimmung im Salon nicht mehr aus.
Langsam lief sie die Treppen hoch, sie würde schnell mit Luschka sprechen und dann sich ein Bad gönnen, die letzten Tage von ihrem Körper spülen und dann im Bett auf ihn warten..
Vorsichtig klopfte sie leise bei Luschkas Zimmer an. Es war komisch, das ganze Haus war eigentlich dauerhaft im Augenblick voller Menschen - sie wollte sich gar nicht vorstellen, wie es sein würde, wenn es nicht mehr so wäre!
"Herein?", erklang Luschkas Stimme von drinnen. Sie hatte sich bis jetzt nicht einmal Gedanken gemacht, wie sie Luschka danach fragen sollte oder ihr erklären sollte, wie sehr sie sich wünschte ihm ein Kind zu schenken.
Es war schon komisch, noch vor ein paar Tagen wäre ein Kind für sie undenkbar gewesen - war sie doch selbst noch nicht einmal 18 Jahre und dann schon ein Kind? Nein, das war wohl das Letzte woran sie gedacht hatte - aber mittlerweile.. schien ihr der Gedanke gar nicht mehr so fremd, so unsinnig!
Zögernd öffnete sie die Tür zu Luschkas Gästezimmer.
"Luschka?", fragte sie vorsichtig und schloss die Tür hinter sich. "Hast du einen Moment?"
Sie hoffte es und doch fand sie es auch wieder nicht richtig, dass gerade sie Luschka deswegen belästigte, schließlich hatte sie ja im Augenblick genug damit zutun, nicht durchzudrehen weil die Möglichkeit bestand das Tegan nicht wiederkam..
"Ich will dich nicht lange aufhalten aber ich muss einfach mit dir reden..", sagte sie leise und im selben Moment fiel ihr Lächeln von ihrem Gesicht ab, als hätte sie eine Maske abgesetzt.
"Du sagtest letztens, dass wenn ich Probleme hätte, könnte ich jeder Zeit zu dir kommen...", sagte sie leise und Luschka zog sie mit sich zur Couch, deutete ihr sich zu setzen. "..die Pille, nehme ich nicht weil ich nicht schwanger werden will sondern einfach nur weil sie mir die Schmerzen nehmen und meinen Körper im Gleichgewicht halten.. Wenn es nur darum gehen würde, nicht schwanger zu werden, bräuchte ich nichts nehmen.. Ich .. Ich bin unfruchtbar..", murmelte sie schnell vor sich hin, sie musste es los werden, musste einfach mit einer Frau darüber sprechen.
Sie liebte Vincent - ohne jeden Zweifel - aber es war einfach etwas Anderes es einer Frau zu erzählen oder ihm, den Mann den sie liebte.
"..keine Angst, Vincent weiß es.. aber..", sie sprach nicht weiter, schüttelte nur den Kopf und erhob sich langsam. "..vergiss es einfach wieder. Es ist nicht so wichtig..", murmelte sie und wollte schon das Zimmer verlassen als Luschka nach ihrem Arm griff, sie damit am Gehen hinderte...

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Mittwoch 16. Januar 2013, 22:22
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Beitrag Re: Paris
Luschka



Es war Liandra, die zögernd das Zimmer betrat.
"Luschka?", fragte sie vorsichtig und schloss die Tür hinter sich. "Hast du einen Moment?"
Luschka nickte. "Für dich doch immer Liandra!" sagte sie.
"Ich will dich nicht lange aufhalten aber ich muss einfach mit dir reden..", sagte sie leise und dann fiel ihr Lächeln von ihrem Gesicht ab, als hätte sie eine Maske abgesetzt.
Sie wusste dass etwas nicht stimmte und jetzt würde sie endlich erfahren was.
"Du sagtest letztens, dass wenn ich Probleme hätte, könnte ich jeder Zeit zu dir kommen...", sagte sie leise und Luschka zog sie mit sich zur Couch, deutete ihr sich zu setzen. "Ja, und dass meinte ich auch genauso!"
"..die Pille, nehme ich nicht weil ich nicht schwanger werden will sondern einfach nur weil sie mir die Schmerzen nehmen und meinen Körper im Gleichgewicht halten.. Wenn es nur darum gehen würde, nicht schwanger zu werden, bräuchte ich nichts nehmen.. Ich .. Ich bin unfruchtbar..", murmelte sie schnell vor sich hin.
Luschka schloss einen Moment die Augen. Das war das schlimmste was man einer Erwählten antun konnte. Sobald sie den Bund eingegangen waren, war gerade dies ein tiefer Wunsch, der Frau ihrem Geliebten irgendwann auch ein Kind schenken zu können und konnte sie dass aus körperlichen Gründen nicht, war es für sie unerträglich. Luschka kannte dieses Gefühl seit einiger Zeit, sie empfand das Selbe seit sie von Tegan getrunken hatte.
Vampirinnen bekamen nur selten selbst ein Kind und bei ihren Misshandlungen war nich klar, ob sie überhaupt noch dazu in der Lage sein würde. Anderer Seits hatte Tegan auch schon eine wundervolle Tochter, deshalb war es nicht ganz so schlimm-auch wenn es sie belastete.
"..keine Angst, Vincent weiß es.. aber..", sie sprach nicht weiter, schüttelte nur den Kopf und erhob sich langsam. "..vergiss es einfach wieder. Es ist nicht so wichtig..", murmelte sie und wollte schon das Zimmer verlassen als Luschka nach ihrem Arm griff, sie damit am Gehen hinderte...
So schnell kam sie ihr nicht davon.
"Du willst dass ich dir helfe und ich werde es versuchen! Komm her, leg dich hin und versuch dich zu entspannen." wies Luschka sie an und deutete aufs Bett.
Liandra folgte und Luschka setzte sich zu ihr. "Schließe deine Augen!" befahl sie leise und Liandra tat es.
Luschka legte vorsichtig ihre Hand auf Liandras Unterleib und schloss ebenfalls die Augen. Sie musste erst einmal herausfinden was nicht stimmte und dann konnte sie Liandra von ihrem Leid befreien. Doch was sie fand war keine Verletzung, keine Störung und auch keine Krankheit. Im Gegenteil, sie war kern gesund und mehr noch-sie trug bereits ein Kind in sich.
Luschka nahm ihre Hand weg und sah Liandra an.
"Du warst bei einer Menschenärztin, richtig!?" fragte sie sie und sie nickte. Irgendwas stimmte hier nicht. Eigentlich war die Moderne Medizin so weit entwickelt, dass Fehler dieser Art nur äußerst selten vorkamen. Und wenn sie die Pille genommen hatte, hätte sie auch nicht schwanger werden dürfen, selbst wenn sie es könnte.
"Hast du die Pille nach Vorschrift und ohne Unterbrechung eingenommen?" fragte sie weiter und Liandra sah sie unsicher an. Also hatte sie sie durch den Stress wahrscheinlich viel zu lange nicht genommen und damit hatte die Pille ihre Wirkung verloren.
Aber dass würde immer noch nicht erklären warum sie angeblich keine Kinder bekommen konnte. Vielleicht hatte es mit dem Bund zu tun. Luschka wusste nicht viel über Dschinn, vielleicht war es ein natürlicher Schutz oder so etwas, dass sie nur von dem Richtigen ein Kind empfangen konnten. Luschka würde sich darüber mal schlau machen, aber zuerst musste sie Liandra die gute Nachricht überbringen.
"Na gut Süße, dann habe ich 2 Diagnosen für dich! Als Erstes, bist du nicht unfruchtbar. Du bist kern gesund und durch aus in der Lage ein Baby zu empfangen. Und Zweitens, bist du bereits schwanger, Liebes! Herzlichen Glückwunsch, du wirst Mutter!" erklärte Luschka ihr sanft und umarmte sie kurz und freudig.
Liandra starrte sie an als hätte sie ein Gespenst gesehen.
"Freu dich!" sagte Luschka und lächelte.
Dann stand sie auf und zog sich an. "Ich muss jetzt endlich runter zu meinem kleinen Sonnenschein. Sonst wird die mir noch böse und dass will ich nicht. Solltest du noch etwas brauchen, sag mir einfach bescheid. Und noch etwas: Deinem Baby geht es prächtig, es ist kern gesund!" und damit ging sie nach unten, wo Selina sie schon mehr als ungeduldig erwartete.
Sie drückte ihre kleine Maus eng an sich und entschuldigte sich vielmals, bevor Selina sie wieder abzog.

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Mittwoch 16. Januar 2013, 22:55
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Beitrag Re: Paris
Liandra!



Schwanger!? War sie wirklich schwanger? Sie wusste, das Luschka sie niemals anlügen würde und doch klang es unglaublich!
Luschka war gerade aus dem Raum verschwunden aber nicht ohne ihr zusagen, dass es ihrem Baby prächtig ging! Es ging ihrem Baby prächtig - Vincents Kind wuchs unter ihrem Herzen! Das Baby ihres geliebten Vampirs!
Tränen traten in ihre Augen und sie legte die Hände vorsichtig auf ihren Bauch - schwanger! Immer wieder hallten ihr Luschkas Worte durch den Kopf. Zärtlich strich sie mit den Fingern über ihren Bauch, streichelte ihr Baby.
Noch vor einer halben Stunde hätte sie es für unmöglich gehalten doch jetzt, wo sie es sicher wusste, machte allein der Gedanke an ihr Baby sie unglaublich glücklich!
Langsam erhob sie sich und verließ Luschkas Zimmer.
Morgen früh würde sie erst einmal dafür Sorgen, dass Luschka und Tegan keine getrennten Zimmer mehr hatten. Sie wusste, das im Haus es genügend verbundene Zimmer gab, so das Selina im Notfall auch durch mal ihr eigenes Zimmer haben konnte und so würde es nicht ständig Gespräch sein, wenn Tegan mal wieder nicht in seinem Zimmer aufzufinden war.
Aber all das hatte Zeit bis Morgen, jetzt wollte sie einfach nur noch in Vincents Schlafgemach - seine Räume und sich ganz mit dem kleinen Wunder in ihrem Bauch beschäftigen.
Unglaublich, sie konnte es immer noch einfach nicht glauben - Sie war WIRKLICH SCHWANGER! Tränen traten in ihre Augen als sie in sein Schlafzimmer trat und das ganze Schlafzimmer voller Blumen war!
Vincent war mehr als nur ein Schatz! Es war wunderschön, das Zimmer war in ein Meer aus Rosen, Lilien, Orchideen, Veilchen, Jasmin und auf dem Bett lag eine einzelne wunderschöne Magnolienblüte. Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, die einfach nicht aufhören wollten über ihre Wange zu fließen, und setzte sich einen Moment aufs Bett...

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Mittwoch 16. Januar 2013, 23:14
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Beitrag Re: Paris
Elijah!


Elijah lag schon seit Stunden wach neben Arriane, die friedlich in seinen Armen eingeschlafen war und eine Hand auf ihrem Bauch liegen hatte. Ihrem Bauch in dem sein Baby ruhte.
Ein Grinsen machte sich bei dem Gedanken daran auf seinen Lippen breit, er konnte es immer noch nicht glauben und dennoch sprudelte in ihm das Glück, die Freude und die Wärme die sich in ihm ausbreitete! Unglaublich - er würde Vater werden!
Voller Freude küsste er ihren Bauch, zärtlich und leidenschaftlich, und schlang die Arme fester um ihren Körper. Er war so glücklich mit ihr und er würde alles tun, damit es ihr und seinem geliebten Baby!
Eine besondere Freude stieg in ihm auf, wenn er an heute Abend dachte. Er hatte die Wiege, die sein Vater früher für sein Enkelkind gebastelt hatte, aus den Katakomben geholt und hat sie aufgebessert und gemeinsam mit Maria hat er einen hübschen Bezug in dunkelblau mit Sonne, Mond und Sternen besorgt. Es war einfach perfekt und im Augenblick stand die Wiege unter Hunderten von weißen Lagen in seinem Salon.
Er würde Arriane damit heute Abend überraschen, währen des Kostümballes, ganz nach Venezianischer Art.
Elijah lächelte und küsste Arriane zärtlich, zog sie enger an sich. Er war froh, dass sie schlief - seelenruhig und friedlich, glücklich. "MEINE FAMILIE!", hauchte er vor sich hin und wusste, dass er für sein Leben alles an den Nagel hängen würde!
Seinen Job und das Leben als Killer, es war einfach zu gefährlich für Arriane und sein Kind! Es war etwas anderes, wenn er sein Leben in Gefahr brachte während Arriane hier auf ihn wartete aber es war etwas anderes, wenn ihm jetzt etwas passierte und Arriane und sein Kind dann ohne ihn da stehen würden!
Er konnte und wollte das einfach nicht zu lassen auch wenn es ihm schwer fiel, sein Leben - seinen Job, das Erbe seines Vaters, aufzugeben! Aber er musste es einfach tun. Für seine Frau und sein ungeborenes Kind!
"Verzeih mir, Vater. Aber ich habe meine Wahl getroffen und war dabei nicht so naiv wie du, ich weiß das ich nur eines kann - Meine Familie schützen oder meinen Job als Killer ausführen!", flüsterte er leise mit geschlossenen Augen, eine flüchtige Entschuldigung für seinen Vater.
Er wollte sich die Enttäuschung seines Vaters gar nicht vorstellen, er wäre enttäuscht und sauer auf ihn.
Doch das war egal, sein Vater und seine Mutter waren Tod und er war jetzt dafür zuständig seine Familie zu versorgen. Das Geld auf seinen vielen Konten vermehrte sich von selbst so das sein Kind und Arriane immer ein gutes Leben haben würden!
"Ich liebe EUCH!!!!", hauchte er ihr ins Ohr und zog sie - glücklich - enger an sich! Er freute sich so schrecklich den ganzen Tag mit ihr genießen zu können!





Liandra!



Sie war unglaublich ungeduldig. Heute Abend war es so weit - sie würde es Vincent sagen! Auf der einen Seite freute sie sich riesig, ihre Freude mit ihm zu teilen, und doch hatte sie auch Angst, Angst vor seiner Reaktion.
Was wenn er jetzt noch kein Kind mit ihr wollte? Oder sie mittlerweile für ihn in diesem Punkt doch nicht mehr die Richtige war?
Doch darüber hatten weder sie noch er eine Wahl, schließlich ruhte sein Kind schon unter ihrem Herzen und sie liebte es! Schon jetzt! Gestern Nacht war sie in ihrem Meer aus Blumen eingeschlafen, als sie das nächste Mal - nachts 3 Uhr - aufgewacht war hatte sie schon in seinen Armen gelegen und er hatte sie zärtlich fest gehalten, sie gestreichelt und ihr immer wieder kleine Liebesschwüre ins Ohr geflüstert.
Ob er das wohl immer tat, wenn sie schlief? Sie wusste es nicht aber sie genoss es so sehr, dass sie sich keinen Millimeter rührte und einfach weiter seiner sanften Stimme lauschte und seine Zärtlichkeiten genoss.
Doch jetzt war er unten bei der Besprechung des Rates und sie wachte allein auf aber eingedeckt mit einem neuen Strauß Rosen der direkt auf ihrem Nachttisch stand.
Gleich machte sich wieder ein Lächeln auf ihren Lippen breit.
Er beschenkte sie ja jetzt schon wie eine Prinzessin, was sollte das dann erst werden wenn er wusste, dass sein Baby in ihrem Bauch wuchs? Sie wollte es sich gar nicht vorstellen. Schließlich wusste sie, das die Blumen hier drin ein Vermögen wert waren - wenn nicht noch mehr.
Er musste doch verrückt geworden sein!
Aber sie musste sich beeilen, in einer Stunde wollte ihr Vater kommen und ihr das Kleid bringen, für den Ball heute Abend. Sie hatte ihm ein Kleid aus ihren Erinnerungen beschrieben von dem Vincent ihr, in eben einer solchen Erinnerung, gesagt hatte das dies das Schönste ihrer Kleider war und sie darin am atemberaubendsten aussah.
Es war ein hübsches Kleid, was sich perfekt Inas Motto für heute Abend anpasste.
Aber wenn sie Pech hatte, musste sie es bis heute Abend noch ändern lassen...
Oh Gott, dann musste sie noch die Sachen für den Ball - zu Ehren Arriane und ihres Babys - besorgen und die Überraschung für Vincent.
Und eigentlich müsste sie auch noch im Tierheim vorbeischauen um sich nach Picu zu erkundigen, sie hoffte das es dem kleinen Border Collie besser ging! Verdammt, aber wenn sie darauf bestand allein zu gehen würde das viel zu auffällig sein also musste sie schon gemeinsam mit Vincent gehen!
Sie würde einfach behaupten, seine Überraschung wäre ebenfalls für Elijah und Arriane. Wenn sie nur daran dachte, ihm zu sagen dass sie schwanger war, wurde sie schrecklich nervös. Wie würde er wohl reagieren, sie hatte ihm doch gerade erst gebeichtet das sie wahrscheinlich nie ein Kind von ihm bekommen würde, aber jetzt war sie schwanger und sie wollte, dass er es endlich wusste!
Schon gestern Abend hatte Liandra ihre liebe Mühe ihn nicht gleich anzurufen und ihm zu sagen, dass sie sein Kind erwartet doch sie wusste, dass sie ihn damit nur von seiner Arbeit abgehalten hätte und ihm womöglich noch etwas passiert wäre!
Nein, auch jetzt hatte sie noch vor zu schwiegen!
Bis heute Abend, kurz vor dem Ball... Sie würde ihm seine Überraschung übergeben und ihn dann damit einen Moment allein lassen aber vorher würde sie ihm mit dem Kleid - hoffentlich - ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Langsam stand sie auf dem Bett auf und sah dann aber erst seine Nachricht, die er fein säuberlich auf sein Kopfkissen gelegt hatte.
Auf dem Umschlag stand "Ich liebe dich, ma trés chére!" und Liandra konnte nicht anders als Lächeln.
Wie sehr sie diesen Mann doch liebte! Er war das Beste in ihrem Leben gemeinsam mit seinem Kind. Und sie wusste, dass er genauso empfinden würde - zumindest hoffte sie das nach heute Abend.. Doch Inas Worte von gestern Abend verunsicherten sie auch.. Sie hatte gesagt, das sobald Leon aus der Welt geschafft wäre, sie wieder zurückkehren würden. Sie alle - Andrej und Tanja zurück nach Russland, Tegan würde mit Selina und Luschka nach Venedig gehen und der Rest, der Menschen die sie so lieb gewonnen hatte, nach Rumänien, Maria, Viktor, Vlad, Ina und auch Vincent..
Würde er sie wirklich allein hier lassen? Schwanger? Würde sie mit ihm gehen, wenn er sie fragte? War sie wirklich bereit Paris und damit ihr Zuhause zu verlassen?
Würde sie dann Luschka wiedersehen?
All das machte sie unsicher und sie überlegte sich vielleicht doch noch einen Moment zu warten, bis sie ihm sagte das sie schwanger war.
Würde er bleiben, wenn sie ihn nicht nach Rumänien begleiten würde? Allein die Angst, dass er doch gehen könnte - warum auch immer - trieb ihr Tränen in die Wangen und sie schlang die Arme fest um ihren Körper.
Mit Tränen verschleierten Augen las sie seinen Brief, in dem er ihr wieder seine Liebe gestand und ihr versicherte, dass er gleich wieder bei ihr wäre und sie nicht gehen sollte, bevor er sie nicht mindest noch einmal geküsst hatte!
Wieder machte sich - trotz der Tränen - ein Lächeln auf ihren Lippen breit. Vincent war mehr als sie verdient hatte, mehr als sie sich je erhofft hatte zu bekommen! Er war der Sinn ihres Lebens geworden - ihr geliebter Vampir!
Aber sie wusste, dass sie ihn bis heute Abend auch noch nähren musste, schließlich würde er nichts mehr von ihr Trinken, wenn er wusste, dass sie schwanger war! Auch wenn sie noch nicht wusste, wie sie das anstellen sollte..
Würde er überhaupt je noch von ihr trinken? Er hatte ja gesagt, dass er es nie wieder tun würde.. Sie musste ihn bitten, notfalls würde sie ihn auf Knien anflehen, von ihr zu trinken!



Tegan!



Er zog Luschka enger in seine Arme, sie würde gleich mit Selina shoppen gehen! Und Tegan hatte nicht vor nicht mit ihnen mit zugehen! Er hasste Shoppen und er hatte es schon seit der Zeit nach dem Linda gestorben war, nicht mehr getan.
Das taten andere für ihn, Isabella seine Haushälterin war es auch gewesen die in den letzten 123 Jahren mit Selina einkaufen gegangen waren. Linda hatte es geliebt, Stundenlang Stoffe anzusehen und sich dann aus diesen Stoffen Kleider zu nähen. Zärtlich küsste er Luschka und er schüttelte die Gedanken ab.
Es war egal, den Beiden würde es gut tun, mal etwas ohne ihn zu tun und er konnte so ganz in Ruhe duschen gehen, sich neue Kleider anziehen und mit Andrej sprechen, der ihm in der letzten Nacht ziemlich aus dem Weg gegangen war.
Tegan schüttelte den Kopf, er durfte einfach nicht weiter nach darüber nachdenken. Linda war in seinem Leben ein Kapitel das er abhaken musste und abgehakt hatte, er würde Andrej all dies beweisen, würde ihm beweisen das seine Tochter in gutes Leben bei ihm haben würde - er würde alles für sie tun, ihr seinen letzten Tropfen Blut geben solange sie nur lebte!
Zärtlich strich er Luschka ein paare Haare aus dem Gesicht und küsste zärtlich ihre Wange, ihren Kiefer und küsste sie leidenschaftlich. Sanft zog er sie enger an seine nackte Brust und küsste sie wieder und wieder und wieder!
Doch irgendetwas schien sie zu bedrücken, ihre Laune zu trüben.
"Sag mal, ist alles in Ordnung? Bist du irgendwie nicht gut drauf?", fragte er sie vorsichtig an und musterte sie besorgt. Er machte sich ernsthafte Sorgen um seine Geliebte!

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Donnerstag 17. Januar 2013, 11:34
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Beitrag Re: Paris
Arriane



Arriane lag in Elijahs Armen und genoss jede Sekunde davon. Er hielt sie ganz fest und streichelte sie, genau wie sein Baby. Gott, sie war so unglaublich glücklich!
Seit sie sein Baby unter ihrem Herzen trug, war alles so viel anders geworden. Elijah war noch vorsichtiger geworden, seit er es wusste und den Schock überwunden hatte und er zog sich aus fast allen kriegerischen Handlungen komplett raus.
Sie nahm sich vor ihn mal danach zu fragen, doch jetzt musste sie erstmal daran denken, was sie heute Abend anziehen sollte. Ina hatte die grandiose Idee gehabt heute einen Ball zu veranstalten und dass auch noch zu ehren ihres und Elijahs Babys. Erst war sie überhaupt nicht begeistert gewesen, aber jetzt freute sie sich darauf und würde gleich mit Maria in die Stadt fahren um sich ein passendes Kleid zu kaufen.
Sie hatte Maria gebeten ihr zu helfen, weil sie sich in dieser modernen Welt einfach noch nicht zurecht fand. Allerdings gefiel ihr das Motto! Es war ein venezianischer Maskenball und sie liebte die Kleider aus dieser Zeit einfach.
Seufzend löste sie sich aus Elijahs Armen, küsste ihn leidenschaftlich und krabbelte dann aus dem Bett.
"Ich werde jetzt ein Bad nehmen und dann mit Maria in die Stadt fahren. Schließlich muss ich heute Abend gut aussehen und dass wird noch ein ganzes Stück Arbeit werden.." sagte sie und warf ihm eine Kusshand zu. "Du könntest mich ja nach nebenan begleiten, wenn du lust hast.." säuselte sie und trippelte hüftschwingend ins Bad.
Sie wusste er würde ihr nicht nach kommen, dass wusste sie aber es machte ihr Spaß ihn zu locken und sein verzücktes Gesicht zu sehen.
Langsam löste sie ihre Haare, ließ Wasser und Schaum in die Wanne laufen und schälte sich aus ihren Klamotten. Während sie wartete, dass die Wanne voll lief streichelte sie ihren Bauch und sprach sanft mit ihrem kleinen Wunder...



Luschka


Luschka betrat gerade wieder Vincents Haus. Selina war über glücklich-kein Wunder Luschka hatte ihr ja auch jeden Wunsch erfüllt. Doch dass war ihr jetzt egal, ihr kleiner Liebling war glücklich. Sie hatte ein wunderschönes Kleid für sich gefunden und auch für Selina.
Langsam gingen sie nach oben zu Tegan, Selina brannte darauf ihm ihre neuen Sachen zu zeigen. Nicht nur die für heute Abend, nein, Luschka hatte ihr noch einige andere Sachen gekauft. Spielsachen, Kleidung und eine spezielle Thermojacke mit Wärmepolstern, die man erwärmen und dann in die Taschen, der Spezialjacke stecken konnte. So würde sie nicht mehr so schnell auskühlen, wenn sie draußen spielte und die Selbe hatte sie auch für Tegan mitgebracht.
Der Ausflug hatte Luschka Spaß gemacht, aber die Stunden am Tageslicht hatten sie schrecklich geschlaucht. Ihre Augen brannten-trotz der großen, dunklen Sonnenbrille-, ihre Haut spannte schrecklich und sie fühlte sich schwindelig.
Selina bekam von all dem natürlich nichts mit aber Tegan-da war sie sicher-würde es sofort bemerken.
Vorsichtig öffnete sie die Tür zu seinem Zimmer und fand es leer vor. Und nicht nur, dass er nicht da war, nein, seine und Selinas ganze Sachen waren ebenfalls verschwunden.
Panisch rannte sie in ihr Zimmer und fand das Selbe vor. Leer! Alles leer! Ihr Kleiderschrank, das Bad, einfach alles.
"Ich glaube Daddy hat den Umzug schon durchgezogen.." bemerkte Selina und grinste. "Welcher Umzug?" fragte Luschka verwirrt und drehte sich zu der Kleinen um.
"Naja, als du heute Morgen duschen warst, war Liandra hier und hat uns gesagt dass wir alle umziehen in 2 Zimmer die zusammen liegen. Ich dachte Daddy hätte es dir erzählt, naja und dann habe ich es einfach vergessen-weil wir so viel Spaß hatten." erklärte Selina ihr und sah sie entschuldigend an.
"Und wo ist dieses Zimmer?" fragte sie und sah Selina an, die nur mit den Schultern zuckte. Klasse! Luschka schloss die Augen und sog die Luft im Korridor tief ein.
Schnell hatte sie Tegans Geruch aufgenommen und steuerte auf die Treppe zu, die ins nächste Stockwerk führte und dort fand sie dass neue Zimmer.
Sie stieß die Tür auf und fand ihre und Tegans Sachen. Durch die offene Badtür konnte sie ins Nachbarzimmer sehen, was wahrscheinlich Selinas Zimmer war. Doch auch wenn es hier intensiv nach Tegan roch, so als wäre er im Raum, konnte sie ihn nicht entdecken.
Doch dann sah sie ihn. Er hatte seine Gestalt gewechselt und saß als wunderschönes, buntes Chamäleon auf dem Bett.
Luschka stellte die Einkaufstaschen ab, ging zum Bett und hob Tegan auf ihren Schoss. "Du bist ein hübsches Chamäleon, Liebster!" flüsterte sie und strich ihm sanft über die Schuppige Haut.
Selina kicherte hinter ihr. "Daddy hat gegessen, seine Farben sind ganz grell." erklärte sie Luschka und diese lächelte sanft. Liebevoll streichelte sie ihn während Selina nach nebenan ging und ihre neuen Sachen auspackte.
Luschka, setzte Tegan wieder auf die Matratze und ließ sich in die Kissen fallen-ein leises Stöhnen entrann sich ihr, als ihr geschundener Körper aufprallte. Gott, sie war einfach zu lange draußen gewesen..

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Donnerstag 17. Januar 2013, 16:47
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Beitrag Re: Paris
Tegan!


Langsam - Gott, eigentlich hasste er die Geschwindigkeit seiner zweiten Gestalt aber der Hunger trieb ihn dazu - kroch er vom Bett. Als Mensch hatte er schon seit Linda tot war und er sich allein um Selina kümmerte nicht mehr als Mensch gegessen und das würde er auch nicht wieder!
Auf dem Boden verwandelte er sich zurück, zwang seinen Körper wieder in die Gestalt des Menschen zurück. "Ihr seid ja doch schon wieder da..", sagte er und beugte sich über Luschka und küsste sie zärtlich.
Luschka sah blass aus, erledigt - die Sonne, es war einfach zu viel für sie gewesen. Er wusste, von Vincent und Ina, dass geborene Vampire in die Sonne konnten aber keine 3 Stunden! "Du brauchst Blut..", sagte er leise und sie schüttelte den Kopf, deutete auf Selina.
Die ihm stolz ihr neues Kleid für heute Abend präsentierte.
Tegan starrte sie einen Moment ohne jeden Ausdruck im Gesicht an, völlig überrumpelt von dem was sich in seinem Kopf zusammenbraute.
Vor seinem inneren Auge sah er Linda, noch sehr jung - sie hatten sich gerader erst kennen gelernt - in einem tiefblauen - mitternachtsblauen - Kleid, ähnlich geschnitten wie das Kleid seiner Tochter und ihre blauen Augen und die blonden Haare leuchten regelrecht. Ihre Lippen verzogen sich zu einem Lächeln als sie ihn erblickte.
"Daddy, gefalle ich dir nicht?", fragte sie ihn und sah ihren Vater unsicher an. Mit diesen Worten riss Selina Tegan aus seinen Bildern.
"Du siehst wunderschön aus, Principessa! Einfach atemberaubend!", sagte Tegan voller Stolz und streckte die Arme nach ihr aus, sofort warf sie sich in seine Arme und er hob sie sanft hoch, bedeckte ihr Gesicht mit seinen Küssen.
"Einfach wunderschön!", sagte er und küsste sie wieder. Er setzte sie wieder auf ihre eigenen Füße und trat ein Stück von ihr weg, hielt ihre kleine Hand sanft in ihrer. "Dürfte ich mir heute Abend schon einen Tanz mit Ihnen sichern, Mylady?!", fragte er sie und küsste ihren Handrücken.
Sie nickte und verschwand ins Badezimmer. Tegan schloss hinter ihr die Tür und griff nach seinem Dolch. "Und jetzt? Gibt es keine Ausrede mehr!", sagte er ruhig, grinste aber und setzte sich zu Luschka.
Sie sah ihn alles andere als begeistert an aber wahrscheinlich hatte sie verstanden, dass er keine Diskussion anfangen würde, sondern das er schon lange beschlossen hatte das sie jetzt trinken würde... Früher oder später würde Selina es so oder so sehen und warum dann nicht auch so.
Tegan krempelte seinen Ärmel hoch, schnitt sich die Ader auf und hielt ihr das Handgelenk, was er gerade aufgeschnitten hatte, direkt an die Lippen...

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Donnerstag 17. Januar 2013, 17:13
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Beitrag Re: Paris
Luschka


Sie würde jetzt bestimmt nicht trinken! Nein, nicht wenn Selina dabei war. Ihre kleine Maus sollte sie niemals so sehen, sollte nicht sehen was für ein Monster sie war und wie eben dieses Monster ihren Vater aussaugte.
Luschka schüttelte den Kopf und war froh dass Selina seine volle Aufmerksamkeit, gerade in diesem Moment forderte. Sie ließ sich wieder in die Kissen sinken, vorsichtiger diesmal und schloss die Augen. Sie hatte es Jahrtausende ohne Blut ausgehalten dann würde sie es bis nach dem Ball auch noch schaffen und trinken wenn Selina im Bett war.
Nur am Rande nahm sie das Gespräch von Vater und Tochter wahr.
"Du siehst wunderschön aus, Principessa! Einfach atemberaubend!", sagte Tegan voller Stolz.
"Einfach wunderschön!", sagte er. "Dürfte ich mir heute Abend schon einen Tanz mit Ihnen sichern, Mylady?!", fragte er sie und Luschka lächelte.
Er war so ein wundervoller Vater! Wie zärtlich und liebevoll er mit Selina umging und sich aufopferungsvoll um sie kümmerte. Tegan war einfach rund um perfekt!
"Und jetzt? Gibt es keine Ausrede mehr!", sagte er ruhig, grinste aber und setzte sich zu Luschka.
Langsam setzte auch Luschka sich auf und sah ihn über den Rand ihrer Sonnenbrille-die sie immer noch trug, weil selbst das Licht im Zimmer zu grell war-hinweg fragend an.
Tegan krempelte seinen Ärmel hoch, schnitt sich die Ader auf und hielt ihr das Handgelenk, was er gerade aufgeschnitten hatte, direkt an die Lippen... Da wusste sie was er meinte und der Duft seines köstlichen Blutes erfüllte ihre Sinne, ließ ihre Fänge sich voll ausfahren und ihre Augen rot glühen. All ihre Sinne liefen auf Hochtouren und sie konnte es kaum erwarten ihre Fänge in seinen Arm zu schlagen und von ihm zu trinken.
Zärtlich leckte sie ihm mit der Zungenspitze das Blut vom Arm und ließ auch die Wunde verheilen. Sie wollte nicht aus seinem Arm trinken.. Nein, es war seine Halsschlagader an der sie sich nähren wollte.
Sanft drückte sie ihn in die Kissen des großen Bettes und küsste sich zärtlich, leidenschaftlich über seinen Hals. Luschka spürte unter ihren Lippen seinen starken Puls. Ihr Magen krampfte sich zusammen, vor Durst und sie konnte es nicht länger hinaus zögern, wie gern sie den Moment auch noch genossen hätte. "ERPRESSER!" gurrte sie ihm ins Ohr und bis leidenschaftlich zu.
Gott, dass war eine Wohltat! Sein wundervolles, starkes Blut strömte in ihren Mund und sie schloss die Augen, knurrte befriedigt. Mit großen Schlucken trank sie das köstliche, rote Gold und nährte sich an ihrem Geliebten. Sein Blut war unglaublich stark, beinahe zu stark für sie-auch wenn sie eine Geborene war, so war ihre Jahrtausende lange Abstinenz doch ein Problem.
Aber sie würde es schaffen, würde damit klar kommen. Langsam wurden ihre Schlucke kleine, bis sie schließlich ganz aufhörte und seine Wunden verschloss. Liebevoll strich sie ihm über den Hals, seine Kehle, seine Brust.
"Danke!" hauchte sie und kuschelte sich an seine Brust. Sie würde sich gleich fertig machen müssen, aber sie brauchte einen Moment Ruhe, musste sein Blut einen Augenblick wirken lassen.
Nach einem Moment der Ruhe erhob sie sich langsam und schwankte leicht. Sie würde sich mehr zurück halten müssen, wenn sie von ihm trank-zumindest so lange bis sie sich daran gewöhnt hatte regelmäßig Nahrung aufzunehmen.
"Ich mach mich jetzt hübsch!" sagte sie lächelnd und küsste ihn noch einmal zärtlich, bevor sie mit ihren Tüten im Bad verschwand..

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Donnerstag 17. Januar 2013, 18:01
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Beitrag Re: Paris
Arriane



Arriane strahlte übers ganze Gesicht als Ina und Vlad sie umarmten und ihr-noch einmal-gratulierten. Allerdings hätte sie ihren geliebten Vampir am liebsten erschlagen. Nicht nur, dass er ihr nicht ins Bad gefolgt war-was sie trotz allem gehofft hatte-, nein, er war auch noch in seiner Kampfmontur auf dem Ball aufgetaucht und hatte damit Inas wundervolles Motto mit Füßen getreten.
Doch trotzdem genoss sie die Gesellschaft. Als sie körperlos umherschwebte, hatte sie immer von genau so einem Ball geträumt, auf so einem zu tanzen, in einem wunderschönen Kleid-genau so wie sie es jetzt tat. Sie war Ina einfach unheimlich dankbar dafür. Und alle freuten sich mit ihr und Elijah!
Alle ihre neuen Freunde waren da und die Kostüme waren einfach wunderschön, die Masken, das Essen einfach alles war perfekt.
Immer wieder streichelte sie ihren, noch immer flachen, Bauch.
"Danke Ina! Danke für all dass hier! Es ist einfach traumhaft schön. Und es tut mir leid, dass Elijah sich so schrecklich benimmt und lieber wie der letzte Schlumpf hier auftaucht." sagte sie zu Ina und hackte sich bei ihr unter. Sie mochte die Vampirin inzwischen sehr, auch wenn ihre Vergangenheit mit Elijah dem einen bitteren Nachgeschmack hinterließ.
Langsam ging Ina mit ihr durch den Raum zum Büfett und eröffnete den Ball und das Büfett. Sie nannte den wundervollen Anlass für diesen Ball und wie unglaublich es ist dass der Rat bald ein neues Mitglied willkommen heißen wird.
Dann erklärte sie das Büfett für eröffnet und umarmte Arriane, die sich danach zu Elijah stahl und ihm auf die Schulter schlug.
"Du bist wirklich unmöglich! Hättest du dir nicht wenigstens einen Anzug anziehen können?! So siehst du aus wie der Tod persönlich-nicht schön weißt du dass?!" fragte sie ihn, zog einen Schmollmund und blinzelte als würde sie gleich anfangen zu weinen.



Vincent


Immer wieder betrachtete er Liandra verzückt. Sie sah atemberaubend aus, in ihrem alten, zeitgetreuen-es war ein altes Kleid, aus ihrem letzten Leben-Kleid. Schon damals hatte er dieses Kleid an ihr geliebt und dass war heute nicht anders.
Und doch etwas beunruhigte ihn. Vorhin hatte sie ihn fast genötigt von ihr zu trinken. Da er sowieso dringend etwas Nahrung gebraucht hatte, hatte er es dankend angenommen und sich erst nichts dabei gedacht. Doch jetzt.. wenn er darüber nachdachte war es schon etwas komisch gewesen und ihr Blut hatte einen seltsamen Geschmack gehabt, den er nicht zuordnen konnte. Es waren keine Medikamente oder anderen Fremdstoffe gewesen.
Nein, ganz im Gegenteil, den Stoff schien ihr Körper selbst zu produzieren und dass machte ihn wirklich etwas stutzig. Vincent nahm sich vor, sie nach dem Ball danach zu fragen oder wenn sich zwischendurch die Gelegenheit ergab.
Doch jetzt führte er sie erst einmal auf die kleine Tanzfläche und bat sie-ganz nach alter Manier-um diesen Tanz.
Leichtfüßig führte er sie über das Parkett und drehte sich mit ihr selbstsicher im Takt der Musik. Es war lange her, dass er auf einem Ball getanzt hatte und noch länger, dass er mit Liandra getanzt hatte-und in diesem Leben noch nie.
Vincent zog sie enger an sich als der eigentliche Tanz es verlangte-dass hatte er schon früher so gemacht und ihr damit jedes Mal die Röte ins Gesicht getrieben, die sie dann scheu mit ihrer Maske zu verstecken suchte-und genoss ihren zierlichen Körper in seinen Armen.
"Ich liebe dich so sehr, ma trés chére!" hauchte er ihr sacht ins Ohr und küsste ihr Mal zärtlich. "Und außerdem siehst du wunderschön aus, atemberaubend schön!" fügter er noch hinzu-auch wenn er ihr dass heute Abend schon hunderte Male zugeflüstert hatte.

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Donnerstag 17. Januar 2013, 19:58
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Beitrag Re: Paris
Elijah!


Provokativ wie immer hatte er sich gegen die verlangte Kleiderordnung gesetzt und hatte sich nur in seine schwarzen Lederhosen und ein schwarzes, schlichtes Hemd gehüllt - ganz zu Arrianes Ärger!
Es war ihm egal, er hatte Ina gesagt, was er von diesem Mist hielt und im Gegensatz zu Viktor ließ er sich nicht dazu zwingen und hatte auch nicht, wie Vincent und Tegan, den Hang zu solchen Dingen - er fand es einfach lächerlich, auch wenn er fand das Arriane wunderschön war!
Aber das war sie immer, egal was sie trug - oder eben nicht trug! "Verdammt Elijah! Benimm dich - sie ist schwanger! DU wirst jetzt lernen dich zu zügeln, denk mal an dein Kind!", tadelte er sich selbst und straffte dann die Schulter.
Auch wenn Tegan sich einen Anzug angezogen hatte, besonders begeistert war er nur von einem, seiner Liebsten - Luschka. Gerade eben noch hatte er eigentlich erklärt, dass er am liebsten gehen würde und jetzt tanzte er mit Luschka.
Mit einem Mal stand Arriane neben ihn und schlug ihn auf die Schulter.
"Du bist wirklich unmöglich! Hättest du dir nicht wenigstens einen Anzug anziehen können?! So siehst du aus wie der Tod persönlich-nicht schön weißt du dass?!" fragte sie ihn, zog einen Schmollmund und blinzelte als würde sie gleich anfangen zu weinen.
"Nein hätte ich nicht! Ich habe euch doch gesagt, was ich davon denke!", murmelte er leise, ruhig und lächelte sanft. "Aber lass mich meine letzten Tage in dieser Aufmachung noch genießen, bald ist das sowieso vorbei!"
Es war mittlerweile ein fester Entschluss - er würde aufhören, aufhören Killer zu sein und würde voll und ganz sich seiner Familie hingeben.
Liebevoll zog er Arriane in seine Arme und küsste ihre Stirn. "Aber Sie sehen wirklich atemberaubend aus, Madame!", sagte er leise und reichte ihr die Hand, küsste ihren Handrücken. "- würden Sie mir die Ehre des nächsten Tanzes erweisen?", fragte er sie und grinste.
Noch eine Stunde und er würde ihr dann zeigen, was sein Aussehen wieder gut machen würde! Dann würde sie vielleicht vergessen, das er das Alles hier nur aus Trotz tat.
Sie lächelte und nickte und er führte seine schwangere Frau auf die Tanzfläche, zog sie sanft an sich heran und führte sie leichtfüßig über die Tanzfläche.
Immer wieder fiel sein Blick bewundernd auf sie, Arriane war einfach unglaublich wunderschön - einfach ein Traum, sein lebendig gewordener Traum der auch noch sein Kind im Bauch trug.
"Ich liebe euch!", sagte er leise und küsste sie leidenschaftlich. Sanft hob er sie hoch und drehte sich mit ihr, küsste sie immer wieder und Tränen traten in seine Augen. Er konnte es einfach nicht glauben - er war so glücklich!
Gerade hielt er seine ganze Welt in den Händen, seine Frau und sein Kind, und er wusste, das er alles geben würde damit es seiner Familie gut ging und sie immer in Sicherheit waren, wussten das er sie abgöttisch liebte! "Ihr Beide seit das Beste was mir passieren konnte! Ich danke Euch dafür das ihr in mein Leben getreten seit!", sagte er leise zu ihr und verbarg sein Gesicht in ihren Haaren.




Liandra!


Sie war unglaublich aufregt! Liandra hatte sich fest vorgenommen es Vincent nach dem Ball, vor dem zu Bett gehen, zu sagen. Auch wenn das Kleid ihr eigentlich ein Stück zu groß war und es zu locker saß, musste sie immer wieder lächeln.
Vincent flüsterte ihr immer wieder zu, dass sie wunderschön aus sah und er sie liebte. Ob er sie auch noch lieben würde, wenn er wusste das sie sein Kind unter ihrem Herzen trug. Heute Nachmittag noch hatte sie ihn gezwungen, von ihr zu trinken sie wollte ihn unbedingt noch ein letztes Mal nähren, bevor er die nächste Zeit nicht von ihr trank - und mal ganz davon abgesehen, dass sie es jedes Mal genoss wenn er sich an ihr nähre, es war für sie ein unglaublicher Hochgenuss der sie unglaublich erregte und ihr ein Verlangen weckte, was sie bis sie ihn kennen und lieben gelernt hatte, nicht gekannt hatte!
Vincent führte sie auf die kleine Tanzfläche und bat sie-ganz nach alter Manier-um diesen Tanz. Sie gewährte ihm diesen Tanz und sie würde ihm noch hunderte und tausende gewähren, solange er glücklich war und sie Zeit mit ihm verbringen konnte!
Leichtfüßig führte er sie über das Parkett und drehte sich mit ihr selbstsicher im Takt der Musik. Vincent zog sie enger an sich als der eigentliche Tanz es verlangte.
Liandra konnte nicht anders als Lächeln. Er machte sie einfach so unglaublich glücklich - mehr als das! Er hatte ihr ein ganz neues und wundervolles Leben geschenkt!
Früher, in ihrem letzten Leben, war ihr hier bei immer sofort die Röte ins Gesicht geschossen und sie hatte sie unter ihrer Maske verstecken gewollt und auch heute, schoss ihr dabei noch die Röte ins Gesicht, wenn er sich so öffentlich zu ihr bekannte! Nur das die Röte nicht so schlimm war, nicht so auffällig.
Sie schmiegte sich aber nur zu gern noch enger an ihn und genoss es, bei ihm zu sein!
"Ich liebe dich so sehr, ma trés chére!" hauchte er ihr sacht ins Ohr und küsste ihr Mal zärtlich.
Genüsslich schloss sie für einen Moment. Liandra genoss es so unglaublich. Doch mit einem Mal wurde ihr wieder schlecht, die Übelkeit hing ihr schon den ganzen Tag nach. Hoffentlich ging das nicht die ganze Schwangerschaft so, sie würde noch wahnsinnig werden, allein heute war sie 4 Mal im Bad gewesen und hatte sich übergeben.
"Und außerdem siehst du wunderschön aus, atemberaubend schön!" fügter er noch hinzu-auch wenn er ihr dass heute Abend schon hunderte Male zugeflüstert hatte.
"Es freut mich, das dir das Kleid noch immer gefällt!", hauchte sie ihm zu und lächelte. "Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich! Aber gewährst du mir einen Moment? Mir ist nicht gut - ich würde gern einen Moment nach draußen gehen..", sagte sie leise und küsste ihn noch einmal, bevor er ihr besorgt zu nickte und sie nach draußen gehen ließ.
Liandra lächelte Arriane zu und auch Luschka, die ihr besorgt nach sah. Leise öffnete sie die Terrassentür und stahl sich nach draußen, in die frische Winternacht.
Kaum draußen lehnte sie sich gegen die Mauer des Hauses und schloss die Augen, atmete die frische, klare Luft tief ein.
Sie half ihr, wenn auch nur ein bisschen. Nur einen Moment hier draußen und danach würde es ihr wieder gut gehen und sie konnte an Vincents Seite wieder den Abend genießen. Doch so weit sollte sie gar nicht urplötzlich und ohne das winzigste Geräusch stand Vincent neben ihr.
"Erzählst du mir endlich, was los ist?" fragte er sie liebevoll und zog sie sanft in seine Arme. Sie schloss die Augen und atmete tief ein.
"Hat das nicht Zeit, bis nach dem Ball? Ich will das Arriane ihren Abend genießen kann!", sagte sie leise und schmiegte sich sanft enger an seine Brust. Doch sie wusste, dass er sie so nicht einfach wieder gehen lassen würde, bevor er nicht wusste, was mit ihr los war.
Sie versuchte zu lächeln und holte unter ihrem Kleid ein kleines Kästchen hervor, sie hatte es mit einigen Bändern fest um ihr Bein gebunden. Jetzt hatte sie keine andere Wahl es ihm jetzt zu geben!
"Ich wollte damit eigentlich warten, es ist schließlich Arriane und Elijahs großer Abend aber du lässt mir keine andere Wahl!", sagte sie leise und gab ihm das kleine Kästchen. In dem Kästchen waren Ohropax und eine kleine Babysocke.
Irgendwo - heute Morgen im Internet - hatte sie diese Idee gelesen und hatte sie für ihren geliebten Vampir in die Tat um gesetzt - auch wenn sie wusste das ihm die Ohropax nichts nutzen würden.
"Die..", sagte sie leise und deutete mit dem Finger auf die Ohropax. "Werden wir wohl in einigen Wochen gebrauchen können und die..", und deutete auf die Socke. "..ist dafür das du verstehst, wofür du sie brauchen wirst!", sagte sie leise und konnte das Strahlen, das sich auf ihren Zügen ausbreitete, einfach nicht unterdrücken.
Langsam wandte sie sich ganz zu ihm um und strahlte ihm entgegen.
"Auch wenn ich dir sagte, dass es unmöglich ist.. aber herzlichen Glückwunsch, Liebster - du wirst Vater!", sagte sie und legte die Hände sanft auf ihren Bauch...

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Donnerstag 17. Januar 2013, 20:46
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Beitrag Re: Paris
Arriane


Seine Worte regten sie zum denken an. Was meinte er damit "die letzten Tage genießen"? Wollte er etwa seinen Beruf aufgeben? Dass konnte er doch nicht einfach tun.. Es war sein Leben und dass schon Jahrhunderte lang, wenn nicht sogar länger. Dass durfte sie nicht zulassen, auch wenn es ihr die Angst nehmen würde, die sie jede Nacht verspürte wenn er verschwand um zu kämpfen und diese Angst nur größer werden würde, mit jedem Tag das sein Kind unter ihrem Herzen wuchs. Doch sie konnte ihm doch nicht seinen Lebensinhalt rauben.
Nur weil sie Angst um ihn hatte, durfte er seinen Beruf nicht einfach aufgeben. Aber dass war erst mal egal. Sie wollte mit ihm diesen Ball genießen und nicht über solche ernsten Dinge nachdenken müssen. Sanft hob er sie in die Höhe und drehte sich mit ihr im Kreis. Er gestand ihr immer wieder seine Liebe und sie konnte es gar nicht oft genug hören, genoss es jedes mal wenn er es sagte.
Vorsichtig setzte er sie wieder ab.
"Ihr Beide seit das Beste was mir passieren konnte! Ich danke Euch dafür das ihr in mein Leben getreten seit!", sagte er leise zu ihr und verbarg sein Gesicht in ihren Haaren. Dass tat er oft und manchmal fragte sie sich warum er es tat, doch fragen tat sie ihn nie. Warum auch? Sie genoss es einfach und ließ ihn.
"Ich liebe dich so sehr Elijah!" flüsterte sie ihm zu und küsste ihn leidenschaftlich.
Sie tanzten weiter bis das Lied endete und setzten sich dann gemeinsam an den Rand. Eng kuschelte sie sich an seine Brust und schloss einen Moment die Augen.




Vincent


Irgend etwas stimmte hier ganz und gar nicht. Liandra war unglaublich blass und als sie nach draußen ging, schwankte sie leicht-nicht doll, für das menschliche Auge nicht zu erkennen-und dennoch zu viel für seinen Geschmack.
Langsam folgte er ihr, leise ohne jedes Geräusch und trat zu ihr nach draußen. Sie lehnte an der Mauer und sie sah noch blasser aus.
"Erzählst du mir endlich, was los ist?" fragte er sie liebevoll und zog sie sanft in seine Arme. Sie schloss die Augen und atmete tief ein.
"Hat das nicht Zeit, bis nach dem Ball? Ich will das Arriane ihren Abend genießen kann!", sagte sie leise und schmiegte sich sanft enger an seine Brust.
"Nein, Liandra! Es macht mich wahnsinnig es nicht zu wissen.." gestand er leise und zog sie sanft enger an sich.
Sie versuchte zu lächeln-schaffte es aber mehr schlecht als recht-und holte unter ihrem Kleid ein kleines Kästchen hervor, sie hatte es mit einigen Bändern fest um ihr Bein gebunden.
"Ich wollte damit eigentlich warten, es ist schließlich Arriane und Elijahs großer Abend aber du lässt mir keine andere Wahl!", sagte sie leise und gab ihm das kleine Kästchen. In dem Kästchen waren Ohropax und eine kleine Socke.
Verwirrt sah er sie an. Was sollte er damit?
Vorsichtig nahm er die Socke in die Hand und sah sich an. Sie war sehr klein, winzig. Und dann begriff er! Langsam breitete sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus.
"Die..", sagte sie leise und deutete mit dem Finger auf die Ohropax. "Werden wir wohl in einigen Wochen gebrauchen können und die..", und deutete auf die Socke. "..ist dafür das du verstehst, wofür du sie brauchen wirst!", sagte sie leise und strahlte.
Langsam wandte sie sich ganz zu ihm um und strahlte ihm noch mehr entgegen.
"Auch wenn ich dir sagte, dass es unmöglich ist.. aber herzlichen Glückwunsch, Liebster - du wirst Vater!", sagte sie und legte die Hände sanft auf ihren Bauch..
Gott, er konnte es nicht glauben! Sie war schwanger! Aber wie war das möglich? Sie hatte doch erst vorgestern gesagt, dass sei nicht möglich und jetzt war sie von ihrer einen gemeinsamen Nacht doch schwanger.
Ganz vorsichtig hob er sie hoch und küsste sie, leidenschaftlich, innig.
"Du machst mich zum glücklichsten Mann der Welt, weißt du dass eigentlich?! Ich bin so unglaublich stolz auf dich! Ich habe dir doch gesagt es wird eine Möglichkeit geben! Ich liebe dich so unglaublich sehr! DICH und unser kleines Wunder!" flüsterte er ihr zu und zog sie sanft enger an sich. Liebevoll legte er seine Hand auf ihren Bauch, streichelte ihn und küsste sie leidenschaftlich.
Vorsichtig setzte er sie wieder ab und führte sie wieder nach drinnen.
Vincent stellte sich stolz vor die Ballgäste. "Könnt ihr mir alle bitte einmal eure Aufmerksamkeit schenken?!" fragte er laut und wartete bis sich alle Köpfe ihm und Liandra zugewandt hatten. Liebevoll zog er sie enger an sich, küsste sanft ihre Stirn.
"Elijah und Arriane sind nicht die Einzigen die heute Abend etwas zu feiern haben. Meine über alles geliebte Gefährtin hat mir gerade stolz gesagt, dass auch ich bald Vater werde!" verkündete Vincent mit stolz geschwellter Brust, hob Liandra sanft-behutsam-hoch und küsste sie leidenschaftlich während die Anderen in lauten Beifall und Gratulationen ausbrachen.
Doch ihm war das Alles gerade vollkommen egal! Jetzt zählte nur seine wunderschöne Liandra und sein ungeborenes Baby.



Maria


Maria stockte der Atem! War hier eine Massenbefruchtung ausgebrochen oder hatten plötzlich alle beschlossen das neue Jahr mit einem Kind zu begrüßen? Natürlich ließ sie sich nicht das Geringste anmerken, klatschte wie die Anderen laut Beifall und lächelte brav.
Doch als sich alle um Liandra und Vincent scharrten, schlich sie sich nach draußen. Gott, dass konnte doch alles nicht wahr sein. Die beiden Frauen waren noch nicht mal ganz 2 Wochen mit ihren Gefährten zusammen und trugen bereits ihre Kinder im Leib und sie? Sie würde es nie dazu bringen..
Am liebsten hätte sie ihren Zorn-um dieser Ungerechtigkeit-in die Nacht hinaus geschrien, doch dass ging nicht. Die Vampire würden sie hören.
Doch etwas konnte sie tun!
Ihre Schwingen entfalteten sich von selbst und hoben sie hoch in den nächtlichen Himmel. Freiheit umspülte sie, umfing sie wie einen lang vermissten Freund. Hier oben konnte schreien, rufen, weinen und Niemand würde sie hören.
Und genau dass tat sie, aus voller Kehle. Die Stadt unter ihr wurde winzig, unscheinbar.
Doch lange konnte sie hier nicht bleiben. Die Anderen würden sie vermissen und nach ihr suchen und genau dass durfte nicht passieren. Langsam kehrte sie auf die Erde zurück, etwas Abseits des Gartens wo sie gestartet war.
Sie war noch nicht gelandet, da spürte sie einen scharfen Schmerz in ihrer linken Schulter und schrie auf.
"Endlich!" rief Jemand von der Erde zu ihr hinauf und ihre Schwingen gerieten aus dem Takt.
Maria stürzte immer schneller in die Tiefe, mit letzter Kraft änderte sie die Richtung, versuchte die Grenzen von Elijahs Anwesen zu überqueren und schaffte es im Garten auf die Erde zu prallen.
Ein riesiger Pfeil steckte in ihrer linken Schulter und sie spürte das Gift-mit dem er getränkt sein musste-durch ihre Adern fließen.
Marie schloss die Augen, es war ein Fehler gewesen sich in ihrer ohnmächtigen Trauer und Wut vom Haus zu entfernen. Diese Gefühle machten sie unvorsichtig und unaufmerksam..
Ihr Atem ging schwer und wurde immer flacher, bis ihr schwindlig wurde und sie die Augen nicht mehr aufschlagen konnte..

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Donnerstag 17. Januar 2013, 22:22
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