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 Paris 
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Luna
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Beitrag Re: Paris
Vincent



Vincent hatte sich gar nicht erst die Mühe gemacht Licht anzumachen, nein, dass war unnötig. Er ließ sich in einer Ecke des Wohnzimmers nieder und bekam schon nichts mehr wirklich mit. Seine Welt waren seine Visionen!
Er ließ sie die Überhand über all seine Sinne gewinnen und gab sich der wunderbaren Taubheit hin, die seinen Körper erfasste, versank in der Geschichte seines Lebens und in dessen Zukunft. Sah wie Menschen um sich herum, mit denen er Kontakt hatte und dessen Leben sich ebenfalls in seinem Kopf abspielten.
Der Strudel der Zeit riss ihn immer tiefer in den Abgrund und er wusste, dass es sich nur noch um Sekunden handeln würde bis er selbst sich nie wieder daraus befreien konnte. Wahrscheinlich war es genau das, worauf er hinaus wollte, was er brauchte um Liandra in Ruhe zu lassen, sie zu vergessen und dabei nicht zu sterben. In seinen Visionen war sie bei ihm, in wunderschönen Kleidern, mit einem kleinen Frettchen auf dem Schoss, auf Bällen, in Gondeln, in einem zerrissenen Brautkleid vor seinem Auto, in seine Arme gekuschelt und schlafend.
Immer wieder sah er ihr wunderschönes Gesicht vor sich, glücklich, lachend. Sie war so wunderschön, einfach ein Traum-den er nie verdient hatte. Casim hatte recht gehabt, damals wie heute. Liandra war viel zu gut für ihn und er hatte es viel zu spät gemerkt, er hatte sie verletzt und er würde es nicht wieder gut machen können.
"Stopp! Nicht denken!" mahnte er sich und ließ sich wieder treiben. Vision um Vision! Zeit um Zeit! Alles rauschte an ihm vorbei und berauschte ihn.
Langsam wurden die Visionen realer, greifbarer und hüllten ihn komplett ein. Mittlerweile hörte er ihre zarte Stimme, die panisch mit ihm sprach, roch ihren süßen Duft und spürte sogar ihre zierlichen, kleinen Hände und ihre unglaublich weichen Lippen.
Doch was sie sagte war grauenvoll und ihre eigene Angst, ihre Panik und Verzweiflung waren über deutlich. Er musste zu ihr, musste ihr helfen, sie aus diesen schrecklichen Gefühlen befreien und sie dann nie wieder los lassen.
Wie ein Betrunkener tasteten sich seine Arme, ziellos durch die Dunkelheit und versuchten den Schleier der Visionen zu vertreiben.
Nach einer Weile fanden seine Arme einen zarten Körper und umschlangen ihn automatisch ganz fest, zogen ihn an sich. Doch der Nebel seiner Visionen lichtete sich nicht. Nein, dafür war er zu tief in diesem Rausch, zutief in der friedlichen Ruhe und Taubheit.
Seine Visionen waren wunderbar, so real und vor allem war sie darin bei ihm. Er küsste sie, streichelte ihren zarten Körper. Vincent wollte ohne sie nicht mehr leben, er hatte sie schon einmal verloren und der Schmerz war unerträglich gewesen, doch dieses Mal war er noch 100 mal schlimmer. Er wollte ohne sie nicht sein und in seinen Visionen konnte er für immer bei ihr sein!
Ihr zartes Schluchzen drang an sein Ohr und ihre wundervollen kleinen Hände umklammerten seine Riesige.
Nein, durfte sie nicht allein lassen in ihrer Qual! Er musste zurück zu ihr, musste sie fest in seine Arme schließen und sie küssen bis sie Beide wieder vor Glück keine Luft mehr bekamen...
"NEIN!" schrie er und schüttelte energisch seinen Kopf. Endlich klärte sich sein Blick wieder und seine Sinne schärften sich. Verschwommen nahm er den Raum um sich herum wieder war. Ein kleines Licht brannte hinter ihm, dass er nicht angemacht hatte und auf dem Boden lagen Mäntel und eine Tasche. Liandras Handtasche!
Sie selbst lag zusammen gekauert, weinend und zitternd in seinen Armen. Nur schemenhaft nahm er seine Umgebung wahr, doch sie spürte er ganz deutlich in seinen Armen.
Liandra war völlig verzweifelt!
"Schhh.. ma trés chére... Schhhh.." murmelte er leise und kämpfte immer weiter um Fassung. Seine geliebte Liandra brauchte ihn, er musste zurück-ganz zurück zu ihr! Liebevoll streichelte er sie, bedeckte ihr Gesicht, ihre Hände, ihre Arme und ihren Hals mit zärtlichen Küssen und zog sie enger an seine Brust.
"Es ist alles gut Liebling, ich bin ja da! Ich bin da!" flüsterte er leise und küsste sie leidenschaftlich, innig.
"Ich war so dumm! So ein verflucht Vollidiot! Es tut mir leid, ma trés chére, so unendlich leid! Wir bekommen dass wieder hin und zwar alles! Und wenn du dir irgendwann ein Kind wünscht, werden wir einfach eines adoptieren, dass ist gar kein Problem!" erklärte er ihr leise.
Er hatte alles völlig falsch verstanden und daraus war eine war eine schreckliche Katastrophe über sie herein gebrochen. Gott, wie sehr sie darunter leiden musste... und dann hatte er sich auch noch benommen wie der letzte Arsch!
Zärtlich hob er sie hoch und trug sie zu dem Bett der Sweet, bettete sie sanft in die weichen Kissen und legte sich zu ihr, zog sie wieder enger an sich und küsste sie immer und immer und immer wieder...

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Dienstag 15. Januar 2013, 20:07
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Beitrag Re: Paris
Liandra!


Er hatte sie mit sich ins Bett genommen, sie in seine Arme gezogen und küsste sie immer und immer wieder! Seine Lippen waren zärtlich und er zog sie vorsichtig enger an sich. Vincent war bei ihr!
Noch immer zitternd schlang sie ihm die Arme um den Hals, zog ihn enger ans ich und erwiderte jeden einzelnen - noch so kleinen - Kuss. Sie wollte nie wieder ohne ihn sein, wollte nie wieder auch nur einen Moment nicht Teil seines Lebens sein!
Sanft strichen ihre Fingern seinen Nacken entlang, seinen Hals und sie drängte ihre Lippen immer wieder auf seine. Sie konnte ihn gar nicht nah genug spüren, konnte sich gar nicht eng genug an ihn drängen.
"Hör auf so Etwas zu sagen, es ist nicht nur deine Schuld! Ich hätte mich nicht in meinen Schmerz vergraben dürfen sondern für dich da sein müssen aber ich verspreche dir, ich lass dich nie wieder allein! Ich werde immer für dich da sein!", hauchte sie leise an sein Ohr und schlang ihm die Arme wieder fester um den Körper.
"Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich!", flüsterte sie ihm immer wieder ins Ohr und küsste ihn wieder und wieder. Liebevoll streifte sie ihm das Jackett von den Schultern und zog ihn enger an sich, schlang ihm die Arme um den Körper. Sie war so froh, dass er bei ihr war, dass er sie festhielt und sie küsste, sie festhielt!
Noch immer liefen Tränen über ihre Wange, aber nicht mehr weil sie glaubte, dass sie ihn verlieren würde sondern weil sie so froh war, dass er noch immer - trotz allem was sie ihm zugemutet hatte - noch bei ihr war!
Er war das Beste, was ihr passieren hätten können. Liebevoll, ganz sacht, ließ sie ihre Finger über seinen Kiefer streichen, seine Kehle, seinen Hals und bis zu seinem Brustbein.
Liandra schmiegte sich enger an ihn und schloss die Augen. "Verzeih mir! Ich hätte mich niemals so aufführen dürfen! Ich hätte dir das alles nicht antun dürfen, dass hast du nicht verdient...", flüsterte sie leise und zog ihn enger an sich, küsste ihn immer wieder. "Ich liebe dich!"
Und doch wusste sie, wie schwer es für ihn sein musste, schließlich hatte er gerade erfahren, dass er mit ihr nie ein eigenes Kind haben würde.. auch wenn er es leicht hin abgetan hatte, so getan hatte als wäre es nicht so schlimm, doch sie wusste, dass es das war! ...zumindest für sie!
Sie drängte sich enger an ihn und küsste ihn wieder und wieder. Liebevoll strich sie ihm mit den Fingerspitzen über die Schläfe, die Wange, den Kiefer und über seinen Hals hinab..




Tegan!



Vorsichtig hob er Luschka in ihrem Zimmer hob, zog sie enger seine Brust und trat langsam mit ihr zum Bett. Selina saß unten mit Ina und Maria, die Beiden waren völlig angetan von seiner Tochter!
Doch jetzt ging es ihm nicht um Selina oder um irgendwem sondern nur noch um Luschka! Als er vorhin Liandra zu Vincent gebracht hatte, hatte er sich gefragt, wie er sich ohne sie fühlen würde und er wusste, dass sein Leben noch leerer werden würde, wusste das sein Leben ohne sie einfach keinen Sinn mehr ergeben würde - ohne sie und Selina! Seine Tochter würde immer Teil seines Lebens sein aber sie konnte ihm nun mal einfach nicht das tiefe Gefühle der Ruhe und der Freiheit geben, wie es Luschka tat!
Jedes Mal, wenn er das Zimmer betrat in dem sie saß, war es als würde es ihn langsam mit Glück und Wärme erfüllen, es war unglaublich.
Er konnte und wollte ohne sie nicht mehr leben! Sie gehörte einfach zu seinem Leben genau wie Selina und er wollte das sie mit ihm ging, egal wohin! Tegan wusste, dass er sie nie wieder allein lassen würde und er wusste auch, was das für ihn bedeutete!
"Du liebst sie!", schallte die Stimme seiner Tochter durch seinen Kopf und das erste Mal, seit ihm diese Worte im Kopf herumschwirrten, wusste er dass es die Wahrheit war.
Auch wenn er noch vor einer Woche jedem den Vogel gezeigt hätte, der gesagt hätte, dass er je wieder eine Frau in sein Leben lassen würde, wusste er doch jetzt dass er froh war, es getan zu haben - ob er es gewollt hatte oder nicht!
Vorsichtig legte er sie auf dem Bett ab, beugte sich über sie und küsste sie leidenschaftlich, innig.
Es war doch einfach absurd, wie schnell er Alles in ihrer Gegenwart über den Haufen geschmissen hatte, selbst die harte Miene, die er selbst bei Selina manchmal nicht ablegte.
"Luschka?", fragte er sie vorsichtig und wartete bis ihn ansah. "Ich liebe dich!", flüsterte er ihr zu und küsste sie leidenschaftlich...

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Dienstag 15. Januar 2013, 20:42
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Beitrag Re: Paris
Vincent


Sie erwiderte jeden seiner Küsse und er genoss jeden Einzelnen davon.
"Hör auf so Etwas zu sagen, es ist nicht nur deine Schuld! Ich hätte mich nicht in meinen Schmerz vergraben dürfen sondern für dich da sein müssen aber ich verspreche dir, ich lass dich nie wieder allein! Ich werde immer für dich da sein!", hauchte sie leise an sein Ohr und schlang ihm die Arme wieder fester um den Körper.
Vincent lächelte und schüttelte dann den Kopf. "Nein, Liebste! Es ist meine Schuld! Ich hätte besser zuhören müssen, aber dass habe ich nicht. Meine Sinne waren von dir berauscht, von dir und deinem Blut. Ich habe einfach vergessen was wirklich wichtig ist und dass tut mir schrecklich leid!" widersprach er ihr leise.
"Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich!", flüsterte sie ihm immer wieder ins Ohr und küsste ihn wieder und wieder. Liebevoll streifte sie ihm das Jackett von den Schultern und zog ihn enger an sich, schlang ihm die Arme um den Körper.
"Ich liebe dich ma trés chére! Und wie ich dich liebe.. Du bist mein Leben!!!" entgegnete er und küsste sie leidenschaftlich.
Liandra schmiegte sich enger an ihn und schloss die Augen. "Verzeih mir! Ich hätte mich niemals so aufführen dürfen! Ich hätte dir das alles nicht antun dürfen, dass hast du nicht verdient...", flüsterte sie leise und zog ihn enger an sich, küsste ihn immer wieder. "Ich liebe dich!"
"Hör auf Liebste! Ich hätte deinen Schmerz wahrnehmen müssen, doch meine Sinne waren vollkommen benebelt. Ich hätte deinen Schmerz um dein schlimmes Schicksal lindern müssen und sie nicht noch verdoppeln. Wir werden für dich eine Lösung finden, werden ein Heilmittel finden. In unserer Welt ist nichts unmöglich, ma trés chére! Es gibt viele gute Heiler, einer davon wird dir helfen können und vielleicht kann es sogar Luschka. Ich weiß nicht genau wie mächtig ihre Kopie, der Gabe ist aber ich bin sicher sie wird alles tun was sie kann, Liebste! Und ich werde nicht aufgeben, bis auch dieses Leid von dir genommen habe, ganz gleich auf welche Art." erklärte er ihr sanft.
Er würde nicht zulassen, dass sie sich ein Leben lang minderwertig fühlte und darunter litt, kein eigenes Kind unter ihrem Herzen zu tragen!
Sie drängte sich enger an ihn und küsste ihn wieder und wieder. Liebevoll strich sie ihm mit den Fingerspitzen über die Schläfe, die Wange, den Kiefer und über seinen Hals hinab..
Zärtlich küsste er sie, leidenschaftlich.
"Ruh dich aus Geliebte! Schlaf ein wenig, ich werde über deinen Schlaf wachen!" flüsterte er ihr sanft ins Ohr, küsste sie und wickelte sie liebevoll in die Bettdecke ein.



[color=#80Luschka0000][/color]



Vorsichtig hob er Luschka in ihrem Zimmer hob, zog sie enger an seine Brust und trat langsam mit ihr zum Bett. Selina saß unten mit Ina und Maria, die Beiden waren völlig angetan von der kleinen Maus und Luschka konnte sie nur zu gut verstehen!
Sie war den Beiden Dankbar, dass sie eine Zeit lang auf Selina aufpassten. So würde sie mit Tegan ein wenig Zeit allein haben, auch wenn dass wahrscheinlich nichts an der Art ihrer Beziehung-wenn man es überhaupt in irgendeiner Weise so nennen konnte-ändern würde.
Wahrscheinlich würde sich das nie ändern-sie liebte ihn, wünschte sich bei ihm zu bleiben und er genoss einfach nur die Nähe, die Ruhe, aber mehr würde es nie werden.. Auf der einen Seite machte sie diese Tatsache schrecklich traurig und auf der Anderen, war sie einfach dankbar dafür, dass er ihr Nähe und Wärme schenkte.
Vorsichtig legte er sie auf dem Bett ab, beugte sich über sie und küsste sie leidenschaftlich, innig.
Luschka schloss genüsslich die Augen, sie hätte sich Stunden lang so von ihm küssen lassen können! Sie wünschte sich, sie könnten die ganze Nacht so verbringen, doch dass ging nicht. Auch wenn die Männer heute Nacht nicht aus gingen, weil ihnen zu viele fehlten, so würden sie doch Selina schon bald zu sich holen.
Luschka liebte die Kleine, sie war ihr schrecklich ans Herz gewachsen und sie wollte sie nie mehr missen, genau wie ihren wundervollen Vater. Und doch hätte sie sich nur eine einzige Nacht mit ihm allein gewünscht..
"Du bist ein Monster Luschka!" schallte sie sich selbst, "So etwas auch nur zu wünschen. Selina hat nur noch ihren Vater und du willst ihn ihr wegnehmen.."
Gott, sie war so ein schrecklicher Mensch, einem kleinen Kind den Vater nehmen zu wollen und wenn es auch nur für einige Stunden war..
Gerade als sie mit ihm genau darüber reden wollte, ihm sagen wollte, dass sie Selina zu sich holen sollten und sie ihren Schlaf brauchte, begann Tegan zu sprechen.
"Luschka?", fragte er sie vorsichtig und wartete bis sie ihn ansah, bevor er weiter sprach. "Ich liebe dich!", flüsterte er ihr zu und küsste sie leidenschaftlich...
Luschka stockte der Atem, einen Moment blieb sie völlig reglos bis sie begriff was er da gerade gesagt hatte und brach in Tränen aus. Es waren Tränen des Glücks!
Seit sie von ihm getrunken hatte, sagte sie ihm immer wieder, dass sie ihn liebte-inbrünstig und voller Ehrlichkeit-doch bis jetzt hatte er es nicht einmal erwidert. Und jetzt hatte er es endlich gesagt, hatte ihr gesagt dass er sie liebte, worauf sie so lange gewartet hatte.
"Du kannst dir nicht vorstellen, was diese Worte aus deinem Mund für mich bedeuten Tegan." flüsterte sie unter Tränen. "Ich liebe dich auch! Gott ich liebe dich auch!"
Eng schmiegte sie sich an seine Brust. Luschka brauchte nicht schlafen und doch schloss sie die Augen und kuschelte sich einfach an ihn, genoss seine Wärme..

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Dienstag 15. Januar 2013, 21:42
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Beitrag Re: Paris
Luschka



Luschka lag glücklich in ihrem Bett. Selina, die Tegan und sie gestern Abend noch zu sich geholt hatten, lag eng an Luschkas Brust gekuschelt-genau zwischen sie und ihrem Vater. Tegan hatte sie gemeinsam in seine starken Arme gezogen und war dann irgendwann selbst eingeschlafen.
Luschka lächelte immer wieder, wenn sie Tegan und Selina beobachtete wie sie friedlich schliefen. Sanft streichelte sie die Beiden immer wieder. Sie war so glücklich! Konnte es noch immer nicht fassen-noch immer nicht-, was er gestern Abend gesagt hatte. Er liebte sie! Dieser wundervolle, zärtliche, liebevolle Mann liebte sie, ein vollkommenes Wrack. Und Selina schien sie auch zu mögen, es war schon die 2. Nacht in der sie sich so an Luschka kuschelte und auf keinen Fall irgendwo anders schlafen wollte.
Sanft strich sie Tegan über die Wange, er schlief ganz friedlich, nur manchmal huschte ein dunkler Schatten über sein Gesicht, dann streichelte und küsste sie ihn liebevoll.
Luschka wollte seine schlechten Träume verjagen, er sollte genauso glücklich sein wie sie.
Als es leise an der Tür klopfte, huschte sie vorsichtig aus dem Bett ohne die Beiden zu wecken und ging an die Tür. Davor stand Andrej und sah ziemlich ernst aus. Leise trat Luschka in den Flur und schloss die Tür hinter sich.
"Andrej was ist denn? Selina und Tegan schlafen noch!" fragte sie ihn und wär am liebsten gar nicht erst hier raus gekommen.
"Ich will nicht lang stören Lusch und ich will sie auch nicht wecken. Ich habe mit Vlad und Ina gesprochen, es tut mir leid dass ich so aufbrausend war. Dass war nicht richtig. Aber es ist für mich schwer vorstellbar gewesen, dass meine geliebte Tochter sich einen anderen Mann als einen des Rates erwählt." erklärte er ihr und legte Luschka eine Hand aufs Haupt. Luschka schloss die Augen, als sein Daumen über ihre Stirn strich und das Zeichen des Mondes darauf zeichnete.
Er akzeptierte ihre Wahl und er würde eben dieses Zeichen auch auf Tegans und Selinas Stirn zeichnen, um auch ihnen zu beweisen, dass er sie voll und ganz akzeptierte.
"Komm mit Tegan und der Kleinen zu mir, ich will auch sie kennzeichnen. Ich liebe dich meine Tochter und ich werde deinem-eurem Glück-nicht weiter im Wege stehen." sagte er sanft, küsste ihre Stirn und ging dann den Gang entlang davon.
Luschka schlich zurück ins Gästezimmer. Leise kuschelte sie sich wieder zu Tegan und Selina. Schlaftrunken kuschelte die Kleine sich wieder an sie.
Luschka schloss die Augen und schmiegte sich eng an Tegan und hielt Selina fest an sich gepresst.
Vielleicht würden sie bald schon eine richtige Familie sein, sie hoffte es zumindest..

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Mittwoch 16. Januar 2013, 08:01
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Beitrag Re: Paris
Tegan!


Schon eine ganze Weile lag er einfach nur da, mit geschlossenen Augen und genoss ihre Nähe, ihre Streicheleinheiten und ihre unglaublich zärtlichen Küsse.
Es erschien ihm unglaublich hier zu liegen, ihre Finger auf seiner Haut zuspüren - etwas, was er sich eigentlich in den letzten 123 Jahren nicht gestattet hatte, weil es für ihn immer gewesen war als würde er Linda betrügen und auch jetzt, waren da Schuldgefühle aber sie waren bei weitem nicht so schlimm wie früher.
Wenn er in Venedig war, würde er als erstes wieder an ihr Grab gehen, ihr erklären dass sie immer die Mutter seines Kindes sein wird und seine erste große Liebe aber das sie leider nur ein Kapitel in seinem Leben war und er einfach für Selina weiterleben muss und nicht nur vor sich hin vegetieren/existieren. Ihr Leben war zu Ende gewesen, ja und er hoffte, dass sie glücklich war in den letzten Stunden vor ihrem Tod, aber sein Leben war noch lange nicht vorbei und er musste einfach aufhören sich in Schuldgefühlen zu baden, wenn er eine andere Frau auch nur ansah oder an mehr dachte, er musste aufhören sich zu verschließen und musste endlich leben und seiner Tochter ein guter, liebevoller und gütiger Vater sein!
Nicht nur er hat damals alles verloren sondern auch Selina, die Familie die sie hätte geliebt..
Langsam rieb er sich übers Gesicht und öffnete dann die Augen, Selina lag eng an ihn gekuschelt aber wach neben ihm, malte die Muster seiner Haut nach. Wann hatte er den sein Hemd ausgezogen? Er wusste es nicht aber es war auch egal,
Liebevoll strich er seiner Tochter über den Kopf, den Rücken.
"Wir dachten schon du willst den ganzen Tag verschlafen, Daddy!", erklang Selinas Stimme und sie grinste ihn an.
"Pass mal auf mein Fräulein, du kriegst gleich mal den Arsch voll damit du weißt, wie du mit deinem Vater zu reden hast!", sagte er und küsste doch ihre Stirn. "Und jetzt, magst du nicht vielleicht spielen gehen und Papa noch ein bisschen Ruhe gönnen, bevor wir dann zusammen rausgehen?", fragte er sie und Selina krabbelte widerwillig aus dem Bett.
"Ausnahmsweise! Aber Morgen gehört Luschka den ganzen Tag mir!", sagte sie stemmte die Hände in die Hüfte, streckte ihm die Zunge raus und verschwand aus dem Zimmer.
"Kleines Biest!", murmelte er und zog dann Luschka ganz eng zu sich, küsste sie zärtlich. "Es tut mir leid.. wieso hast du mich den auch nicht geweckt?", fragte er sie und strich ihr zärtlich über die Wange, den Kiefer und über den Hals.
Und stellte dabei fest, dass sie sein Hemd über ihren Kleidern trug. Das Lächeln auf seinen Lippen wurde breiter, erfüllter.
Oft hatte Selina seine Hemden an, wenn er tagelang nicht da war, aber das Luschka sein getragenes Hemd trug, bedeutete ihm eine Menge - machte ihn Stolz! Grinsend küsste er sie leidenschaftlich und zog sie noch viel enger an seine Brust.
"Alles in Ordnung!?", fragte er sie vorsichtig als sie sich ganz eng an seine Brust presste, ihre Arme fester als je zuvor um seinen Körper schlang.
Zärtlich fuhr er mit den Fingern über ihren Rücken, streichelte sie beruhigend und küsste sie liebevoll aufs Haar.

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Mittwoch 16. Januar 2013, 16:13
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Beitrag Re: Paris
Luschka



Langsam rieb Tegan sich übers Gesicht und öffnete dann die Augen-endlich war er wach-, Selina lag eng an ihn gekuschelt, war aber schon lange wach , malte die Muster seiner Haut nach.
Luschka hatte ihm vorhin das Hemd ausgezogen-nicht nur weil er drohte zu überhitzen-nein auch weil sie es brauchte. In ihrem Kopf hatten die Bilder wieder eingesetzt, hatten sie gequält und sie waren noch nicht ganz wieder verschwunden.
Liebevoll strich er seiner Tochter über den Kopf, den Rücken.
"Wir dachten schon du willst den ganzen Tag verschlafen, Daddy!", erklang Selinas Stimme und sie grinste ihn an. Luschka musste ebenfalls lächeln, die Kleine hatte es schrecklich gefunden, dass ihr Vater solange geschlafen hatte aber sie wollte auch nicht spielen gehen.
"Pass mal auf mein Fräulein, du kriegst gleich mal den Arsch voll damit du weißt, wie du mit deinem Vater zu reden hast!", sagte er und küsste doch ihre Stirn.
"Tegan!" rief Luschka empört und stach ihm mit dem Finger in die Seite. Er ignorierte sie. "Und jetzt, magst du nicht vielleicht spielen gehen und Papa noch ein bisschen Ruhe gönnen, bevor wir dann zusammen rausgehen?", fragte er sie und Selina krabbelte widerwillig aus dem Bett.
"Ausnahmsweise! Aber Morgen gehört Luschka den ganzen Tag mir!", sagte sie stemmte die Hände in die Hüfte, streckte ihm die Zunge raus und verschwand aus dem Zimmer.
Luschka prustete los und grinste.
"Kleines Biest!", murmelte er und zog dann Luschka ganz eng zu sich, küsste sie zärtlich. Luschka schloss kurz die Augen und genoss seine Lippen auf ihren. Der Vormittag war schrecklich gewesen und auch der Nachmittag war nicht viel besser gewesen, dank ihren verdammten Erinnerungen.
"Es tut mir leid.. wieso hast du mich den auch nicht geweckt?", fragte er sie und strich ihr zärtlich über die Wange, den Kiefer und über den Hals.
"Ich werde dich bestimmt nicht wecken, Tegan. Du schläfst so wenig und arbeitest so viel. Nein, wenn du schläfst werde ich dich auch schlafen lassen."
Grinsend küsste er sie leidenschaftlich und zog sie noch viel enger an seine Brust.
"Alles in Ordnung!?", fragte er sie vorsichtig als sie sich ganz eng an seine Brust presste, ihre Arme fester als je zuvor um seinen Körper schlang.
Sie brauchte jetzt einfach seine Nähe, brauchte seine wundervolle Wärme, um die schrecklichen Bilder ein für alle mal los zu werden. Am Morgen war es ganz schlimm gewesen, sie hatte sich über eine Stunde im Bad einschließen müssen weil sie das Zittern und das Wimmern nicht unter Kontrolle bekommen hatte. Beinahe hätte Selina damit aufgeweckt und da war sie geflohen.
Jetzt ging es wieder, aber die Panik war immer noch da und einige der Bilder schwirrten immer wieder vor ihren Augen vorbei.
Zärtlich fuhr er mit den Fingern über ihren Rücken, streichelte sie beruhigend und küsste sie liebevoll aufs Haar. Luschka schmiegte sich enger an ihn. Sie musste es ihm sagen, er hatte einfach das Recht und außerdem wollte sie ihn nicht anlügen.
"Nein, nicht ganz oder besser jetzt wieder." wieder begann sie zu zittern und drängte sich enger an ihn. Luschka verbarg ihr Gesicht an seiner warmen, nackten Brust und sog seinen herben, rauchigen Geruch tief ein.
"Meine Erinnerungen waren heute wieder schrecklich, so schlimm war es schon einige Tage nicht.." murmelte sie leise an seiner Haut.
Luschka drängte sich ängstlich enger an ihn. "Halt mich bitte.." hauchte sie fast tonlos und versuchte das erneute Zittern wieder unter Kontrolle zu bekommen.

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Mittwoch 16. Januar 2013, 17:12
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Beitrag Re: Paris
Tegan!


"Nein, nicht ganz oder besser jetzt wieder." wieder begann sie zu zittern und drängte sich enger an ihn. Luschka verbarg ihr Gesicht an seiner Brust.
Vorsichtig zog er sie enger an seine Brust, streichelte sie liebevoll und küsste immer wieder ihre Stirn. Er machte sich Sorgen um sie, sie sah alles andere als gut und sie zitterte schrecklich in seinen Armen.
"Meine Erinnerungen waren heute wieder schrecklich, so schlimm war es schon einige Tage nicht.." murmelte sie leise an seiner Haut.
Zärtlich zog er sie enger an sich, küsste sie immer wieder und wieder, sanft fuhren seine Finger über ihre Haut, ihren Rücken.
Luschka drängte sich ängstlich enger an ihn. "Halt mich bitte.." hauchte sie fast tonlos.
"Schhhhh...!", hauchte er ihr ins Ohr und zog sie auf seine Brust, zärtlich fuhren seine Finger über ihren Rücken, ihre Schulter und Arme. "..alles ist ja gut, ich bin ja hier!", sagte er sanft und küsste sie immer wieder.
Liebevoll lagen seine Arme um ihren Körper, hielten sie fest an sich gepresst.
"Das nächste Mal weckst du mich, völlig egal wie lange ich davor gearbeitet habe oder nicht geschlafen! Mein Körper ist das gewöhnt... mach dir darum also mal keine Sorgen!", erklärte er ihr sanft und küsste sie leidenschaftlich.
Tegan würde die nächsten Nächte und Tage einfach wach bleiben, er hielt es bis zu 20 Tage ohne Schlaf aus, auch wenn sein Körper dann langsamer reagierte, seine Sinne nicht mehr ganz so scharf wahren und er mehr Schwierigkeiten hatte seine Temperatur zu regulieren.
Aber für Luschka würde er alles tun, nur damit es ihr gut ging und wenn es sein musste, würde er für sie seinen letzten Tropfen Blut geben, ohne zu zögern. Nein, er würde nicht im geringsten nachfragen, solange er sie damit nur retten/beschützen konnte und genau das würde er heute Abend auch Andrej sagen, wenn er die Möglichkeit dazu hatte, wenn er ihn sah - die Zeit auf der Jagd dazu hatte. Er würde das auf gar keinen Fall vor Luschka machen.. Nein, er wollte das allein mit Andrej klären, ihm erklären dass er alles tun würde was in seiner Macht stand damit sie glücklich war und vor allem in Sicherheit! Tegan würde alles tun, alles was er nur konnte, um ihr in Venedig ein gutes Leben bieten zu können, egal was es ihn kosten würde!
Noch immer zitterte sie aber es wurde langsam besser. Zärtlich zog er sie noch enger an seine Brust. Gott, war das hier drin so warm oder bildete er sich das nur ein? Dass konnte doch gar nicht sein..
Aber im Endeffekt war es auch egal, an ihrem kalten Körper würde er sich schnell abkühlen, sein Körper würde die Wärme verlieren die er im Augenblick empfand.
"Alles ist gut, il mio angelo! Ich bin ja da!", hauchte er ihr wieder ins Ohr und küsste sie zärtlich, liebevoll und legte seinen Kopf gegen ihren.
Er hätte den ganzen Tag hier liegen können und einfach nur die Zeit mit ihr genießen können aber er wusste, dass er früher oder später gehen würde müssen, spätestens wenn Vincent wieder auftauchte.. oder Vlad der Kragen platzte und er keine Lust mehr zu warten hatte.
Doch solange konnte er noch hier liegen und die Zeit mit ihr genießen. Oder vielleicht würde sie ihn auch nach draußen begleiten, zusammen mit Selina.
"Was hältst du davon, wenn ich mich schnell anziehe und wir dann zusammen mit Selina nach draußen gehen?", fragte er sie und löste sich von ihr.. Sie zog einen Schmollmund und er wusste, dass sie die Zeit hier genauso genoss wie er aber er hatte nun mal Selina und die würde ihr Recht auf ihn und Luschka fordern!
Ob sie wollten oder nicht.. Selina wusste genau was sie wollte und sie wusste auch genau wie sie es bekam, egal was sie dafür tun musste.
Auch wenn sein kleiner Sonnenschein im großen und ganzen nicht viel von ihm hatte, aber in diesem Punkt war sie mehr wie er als sonst wo!

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Mittwoch 16. Januar 2013, 18:23
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Beitrag Re: Paris
Luschka


Sie war so unglaublich froh, dass er bei ihr war. Dank ihm waren ihre Erinnerungen fast wieder verschwunden und es ging ihr viel besser. Luschka kuschelte sich enger an ihn und genoss seine Streicheleinheiten, seine sanften Küsse und seine beruhigende, liebevolle Stimme..
"Was hältst du davon, wenn ich mich schnell anziehe und wir dann zusammen mit Selina nach draußen gehen?", fragte er sie und löste sich von ihr.. Sie zog einen Schmollmund, eigentlich wär sie viel lieber mit ihm hier liegen geblieben aber dass ging nicht. Schließlich brauchte ihr Kleines Mädchen ihren Vater auch mal.
"Ja, lass uns den kleinen Wirbelwind einfangen und mit ihr draußen gehen." antwortete sie und krabbelte aus dem Bett und ging an ihren Schrank. Widerwillig streifte sie sein Hemd ab, legte es über einen Stuhl und zog rasch einen langen Ledermantel heraus. Eigentlich besaß sie nicht viele Kleidungsstücke, die einen Menschen warm halten würden aber in Sibirien, wo sie normal lebte, viel es schnell auf wenn man halb nackt durch den Schnee rannte und dabei nicht erfror. Also hatte sie sich diesen Ledermantel zugelegt.


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Luschka schloss den Reißverschluss und nahm zufrieden war wie sich das Material an ihren Körper schmiegte, beinahe wie eine zweite Haut. Sie strich die Schösse glatt und folgte Tegan nach unten.
Selina und er warteten bereits, die Kleine sprang um ihren Vater herum wie ein Flummi und Luschka konnte sich ein lachen nicht verkneifen.
"Du kleine Tasmanischer Teufel, fertig?!" fragte sie Selina, fing sie auf, als sie auf sie zu gerannt kam und drehte sich einmal mit ihr im Kreis.
"Was hältst du davon wenn wir mit Daddy fangen spielen? Du und ich gegen ihn?" flüsterte sie der Kleinen ins Ohr und die lachte begeistert. "Dann zeige ich dir jetzt mal, wie schnell man durch Paris flitzen kann, ohne dass dein Daddy uns kriegt.." fügte sie genauso leise hinzu und lächelte Tegan dann zu.
Gemeinsam verließen sie Vincents Haus und dann gab Luschka Gas. Sie wusste dass Tegan ihr niemals würde folgen können und Selina fand es ganz großartig. Die Kleine kreischte vergnügt und riss die Hände freudig in die Luft.
Luschka rannte mit ihr durch die Straßen, um Passanten herum, den Eiffelturm umrundend und dann wieder zurück zum Haus.
"NOCHMAL!" kreischte Selina vergnügt und Luschka grinste. "Erstmal ml müssen wir deinen Daddy finden." erklärte sie der kleinen Maus und lief wieder los, diesmal allerdings etwas langsamer und Tegans Spur folgend.
Sie brauchte nicht lange um ihn einzuholen und fand ihn am Eiffelturm. Da war der Herr doch relativ schnell gewesen!
Vorsichtig hielt sie ihn am Arm fest. "Wir haben dich Daddy!" rief Selina und lachte. Langsam ließ sie die Kleine herunter und Selina rannte Tegan in die Arme.
Luschka sah ihn entschuldigend, aber auch belustigt an.
"Es tut mir leid Liebster!" dachte sie und berührte liebevoll seine Wange, um ihn die Worte lesen zu lassen..

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Mittwoch 16. Januar 2013, 19:14
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Beitrag Re: Paris
Tegan!



Am Eiffelturm hatte er aufgegeben! Er war a, sowieso nicht schnell genug um sie einzuholen - auch wenn er Schnell war für ein Wesen seiner Rasse aber gegen einen Vampir, der frisch genährt war, konnte selbst er nicht mithalten - und b würde er wenn er weiter rannte nur noch überhitzen und das war das Letzte, was er im Augenblick gebrauchen konnte.
Und dann genoss er den Ausblick auf den Eiffelturm und die Blumen, die Springbrunnen um ihn herum viel zu sehr. Paris war eine atemberaubende Stadt und noch mehr. Diese Stadt hatte ihm etwas geschenkt, etwas was ihm Venedig wahrscheinlich nie gegeben hätte! Einen Menschen dem er ein zweites Ma sein Leben in die Hände legte, eine Frau die er liebte, wirklich liebte!
Völlig in seine Gedanken verloren stand er da, starrte auf den Eiffelturm und ließ sich einen Moment einfach berauschen. Er liebte Luschka abgöttisch und genau das, musste er heute Abend nur noch Andrej beibringen. Er und der Vampir waren sich immer aus dem Weg gegangen, Andrej hielt eigentlich keine Rasse für wirklich lebenswert als die Seine, schon gar keine Gestaltwandler wie er es war - und doch, waren ihre Leben unveränderlich mit einander verbunden, durch die Liebe einer Frau!
Doch auch wenn er völlig fixiert auf den Eiffelturm und die Schönheit der Stadt war hörte er Luschka und Selina hinter ihm.
Lächelnd drehte er sich um und fing seine Tochter, die ihm in die Arme rannte auf.
"Es tut mir leid Liebster!" dachte sie und berührte liebevoll seine Wange, um ihn die Worte lesen zu lassen. Er lächelte nur und schüttelte den Kopf.
Sanft fuhren sein Finger über ihre Wange aber ohne ihre Gedanken und Gefühle zu lesen, er hasste seine Gabe ab und an doch, es bedeutete eine ganze Menge Arbeit für ihn die Gedanken aller Menschen die er berührte beiseite zu schieben!
Luschka schien es da einfacher zu haben aber sie hatte die Gabe auch nur übernommen und musste sich wahrscheinlich darauf konzentrieren, sie zu benutzen bei ihm kam das automatisch und ohne das er es wollte!
"Schon okay.. aber ich glaube, ich muss euch den Abend vermiesen! Ich muss zurück, die Arbeit ruft..", sagte er und sah Luschka entschuldigend an. Zum Glück hatte er seine Waffen alle schon am Körper, gut versteckt unter seiner Kleidung.
"Kommt, ich bring euch noch nach Hause und dann werde ich aber auch schon gehen müssen!", sagte er leise, zog Luschka in seine Arme und setzte vorher aber noch Selina auf seine Schultern.
Langsam lief er mit seinen beiden Frauen zurück zu Vincents Haus, der schon ungeduldig wartend gemeinsam mit Andrej da stand. Vincent hielt Liandra in seinen Armen, die sich eng an ihn drängte und ihn immer wieder küsste.
Er sah alles andere als begeistert aus und Tegan konnte sich nur zu gut vorstellen warum, das gestern Abend musste für beide nicht leicht gewesen sein und er kannte Vincent zu lange um nicht zu wissen, dass er jetzt wieder mit sich haderte weil er glaubte, nicht gut für sie zu sein!
Genau das war es auch, was er damals gedacht hatte nach dem er Liandra das erste Mal verloren hatte aber jetzt würde er sie nicht wieder verlieren, alles würde in Ordnung kommen und sie konnte an seiner Seite glücklich werden.
Am Straßenrand blieb er stehen, hob Selina von seinen Schultern und küsste sie liebevoll auf die Stirn. "Du bist lieb, Prinzessin! Daddy verlässt sich darauf, dass du ein bisschen auf Luschka aufpasst und sie ein bisschen beschäftigst!", sagte er liebevoll zu seiner Tochter und wuschelte ihr durch die Haare. Schnaubend küsste sie ihn und lief dann zum Haus.
Zärtlich strich er über Luschkas Wange.
"Mach dir keine Sorgen um mich! Ich komme wieder, immer! Denk einfach nicht so viel drüber nach und genieß das wenige bisschen Ruhe das du heute Abend haben wirst!", sagte er grinsend und küsste sie noch einmal leidenschaftlich bevor er sich zu Vincent und Andrej in den Wagen gleiten ließ.

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Mittwoch 16. Januar 2013, 19:55
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Beitrag Re: Paris
Luschka


Wieder würde er die ganze Nacht fort sein und sie würde allein sein mit ihrer kleinen Maus.
Lange stand sie noch vor dem Haus, sah dem Auto nach-auch als es schon lange weg war. Leise schritte ertönten hinter ihr und erst da bemerkte sie die Tränen, die ihre Wangen hinab rannen. Rasch wischte sie sie weg und drehte sich um. Es war Maria!
"Komm rein Lusch! Sie werden alle wieder kommen, dass tun sie immer und Selina vermisst dich." sagte sie sanft und nahm Luschkas Hand, zog sie sanft mit sich nach drinnen.
"Er ist kein Vampir..." flüsterte Luschka. Nein, Tegan war der Einzige, der kein Vampir war und er war von allen am verwundbarsten. "Hab keine Angst, er wird wieder kommen! Ich weiß wie schwer das für dich ist, aber vertraue darauf. Vertrau ihm-und seinen Fähigkeiten!" erklärte Maria sanft.
"Vielleicht hast du recht, Maria!" murmelte Luschka und betrat den Salon. Alle waren hier-Liandra, Arriane, Ina und selbst ihre Mutter Tanja. Luschka lächelte Tanja sanft zu und fing dann sie Selina auf, die auf sie zu gerannt kam. Liebevoll zog sie die Kleine an ihre Brust. "Meine kleine Maus, ich hab dich so lieb! Aber lässt du mich noch duschen gehen? Du könntest schon mal unser Spiel aufbauen und ich komm dann runter. Und morgen gehen wir für dich einkaufen, einverstanden?!" fragte sie ihren kleinen Liebling.
"Na gut, aber beeil dich!" forderte Selina.
"Ich versprechs dir kleiner Engel!" antwortete Luschka feierlich, küsste Selinas Stirn und verschwand dann schnell nach oben.
Sie würde nur ganz schnell duschen gehen und dann sich um ihre kleine Maus kümmern. Vielleicht lenkte es sie von ihrer Angst um Tegan ab und sie konnte ihn dann ganz schnell wieder in ihre Arme schließen.
Als sie aus der Dusche stieg wickelte sie sich rasch in ein Handtuch, trocknete sich mit einem Weiteren die Haare ab und ging während dessen wieder in ihr Gästezimmer.
Sie suchte sich ein hübsches Outfit auf und wollte sich gerade anziehen als es an der Tür klopfte.
Verwirrt lies sie ihr Haarhandtuch in den Wäschekorb fallen und sagte: "Herein?"

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Mittwoch 16. Januar 2013, 21:42
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