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 Paris 
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Luna
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Beitrag Re: Paris
Raja!


"Wiederholung, soso..." flüsterte er an ihrem Hals, küsste sich über ihren Hals, hatte sie auf den Rücken gedreht. Sein heißer, nackter Körper drängte sich an ihren Körper, sie genoss es. Seine Finger strichen sanft über ihren Körper, umspielten ihre Brüste und verwöhnten ihre Nippel lustvoll. Ihr ganzer Körper bäumte sich unter seinen Fingern auf und dann ließ er seine Lippen, seinen Fingern folgen und umspielte mit seiner Zunge ihre steifen Nippel. Raja hatte Mühe und Not ihre Lust zu unterdrücken, nicht aufzustöhnen. Seine Zunge strich zärtlich über ihren Körper nach unten und dann hatte er den Punkt erwischt an dem sie, sich nicht mehr beherrschen konnte und wollte! Thursen spielte mit ihrer Lust, so dass sie ihre Lust nicht mehr aushielt und aufstöhnte, sich ihm entgegen reckte und ihn noch mehr, noch tiefer spüren wollte.
Sie stöhne und ließ sich von ihrer Lust überwältigen, sie konnte gar nicht glauben, was er da mit ihr anstellte - dass der Mann, mit dem Körper eines Gottes, der gefährliche Wolf - so sanft sein konnte, sie so liebevoll zur ihrem Orgasmus bringen konnte, wie er es auch mit seiner wilden animalischen Lust geschafft hatte...
Sie verdrehte, vor Lust, die Augen und stöhnte laut auf als er sich vollkommen in ihr versenkte mit seinem steifen Schwanz. Sie fuhr mit ihren Fingernägeln über seinen Rücken, drängte ihn tiefer in ihre Lustgrotte und drückte ihm gleichzeitig ihr Becken entgegen um ihn noch tiefer in sich zu spüren! "Nimm mich, mein zahmes Wölfchen!", flüsterte sie, spitz wie eine Hündin in ihrer Läufigkeit, grinste und gab sich ihrem Wolf vollkommen hin, ihr Körper drängte sich an ihn und massierte seinen Körper, seinen Rücken und seinen Po während er sie lustvoll und mit der animalischen Wildheit, die sie bei ihrem ersten Mal - in dieser Nacht - so genossen hatte, er schien seinen Verstand auszuschalten und sich ihr voll und ganz zu geben! "Oh verdammt... du geiler Mistkerl bringst mich wirklich noch dazu mich zu vergessen...!", fuhr es ihr durch den Kopf als sich die Lust immer mehr auf ihren Körper auslegte, ihr die Sinne benebelte. Sie genoss jeden seiner harten Stöße mit seinem prächtigen Gemächt, er nahm sie vollkommen als müsste er ihr beweisen, dass er kein zahmes Wölfchen war...
Und dann spürte sie ihre Fänge, die sich durch ihre ungezügelte Lust frei stießen, sein rasender Herzschlag lockte sie immer mehr dazu ihre Zähne in seinen Hals zu bohren und sein Blut zu trinken, nur mit Mühe schaffte sie es, diesem Drang zu widerstehen.. Und dann stieß er sich in sie und seine Lust kochte über, er kam ihn ihr und schenkte ihr die volle Pracht seiner Männlichkeit und auch sie kam, während er sich tiefer in sie bohrte. Sie stöhnte auf und stieß ihre Zähne in sein Fleisch, er stöhnte schmerzerfüllt auf und sie riss sich von ihm los, sein Blut benetzte ihre Fänge und sie schloss die Augen! Verdammt! Was hatte sie den da getan? Wollte sie ihm umbringen?!
Ihr Körper erschauderte unter seiner Wärmen, er lag ganz Still auf ihrer Brust, sein Herz raste und sein Atemzüge gingen nur Stoßweise. Sie drehte sich mit ihm um und drehte seinen Kopf zur Seite, wollte sehen was sie angerichtet hatte. In seinem Hals saß sie genau die abdrücke ihrer Zähne. "Thursen?", fragte sie leise und tastete die Wunde ab, sie hatte nichts von ihm getrunken, konnte sie ihm dennoch ihr Gift injiziert haben?
"Verdammt Thursen .. mach die Augen auf, sprich mit mir!", sagte sie flehend, die Tränen flossen über ihre Wange. "..ich wollte dir nicht .. du kannst mich doch jetzt nicht allein lassen.. Thursen bitte!", flehte sie und legte den Kopf an seine Brust. Wie hatte ihr das nur passieren können? Natürlich ihre Fänge hatten sich jedes Mal geschärft wenn er sie in die Höhen ihrer Lust getrieben hatte, aber sie hatte sich immer soweit unter Kontrolle gehabt, dass ihr das nicht passiert war .. und jetzt? Jetzt lag er hier und bewegte sich nicht ... Tränen flossen über ihre Wange, sie küsste seine Brust, die Stelle über seinem Herzen und deckte ihm zu, schmiegte sich an ihn.

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Montag 17. September 2012, 05:16
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Thursen schlug die Augen auf. Eben noch, so kam es ihm vor, steckte er voller Lust in ihr und ihre Fänge bohrten sich Lustvoll in seinen Hals. Er schloss die Augen wieder und fühlte dem Gefühl nach, wie sich ihre scharfen Fänge durch sein Fleisch schnitten. Allein der Gedanke daran ließ ihn schon wieder hart werden. Wie lange er wohl bewusstlos gewesen war? Ihr Biss hatte ihm die Sinne geraubt und seine ganze Energie hatte er in sie entladen. Er spürte Raja eng an seine Brust geschmiegt, sie zitterte und weinte, bat ihn immer wieder sie nicht allein zu lassen. Verdammt, egal wie lange er bewusstlos gewesen war, es war zu lang gewesen. Zärtlich schlang er seine Arme um ihren zitternden Körper. "Schhh.... Raja alles ist gut! Mir geht es gut, nein besser. Mir geht es wunderbar!" sagte er liebevoll und küsste sie sanft aufs Haar. Vlad hatte ihm oft erzählt wie wundervoll erregend es war wenn eine Vampiren beim Sex ihre Zähne in einen bohrte, hatte es sich aber nie vorstellen können, er stand eigentlich nicht so auf Schmerzen. Aber er musste Vlad beipflichten, es war einfach der Hammer. Er wünschte sich sie hätte von ihm getrunken und er wäre nicht durch diesen Lustschub gleich ohnmächtig geworden. Der Gedanke sein Blut könnte sie nähren, ihr die Pein des Blutdursts nehmen war unglaublich verlockend. Wenn er sie nur dazu bekam... Er befühlte seinen Hals. Komisch die Wunden waren bereits nahtlos verheilt, eigentlich hätte ihr Gift... Doch dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Raja hatte kein Gift in ihren Fängen! Sie konnte ihn also gefahrlos beißen. Liebevoll wiegte er sie seinen Armen. Sie glaubte sie hätte ihn verletzt, dabei hatte sie ihm ein unglaublich Lustvolles Geschenk gemacht. "Mir geht es wirklich gut Liebste, ich werde dich niemals verlassen!" flüsterte er ihr zu, streichelte und küsste sie sanft. Vielleicht konnte er sie wirklich dazu bringen dass noch mal zu tun, vielleicht wenn er dem Wolf mehr Raum gab... Thursen musste grinsen.
"Versprich mir eines Liebste: Beim nächsten Mal, TRINK!" sagte er, zog sie an sich und schloss genüsslich die Augen.

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Montag 17. September 2012, 06:27
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Wieder klopfte Thursen verzweifelt an die Badezimmertür-zum tausendsten Mal-wohl wissend dass er wieder keine Antwort erhalten würde. Nach seiner forschen Bitte heute Morgen hatte Raja sich im Bad eingeschlossen und sprach nicht mehr mit ihm. Sie hatte ihm, sehr kraftvoll, eine Geknallt, seinen Ring vom Finger gezogen und ihm entgegen geworfen. Er war aufgesprungen, doch zu langsam, Raja war schon im Bad und hatte die Tür verschlossen. Nach einiger Zeit hatte er die Tür aufbrechen wollen, aber er hatte den Gedanken ganz schnell verworfen, wollte ihr nicht noch mehr weh tun oder ängstigen. Jetzt saß er hier, mit dem Ring in der Hand und wusste nicht mehr weiter. Gegen Mittag hatte er Vlad angerufen und ihn gebeten mit Ina her zu kommen, Thursen hatte ihm die Zimmernummer genannt und ihm gesagt er solle hoch kommen. Thursen würde sich von dieser Tür nicht weg bewegen, in diesem Badezimmer saß sein ganzes Leben und er würde sie nicht allein lassen egal ob sie ihn nicht mehr wollte.
Es klopfte und wenige Sekunden später standen Ina und Vlad vor ihm. Ina kniete sich neben ihn, schlug ihn. "Thursen du bist ein Volltrottel!" schrie sie und legte dann tröstend einen Arm um ihn. Er hatte Vlad erzählt was passiert war und Thursen sah ihn flehend an. "Tu was!" schrien seine Augen. Vlad trat an die Tür und klopfte leise. "Raja, Kleine?" fragte er sanft und lächelte, sie schien auf ihn zu reagieren. Und nur wenig später öffnete sich die Badtür und Vlad konnte eintreten. Thursen wollte ihm hinterher, wollte zu Raja und seinen Kindern doch Ina hielt ihn zurück. "Lass Vlad dass machen! Komm, setzt dich mit mir aufs Sofa." mit sanfter Gewalt zog sie ihn zum Sofa. Er ließ sich darauf fallen und Ina kniete sich vor ihn. "Du bist echt ein Vollidiot Thursen. Wie kannst du sie auch nur um so etwas bitten? Für sie ist es eine Qual zu trinken und du bittest sie von dir zu trinken, dem Mann den sie über alles liebt?! Stell dir ihren Schmerz vor." sie sagte es mitfühlend und vorwurfsvoll zugleich. "Ich weiß Ina! Ich bin das größte Arschloch der Welt, aber ich konnte nicht klar denken. Allein der Gedanke daran, dass sie Blut von mir in sich aufnehmen könnte, ihre Zähne wieder in mein Fleisch.." er schluckte schwer, er war ein Lustmolch!
Ina streichelte ihm sanft den Arm, wollte ihn trösten. Doch es gab keinen Trost für ihn! Langsam spürte er, wie er die Kontrolle über sich verlor, der Wolf in ihm die Oberhand gewann. Der Wolf knurrte tief in seinem Inneren, wollte raus und sich zurück holen was seins war. Thursen schloss die Augen und drängte ihn zurück, doch es war zu spät. Seine Sicht hatte sich bereits verändert und seine Augen würden Gold/Gelb leuchten. Mit Mühe beherrschte er sich, drängte das Tier zurück. Wenn der Wolf jetzt heraus kam, würde er keine Kontrolle über ihn haben, er wäre eine wilde Bestie.

Vorsichtig betrat Vlad das Bad. Raja saß, mit verweinten, rot gequollenen Augen, auf dem Fußboden. Langsam ging er zu ihr, nahm sie liebevoll in seine Arme.
"Ist ja gut Kleines!" murmelte er sanft und wiegte sie. "Was macht ihr Beiden nur immer für Sachen? Ihn beißen, Raja.. Thursen muss geplatzt sein, als sich deine Fänge durch sein Fleisch gruben. Ich kann mir vorstellen er war längere zeit außer Gefecht gesetzt. Seine ganze Energie wird sich mit einem Mal in dich entladen habe. Weißt du eigentlich was du mit deinem Biss mit ihm gemacht hast?" seine Stimme war sanft, liebevoll und verständnisvoll. Sie schüttelte zögernd den Kopf. Vlad seufzte. Raja du hast ihm damit die höchste Lust beschert, die du ihm hättest geben können. Nichts ist für ihn Lustvoller, beim Liebesspiel, als wenn du ihn Beißt. Sein Blut in dich aufnimmst. Nichts ist erregender für einen Mann als der Biss einer Vampirin und du bist auch noch seine Gefährtin, die eine Frau an die er sich sein ganzes Leben lang binden wird. Er liebt dich, er wollte dir nicht weh tun. Als er seine Bitte aussprach, war er noch benebelt von dem Gefühl, wie sich deine Fänge durch seine Haut bohrten. Thursen ist am Boden zerstört, er fürchtet um dich und die Kinder. Hat Angst euch für immer verloren zu haben, nur weil er sich nicht unter Kontrolle hatte als er seine Bitte äußerte. Als wir ankamen, saß er vor der Tür und ich weiß er hat dort den ganzen Tag gesessen, ist nicht eine Sekunde vom Fleck weg gerückt." erklärte er ihr sanft, väterlich. Er wusste genau wie Thursen sich gefühlt hatte, als Raja ihn biss. Noch heute konnte er sich nicht beherrschen wenn Ina ihn biss und sie waren schon seit Jahrhunderten zusammen. Plötzlich versteifte sich Vlad, die Gefühle und Gedanken im anderen Raum waren gekippt. Dass konnte nur eines bedeuten: Thursen wurde zum Tier und dass war gar nicht gut. "Er verwandelt sich..." murmelte er vor sich hin und entsetzen machte sich in ihm breit. "Thursen verliert sich! Raja, wenn er sich jetzt verwandelt wird er sich nicht unter Kontrolle haben. Das Tier in ihn wird hervorbrechen und er kann nichts dagegen tun.." er sprach diese Worte gar nicht direkt zu ihr, viel zu benommen war er.


Thursen spürte wie er das wilde Tier nicht mehr halten konnte, seine Zähne wurden größer und er nahm jede Regung, jeden Geruch in der Suite war. Die Bedrohung war ganz nah, 3 Vampire und sein Rudel war nicht da, er war allein. Ein Tiefes Knurren kam aus den Tiefen seiner Brust. Er würde sich verwandeln und er konnte es nicht aufhalten. Dass Tier in ihm hatte die Oberhand, drängte nach draußen, wollte die Vampire zerreißen, ihre Knochen unter seinem mächtigen Gebiss brechen spüren und ihr Blut schmecken. Wieder knurrte er. Gleich würde er seine besten Freunde töten, seine Frau und seine Kinder oder sie würden ihn töten. "Oh bitte lass sie mich töten!" flehte der letzte menschliche Funke in ihm.

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Montag 17. September 2012, 18:47
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Beitrag Re: Paris
Raja!


Den ganzen Tag hatte Raja sich im Bad eingeschlossen, hatte versucht Thursens Klopfen zu ignorieren und zu vergessen, was er gesagt hatte aber nicht mal die Musik die aus ihrem MP3-Player tönte, schaffte es einen Moment lang diese Gedanken aus ihrem Kopf zu vertreiben.
Lange hatte sie geweint, nach dem ihr die Hand ausgerutscht war und sie ihm, sauer, seinen Ring vor die Füße geschmissen hatte und sich dann im Bad eingeschlossen hatte. Jetzt klopfte es wieder, genervt verdrehte sie die Augen - warum konnte Thursen sie nicht einfach in Ruhe lassen? Verstand er den gar nicht, was er da von ihr verlangt hatte? "Raja, Kleine?", erklang ihr Name von der anderen Seite der Tür aber es war nicht Thursen der da mit ihr sprach, Vlad! Schnell rappelte sie sich auf, öffnete ihm die Tür und ließ ihn rein, ohne auch nur nach Thursen zusehen. Er war ihr im Augenblick ziemlich egal, er wusste doch wie schwer ihr es fiel Blut zutrinken und dann sollte sie ausgerechnet das Blut, des Mannes trinken den sie mehr liebte als ihr Leben, das Blut des Vaters ihrer Kinder? Spinnt er?! Sie ließ sich wieder auf den Boden sinken und legte die Arme um die Knie.
Vlad war groß, muskulös und gutaussehend - gar keine Frage - aber er war anders, er hatte nichts von Thursens animalischer Männlichkeit und auch nichts von Thursens Bann.. Und dennoch vertraute sie ihm, ließ sich von ihm ihn seine Arme ziehen, genoss den Trost den ihr diese Geste schenkte!
"Ist ja gut Kleines!", murmelte er ihr sanft zu und wiegte sie vorsichtig. "Was macht ihr Beiden nur immer für Sachen? Ihn beißen, Raja.. Thursen muss geplatzt sein, als sich deine Fänge durch sein Fleisch gruben. Ich kann mir vorstellen er war längere zeit außer Gefecht gesetzt. Seine ganze Energie wird sich mit einem Mal in dich entladen habe. Weißt du eigentlich was du mit deinem Biss mit ihm gemacht hast?" seine Stimme war sanft, liebevoll und verständnisvoll. Raja verstand erst nicht Recht worauf er hinaus wollte aber schüttelte dann den Kopf als sie verstand, was sie da mit ihm getan hatte ohne es wirklich gewusst zu haben .. Ohne gewusst zu haben, wie sehr sie ihn damit erregen würde. Vlad seufzte. "Raja du hast ihm damit die höchste Lust beschert, die du ihm hättest geben können. Nichts ist für ihn Lustvoller, beim Liebesspiel, als wenn du ihn Beißt. Sein Blut in dich aufnimmst. Nichts ist erregender für einen Mann als der Biss einer Vampirin und du bist auch noch seine Gefährtin, die eine Frau an die er sich sein ganzes Leben lang binden wird. Er liebt dich, er wollte dir nicht weh tun. Als er seine Bitte aussprach, war er noch benebelt von dem Gefühl, wie sich deine Fänge durch seine Haut bohrten. Thursen ist am Boden zerstört, er fürchtet um dich und die Kinder. Hat Angst euch für immer verloren zu haben, nur weil er sich nicht unter Kontrolle hatte als er seine Bitte äußerte. Als wir ankamen, saß er vor der Tür und ich weiß er hat dort den ganzen Tag gesessen, ist nicht eine Sekunde vom Fleck weg gerückt." erklärte er ihr sanft, verdammt väterlich. Er hatte Recht, Thursen hatte den ganzen Tag vor der Tür gesessen, sie immer wieder gebeten die Tür auf zu machen und ihm zu verzeihen, hatte sie gebeten mit ihm zu sprechen. doch sie hatte ihn einfach ignoriert, hatte ihn nicht haben wollen, hatte ihn mit ihrem Egoismus wahrscheinlich verletzt.. Vlad, der noch immer neben ihr saß, versteifte sich gänzlich.
"Er verwandelt sich..." murmelte er vor sich hin, weniger zu ihr als zu sich und das Entsetzen, was sich in ihm breit machte, war deutlich in seiner Stimme hörbar. "Thursen verliert sich! Raja, wenn er sich jetzt verwandelt wird er sich nicht unter Kontrolle haben. Das Tier in ihn wird hervorbrechen und er kann nichts dagegen tun..", sie hörte Vlads Stimme, doch nahm nicht wirklich war was sie tat, erst als Ina an ihrem Arm zehrte begriff sie, was sie tat. Sie ging zu Thursen!
"Verdammt, Raja! Spinnst du .. du kannst nicht zu ihm gehen, er wird dich zerreißen!", sagte sie angsterfüllt und versuchte wieder Raja zurückzuziehen, doch Raja riss sich von ihr los und trat genau vor Thursen. Sein ganzer Körper zitterte, der Wolf drängte sich immer durch doch sie wusste, dass sie die Einzige war, die eine Chance hatte ihm davor zu retten.
Sie wusste, dass er sie einfach in tausende Stücke zerreißen konnte, ohne mit der Wimpern zu zucken aber es war ihr egal, sie musste ihm helfen, musst ihren Fehler wieder gut machen. "Thursen...", flüsterte sie leise und legte vorsichtig, zögerte einen Moment, auf seine Wange, streichelte ihn. "..mein kleiner, geliebter Wolf .. alles ist gut! Ich bin bei dir... Schhhh!" Sie wusste, dass es vielleicht nicht richtig war sich selbst und vor allem ihre Kinder in eine solche Gefahr zu bringen aber genau das war sie ihm schuldig! Und außerdem vertraute sie ihm, auch jetzt und wusste, dass er ihr nichts tun würde, niemals. Sanft strichen ihre Finger über seine Wange, seinen Hals und über seine Kehle. Er knurrte.
"Hör mir zu, Thursen, hör mir ganz genau zu! Beruhig dich .. ich bin ja bei dir, für immer! Ich liebe dich ..", flüsterte sie ihm zu und trat näher auf ihn zu, so dass sie nur noch wenige Millimeter von ihm trennten und schmiegte sich ganz sanft, vorsichtig, an ihn und legte ihre Hand auf die Stelle über seines Herzen, küsste seine Kehle und seine Wange. "Denk an gestern Abend.. an den Moment als du mir den Ring über den Finger strichst.. den Kuss.. dein Hand auf meinen Bauch, die Wärme UNSERER Kinder! Deinen Kopf auf meinem Bauch, der flattrige Herzschlag der beiden kleinen Engel und meine Finger die sanft über deinen Kopf streichen... Thursen bitte.. Ich weiß, dass du mir nicht weh tun wolltest, dass du mir und den beiden Engeln niemals weh tun würdest, niemals! Ich liebe dich, mein kleiner geliebter Wolf...", flüstere sie ihm sanft zu und küsste seine Wange, schmiegte sich enger an ihn und legte den Kopf an seine Brust, schloss die Augen und weinte, hatte Angst um ihn.. wollte ihren kleinen Wolf, den Vater ihrer Kinder und den Mann den sie über alles liebte, nicht verlieren, wollte ihm nicht aus einer ihrer Dummheiten verlieren.. Sie hatte ihm doch nie weh tun wollen, nie verletzen .. "Ich liebe dich!", flüsterte sie unter Tränen und küsste die Stelle über seinem Herzen.

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Montag 17. September 2012, 19:32
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Plötzlich legten sich kalte, zierliche Hände an seine Wange, streichelten ihn sanft. "NEIN!" verdammt, konnte sie nicht jemand weg nehmen, weit fort bringen von ihm. Er wollte ihr nicht weh tun, wollte seine Familie nicht umbringen, seine Freunde.
Der Wolf in ihm knurrte zufrieden. Natürlich, seine Beute kam freiwillig zu ihm und das ganz ohne Schutz. Thursen riss die Augen auf, sie glühten vor Mordlust und seine Sicht hatte sich verändert, war schärfer. "Nehmt sie weg! Bringt sie doch bitte in Sicherheit!" flehte er und bekam die Bestie trotzdem nicht wieder in den Griff, gewann einfach die Gewalt über sie nicht mehr. Es war wie damals, als Aron ihn gereizt hatte nur um zu sehen wie stark das Biest in ihm war. Und es war sehr, sehr stark gewesen! Thursen hatte seinen Bruder schwer verletzt, war auf ihn los gegangen. Die Bestie hatte Aron nicht mehr als Bruder gesehen, sondern als Rivalen und ihn sofort angegriffen. Aber anders als er, war Aron damals unglaublich stolz auf ihn gewesen. Er hatte sich geschworen nie wieder die Kontrolle zu verlieren und jetzt würde er seine Familie und seine Besten Freunde umbringen, sie zerfleischen.
"Thursen...", flüsterte sie leise und legte vorsichtig, zögernd, ihre Finger auf seine Wange, streichelte ihn. "..mein kleiner, geliebter Wolf .. alles ist gut! Ich bin bei dir... Schhhh!" Wie von fern drang ihre Stimme zu ihm durch. "Geh, mein kleiner, geliebter Engel. Lauf und bring dich vor dem Monster, das ich bin in Sicherheit!" flehte er stumm, doch sie ging nicht. Natürlich nicht, sie war seine Gefährtin. Die einzige Frau, die ihn je wirklich berührt hatte.
Der Wolf knurrte wieder und dies Mal drang es aus seinem Mund. Immer weiter drängte ihn das Tier zurück, er verlor alles menschliche. Gleich würde er nicht mal mehr einen menschlichen Gedanken fassen könne. Er wäre einfach ausgelöscht, solange bis die Bestie ihre Mordlust gestillt hatte, dann würde er vor den Trümmern und Resten seiner Familie liegen und den Schmerz ganz allein ertragen müssen.
"Hör mir zu, Thursen, hör mir ganz genau zu! Beruhig dich .. ich bin ja bei dir, für immer! Ich liebe dich ..", flüsterte sie ihm zu-ganz fern von ihm, wie durch einen Schleier- und trat näher auf ihn zu, so dass sie nur noch wenige Millimeter von ihm trennten, schmiegte sich ganz sanft, vorsichtig, an ihn und legte ihre Hand auf die Stelle über seinem Herzen, küsste seine Kehle und seine Wange. Die Bestie dankte ihr, für diesen Leichtsinn, freudig bäumte sie sich in ihm auf. "Denk an gestern Abend.. an den Moment als du mir den Ring über den Finger strichst.. den Kuss.. dein Hand auf meinen Bauch, die Wärme UNSERER Kinder! Deinen Kopf auf meinem Bauch, der flattrige Herzschlag der beiden kleinen Engel und meine Finger die sanft über deinen Kopf streichen... Thursen bitte.. Ich weiß, dass du mir nicht weh tun wolltest, dass du mir und den beiden Engeln niemals weh tun würdest, niemals! Ich liebe dich, mein kleiner geliebter Wolf...", flüstere sie ihm wieder sanft zu und küsste seine Wange, schmiegte sich enger an ihn und legte den Kopf an seine Brust. Alles tat ihm weh, seine Muskeln waren zum zerreißen gespannt und das Tier in ihm fluchte wehrte sich gegen seine Entschlossenheit, kämpfte gegen seine Kontrolle an. "Du wirst sie mir nicht nehmen!" dachte er und kämpfte. Thursen wusste, dass er nur noch diese eine Chance hatte seine Beherrschung wieder zu erlangen. Mit einem mächtigen Gewaltakt drängte er die Bestie zurück und schaffte es sie wieder in ihren Käfig zu sperren, wo sie hingehörte. Sie bäumte sich hinter den Gittern auf, wollte hinaus, aber sie konnte jetzt nicht mehr hinaus. Liebevoll schlang er seine Arme um Rajas zitternden, weinenden Körper. Er vergrub sein Gesicht tief in ihrem weichen, roten Haar. "Es tut mir so schrecklich leid, mein kleiner, geliebter Engel." murmelte er in ihr Haar, sog ihren süßen Duft ganz tief in seine Lungen. Immer noch, dass wusste er genau, glühten seine Augen, aber dass würde sich bald wieder legen. Thursen streichelte sanft seine Verlobte. Er spürte wie Ina und Vlad sich wieder entspannten. "Danke Liebste! Du hast mich wieder einmal gerettet." flüsterte er, dann hob er den Kopf, sah seine Freunde an. "Danke!" sagte er und beide wussten, wie tief dieser Dank gemeint war. Sie verließen die Suite und er war wieder mit Raja allein. Angst machte sich in ihm breit. Würde sie jetzt wieder gehen? Sich wieder im Bad einschließen? fest zog er sie an seine Brust. "Verlass mich nicht!"

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Montag 17. September 2012, 20:14
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Beitrag Re: Paris
Raja!


Noch bevor Raja sich versah, stand sie allein mit Thursen in der Suite. Eigentlich hatte sie Ina und Vlad noch fragen wollen, ob sie die Patenschaft übernehmen würden aber das war jetzt egal, jetzt zählte nur noch der Mann, den sie liebte. Thursen zog sie enger an sich und bat sie, ihn nicht zu verlassen. Hatte er wirklich geglaubt, nur weil sie ihm sauer war, würde sie ihn verlassen? Was war sie den schon noch ohne ihn?
Sie schmiegte sich enger an Thursen und küsste ihn, flüchtig und zärtlich. "Hab keine Angst, ich lass dich nicht alleine .. Nie wieder, mein kleiner, geliebter Wolf! Nie wieder! Aber versprich mir, das du nie wieder, so eine Dummheit sagst! Auch wenn dein Blut wahrscheinlich die Höhste Belohnung wäre ... ich könnte nicht damit leben, wenn ich dich verletzen würde, wenn ich dir schlimmeres antun würde...!", flüsterte sie, schloss die Augen und schmiegte sich enger an sein Brust, ganz fest und küsste die Stelle über seinem Herzen, schlang ihre Arme um ihren Körper und küsste ihn, innig und leidenschaftlich. Sie genoss dass Gefühl seiner Arme um ihren Körper, seine Lippen auf ihren und schmiegte sich noch enger an ihn.
Sanft strichen ihre Finger über seinen Rücken, seine Hüfte, seine Seite, schoben sich unter sein Hemd, sie wollt einfach seine Nähe spüren, wollte seine Wärme haben und die Geborgenheit, die sein schlagendes Herz, unter ihrem Ohr schenkte. Raja zog ihm, ohne ihre Handlung nach zudenken, das Hemd aus, strich sanft über seine nackte Brust und genoss den Geruch seiner Haut, sein Körper roch nach frischem Waldboden, kühler Winterluft und dem animalischen Mann, der sie letzte Nacht mit jedem seiner Stöße, vollkommen um den Verstand gebracht hatte, sie soweit getrieben hatte dass sie vor Lust und Geilheit ihre Grenzen vergessen hatte und ihre Fänge in sein Fleisch gestoßen hatte.. Sie verdrängte den Gedanken an ihre Lust, seine animalische Wildheit und seinen prachtvollen Schwanz, all das war jetzt nicht wichtig. Ihr geliebter, kleiner Wolf hielt sie ihn seinen starken, muskulösen Armen und schützte sie vor allem, der Angst, den Träumen und vor allem vor dem Allein sein! "Ich bin so froh.. dass du bei mir bist!", flüsterte sie ganz eng an seine Brust gekuschelt und lauschte seinem ruhigen Herzschlag, lauschte den flattrigen Herzschlägen seiner Kinder.
Er wollte etwas sagen, doch sie legte ihm den Zeigefinger auf die Lippen, deute ihm zu schweigen und sah ihn dann an. "Thursen .. hör mir zu! Ich habe Angst.. um dich.", sagte sie leise, ihre Stimme war fast nicht mehr als ein Hauch gewesen und doch, wusste sie dass er sie genau verstanden hatte.. "Jedes Mal, wenn wir mit einander geschlafen haben, hatte ich das Verlangen danach, meine Fänge in deinen Hals zu stoßen, dein Blut zu schmecken und von dir zu trinken.. Ich hab es immer wieder geschafft das Verlangen danach, irgendwie, auszuschalten aber als du mich so wild, so kraftvoll..", flüsterte sie und musste einen Moment um ihre Beherrschung kämpfen, er sollte gar nicht erst wissen, wie scharf sie allein der Gedanke an seine wilde, leidenschaftliche und animalische Lust genoss. "..ich schaffte es einfach nicht dem Drang nach deinem Blut zu widerstehen, erst als du bewusstlos unter mir zusammensacktes, merkte ich was ich getan hatte .. die Angst schnürte mir die Kehle zu und ich trank nicht, obwohl das Verlangen in meiner Kehle schlimmer war als jedes davor... Aber was wenn ich dich töte? Wenn es ich es nicht schaffe aufzuhören bevor du stirbst...", flüsterte sie und konnte nur mit Mühe ihre Tränen unterdrücken, sie hatte Angst ihn zu verlieren, wollte seine Nähe nicht verlieren, wollte ihn nicht verlieren..
Ihre Arme schlangen sich um seinen Hals und sie schob ihn vorsichtig zum Bett, er fiel nach hinten und sie legte sich auf seine Brust, schmiegte sich an seinen Körper und schloss, verwöhnt von seinen starken Armen die um ihren Körper lagen, seinen sanften Fingern die ihn streichelten und seine Küsse die sich über ihren Körper bewegten.. "Ich kann nicht mehr ohne dich Thursen.. Dich zu verlieren würde mich umbringen! Ich würde es nicht ertragen dass ich der Mensch sein könnte, der dich getötet haben könnte.. Ich liebe dich doch, mein kleiner, wundervoller, geliebter Wolf!", flüsterte sie und schloss die Augen, schmiegte sich enger an ihn und genoss seine Wärme, seine Liebe und seine Zärtlichkeiten.

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Montag 17. September 2012, 20:47
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Raja hatte ihn zum Bett geführt und er war mit ihr nach hinten gekippt. Sanft hielt er sie in seinen Armen, streichelte sie, ließ seine Küsse liebevoll über ihre Haut wandern. Sie sprach von ihrer Angst, wollte nicht von ihm trinken, obwohl ihr Verlangen danach unglaublich stark war. Sie schmiegte sich enger an ihn, hatte ihre Augen geschlossen. Wieder lauschte sie seinem Herzen und denen ihrer Kinder. vorsichtig hob er ihr Kinn an.
"Sieh mich an, Liebste!" sagte er sanft und wartete bis sie die Augen aufschlug, wieder standen Tränen darin.
"Du kannst mich nicht töten! Du hast kein Gift in deinen Fängen, was meine Selbstheilung beeinträchtigen würde. Selbst wenn du dich nicht stoppen könntest und viel von meinem Blut nehmen würdest, könntest du mich nicht töten. Mein Körper-und auch mein Blut-regenerieren sich so schnell wieder dass du mich vielleicht schwächen würdest aber niemals töten. Das Schlimmste was vielleicht passieren könnte ist, dass ich einen mörderischen Orgasmus bekomme und danach einige Stunden erschöpft schlafen muss. Und das nehme ich nur zu gern in Kauf, wenn du dann dein Verlangen stillen konntest. Ich liebe dich mein Engel und ich würde dich niemals um etwas bitten, wenn ich nicht 100% wüsste dass nichts geschehen kann. Du bist meine Gefährtin, die Frau dich mehr liebe als alles andere und der Gedanke das du mein Blut in dich aufnimmst..." er sprach nicht weiter, stellte es sich nicht vor. Er wollte jetzt nicht mit ihr schlafen, wollte sie einfach nur fest halten ihr ihre Angst nehmen. "Hab keine Angst mehr, Liebste. Mein Blut würde dich gut nähren können, niemals wieder müsstest du etwas anderes trinken. Aber wenn du dass nicht willst, werde ich dich nicht dazu drängen. Es ist ganz allein deine Entscheidung, aber du sollst wissen, dass ich es dir nur zu gern darbiete." erklärte er liebevoll, zog sie enger an sich und küsste sie, leidenschaftlich. Er legte seine ganze Hingabe, seine Liebe in seine Küsse.

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Montag 17. September 2012, 21:09
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Beitrag Re: Paris
Raja!


In ein paar Stunden würde am Himmel die Sonne aufgehen, das betriebsame Leben von Paris würde in eine neue Runde starten, obwohl es ja selbst mitten in der Nacht in Paris nur so von Menschen wimmelt, doch all das war Raja eigentlich egal, sie lag schon die ganze Nacht in Thursens Armen! Er hielt sie ganz sanft fest, küsste und streichelte sie zärtlich und liebevoll. Seine Nähe hatte ihre die Ruhe beschert, die sie brauchte um ihm verzeihen zu können. Sie wusste, dass es ziemlich albern gewesen war, sich aufzuführen als hätte er gesagt dass sie ihn töten sollte .. Es war einfach nur lächerlich gewesen, wie eine Furie aufzuspringen, sich den ganzen Tag einzuschließen und ihn dann so leiden zu lassen, immer wieder hatte sie sich im Laufe der Nacht bei ihm für ihr kindisches Verhalten entschuldigt!
Doch irgendwann hatte sie einfach die Augen geschlossen, seine Lippen auf ihrer Haut genossen, seine Finger die sie zärtlich und wärmend streichelnd, ihr die Angst vor dem Alleinsein wieder nahmen und sie mit seiner Liebe, Wärme und der Geborgenheit füllten, die er ihr mit all seiner Liebe schenkte. Und genau in solchen Momenten wenn Thursen dachte sie würde schlafen, erzählte er ihr alles, was ihn bewegte, erzählte ihr Dinge, von denen sie sich sicher war, dass er sie ihr so nie erzählen würde, wenn sie wach wäre.. Oder vielleicht wusste er, dass sie wach war und redete genau aus dem Grund von seinen Gefühlen, seiner Vergangenheit?
Aber heute Nacht war alles anders gewesen, leise hatte er "ihr" gebeichtet dass er sich fast nichts mehr wünschte als das sie ihre Zähne in seinen Hals bohrte, von ihm trank und ihn wieder so erfüllt.. Doch er hatte auch von seinem Leben vor ihr gesprochen, hatte von all den Frauen gesprochen, die er gehabt hatte und von seinem Rudel.. Von Chiva und ihren Jungen, seinen Brüdern und ganz besonders von Aron. Sie hatte ihm aufmerksam zugehört, ob er nun wusste dass sie wach war oder nicht.. Es war nicht leicht gewesen, seine Stimme so kalt, schmerzverzehrt und zitternd zu hören aber sie wusste, dass der Verlust seines Rudels schmerzhaft für ihn war und wusste auch, dass sie dagegen nur ein schwacher Ersatz war aber ihm vielleicht wenigstens ein bisschen Glück schenken konnte, ein bisschen Liebe und ein bisschen den Halt, den er brauchte um weiterzumachen.
Langsam, hob sie den Kopf und legte ihre Lippen auf seine Brust. Raja war sich nicht ganz sicher ob er schlief, sein Atem und auch sein Herzschlag gingen ganz ruhig, die Augen waren geschlossen und er schwieg schon eine ganze Weile aber als er seine Arme ganz fest um ihren Körper schlang, sie enger an sich zog und küsste, wusste sie dass er sich nur ausgeruht hatte, gestern musste für ihn hart gewesen sein, ihr so nah zu sein und dennoch nicht an sie ran zukommen. Nach dieser Nacht, wusste sie aber auch, wenn ihn verwandelt hatte, wer ihm die Last und diesen Segen geschenkt hatte aber sie wusste, dass sie diesem Mann einiges verdankte, ein glückliches Leben mit ihm.. "Thursen?", flüsterte sie leise, ihre Stimme war nur ein Hauch und sie hatte die Augen wieder geschlossen, den Kopf wieder ganz eng an seine Brust gekuschelt und hatte beide Arme um seinen Körper geschlungen, genoss seine Nähe.
"Ich bin mir nicht sicher.. und es ist nur so ein Gefühl in mir ... aber ich glaube, ich es werden ein Junge und ein Mädchen..", er wollte etwas sagen, doch sie legte ihm, wieder einmal, den Zeigefinger auf die Lippen, sie wollte das er ihr bis zum Ende zu hörte. "Ich hab gelogen als du mich fragtest, ob ich mir schon Gedanken über die Namen unserer Engel gemacht habe und ich nein sagte.. Wir wissen beide, dass es nur fair wäre, wenn Ina und Vlad auch hier ihren Teil tragen aber das ist nicht alles, ich möchte, dass unser Sohn den Namen, des Mannes trägt, dem er seinen Vater zu verdanken hat, dem Mann durch den du heute überhaupt erst hier stehst.. Aron und er wird Vlads Namen als Zweitnamen tragen!", sie sagte die Worte leise, jedes Wort wohl überlegt sie wusste nicht wie er darauf reagieren würde, und dennoch sagte sie die Worte mit fester Stimme. Ihr Sohn sollte den Namen eines Mannes tragen, der in seinem Leben viel getan hatte, in seinem Leben ein Held gewesen war und sie wusste, dass er das für Thursen gewesen war.. und vielleicht, würde ihr Sohn ja genau so ein Mann werden, der wie Thursen oder Aron nicht nur mit dem Körper handelte sondern mit seinem Verstand und seinem Herzen.
Lange sah sie ihn nicht an, wartete auf seine Antwort doch er sagte nichts, erst als sie den Kopf ob um ihn ansehen zu können.. Seine Augen glänzten, auf seinen Lippen lag ein Lächeln.. doch warum sagte er nichts? "Wenn du das nicht möchtest .. ich könnte es verstehen... ich meine, es war nur ..", sie ließ den Kopf hängen, sie hatte doch gewusst, dass es falsch gewesen war es ihm einfach so hinzuwerfen, vielleicht hätte sie einfach den Mund halten sollen, ihre Gedanken für sich behalten sollen und einfach seine Nähe und liebe genießen sollen..

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Dienstag 18. September 2012, 03:47
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Die ganze Nacht hatte Thursen, Raja im Arm gehalten. Immer wieder küsste er sie liebevoll, streichelte ihre zarte Haut und genoss ihre Nähe. Er erzählte ihr von seinen Wünschen, von Aron und seinen verlorenen Brüdern. Erzählte von seinem Erschaffer. Er war Aron unendlich dankbar dafür, er hatte ihm eine Familie geschenkt, etwas was er nie hatte. Ab dem Tag wo er Wolf wurde, hatte er Brüder und Schwestern, Freunde, die Jederzeit mit ihm kämpfen würden, ihm immer beistehen würden. Thursen erzählte auch von den anderen Frauen. Von Chiva! Doch er sagte nicht dass es vielleicht seine Jungen gewesen waren. Er hatte es nie gefühlt, so wie bei seinen Kindern, die jetzt unter Rajas Herzen heranwuchsen. Wahrscheinlich waren es so wie so Arons Welpen gewesen und er hatte sich auch viel besser um sie gekümmert als Thursen. Er sprach nicht abwertend von den Frauen, aber klar und deutlich war zu verstehen, dass sie ihm nicht die Bohne bedeutet haben. Sie waren da um ihm Erleichterung im Bett zu verschaffen und das war es auch schon gewesen. Aron hatte oft gelacht und ihm versichert, eines Tages würde die Frau kommen, die seine Wildheit zähmte und ihm seine Bestie als Freund da legte. Doch das würde nie passieren... Er hasste das Biest in sich wenn es ungefragt hervortrat. Er liebte es Wolf zu sein, aber nur wenn er seinen Verstand und die Kontrolle behielt. Thursen hatte einmal das Rudel kennen gelernt, zu dem auch Vlads Vater gehörte. Ihr Leitwolf, war riesig gewesen. Androx war nicht nur ein Werwolf gewesen, nein, er war ein Gott gewesen. Zu seinen Lebzeiten hatte seine Rasse nichts zu fürchten. Die Jäger starben noch bevor sie ihre Flinte gegen einen Wolf richten konnten. Thursen war ihm nur einmal begegnet und er wusste sofort warum ihn alle Wölfe nur mit Ehrerbietung behandelten, er selbst, damals ein Frischling, hatte ihm sofort seine Kehle dargeboten. Doch dann vor einigen Jahren kam die Schreckensnachricht, ein Jäger hatte Androx erwischt und ihm den Lebenshauch geraubt. Danach wurde dann wohl Vlads Vater Leitwolf und er hatte es mehr als verdient. Vlads Vater war genauso eine starke und ausdrucksvolle Person. Auch vor ihm hatte Thursen einen großen Respekt, doch war er Arons bester freund gewesen und er konnte sich in seiner Nähe beinahe normal benehmen. Er wusste genau warum dieses Rudel königlich genannt wurde. Sie alle waren stark! Die stärksten Werwölfe auf Erden. Niemand wiedersetzte sich ihnen, konnte auch niemand. Sie waren im Reinen mit sich, begrüßten das Tier in ihnen, sahen es wie einen guten Freund und dafür schenkte es ihnen seine ganze Macht. Doch wir normalen haben Angst davor, nie würde ich mir wagen das Monster in mir zu entfesseln, wenn ich es verhindern kann oder es gar als Freund sehen. Aron konnte dass! Er wollte es mich lehren, doch ich wollte nicht, wollte das Monster nicht entfesseln. Aron war ein wundervoller Rudelführer, ich könnte ihm niemals gerecht werden.
Thursen schloss die Augen und schwieg. Aron hatte sich um ihn gekümmert, väterlich. Hatte ihn ausbilden wollen, hatte ihn zu seinem Nachfolger machen wollen und Thursen hätte ihm nie gerecht werden können. Raja bewegte sich endlich wieder, wahrscheinlich hatte sie gar nicht geschlafen, hatte alles gehört aber dass war nicht schlimm. Sie war seine Gefährtin, vor ihr würde er niemals mehr Geheimnisse haben und selbst wenn sie jetzt wusste wie sehr er sich wünschte sie würde ihn beißen, von ihm trinken, würde sie bleiben. Zärtlich küsste sie sich über seine Brust, leise erklang ihre zarte Stimme. Was sie sagte rührte ihn zu Tränen, rasch schluckte er sie hinunter. Sein Sohn sollte den Namen eines großen Wolfes tragen, sollte in Ehrfurcht an seinen Bruder nach ihm benannt werden. Raja wusste gar nicht was sie ihm da schenkte..
Er konnte nicht sprechen, er war viel zu sehr davon berührt. Doch als sie ihn unsicher ansah und er den zweifel in ihrer Stimme hörte, riss er sich aus seiner Starre.
er zog sie fest in seine Arme. "Danke, mein kleiner Engel!" flüsterte er, mehr brachte er nicht zustande und die Tränen konnte er nicht mehr zurück halten. Thursen schloss die Augen. "Ruhe in Frieden, mein alter Freund und leite unsere Brüder und Schwestern auch in der Jenseitigen Welt." dachte er ehrfürchtig. Küsste seine Verlobte, liebevoll und küsste dann ihren Bauch, behutsam, vorsichtig. Die Wölbung wurde langsam markanter, deutlicher. Seine kleinen Wunder wuchsen, wurden stark.

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Dienstag 18. September 2012, 04:46
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Beitrag Re: Paris
Raja!


Bedankte er sich da gerade etwa bei ihr? Spinnt er? Doch bevor sie etwas sagen konnte, schloss er die Augen und Tränen rollten über seine Wange. Zärtlich strich sie die Tränen mit dem Daumen von seiner Wange, küsste ihn sanft.
Es dauerte aber nur einen Moment an, dann küsste er sie liebevoll und zärtlich, schmiegten sich ihre Lippen einen Augenblick lang auf ihre. Vorsichtig küsste er ihren Bauch, behutsam um seinen Kindern ja nicht weh tun zu können. Ihr Bauch wurde sichtbarer, deutlicher und auf Thursens Lippen lag ein Lächeln.
Auch wenn sie es ihm nicht sagte, was sie verdammt Stolz auf ihn, er hatte sich für sie entschieden, in jeder Hinsicht, hatte sich für sie sogar gegen seine Bieste gestellt und sie wusste, hatte es gesehen, wie schwer, wie kraftraubend das für ihn gewesen war. Vorsichtig nahm sie sein Gesicht in ihre Hände, ihre blassen, kühlen Finger lagen nur ganz sanft auf seiner warmen Haut. Sie küsste ihn, zärtlich und leidenschaftlich, ganz innig drängten sich ihre Lippen auf seine, schmiegte sich ihr Körper an seinen. Langsam wurde Raja eines Bewusst, wenn nicht mal Thursen, es schaffte den Wolf in sich zu akzeptieren als Begleiter und Freund, wie sollten ihre Kinder das dann schaffen? Wie sollten sie dann im Reinen mit all dem, was sie waren aufwachsen, wenn sie und Thursen es nicht einmal selber waren? Aber er sollte ihnen helfen, wenn die Bestie sie überwältigte? Thursen musste lernen, endlich den Wolf, das Tier was tief in seiner Brust schlummerte zu akzeptieren, seiner Kinder wegen, er musste für sie Vorbild, Lehrer und auch Beschützer werden mit der Bestie!
Diese Erkenntnis, dass ihre Kinder genau das selbe Biest in sich haben würde, erschreckte sie irgendwie und dennoch war sie Stolz, dass ihre Kinder ihrem Vater so ähnelten, schließlich hatten sie einen tollen Vater, der für sie und die beiden Engel durch die Höllen gehen würde. "Hab keine Angst, Thursen! Ich weiß, dass wenn du es musst, wirst du die Bestie akzeptieren und mit ihr an deiner Seite leben können!", sagte sie mit sanfter Stimme, küsste ihn wieder, lange und innig. Sie schloss die Augen, schmiegte sich an ihn und genoss seine Nähe, seine Wärme und seine sanften Finger die liebevoll über ihre Haut strichen, seine Küsse auf ihrer Stirn, ihrer Wange. "Du wirst es schaffen, mein kleiner Wolf, ich weiß, dass du stark genug bist, dass du es schaffen wirst.. Du wirst einen bedeutenden Grund dafür bekommen..", ihre Stimme war ein schwacher Hauch, sie hoffte das er ihre letzte Worte nicht gehört hatte, dass er nicht genau war genommen hatte, was sie gesagte hatte..

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Dienstag 18. September 2012, 05:03
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