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 Paris 
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Luna
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Thursen sprang wütend aus dem Taxi und bedeutete dem Fahrer zu warten. Dieser verdammte Stadtverkehr, er war eigentlich schnell fertig gewesen und schon auf dem Rückweg, als sie in einen Stau gerieten. Er rannte auf Raja zu, die zusammen gekauert auf der Brückenmauer saß. Vorsichtig schlang er seine Arme um ihren Körper, küsste sie liebevoll. "Verzeih mir mein Engel! War es schön mit deinem Bruder?" fragte er sanft und setzte sich zu ihr. "Komm!" sagte er nahm sanft ihre Hand und führte sie zum Taxi. Sie fuhren zurück ins Hotel, aber Thursen brachte nur schnell seine Einkäufe nach oben, lächelte als er ihren neugierigen Blick sah. Doch er zeigte ihr den Inhalt der Tüten nicht, darauf würde sie bis heute Abend noch warten müssen. Jetzt würde er ihr Paris zeigen, ihr einen ganz normalen Urlaubstag schenken. Liebevoll legte er ihr einen Arm um die Taile, zog sie eng an sich und machte sich mit ihr auf den Weg.
Er führte sie durch Straßen und Gassen mit wundervollen Viktorianischen Gebäuden, zeigte ihr den Marktplatz, viele Brunnen, einige der schönsten Brücken und ging mit ihr am Ufer der Seine spazieren. Immer wieder küsste er sie liebevoll, streichelte sie und ihren Bauch, der ganz warm war.
Gegen Mittag lud er sie in ein kleines Cafe´ein, er wusste dass sie nichts essen würde aber es war schön hier und sie konnten die Sonne genießen.
Thursen bestellte 2 Kaffee und für sich einen Pfannkuchen mit Sirup. Er hatte schon viel zu lange nicht mehr gegessen und es würde ihm gut tun, auch wenn er lieber jagen ging. Zärtlich nahm er ihre Hand in seine, streichelte sie liebevoll.
"Gefällt dir Paris?" fragte er sie lächelnd. "Hast du dir eigentlich schon mal Gedanken über Namen für unsere Wunder gemacht?"
Er grinste breit als sie erschrocken die Augen aufriss. Die Kellnerin brachte seine Bestellung und warf ihm ein aufreizendes Lächeln zu, doch er winkte sie rasch fort. Solch ein Geplänkel lag hinter ihm, es gab nur noch eine Frau in seinem Leben und die saß ihm gegenüber und trug seine Kinder in ihrem Leib.

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Sonntag 16. September 2012, 11:59
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Beitrag Re: Paris
Raja!


Er hatte sie durch halb Paris geführt, zumindest kam es ihr so vor. Sie waren lange durch Straßen und Gassen gelaufen, an einigen wunderschönen Brücken, Häusern und Stellen direkt an der Seine vorbei und jetzt hatte er sie dazu überredet, dass er unbedingt etwas essen musst und sie hatten sich in ein kleines Café gesetzt, direkt an der Seine.
Er bestellte zwei Kaffee und Pfannkuchen mit Sirup. Angeekelt zog Raja die Augenbrauen hoch und fragte sich kopfschüttelnd, wie er auch nur daran denken konnte, dieses Zeug essen zu wollen, doch sie sagte noch nichts den im nächsten Augenblick fragte er sie ob ihr Paris gefallen würde. Sie lächelte und nickte schwach, ja auch wenn ihr die Tatsache nicht gefiel dass er wohl früher, vor ihr, ein ganz schöner Weiberheld gewesen sein musste. Ihre Hand lag in seiner und er streichelte sie, zärtlich und liebevoll. Raja hatte die Augen geschlossen und genoss die Sonne auf ihren Haut, sie hatte den Schal und den Mantel abgelegt. "Hast du dir eigentlich schon mal Gedanken über Namen für unsere Wunder gemacht?", mit seinen Worten riss er sie vollkommen aus seinen Gedanken und sie riss die Augen auf, starrte ihn geschockt an, was nichts an seinem breiten Grinsen änderte. Dann kam die junge Kellerin, mit den langen blonden Locken und der schlanken Gestalt wieder, stellte ihre Bestellung auf den Tisch und lächelte Thursen aufreizend an. Am liebsten hätte Raja ihr, allein dafür das sie Thursen auch nur angesehen hatte, jeden Tropfen Blut ausgesaugt, doch sie beherrschte sich ganz schnell wieder als sie sah dass Thrusen sie, ohne sie wirklich zu beachten, wegschickte. Sie lächelte, ganz leicht und schloss die Augen wieder, kramte aus ihrer Tasche, ihre Sonnenbrille und setzte sie auf. Sie war schon viel zu lange ohne Sonnenbrille durch die Sonne gelaufen, sie spürte das Brennen ihrer Augen, durch die Sonne, nur all zu deutlich.
"Nein hab ich nicht... aber noch ist es ja auch ein Moment bis dahin ..", murmelte sie und schüttelte den Kopf während er seine Pfannkuchen aß. "Wärst du gestern Abend, wie ich gesagt habe, noch mal in den Wald gegangen, müsstest du das Zeug jetzt nicht essen!", sagte sie grinsend als sie sah, dass er sich wahrscheinlich lieber ein frisch erlegtes Wildschwein wünschte als dieses Zeug.
Wahrscheinlich hatte er es gemerkt, dass sie doch sich schon den einen oder anderen Gedanken gemacht hatte, über die Namen der Zwerge aber das war ihr egal. Noch hatte Raja nicht vor ihm zu sagen, wie sie die beiden Wunder nennen wollte... Sie hatte vorne weg ein ganz anderes anliegen, was ihre Kinder betraf. "Thursen?", fragte sie ihn ohne ihn wirklich anzusehen, den Kopf hielt sie immer noch nach hinten, die Augen geschlossen und verdeckt von der Sonnenbrille. Es sollte ganz beiläufig klingen so als würde sie diese Frage, eben nur das sein, eine ganz normale Frage...
"Ich hab nachgedacht .. Du weißt selber, dass die beiden Wunder mehr Sicherheit brauchen als nur uns.. Ich würde gern Ina und Vlad fragen ob sie sich bereit erklären würden, die Paten der kleinen Engel zu werden.. Ich weiß, dass sie bei ihnen gut aufgehoben wären und schließlich verdanken sie Ina irgendwo ihr Leben... dass, heißt.. wenn du.. nichts dagegen hast..", sagte sie und strich sanft über ihren Bauch, legte eine Hand schützend auf ihren Bauch und lauschte den Herzschlägen ihrer Kinder um sich von den vielen Menschen, die sich um sie herum befanden, abzulenken, von dem vielen Blut und den schlagenden Herzen. Thursen streichelte liebevoll ihre Hand und sie dachte wieder an Sashas Worte.. an die vielen Frauen die Thursen, vor ihr, gehabt haben musste .. ob er sie je wieder brauchen würde? Würde er je wieder den Drang nach einer anderen Frau haben? Nach mehr als dem, was sie ihm geben konnte? Sie schüttelte den Kopf, riss sich aus ihren eigenen Gedanken und genoss seine Liebe und die Sonne auf ihrer Haut, seine Finger die sie sanft streichelnd und sie wissen ließen, dass er da war, bei ihr war!
Sie sah Thursen an, wohl wissend dass auch er durch die Sonnenbrille nur die Schatten ihrer Augen erkennen konnte. "...ich dachte nur, weißt du ..", flüsterte sie als er ihr noch immer nicht geantwortet hatte auf ihre Frage.. ihren Wunsch. Doch sie würde Ina und Vlad fragen, ob ihm das Recht war oder nicht. Sie würde nicht zu lassen, dass ihre Kinder ohne die Sicherheit aufwuchsen, dass sie auch ohne ihre Eltern immer geliebt werden würden und sicher waren, beschützt! Sie lächelte und küsste seine Hand bevor sie, sie ganz sanft auf ihren Bauch legte. Die Wärme die von ihrem Bauch ausging, brachte sie immer wieder zum lächeln, es war seine Wärme die ihre Kinder ausstrahlend, sie waren es, die ihr diese Wärme schenkten!

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Sonntag 16. September 2012, 12:29
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Thursen hörte Raja genau zu und versuchte den widerlich süßen Geschmack der Pfannkuchen zu ignorieren. Sie hatte recht, er hätte gestern Abend noch einmal jagen gehen sollen, dann bräuchte er sich jetzt nicht dieses Zeug rein zwingen.
Er kaute fast nicht würgte es einfach hinunter und spülte mit Kaffee nach. Liebevoll streichelte er die ganze Zeit ihre Hand, sie sollte spüren dass er bei ihr war und das auch immer bleiben würde. Aber er spürte das ihr was auf dem Herzen lag, doch sie sprach nicht darüber. Stattdessen äußerte sie einen anderen Wunsch, den er nur zu gut verstehen konnte. Sie wollte dass Ina und Vlad die Paten ihrer Kinder wurden und er konnte dem nur zustimmen. Vlad und Ina würden die beiden kleinen Wunder lieben und sie beschützen wenn ihnen etwas zustieß und vielleicht konnte er Ina so ein wenig von dem Mutterglück schenken, was sie sich so sehr wünschte, ihr aber verwehrt blieb. Raja hackte ungeduldig nach als er nicht antwortete und er lächelte sie an, bemerkte dass sie ihre Sonnenbrille aufgesetzt hatte. War die Sonne zu viel gewesen? Wahrscheinlich, vielleicht sollten sie ins Hotel zurückkehren und warten bis der Abend anbrach. Er hatte nicht bedacht dass sie trotz allem immer noch empfindlich war was die Sonne betraf, auch wenn sie weitaus besser damit klar kam als normale Vampire. Raja küsste seine Hand und legte sie dann auf ihren Bauch, er war ganz warm, seine Kinder schenkten Raja seine eigene Wärme. Er lächelte und streichelte zärtlich ihren Bauch.
"Komm wir fahren zurück zum Hotel, dann kannst du dich ein wenig von der Sonne erholen und ich kann mich um euch kümmern." sagte er sanft, legte das Geld für die Kaffee und die Pfannkuchen auf den Tisch und rief ein Taxi.
Im Hotelzimmer öffnete er die Fenster, ließ die Herbstwärme Frankreichs herein, sperrte aber die Sonne mit den Vorhängen aus. Dann ging er wieder zu ihr. Raja hatte sich auf dem bett nieder gelassen, irgendetwas stimmte nicht mit ihr. Lag es nur an der Sonne? Oder hatte sie etwas erfahren, was sie lieber nicht gewusst hatte? Zärtlich ließ er seine Fingerspitzen über ihre Wange streichen, strich die Haare zurück, die ihr ins Gesicht gefallen waren. "Ist etwas nicht in Ordnung mein kleiner Engel?" fragte er besorgt, sah sie genau an und versuchte herauszufinden was sie so bedrückte. "Ist mit euch dreien alles in Ordnung? Geht es dir nicht gut? Hat Sascha dir irgendwas schlimmes erzählt? Ist was mit deinen Eltern?" fragte er noch besorgter weiter als sie keine Antwort gab. Irgendwas war, er spürte es. Sanft zog er sie in seine Arme küsste ihre Stirn und streichelte sie liebevoll.

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Sonntag 16. September 2012, 12:58
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Beitrag Re: Paris
Raja!


Raja ließ sich im Hotelzimmer auf dem Bett nieder, setzte nach dem Thursen alle Vorhänge zugezogen hatte die Sonnenbrille ab aber schloss dennoch die Augen. Er sollte ihre Augen so nicht sehen, nicht sehen wie es in ihr kochte und sie doch gleichzeitig am liebsten weinen würde, sie wusste, dass er spürte dass irgendetwas nicht in Ordnung war aber sie wollte es ihm nicht auch noch zeigen. Thursen setzte sich zu ihr, strich sanft über ihre Wange mit seinen Fingerspitzen. Wie viele Frauen er wohl so schon berührt hatte? Wie viele Frauen er durch seine Art wohl schon den Verstand geraubt und sie ihrer Sinne entzogen hatte, mit seinem göttlichen Körper und seinen atemraubenden Fingern, Küssen und seinem Schwanz? Sie versuchte die Gedanken daran zu vertreiben, wollte die Bilder die sich in ihrem Kopf abspielten gar nicht sehen, wollte nicht sehen wie er sich lustvoll mit einer anderen Frau vergnügt!
"Ist etwas nicht in Ordnung mein kleiner Engel?", fragte er besorgt. Der Tonfall seiner Stimme, hätte sie normalerweise panisch aufspringen lassen aber nicht in diesem Punkt. Hatte er vergessen, dass er und Sascha sich kannten? Hatte er vergessen, dass er vor gar nicht all zu langer Zeit von einem Bett zum nächsten Gesprungen war? "Ist mit euch dreien alles in Ordnung? Geht es dir nicht gut? Hat Sascha dir irgendwas schlimmes erzählt? Ist was mit deinen Eltern?", fragte er noch besorgter weiter. "Rede dir doch nichts ein, Raja! Für ihn bist du doch nur ein billiges Spielzeug, genau wie all die anderen Frauen in seinem Leben! Du bist nichts wert für ihn, er bleibt doch nur wegen der Kinder in deinem Bauch bei dir! Nicht aus Liebe!", es war die grauenvolle Stimme des Professors die ihr diese Worte in den Kopf wisperten, sie quälten und ihr einen schmerzhaften Stoß ins Herz setzte. "SEI STILL! VERSCHWINDE aus meinem Kopf!", schrie sie und rannte, mit Tränen gefluteten Augen, ins Bad, schloss die Tür hinter sich.
Weinend sank sie, am Schrank, der hinter ihr stand zusammen, die Tränen flossen wie ein starker Regenschauer über ihre Wange sie sie hatte Mühe die Stimme des Professors aus ihrem Kopf zu verdrängen. Noch immer hatte sie die Augen geschlossen, weinte und ihr ganzer Körper zitterte. Sie sah vor ihren geschlossen Augen wie Thursen sich einer anderen Frau zu wand, sie streichelte, küsste und sich langsam in ihr versenkte, lustvoll. Tief aus seiner Brust drang ein Knurren, er schien die Frau wirklich zu genießen, ihre Enge und ihren weiblichen Körper. Sie versuchte die Bilder zu vertreiben, wollte sie einfach nur los werden, wollte den Schmerz nicht mehr spüren aber es funktionierte nicht und sie sankt, völlig von ihren Schmerzen gelähmt, auf dem Boden zusammen. Schützend legte sie die Arme um ihren Bauch, streichelte ihren Leib und versuchte die Kinder zu beruhigen, sie aus ihrer Gefühlswelt rauszuhalten. "Thursen...", flüsterte sie vollkommen tonlos.. langsam verschwand die Stimme aus ihrem Kopf, der Schmerz verließ sie langsam und sie konnte sich langsam wieder aufrichten, doch sie war allein.. Thursen, war nicht, wie sie gehofft hatte, ihr gefolgt um ihr den Schmerz zu nehmen, sie zu trösten und bei ihr zu sein. Doch der Schmerz war immer noch stark genug, dass sie sich nicht rühren konnte! Sie lehnte den Kopf gegen die Wand, umklammerte ihre Beine und ließ die Tränen einfach fallen, ließ den Schmerz in ihr walten und die Bilder vor ihren Augen aufblitzen...

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Sonntag 16. September 2012, 14:35
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Thursen saß wie erstarrt auf dem Bett, so hatte er sich die Zeit in Paris mit ihr nicht vorgestellt. Er könnte ihre Schluchzer aus dem Bad hören. Was war nur geschehen? Es konnte nichts mit ihrer Familie zu tun haben, es musste etwas mit ihm sein. Und dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Sascha musste ihr von seinen Weibergeschichten erzählt haben, musste ihr gesagt haben dass er sich nie länger als eine Nacht an ein und die selbe Frau gebunden hatte. Langsam stand er auf, ging zur Badezimmertür und schob sie zur Seite. "Raja?" fragte er sanft und als er sie zusammen gekauert auf dem Boden sitzen sah stürmte er zu ihr. Rasch zog er sie fest in seine Arme, streichelte und küsste sie, liebevoll und zärtlich. "Schhhhh.... alles ist gut mein kleiner, geliebter Engel! Ich bin ja bei dir! Schhh..." er versuchte sie zu beruhigen, doch er wusste er würde nichts sagen können was ihr den Schmerz und die Zweifel nahmen. "Raja, keine dieser frauen hat mir etwas bedeutet, KEINE! Du bist die Erste die mich wirklich berührt hat, nicht nur meinen Körper, sondern zu erst mein Herz und meine Seele. Mit deinem wundervollen Lachen, deiner Art und deiner unübertreffbaren Schönheit, hast du dich in mein Herz geschlichen, ohne dass ich es gemerkt haben. Ohne das ich es verhindern konnte oder überhaupt verhindern wollte. Du warst es die mich gerettet hat, ohne dich wäre ich gestorben Raja, langsam und qualvoll. Ich wäre langsam vereinsamt oder hätte dem Schmerz selbst ein Ende gesetzt. Ich kam zu Kyriel um mich zu verabschieden, er ist mein bester Freund und ich wollte ihm sagen dass mein Leben zu Ende ist und dann kamst du in die Küche, mit Laurinas kleiner Tochter. Du schneitest in mein Leben, wie aus heiterem Himmel und hast mich sofort in deinen Bann gezogen. Ich fühlte mich zu dir hingezogen, noch bevor ich deinen Namen kannte, dein Duft hat mein Gehirn vernebelt. Als ich Kyriel nach dir fragte, als du wieder gegangen warst und sich die Leere wieder in mir breit machte, zog er sofort falsche Schlüsse und verbot mir mich dir auch nur zu nähern. Aber ich konnte nicht, konnte dir nicht fern bleiben. Also verwandelte ich mich und blieb ganz in deiner Nähe, hielt vor deiner Terrasse Wache. schon in dieser Nacht spürte ich deinen Schmerz als du dich im Schlaf hin und her gewälzt hast und deine Schreie, dein Flehen durch die offenen Türen zu mir drang. Die ganze Zeit tigerte ich auf und ab, immer nur Millimeter von der Verwandlung entfernt und dich in meine Arme zu nehmen, deinen Schmerz von dir zu nehmen. Ich konnte Kyriels Verbot nicht einhalten, ich musste dir nah sein, musste sehen, hören, riechen dass es dir gut ging und du nicht in Gefahr warst. Bei jeder deiner Trainingseinheiten mit Laurina war ich in deiner Nähe und hätte sie am liebsten in Stücke gerissen, weil sie dir solche Qualen bereitete ohne zu wissen was sie da tat. Ich wollte deinen ganzen Schmerz auf mich nehmen, ihn für dich tragen. Und ich wusste, dass ich nur eines wollte: Dich beschützen! Ich setzte alles daran dein Vertrauen zu gewinnen, wollte der sein dem du all deinen Schmerz und deine Ängste anvertraust. Ich merkte dass ich mich in dich verliebt hatte, spürte den unbändigen Wunsch dich glücklich zu machen, egal wie, selbst wenn ich mich dafür von dir lösen musste, dich einem Anderen überlassen müsste. Es war und ist mir egal, Hauptsache du bist glücklich, nur das zählt für mich. Als du mir sagtest du würdest meine Gefühle erwidern, dacht ich ich würde vor Glück zerplatzen. Ich wollte nur noch in deiner Nähe sein, dich schützen, dich glücklich machen, dir einfach alles geben was du brauchst. Ich setzte alles daran es dir leichter zu machen, rief Vlad an, holte mir seinen und Inas Rat und versuchte es umzusetzen. Und als du dich in der Nacht, wo wir uns richtig nah kamen und ich dich streichelte, verängstigt von mir losrißt hätte ich mich am liebsten im See ertränkt, weil ich dir Angst gemacht hatte, dir versucht hatte meinen Willen aufzudrängen. Ich schwor mir nie wieder etwas zu tun was dir Angst machte und immer deine Zustimmung einzuholen. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen dir weh getan zu haben. Als wir zum ersten Mal miteinander schliefen dacht ich, ich wäre im Himmel. Noch nie zuvor hatte ich so etwas gespürt, es war nicht nur körperlich, für mich war es als würden wir miteinander verschmelzen, unsere Seelen würden Eins werden. Es war das wundervollste Gefühl der Welt. Nie zuvor hatte mir eine Frau soviel bedeutet, nie zuvor hatte mich eine Frau so tief berührt wie du, mein kleiner, über alles geliebter Engel. Ein Wolf kann noch so viele Frauen gehabt haben, doch wenn er die EINE findet, bleibt er bei ihr, für immer. Keine der anderen Frauen vor ihr wird ihn mehr interessieren und auch sonst keine, er sieht nur noch sie. Seine Gefährtin! Raja du bist diese EINE für mich, es gibt nur noch dich für mich und wenn du stirbst, sterbe auch ich. Mein Schicksal ist an deines gebunden." schloss er leise, küsste liebevoll ihre Stirn, ihre Wange. Sanft wiegte er sie in seinen Armen und streichelte sie, küsste ihr die Tränen fort. Er liebte sie, sie war seine Gefährtin und egal wie viele Frauen kommen würden, er könnte immer nur Raja vor sich sehen.

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Sonntag 16. September 2012, 15:26
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Beitrag Re: Paris
Raja!


Raja lauschte lange seiner Stimme, seinen sanften Worten. Er küsste ihre Tränen fort, wiegte sie sanft in seinen Armen und sie schmiegte sich enger in seine Arme. Sie wusste doch, dass sie die einzige Frau für ihn war, warum riss das alles sie dann so aus der Bahn? Wieso fiel es ihr so schwer einfach seinen Worten zu glauben und nicht den Bildern, nicht den Momenten? Wäre er sonst hier, wenn er sie nicht lieben würde? Nein, sicherlich nicht!
Sie schmiegte sich enger an ihn, legte ihren Kopf auf seinen Schoss und schloss die Augen, genoss seine Nähe und die Ruhe in ihren Gedanken, es war als wäre die Stimme des Professors mit Thursens eintreten verschwunden, fast so wie es auch in Echt war, der Professor war gestorben und Thursen hatte ihr zerbrechliches Leben betreten. Ja, er war das Beste gemeinsam mit seinen beiden Wunder, die in ihrem Leib, zu kleinen Menschlein heranwuchsen, was ihr passieren konnte! Raja war froh, dass er ihr Leben betreten hatte, das er sich schon damals zu ihr hingezogen gefühlt hatte und sich trotz Kyriels Verbot heimlich mit ihr getroffen hatte, er war es gewesen der allem einen Sinn geschenkt hatte, der sie immer wieder aufgebaut hatte wenn sie drohte zu fallen, wie auch jetzt. Sie kletterte auf seinen Schoss, legte die Armen um seinen Körper und schmiegte sich an seine Brust, genoss die Nähe die er ihr schenkte, genoss das Gefühl der Liebe und Wärme, was er ihr gab und sie wusste, dass er es war, der immer ihr bestes gewollt hatte, ganz im Gegensatz zu Josh, er hatte seinen Gewinn aus ihrem Vertrauen schlagen wollen, hatte versucht sie gegen Thursen aufzubringen und hatte versuchte, sie zu seiner Braut zu machen...
Sie streichelte Thursens Wange, seinen Hals und seine Brust, vorsichtig öffnete sie sein Hemd, schob ihre Finger darunter und schmiegte sich eng an seine nackte Brust. "Ich liebe dich..!", flüsterte sie und küsste ihn, leidenschaftlich und innig, zärtlich drängten sich ihre Lippen auf seine, ihre Finger, ihre Arme schlangen sich mehr um seinen Körper und zogen ihn enger an sie ran. Sie brauchte ihn, seine Nähe, Liebe und Wärme jetzt einfach, wahrscheinlich mehr den je! "..es tut mir leid Thursen.. ich wollte nicht .. du solltest nichts..!", stammelte sie und schmiegte sich noch enger an ihn. Sie liebte ihn, mehr als ihn irgendeine dieser Schlampen geliebt haben konnte und dennoch konnte sie nur zu gut verstehen, warum sie ihn gewollt hatten...
Wahrscheinlich aus den selben Gründen warum sie es genoss, die seine zu sein! Neben seiner unglaublich liebevollen und zärtlichen Art, war Thursen einfach göttlich. Nicht nur sie sein Lächeln liebte oder seine Kristallblauen, klaren Augen .. nein seine starken Arme, seine muskulöse Brust und seine prachtvolle Männlichkeit, waren nur einige seiner körperlichen Stärken, schnell schüttelte Raja den Kopf um nicht völlig von ihren Trieben geleiten über ihn herzufallen.
Raja schmiegte sich enger an ihren kleinen Wolf und küsste seine Brust, streichelte sie und lauschte, beruhigt und irgendwie glücklich, den Herzschlägen ihrer Lieblinge!

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Sonntag 16. September 2012, 16:11
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Raja schmiegte sich drängend an ihn, küsste ihn leidenschaftlich und stammelte eine Entschuldigung. "Schhhh... alles ist gut mein kleiner Engel!" flüsterte er ihr liebevoll ins Ohr. Sie kroch auf seinen Schoss, schmiegte ihren Kopf an seine Brust. Thursen wusste genau was sie tat! Raja lauschte seinem und den Herzschlägen ihrer gemeinsamen Kinder, dass tat sie immer wenn sie Angst hatte oder sich beruhigen wollte und es störte ihn nicht im geringsten. Schon vor der Schwangerschaft hatte sie sich immer eng an seine Brust gekuschelt und seinem Herzen gelauscht, es schien ihr Sicherheit, Geborgenheit und Ruhe zu schenken und solange es dass war was sie wollte sollte sie es bekommen wann immer ihr danach war. Liebevoll strich er mit den Fingerspitzen über ihren Rücken. Er hatte ihre kurzweilige Erregung gespürt und sich mühe geben sich zusammen zu reißen., er konnte nicht mit ihr schlafen, durfte seinem körperlichen Verlangen nicht nach geben. Sie war schwanger, er könnte sie und die Kinder verletzten und dass würde er sich niemals verzeihen. Liebevoll wiegte er sie noch eine Weile und löste sich dann sanft von ihr. Er ging zur Badewanne und drehte den Wasserhahn an. Thursen hatte keine Ahnung gehabt, dass der Tag so verlaufen würde, aber war sich sicher dass Raja etwas Entspannung gebrauchen konnte, bevor sie aus gingen. Vorsichtig träufelte er ein teures Rosenöl in die Wanne und gab ein wenig Schaum dazu, dann zog er Raja sanft auf die Beine.
"Ich dachte mir, du könntest das jetzt vielleicht gebrauchen!" sagte er lächelnd und küsste sie sanft. Er holte eines der weichen Hotelhandtücher aus dem Regal und legte es für Raja bereit, als die Wanne voll gelaufen war stellte er das Wasser wieder ab. Sanft schloss er Raja wieder in seine Arme, sie hatte sich bereits aus gezogen und er sah die kleine Wölbung an ihrem Bauch. Ein liebevolles Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus und er musste schlucken als er seinen Blick über den Rest ihres Körpers wandern ließ. Er schloss die Augen einen kurzen Moment, öffnete sie wieder, küsste Raja und hob sie dann in die Wanne. Sie seufzte leise als er sie langsam in das heiße Wasser gleiten ließ. Liebevoll und zärtlich massierte er ihren Nacken und ihre Schultern mit dem Rosenöl und ließ seine Fingerspitzen kreisen. Thursen wollte ihr einen Moment der Ruhe schenken, aber er konnte sich nicht von ihr lösen, konnte sie einfach nicht allein lassen. Ohne ihre Nähe fühlte er sich verloren. Langsam trat er von der Wanne weg. Raja lag mit geschlossenen Augen da und genoss ganz offensichtlich die Wärme des Wassers. "Ich bin gleich zurück, Liebste!" flüsterte er und ging nach neben an. Er holte die Schachtel mit dem Kleid und den Schuhen heraus die er für sie besorgt hatte, er wollte dass heute Abend alles perfekt war und Raja den Abend genießen konnte. Leise trat er wieder ins Badezimmer und stellte die Schachteln auf dem Waschtisch ab.
"Ich habe etwas für dich!" flüsterte er, küsste ihre Wange, "Wenn du fertig bist mit baden, zieh das An was in den Schachteln ist. Ich habe eine Überraschung für dich und dass wirst du dafür brauchen mein kleiner Engel. Ich lass dich jetzt allein!" Und er ging hinaus, die Tür ließ er einen Spalt weit offen und ließ sich aufs Bett fallen, schloss die Augen und bedeckte sie mit dem Arm.
Die Aufregung raubte ihm seine Kontrolle und seine Angst um Raja und die Kinder half auch nicht wirklich. "Sie hat schon JA gesagt! Sie hat schon JA gesagt! Sie hat schon JA gesagt! Sie hat schon JA gesagt! Sie hat schon JA gesagt!" betete er sich in Gedanken vor und versuchte sich zu beruhigen. Dann stand er auf, stieg im Gästebad schnell unter die Dusche und zog seinen Anzug an. Wieder im Wohnzimmer, der Suite setzte er sich nervös auf das kleine Sofa und wartete auf seine geliebte Raja.

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Sonntag 16. September 2012, 16:49
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Beitrag Re: Paris
Raja!



Thursen hatte sie in die Badewanne gesetzt, sie massiert und hatte ihr dann zwei Schachteln auf den Waschtisch gestellt und hatte sie, mit der bitte die Sachen in der Schachtel anzuziehen, allein gelassen. Sie genoss die Wärme des Wassers, obwohl sie ihn lieber bei sich gehabt hätte, seine Nähe und Wärme genossen hätte, sie sehnte sich nach seinen Küssen und Berührungen ob wohl es kaum 10 Minuten her war, dass er sie das letzte Mal geküsst und gestreichelt hatte.
Sie genoss es, voll und ganz die Wärme des Wassers, hielt es aber vor Neugier nicht länger im Wasser aus, sie steig langsam aus der Wanne, drehte den Abfluss wieder auf und wickelte sich in das Handtuch ein. Froh, dass ihre Haare hoch gebunden hatte, bevor sie in die Wanne gestiegen war, trocknete sich ab und griff nach der Unterwäsche, die Thursen oben drauf gelegt hatte, schwarze Spitzen-Unterwäsche, eines musste sie ihm lassen - Geschmack hatte er! Der BH war ohne Träger und ganz aus Spitze schnell hüllte sie sich in ihre Unterwäsche und machte zu erst die große, lange und flache Schachtel auf, mit der Aufschrift irgendeines französischen Nobel-Schneiders. In ihr lag schwarzer, feiner Seidenstoff. Vorsichtig nahm sie den Stoff heraus, es war ein schwarzes Kleid mit roten Absätzen, ohne Träger. Es war wunderschön. Sie legte es beiseite und öffnete den kleinen Karton, der daneben stand, Schuhe - schwarze High Heels. Sie schluckte, sie wollte gar nicht wissen, was all diese Klamotten gekostet hatten... Schnell schlüpfte sie in das Kleid und bekam es gerade so bis obenhin zu und zog die Schuhe an.

Das schwarze Kleid:
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Die schwarzen Schuhe:
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Und ihre Frisur:
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Raja flochtete ihre langen roten Haare und steckte die Schmetterlinge, die sie schon seit eigentlich immer hatte, in ihre Haare. Sie legte den Zopf auf ihre Brust und stellte sich vor den Spiegel. Ein sanftes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. In diese Kleid sah sie wunderschön aus und alles passte perfekt zusammen aber was hatte Thursen den mit ihr vor, dass sie sich so rausputzen musste? Langsam stieg in ihr eine Aufregung, die sie nicht kannte, zumindest nicht so freudig. Sie machte 2 - 3 Schritte um ein Gefühl für das Kleid und die Schuhe zu bekommen, drehte sich noch ein letztes Mal zu dem Spiegel um und genoss den Anblick, hoffte das Thursen es sich so gewünscht hatte. Sie griff nach ihrer Kosmetik-Tasche die Thursen - Gott sein Dank - ins Bad gestellt hatte und griff nach ihrer Wimperntusche und einem sanften roten Lippenstift, fertig geschminkt lächelte sie zufrieden, drehte sich einmal um ihre eigene Achse im Spiegel und blickte noch einmal auf die kleine Wölbung auf ihrem Bauch. "Ich liebe euch!", flüsterte sie den kleinen Engeln in ihrem Bauch zu, zog die Tür auf und trat aus dem Bad. Thursen saß, ganz schick im Anzug, auf dem kleinen Sofas der Suite und schien mit ziemlich blanken Nerven auf sie zu warten, sein Blick war auf den Boden gesenkt und hob sich auf nicht, als sie den Raum betrat.
"Thursen?", flüsterte sie leise und sah ihn zögernd an, hatte er es doch gesehen? Entsprach es doch nicht dem, was er sich vorgestellt hatte?

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Sonntag 16. September 2012, 17:13
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Beitrag Re: Paris
Thursen

Thursen sah auf den Boden. Was wenn ihr das Kleid nicht gefiel? Oder nicht passte? Schließlich hatte er nicht gedacht dass sie schwanger und einen kleinen Bauch haben würde. Und die schuhe.. Waren sie vielleicht zu hoch? Verdammt, er musste sich locker machen, sonst bekäme er ohnehin keinen Ton raus. Doch dann hörte er Rajas zarte Stimme seinen Namen sagen und er sah auf. Sie trug das Kleid und die Schuhe. Ihre Haare hatte sie locker nach vorn geflochten und Schmetterlinge hinein gesteckt, ein sanftes Make-Up unterstrich ihre natürliche Schönheit. Sie sah einfach Atemberaubend aus. Langsam erhob er sich, ging zu ihr, nahm ihre Hand und drehte sie sanft im Kreis.
Dann zog er sie an sich, viel wilder als beabsichtigt. "Du bist einfach Atemberaubend!" flüsterte er ihr ins Ohr und ließ seine Lippen neckend über ihren Hals wandern. Sie roch nach dem Rosenöl was er für sie gekauft hatte und der Geruch des Öls verschmolz perfekt mit ihrem süßen eigenen Duft. Es betörte ihn und er schloss genüsslich die Augen, als eer sie wieder öffnete riss er sich mit Mühe zusammen und bot ihr, ganz Gentleman, seinen Arm an. "Darf ich sie hinaus geleiten Madame?!" fragte er grinsend und führte sie nach draußen. Vor dem Hotel wartete bereits die schwarze Limosine auf sie, galant hielt er ihr die Tür auf und stieg zu ihr in den Wagen.
Der Fahrer wusste bescheid und Adre´ebenfalls, das Abendessen war also gebongt.
Sie fuhren durch die Straßen von Paris, ganz in der Nähe des Eiffelturms hielten sie an und Thursen führte Raja in ein ganz spezielles Restaurant. Er war nur einmal hier gewesen, Aron und sein Rudel hatten doch eher etwas raueres vorgezogen als dieses schicke Restaurant. Aber für diesen Anlass war es perfekt und Raja würde gemeinsam mit ihm "essen" können.

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Sonntag 16. September 2012, 17:30
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Beitrag Re: Paris
Raja!


Raja saß Thursen in einem Schicken Restaurant, hatte die Beine übereinander geschlagen und beobachte ihn dabei wie er sein Steak verdrückte, anders konnte man es schon gar nicht nennen. Während sie ihr Glas nur vorsichtig leerte, immer wieder kurze Züge nahm, die er dank des dunklen Strohhalms und des dunklen Glases nicht wirklich war zu nehmen schien. Sie war peinlichst genau darauf bedacht, dass er weder ihre scharfen, für ihn doch gefährlichen, Eckzähne sah noch einen Tropfen Blut an ihrem Mund. Sie wusste, wie verschreckend das erste Mal für sie gewesen war, als sie blutverschmiert vor dem Spiegel gestanden hatte, dass wollte sie ihm einfach ersparen, nach dem er sich mit diesem Abend soviel Mühe gemacht hatte. Raja wischte sich den letzten Tropfen Blut von ihren Lippen, mit der Zunge, und versuchte zu lächeln. Auch wenn sie nicht verstand, wie Thursen das konnte, war sie glücklich in seiner Nähe, genoss es seine Augen funkeln zu sehen, wenn er sie ansah und das Lächeln das seine Lippen umspielte, wenn sie ihm zu lächelte. Sanft strichen ihre Fingerspitzen immer wieder über ihren Bauch, sanft streichelte auch Thursen ihre Hand. Sie betrachtete ihn, er sah verdammt gut aus in seinem schwarzen Anzug aus, mit dem weißen Hemd darunter. In ihrem Kopf ließ sie ihre Finger, vorsichtig ihr Hemd aufknöpfen, er nahm sie in seine nackten Arme und drängte sie an die Wand, schob ihr das Kleid nach oben und küsste ihren Hals und drang in sie ein.. nahm sie zärtlich und sie genoss es! Sie seufzte, schüttelte den Kopf und versuchte sich aus ihren Gedanken loszureißen, verdammt .. was tat sie denn da? Sie konnte ihm doch nicht gegenüber sitzen und sich vorstellen wie er sie nahm, während er sie ansah!
Hatte sie wirklich laut aufgeseufzt? Hatte er sie gehört? Sie schloss die Augen und verdrängte jeden Gedanken daran. Aber wenigstens hatten sich ihre Fänge zurückgezogen und sie sah ganz normal, ganz menschlich,aus und lächelte ihm zu. "Es ist wunderschön, der Abend und das Kleid!", sagte sie, lächelnd und küsste ihn, leidenschaftlich und innig, zärtlich. "Ich liebe dich, dich und unsere kleinen Engel!", flüsterte sie und legte seine Hand auf ihren Bauch, küsste ihn wieder.

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Sonntag 16. September 2012, 18:48
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