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 Die Geisterwelt ... 
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Luna
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Beitrag Die Geisterwelt ...
Die Geisterwelt!



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Dienstag 5. Februar 2013, 19:56
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Dante.



Für einen Moment schloss Dante die Augen. Er kannte diesen Ort zu genüge, seit dem er Wiedergänger war - und das war er nun schon eine verdammt lange Zeit - kam er regelmäßig hier her, ständig und immer wieder. Doch mittlerweile, so ganz ohne Yuki, hatte diese Welt einfach ihren Reiz verloren und er saß die Zeit hier einfach nur noch ab. 2 endlose Tage. Früher hatte sie ihm die Zeit schöner gemacht, leichter und den Tod fast zu etwas schönem.
Seit dem er sie kannte, hatte er sich immer öfter für andere Menschen in den Tod gestürzt - so wie es nun mal seine Bestimmung war - weil er die Zeit mit ihr einfach genoss. Dante liebte die Zeit mit ihr - hatte die Zeit mit ihr geliebt!
Doch seit Wochen, nein mittlerweile waren es sogar schon 5 ganze Monate, war sie nicht mehr hier..
Er riss sich aus diesen Gedanken heraus, er durfte sich nicht mehr darauf versteifen, sie hier wieder zu treffen - wahrscheinlich würde das nie mehr passieren. Als er die Augen wieder öffnete, erhob er sich wieder. Diese körperlose Welt war leichter als die normale menschliche Welt und doch, waren beide Welten im Augenblick nichts, was ihn fesselte.
Yuki fehlte ihm und in der menschlichen Welt kam er auch nicht weiter, egal wo er sie suchte - er fand sie einfach nicht. Dante lief langsam durch das Gras, langsam ging auch hier die Sonne unter und er erblickte etwas, in der Weite, was er nicht glauben konnte! Konnte das wirklich sein?
Ohne zu überlegen rannte Dante los! Er musste es einfach wissen.. Je näher er der Frau, dem Geist, kam je klarer wurden ihre Umrisse, je deutlicher das SIE es wirklich war. Nach all den Wochen hier, ohne sie, hatte er eigentlich nicht mehr daran gedacht sie je wieder zusehen!
Ein paar Schritte von ihr entfernt, blieb D. einfach stehen. Leise räusperte er sich und trat dann noch zwei Schritte auf sie zu. "Yuki?", fragte er leise, ruhig. Gott, er war so froh, sie zu sehen!
In all der Zeit hatte er sich schon das Schlimmste ausgemalt, doch selbst wenn sie gestorben wäre, wäre sie hier hergekommen - wie Alle die sterben! Aber jetzt zu wissen, das sie lebte und es ihr "gut" ging, erleichterte ihn.
"..ich hätte nicht gedacht, dich wiederzusehen..", murmelte er leise und trat neben sie. Natürlich hatte er sich gewünscht, sie wiederzusehen und doch, hatte er die Hoffnung allmählich aufgegeben..

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Dienstag 5. Februar 2013, 20:18
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Miyuki


Langsam weitete sie ihre Sinne aus und versuchte ihn zu finden. Erst war da nichts, nur andere Wanderer und dann rannte Jemand rasend schnell auf sie zu. Erst wollte sie rasch diese Welt verlassen, doch dann erkannte sie ihn. D!
Ein paar Schritte von ihr entfernt, blieb er einfach stehen. Leise räusperte er sich und trat dann noch zwei Schritte auf sie zu. "Yuki?", fragte er leise, ruhig. Seine Stimme war wie Balsam, als sie ihre Ohren erreichte und sie fühlte sich sofort ruhiger.
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, doch sie drehte sich nicht zu ihm um. Sie wussten Beide genau, dass sie es war und er brauchte keine Bestätigung.
"..ich hätte nicht gedacht, dich wiederzusehen..", murmelte er leise und trat neben sie. Erst jetzt wandte sie sich zu ihm um, hielt aber den Blick wie immer leicht gesenkt, und lächelte sanft.
"Es tut mir leid D! Ich.. ich hatte viel zu tun und konnte nicht herüber wechseln, verzeih mir.." erklärte sie ihm leise. Allein seine Nähe tat ihr gut, ließ sie neue Kraft schöpfen. Wie gern hätte sie ihn jetzt umarmt, doch dass ging nicht. Es war ihre oberste Regel: Keine Berührungen! Dass hatte ihr Vater ihr immer wieder gepredigt, sie durfte hier niemals Jemanden berühren, denn dann konnte er auch in der realen Welt einen Weg zu ihr finden. Dies hatte sie ihm schon bei ihrer ersten Begegnung hier klar gemacht und D hatte sich immer daran gehalten.
"Ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst D.. Und jetzt bin ich ja wieder hier und dass wird auch so bleiben!" sagte Yuki sanft und versuchte sich nichts anmerken zu lassen, hier hatte sie zwar keine Schmerzen und es ging ihr auch gut, aber trotzdem hing ihr das alles hier immer noch nach.

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Dienstag 5. Februar 2013, 20:38
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Dante.



"Es tut mir leid D! Ich.. ich hatte viel zu tun und konnte nicht herüber wechseln, verzeih mir.." erklärte sie ihm leise. Er lächelte.
"Schon gut..", sagte er leise und sah sie einen Moment an, alles war wie immer. Sie stand zu ihm gewahnt hier, den Blick - den Kopf - gesenkt und mit genügend Abstand um ihn nicht zu berühren. So war es schon immer gewesen - keine Berührungen und egal, wie sehr es ihn manchmal in den Fingern juckte, sie einfach zu berühren, so sehr respektierte er sie und ihre Wünsche - berührte sie niemals!
"Ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst D.. Und jetzt bin ich ja wieder hier und dass wird auch so bleiben!" sagte Yuki sanft und doch war irgendetwas anders. Besorgt sah er sie einen Moment an.
"Mach dir mal keinen Kopf um mich, Kleines! Du weißt doch - wer regelmäßig stirbt, verbringt hier eine menge Zeit und hat eine menge Zeit um auf schöne Ereignisse zu warten!", erklärte er ihr sanft und musterte sie immer noch. Es bereitete ihm Sorge, irgendetwas hatte sich seit ihrem letzten Treffen in dieser Welt, verändert - bei ihr verändert, das spürte er ganz deutlich und doch, wollte er sie damit einfach nicht unter Druck setzen.
"Bei dir alles wieder in Ordnung?", fragte er sie leise und ließ sich auf dem Boden nieder, klopfte neben sich auf die Erde, die stumme Bitte die er jedes Mal aussprach, wenn sie sich trafen..
Ihre Nähe brachte immer eine gewisse Ruhe für ihn mit sich, eine Ruhe die er nur verspürte wenn er bei ihr war. Eine Ruhe die er schrecklich genoss! Für einen Moment schloss er die Augen und ließ sich einfach ins Gras fallen. Und doch brannte es, das tiefe Bedürfnis, wieder in ihm auf, sie zu fragen wo sie war - in der echten - menschlichen - Welt ihr gegenüber zustehen...
D schüttelte den Kopf, er hatte sie schon einmal danach gefragt und sich einen klaren - und verdammt eindeutigen - Korb gefangen, damals hatte sie ihn gebeten, sie nie wieder danach zu fragen.

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Dienstag 5. Februar 2013, 20:58
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Miyuki


"Mach dir mal keinen Kopf um mich, Kleines! Du weißt doch - wer regelmäßig stirbt, verbringt hier eine menge Zeit und hat eine menge Zeit um auf schöne Ereignisse zu warten!", erklärte D ihr sanft. Yuki lächelte, er tat ihr so gut und sie hatte ihn schrecklich vermisst.
"Bei dir alles wieder in Ordnung?", fragte er sie leise unvermittelt und ließ sich auf dem Boden nieder, klopfte neben sich auf die Erde, die stumme Bitte die er jedes Mal aussprach, wenn sie sich trafen.. Hier konnte sie ihn ganz genau spüren, wusste wo er sich befand, wie er sich bewegte und doch wünschte sie sich ihn einmal sehen zu können-dass er nur einmal mehr war als nur ein Gefühl das sie wahrnahm.
Yuki setzte sich neben ihn, zog die Beine an und schlang die Arme fest darum. Sie spürte wie D sich ins Gras fallen ließ und musste lächeln. Er war so viel entspannter als sie und sie würde sich nur einmal auch so gehen lassen wie er.
Leise seufzte sie und legte ihre Wange-mit dem Gesicht ihm zugewandt und geschlossenen Augen-auf ihre Knie.
"Ja, jetzt ist wieder alles gut!" bestätigte sie und es war das erste Mal, dass sie ihm heute die Wahrheit sagte. Es war alles gut jetzt! Io hatte ihr angeboten einfach bei ihm und seiner Frau zu bleiben und vielleicht konnte sie sich irgendwann eine Arbeit suchen oder als Medium für den Rat arbeiten-für den auch ihr Schwager arbeitete-und sich eine kleine, eigene Wohnung nehmen.
Doch darüber wollte sie jetzt nicht nach denken, jetzt wollte sie viel lieber die Zeit mit ihm genießen.
"Wie bist du dieses Mal gestorben und wann?" fragte sie ihn. Dass war normalerweise immer ihre erste Frage, wenn sie sich trafen, wie und wann? Das Erste aus Neugierde und das Zweite, damit sie sich ausrechnen konnte, wie viel Zeit ihnen blieb.
Am liebsten wäre sie die ganze Zeit hier mit ihm geblieben, aber dass ging nicht. Sie konnte hier bleiben solange sie wollte, doch D würde es nach 2 Tagen wieder in die reale Welt hinaussaugen, weil sein Körper dann wieder genesen wäre und sie musste allein wieder in ihren kaputten Körper schlüpfen. Waren dass er wieder starb und sie wieder seine Nähe genießen konnte.
Wie gern sie ihn jetzt berühren würde, nur um einmal zu wissen wie sich seine Haut anfühlte..

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Dienstag 5. Februar 2013, 21:17
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
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Leise seufzte sie und legte ihre Wange-mit dem Gesicht ihm zugewandt und geschlossenen Augen, wie immer,-auf ihre Knie. Sie sah ihn niemals direkt an - eigentlich konnte er sich an nicht einmal erinnern, dass sie ihm in die Augen gesehen hatte.
"Ja, jetzt ist wieder alles gut!" bestätigte sie und dieses Mal, klang es ehrlicher als all die anderen Mal zuvor und genau das überraschte ihn!
Sie hatte ihm immer gesagt, das alles gut sei, aber noch nie hatte es so ehrlich - so offen und wahr - gelungen, wie jetzt! Natürlich hatte er ihr nie gesagt, dass er vermutete, das sie ihn belog aber er wusste es. Es war eben immer einfach so gewesen! So war es schon immer gewesen und so würde es wohl immer bleiben.
Oft hatte er sich schon ausgemalt, wie es wäre sie zu berühren, ihr in die Augen zu sehen und ihr auch in der realen Welt zu sehen, doch das was eben alles nur in seinem Kopf. Sie hatte ihm schon einmal ganz deutlich gemacht, dass sie sich NIEMALS in der realen Welt sehen würden und er sie bitte nie mehr danach fragen sollte, doch je mehr sie hier die Zeit mit einander verbrachten umso drängender wurde dieses Bedürfnis in ihm!
Gott, er wollte nur einmal ihrem Körper gegenüberstehen, ihr nur einmal in die Augen sehen und sie berühren können - ihren Körper berühren können.
"Wie bist du dieses Mal gestorben und wann?" fragte sie ihn.
Dante grinste. "Ich dachte schon, du fragst nie...", sagte er und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Normalerweise waren genau die Beiden Fragen, das Erste, was sie ihn fragte!
"Ich glaube, der spektakuläre Heldentod bleibt mir wohl verwehrt.. Im Augenblick ist es ständig ein Bus oder LKW der mich überrollt und noch immer ist es kein sonderlich nettes Gefühl!", erklärte er ihr ruhig, zuckte mit den Schultern.
Er redete nie über seine Tod, nicht einmal mit seinem Leidensgenossen, doch Yuki interessierte es regelrecht, sie hatte sich schon von Anfang an dafür interessiert, wie er immer und immer wieder starb. Und sie war auch die Einzige, die wirklich wusste, wie es ihm beim sterben ging.. und die wusste, das er noch immer hoffte, irgendwann einen spektakulären Heldentod - wie man ihn aus Märchen kennt - zu sterben.
"Her ist es erst ein paar wenige Stunden.. vielleicht 4 oder 5.." er mochte es nicht, ihr zu sagen, wann er gestorben war den damit sagte er ihr auch, wann er sie wieder verlassen würde!
"...aber meinst du nicht, wir haben jetzt genug von mir geredet - erzähl mir lieber etwas von dir! Erzähl mir etwas über das Land in dem du lebst..", sagte er leise, er wusste nicht, warum er sie gerade danach fragte - den er wusste, dass es ihm auch nichts bringen würde, das sie ihm niemals Namen oder genauere Orte nennen würde - das hatte sie noch nie getan!

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Dienstag 5. Februar 2013, 21:40
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Miyuki


D grinste-Yuki konnte es in seiner Stimme hören. "Ich dachte schon, du fragst nie...", sagte er und verschränkte die Arme hinter dem Kopf.
Zu gern hätte sie ihn jetzt gesehen. War er sehr muskulös? Wie bewegten sich seine Muskeln, wenn er sich bewegte? Wieder seufzte sie leise, sie würde es nie sehen..
"Ich glaube, der spektakuläre Heldentod bleibt mir wohl verwehrt.. Im Augenblick ist es ständig ein Bus oder LKW der mich überrollt und noch immer ist es kein sonderlich nettes Gefühl!", erklärte er ihr ruhig.
Yuki lachte leise. "Für mich bist du immer der Held, dass weißt du doch! Und trotzdem wünschte ich du müsstest nicht mehr sterben, es belastet dich so sehr-ich spür das. Und dann gefällte es dir-aus welchen masochistischen Gründen auch immer.." sagte sie und grinste immer noch dabei.
Sah er sie jetzt wohl entsetzt an? Sie wüsste es so gern..
"Her ist es erst ein paar wenige Stunden.. vielleicht 4 oder 5.." fügte D hinzu und sie seufzte. "Geht das nicht genauer?" fragte sie frustriert. Er sagte es ihr nie und sein Abgang kam dann jedes Mal zu plötzlich, nie konnte sie sich verabschieden.
"...aber meinst du nicht, wir haben jetzt genug von mir geredet - erzähl mir lieber etwas von dir! Erzähl mir etwas über das Land in dem du lebst..", sagte er leise und Yuki lächelte.
"Ich weiß noch gar nicht viel über das Land in dem ich jetzt lebe. Ich bin in den letzten Wochen umgezogen.. Aber es ist unglaublich alt und schrecklich gruselig, für die Menschen aber ich mag es dort und ich möchte es unbedingt besser kennen lernen. Die Wälder müssen so schön sein und ich wünschte ich könnte mich einfach verwandeln und unter den Bäumen umherwandern.." gestand sie ihm leise.
Ja, dass wäre wirklich schön aber das war nicht möglich. Sie würde ihre Umgebung nicht sehen können und in der realen Welt konnte sie ihr Umfeld nicht so spüren wie hier.
Langsam löste sie sich aus ihrer starren Haltung und reckte sich. Yuki konnte seine Umrisse genau neben sich spüren und er war wirklich sehr groß. Und dann tat sie etwas sehr Dummes und etwas schon lange überfälliges-sie streckte die Hand nach ihm aus, berührte ihn.
Und schrak rasch wieder zurück. Seine Brust war nackt! Yuki hatte seine Haut fühlen können und sie war ganz warm gewesen. So schön warm..
Damit hatte sie nicht gerechnet. Warum hatte er nichts an? Sie war immer bekleidet, wenn sie hier her kam aber vielleicht schlief er oben Ohne, wenn er starb und natürlich hätte er dann auch hier nichts an.
Yuki zuckte die Achseln, jetzt war es so oder so egal und sie legte sich zu ihm ins Graus, ihren Kopf auf seine Brust. Sie hatte die wichtigste Regel sowieso schon gebrochen, jetzt konnte sie es auch genießen. Vielleicht konnte sie so unauffällig seine Muskeln erspüren und ein Bild von ihm machen-ein Besseres, als bisher.
"Ich werde mich dafür nicht entschuldigen, wenn du darauf warten solltest.." bemerkte sie, weil sie spürte wie er sich verkrampfte und dann entspannte sein Körper sich wieder..
Vorsichtig strichen ihre Finger über seine Brust, formten seine Muskelstränge nach und war froh darüber, sie endlich getraut zu haben. Vielleicht wusste er ja nicht wie man die Spur in der realen Welt aufnahm, die man in dieser Welt gefunden hatte..

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Dienstag 5. Februar 2013, 22:13
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Dante.



"Für mich bist du immer der Held, dass weißt du doch! Und trotzdem wünschte ich du müsstest nicht mehr sterben, es belastet dich so sehr-ich spür das. Und dann gefällte es dir-aus welchen masochistischen Gründen auch immer.." sagte sie und grinste immer. Gott, sie war so schön!
Und diesen Satz kannte er zu genüge - das sagte sie jedes Mal, wenn er ihr sagte, dass er seinen Heldentod noch nicht erlebt hatte. Doch einmal aber von seinem aller ersten Tod, der der ihm zum Wiedergänger gemacht hatte, hatte er ihr noch nie erzählt und D hatte auch nicht vor das zu ändern...
Yuki seufzte. "Geht das nicht genauer?" fragte sie frustriert.
"Du weißt doch, genauso gut wie ich, dass es nichts ändern würde, wenn du es genau wüsstest! Der Abgang würde dennoch plötzlich kommen, ohne das wir ihn planen können!", sagte er und hätte sie gern in tröstend in den Arm genommen.
"Ich weiß noch gar nicht viel über das Land in dem ich jetzt lebe. Ich bin in den letzten Wochen umgezogen.. Aber es ist unglaublich alt und schrecklich gruselig, für die Menschen aber ich mag es dort und ich möchte es unbedingt besser kennen lernen. Die Wälder müssen so schön sein und ich wünschte ich könnte mich einfach verwandeln und unter den Bäumen umherwandern.." gestand sie ihm leise.
"Warum tust du es dann nicht einfach?", fragte er sie, sie hatten nie wirklich über ihre Umgebung gesprochen und doch, interessierte es ihn schon seit einer Ewigkeit und gerade diese kleinen Andeutungen, lockten ihn noch mehr!
"Erzählst du mir auch, wieso du umgezogen bist und gleich, so scheint es mir, das Land geändert hast?", fragte er leise und machte sich eigentlich keine Hoffnung auf auf eine Antwort darauf und doch, fragte er sie.
Langsam löste sie sich aus ihrer starren Haltung und reckte sich.
Dante hatte die Augen geschlossen als Finger seine Brust berührten und er sich für einen Moment völlig verspannte! Verwirrt öffnete er die Augen und sah auf die Finger, die sich gerade von seinem Körper lösten! Guckte er schief oder träumte er? Hatte Yuki ihn gerade wirklich, nach fast 300 Jahren, das erste Mal berührt? Obwohl sie beide doch wussten, was es für sie in der realen Welt bedeutete?
Ihre Finger waren ganz sanft, weiche gewesen und genauso schlank wie sie aussahen. Dante konnte es einfach nicht glauben!
300 Jahre hatten sie fast regelmäßig zusammen hier verbracht und NIE hatten sie sich einander berührt, es war eine Bitte von ihr gewesen - hatte es nicht gewollt und das gerade sie ihn jetzt berührte, überraschte ihn einfach einen Moment lang und doch, war es das Schönste, was er in den letzten 566 Jahren - die er ständig starb - gespürt hatte!
Yuki, seine kleine Püppie - seine Riscatto -, legte ganz leicht nur ihren Kopf auf seine Brust. Für einen Moment brachte ihn die Überraschung dazu sich völlig zu verspannen und er wusste nicht, was er tun sollte und doch lächelte er sanft.
"Ich werde mich dafür nicht entschuldigen, wenn du darauf warten solltest.." bemerkte sie. Alles andere hätte er auch von ihr nicht erwartet!
Vorsichtig strichen ihre Finger über seine Brust und er schloss die Augen, genoss es ihre Nähe zu spüren - etwas zu spüren wonach er sich schon seit 300 Jahren sehnte.
"Ich ahnte es..!", sagte Dante leise und legte ihr sanft einen Arm um den Körper, hielt sie sanft fest - beschützend und liebevoll.
Sanft strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, so wie er es immer hatte tun wollen wenn ihr eine ihrer Strähnen ins Gesicht gefallen war. Ihr zierlicher, warmer Körper lag ganz dicht an seinem, ihre Finger fuhren seine Muskelstränge - auf der Brust - nach.
"...warum? Warum erst jetzt nach fast 300 Jahren? Wir wissen doch beide, was das jetzt bedeutet..", murmelte er leise. Gott, warum hatte er nicht einfach seine Klappe gehalten? So hätte er sie wahrscheinlich einfach irgendwo aus der Ferne beobachten können und sie hätte niemals wissen müssen, das er wusste wo sie lebte.. aber wahrscheinlich hätte er es nicht ausgehalten, ihr nach all den Jahren auch in der realen Welt so nah zu sein und sie doch nicht ansprechen zu dürfen...
Ganz sacht nur, strich er ihr über die Stirn, die Schläfe entlang und nahm dann seine Hand wieder aus ihrem Gesicht, löste aber seinen Arm nicht der sanft um ihren zierliche Körper lag...

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Dienstag 5. Februar 2013, 22:47
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Miyuki


"Ich ahnte es..!", sagte D leise und legte ihr sanft einen Arm um den Körper, hielt sie sanft fest - beschützend und liebevoll. Das war so schön! Yuki hätte es nicht für möglich gehalten, dass es so schön war.
Tomah hatte sie-selbst vor ihrer Hochzeit-nie so berührt und den Rest ihres Lebens hatte er sie immer nur geschlagen. Und jetzt hielt D sie so sanft fest, beschützte sie, obwohl es hier nichts gab wovor er sie beschützen musste.
Sanft strich D ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und sie lächelte, wenn sie ihn doch nur sehen könnte.
"...warum? Warum erst jetzt nach fast 300 Jahren? Wir wissen doch beide, was das jetzt bedeutet..", murmelte er leise. Verdammt, er wusste es doch-sie hätte es wissen müssen.
"Wirklich 300 Jahre?" fragte sie ihn verblüfft und verbarg dann wieder ihr Gesicht. Über 300 Jahre war es jetzt also her, dass Tomah ihr ihr Augenlicht genommen hatte und sie damit ihrer Selbstständigkeit beraubt und der Fähigkeit, die Schönheit der Welt zu betrachten-und D..
Ganz sacht nur, strich er ihr über die Stirn, die Schläfe entlang und nahm dann seine Hand wieder aus ihrem Gesicht, löste aber seinen Arm nicht der sanft um ihren zierliche Körper lag.
Vorsichtig wanderte ihr Zeigefinger gerade um seinen Nabel herum, er war ganz flach und weich. Yuki lächelte und wurde dann ernst. "Ich weiß nicht.. vielleicht war es die Jahre über einfach wichtig, keine Ahnung" murmelte sie als Antwort und natürlich war das gelogen, doch sie konnte ihm einfach nichts von Tomah und seinen Quälereien erzählen.
Sie war noch nicht bereit dazu, vielleicht war sie das nie..
"Ich bin umgezogen, weil ich dringend da weg musste! Japan war nicht richtig für mich und genau deshalb musste es gleich ein anderes Land sein. Ich wollte einfach ganz weit weg von dort!" erklärte sie ihm und beantwortete damit eine frühere Frage von ihm. Yuki wollte ehrlich zu ihm sein-soweit sie es konnte-, wollte ihn nicht immer anlügen müssen, aber nicht alles konnte sie ihm einfach so erzählen.
"Ich weiß, dass du mich gerne sehe möchtest-in der realen Welt-D, aber dass ist nicht so einfach. Ich bin da eine Andere, als hier.. Ich würde dich gern sehen, würde so gern mit dir einmal irgendetwas unternehmen-ich weiß nicht-aber es war einfach nie möglich und ich bin mir nicht sicher ob es nicht immer noch unmöglich ist.." versuchte sie ihm zu erklären und wusste dass sie sich bescheuert anhörte. Selbst in ihren Ohren klang es wie eine flache Ausrede und so als wollte sie ihn nicht wirklich sehen.
Aber sie konnte ihn ja auch nicht sehen!
Wenn er in der realen Welt zu ihr kommen würde, dann würde sie ihm Einiges erklären müssen und sie würde ihre Blindheit nicht mehr so einfach verbergen können, sie würde ihm einfach so viel mehr preisgeben müssen-und genau davor hatte sie Angst. Schreckliche Angst sogar!
"Wenn du mich in der realen Welt sehen würdest, würdest du mich nicht mehr sehen wollen, D und davor habe ich Angst.." gestand sie ihm fast tonlos und schlang die Arme um ihn. Jetzt, wo sie ihn einmal berührt hatte, war es egal wie nah sie ihm war und sie wollte es genießen, solange er hier bei ihr war...

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Dienstag 5. Februar 2013, 23:14
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"Wirklich 300 Jahre?" fragte sie ihn verblüfft und verbarg dann wieder ihr Gesicht. "Ja, 300 Jahre...", murmelte er leise. Ja, es war 300 Jahre her, dass sie sich das erste Mal begegnet waren und noch heute, erinnerte er sich wie gestern daran!
Vorsichtig wanderte ihr Zeigefinger gerade um seinen Nabel herum. Yuki lächelte und wurde dann ernst. "Ich weiß nicht.. vielleicht war es die Jahre über einfach wichtig, keine Ahnung" murmelte sie als Antwort und da war sie wieder, die Lüge - die sie ihm schon immer erzählte, ob nun aus Schutz oder Angst, wusste er nicht und er würde ihr auch niemals sagen, dass er das Gefühl hatte, das sie ihn belog...
"Ich bin umgezogen, weil ich dringend da weg musste! Japan war nicht richtig für mich und genau deshalb musste es gleich ein anderes Land sein. Ich wollte einfach ganz weit weg von dort!" erklärte sie ihm und beantwortete damit eine frühere Frage von ihm.
"Ich weiß, dass du mich gerne sehe möchtest-in der realen Welt-D, aber dass ist nicht so einfach. Ich bin da eine Andere, als hier.. Ich würde dich gern sehen, würde so gern mit dir einmal irgendetwas unternehmen-ich weiß nicht-aber es war einfach nie möglich und ich bin mir nicht sicher ob es nicht immer noch unmöglich ist.." versuchte sie ihm zu erklären.
Dante lächelte. Sie brauchte nicht weiter sprechen, diese Unterhaltung hatten sie schon einmal geführt und er hatte eigentlich nicht vor, sie wieder auszudehnen.
"Wenn du mich in der realen Welt sehen würdest, würdest du mich nicht mehr sehen wollen, D und davor habe ich Angst.." gestand sie ihm fast tonlos und schlang die Arme um ihn.
"Schhh... du weißt doch, es wird nichts passieren, was du nicht willst!", sagte er sanft und strich ihr liebevoll über die Wange. "..ich habe 300 Jahre lang dich nur hier gehabt, im übrigen warst du immer einer der vielen Gründe warum ich gern gestorben bin... ich will nicht leugnen, das ich in den letzten 300 Jahren auch in der realen Welt nach dir gesucht habe und damit gewiss mich in manch Tod mehr ziehen lassen habe aber ich musste es einfach tun, auch wenn ich eigentlich nie die Hoffnung gehabt habe, dich wirklich zu finden...", erklärte er ihr leise und schloss für einen Moment die Augen.
"..aber ich will, dass du weißt, Yuki - das niemals etwas passieren wird, was du nicht willst! Du hast mir einmal gesagt, du kannst das nicht und damit werde ich auch nicht einfach vor dir auftauchen.. Ich werde nicht kommen, wenn du es nicht willst!", sagte er leise und zog sie sanft enger an sich.
Er würde sich ganz sicher ihr nicht aufzwingen, geschweige den zu lassen, dass sie Angst haben musst oder schlimmeres.. Dante würde ihre Wünsche und Bedürfnisse respektieren!
"Mach dir mal keine Sorgen.. es ist alles gut! Ich bin froh, dich überhaupt wiederzusehen, nach den vergangenen Wochen.!", sagter er leise, strich zärtlich über ihre Wange und zog sie sanft, liebevoll, noch ein Stücke enger an sich.

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Dienstag 5. Februar 2013, 23:40
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