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 Die Geisterwelt ... 
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Luna
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Nikolaj.



Alles um ihn herum, war so unwirklich - gedämpft und schien ihm so weit zu sein. Sein Körper fühlte sich an, als wäre er von einem Lastwagen überrollt worden und jetzt lag er irgendwo, um ihn herum bewegten sich Menschen und er war nicht einmal in der Lage seine Augen aufzumachen so vollgepumpt war er mit irgendwelchen Sachen - vielleicht stand er dem Tod auch einfach schon zu Nahe!
"Wie wir es besprochen haben! Er wird nichts spüren, keine Erinnerung haben und nicht leiden. Die Bindung wird nicht mehr existieren und du warst für ihn nie da." erklärte eine tiefe Männerstimme gerade.
"Wie lange habe ich noch?" fragte eine zarte, von Tränen belegte, Frauenstimme - eine Stimme die er mehr liebte als die seiner Tochter! Lilith! Gott, er musste tatsächlich gerade dabei sein zu sterben! Doch egal, welcher Traum das hier war, er war traumhaft. Er genoss ihre Stimme und ihren zarten Duft der ihn umhüllt und ihm ein bisschen Frieden, trotz der Schmerzen und der Schwere in seinem Körper schenkte. Wenn er jetzt starb, starb er wenigstens nicht ohne ihre Stimme noch einmal gehört zu haben - wenn auch nur im Traum. "Etwas über eine Stunde, Liebes! Und denk dran, dass du den Trank zu dir nimmst und dich ausruhst. Die Blutung hat aufgehört aber die Heiler haben dich gewarnt." antwortete der Mann ruhig und von ihr kam eine Weile nichts als Stille.
"Ich weiß!" murmelte sie. "Ich wäre jetzt gern ein bisschen allein-will mich verabschieden!" Ihre Stimme brach und trug die letzten Worte kaum noch. "Ist gut! Aber denk dran, wenn ich ihm und allen Anderen die Erinnerungen gelöscht habe, darfst du auf keinen Fall mehr in seinen Geist eindringen!" warnte er sie noch mal, bevor er ging.
Zarte Finger strichen ihm die Haare von der Stirn, doch er schaffte es nicht, den Kopf zu drehen oder die Person auch nur anzusehen. Seine Lider waren schwer und seine Glieder steif, überall hatte er Schmerz und noch immer spürte er genau die Stelle, durch die der Dolch gedrungen war, die ihm der Vampir nach der Explosion in den Unterleib gerammt war.
"Gleich ist alles wieder gut, Liebster, dass verspreche ich dir!" haucht sie ihm zu und hörte dann auf ihn zu streicheln. Alles wieder gut? Was waren die letzten Tage nur ein schlechter Traum gewesen und er wachte einfach neben ihr im Bett auf? Es war der Morgen vor all dem Theater und sie lag eng an ihn gekuschelt? Schön wär es..
"Er liebt dich, kleines Wunder-tief in seinem Herzen liebt er dich, da bin ich mir ganz sicher! Hab keine Angst, Mama wird sich um dich kümmern und dir alles geben, was sie nur kann.." flüsterte Lilith zu ihrem Baby - zu SEINEM Baby!
"Ich liebe dich, dass werde ich immer aber du wirst nicht einmal wissen, dass es mich gibt.." hauchte sie Niko zu und strich ihm wieder durchs Haar. Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und er zwang sich, sich zu bewegen. Es dauerte einen endlosen Moment, seine Finger zu strecken und sie auf ihren Bauch zu legen, kaum merklich und dennoch so, dass er ihren warmen Körper unter seiner Hand spürte und er ließ seine Finger sanft darüber streichen.
"Lieber..sterbe ich auf der Stelle als Dich und mein Baby zu vergessen!", presste er unter Schmerzen hervor und legte seine Hand flach auf die Mitte ihres Bauches, schützend über sein Kind. "..aber wenn das schon mein Tod ist, dann soll er verschwinden! Ich vergesse ganz sicher nicht mein Leben geschweige den mein Kind - mein ungeborenes Baby, im Bauch meiner geliebten Gefährtin!"
Jedes einzelne Wort fiel ihm schwer, sein Atem ging stoßweise und der Schmerz wurde deutlicher. Die Mittel, die sie ihm gegeben hatte, ließen nach - hatten langsam keine Wirkung mehr, doch es war ihm egal! Er hatte Lilith noch so viel zu sagen, selbst wenn das hier sein Tod war oder es sein würde!
"..weißt du, als Zora damals geboren wurde, änderte sie mein ganzes Leben. Damals hab ich schon Jahrhunderte - vielleicht auch Jahrtausende - unter Igors Hand gelebt, er hat mich 2 Tage nach meiner Geburt meinen Eltern abgekauft und mir die ersten Jahre alles an Bildung zu kommen lassen, wie er nur konnte.. Ich war kaum 10 Jahre alt, da begann er mich zu einem Krieger ausbilden zu lassen. Willenlos, stark und formbar wie er es brauchte. Naiv wie ein Kind mit 10 eben sein konnte, glaubte ich ich würde ihm etwas bedeuten und das wäre ihm einfach wichtig. Bis er mich das erste Kind töten ließ.. dann wusste ich, dass ich für ihn nicht mehr als ein Spielzeug, ein Mittel zum Zweck war. Es muss mein 30. Geburtstag gewesen sein - keine Ahnung in welchem Jahr oder zu welcher Jahreszeit, schon damals hielt er mich oft wochenlang in seinem Kerker gefangen - verwandelte er mich, in einem zu seines Gleichen. Von da an, war ich nicht nur ein kaltblütiger, gnadenloser Mörder, nein sondern auch noch noch ein Blut trinkendes Etwas, was ich noch mehr verabscheute...", murmelte er vor sich hin und streichelte dabei ihren Bauch.
"..es ging Jahre so.. ich tötete für ihn und er bekam mehr macht, wurde immer wahnsinniger. Vor etwas mehr als 260 Jahren muss er dann wohl auf die Idee gekommen sein, Nachkommen von mir zu wollen.. Etliche Versuche blieben sinnlos und nichts bringend.. Aus all seinen Versuchen in 60 Jahren ist nur ein Kind entstanden - Zora - und ich konnte mich nicht einmal freuen! Ich wusste, was es bedeutet nicht gewollt zu werden - Igor hatte mir damals schon tausende Male erzählt, das meine Eltern mich verkauft hatten und er mich wie seinen Sohn aufzog, wohl eher wie seinen Mörder und Zuchtbock - mehr war ich nie für ihn.. Und dann, hielt ich Zora das erste Mal im Arm, so klein.. und dann begriff ich gestern einfach zu spät, was du mir mit dem Lied sagen wolltest! Verdammt, ich bin ein Mann - bei mir dauert es nun einmal länger! Und ich freute mich - ich wünschte mir, ich hätte die letzten Tage einfach rückgängig machen! ICH LIEBE DICH, dich und UNSER GEMEINSAMES KIND! Ich .. ihr Beide und Zora, sind alles, was ich noch habe! Ich kann.. und WILL euch nicht verlieren..", sagte er und hob seine andere Hand hoch, an ihre Wange.
Nur langsam drehte er den Kopf zu ihr und zwang die Augen auf, das Licht - wenn es auch nur Kerzen waren - blendeten ihn für einen Moment bevor er es schaffe Lilith anzusehen. "Ich liebe dich.. Euch alle 3! Dich, Zora und das Baby - MEIN BABY - in deinem Bauch... Ich will dich nicht da unten haben, weil ich es nicht ertragen könnte, dir so weh zutun - du bist mir einfach zu wichtig als dich ich dir diesen Schmerz zu fügen könnte.. DU bist doch die Eine und nicht eine dieser billigen Schlampen, die sich sonst da unten räkeln! DU bist die Meine - mein Leben, mit unseren Kindern! Lieber lebe ich keuch als dich aufzugeben oder eine andere Frau etwas davon zu geben, was dir gehört! Ich will nur DICH - Dich und unsere Kinder..", sagte er und schloss für einen Moment die Augen.
Verdammt, die ganze Scheiße strengte ihn unglaublich an. Jedes einzelne Wort brachte ihm mehr Schmerzen, er musste sich die Lungen gequetscht haben so wie ihn das Atmen schmerzte und sich wahrscheinlich einiges gebrochen haben aber das war egal, solange er ihr nur sagen konnte, was er fühlte - was er dachte!
"Und wenn das hier.. nur ein Traum ist.. dann ist es der Schönste den ich je hatte.. Du hast mir so gefehlt! Verdammt, ohne dich.. hab ich einfach keinen Leben mehr! Ja, ich hab Zora aber du bist meine Frau - mein Alles..", er wollte Lilith an seine Brust ziehen, doch der Schmerz brachte ihn - den harten Krieger - zum Aufstöhnen und er ließ sich wieder in die Kissen sinken - er hatte versuchte sich aufzusetzen um sie enger an sich ziehen zu können, doch er schaffte es einfach nicht.
Der Schmerz war zu stark, sein Körper zu gelähmt und matt.. "Ich liebe euch so sehr..", murmelte er und streichelte ihren Bauch, ließ seine Fingerspitzen sacht über ihren Bauch streichen - sein Baby!

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Donnerstag 21. März 2013, 23:19
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Lilith


Seine Geschichte war schrecklich und es machte sie traurig, was er ihm angetan wurde und sie wollte ihm so gern helfen. Doch dass konnte sie nicht, nicht so wie sie es gerne getan hätte zumindest. Nein, sie konnte ihm seine Erinnerungen nicht einfach so nehmen und schon gar nicht sein ganzes Leben.
"Ich liebe dich.. Euch alle 3! Dich, Zora und das Baby - MEIN BABY - in deinem Bauch... Ich will dich nicht da unten haben, weil ich es nicht ertragen könnte, dir so weh zutun - du bist mir einfach zu wichtig als dich ich dir diesen Schmerz zu fügen könnte.. DU bist doch die Eine und nicht eine dieser billigen Schlampen, die sich sonst da unten räkeln! DU bist die Meine - mein Leben, mit unseren Kindern! Lieber lebe ich keusch als dich aufzugeben oder eine andere Frau etwas davon zu geben, was dir gehört! Ich will nur DICH - Dich und unsere Kinder..", sagte Nikolaj und als sie zu ihm aufsah, schloss er für einen Moment die Augen.
Sanft strich Lilith ihm über die Wange und versuchte die Tränen endlich zurück zu drängen. "Ich will aber nicht das du keusch leben musst! Ich hab mir gewünscht, dir geben zu können, was du brauchst aber das konnte ich nicht-nicht richtig zumindest. Und weil ich es nicht konnte.." sie brach ab, schaffte es einfach nicht weiter zu sprechen. Die Erinnerung an diesen schrecklichen Morgen, der Alles kaputt gemacht hatte-an dem SIE alles kaputt gemacht hatte-, tat schrecklich weh und sie konnte es nicht auch noch aussprechen.
"Und wenn das hier.. nur ein Traum ist.. dann ist es der Schönste den ich je hatte.. Du hast mir so gefehlt! Verdammt, ohne dich.. hab ich einfach keinen Leben mehr! Ja, ich hab Zora aber du bist meine Frau - mein Alles..", sprach Niko weiter und sie sah in erschrocken an. Ein Traum? Nein, das war kein Traum! Er lag wirklich hier, schwer verletzt und sie schwanger und traurig, voller Angst dass er doch noch sterben könnte.
Nikolaj schien zu versuchen sich aufzusetzen, doch er schaffte es nicht und stöhnte auf vor Schmerz. Verdamm, das wurde einfach nicht besser und dabei hatten die Heiler so lange bei ihm gestanden und an ihm rum gedocktert.
"Ich liebe euch so sehr..", murmelte er und streichelte ihren Bauch, ließ seine Fingerspitzen sacht über ihren Bauch streichen - sein Baby! Das tat er schon, seit er angefangen hatte zu sprechen-ihren Bauch streicheln. Lilith schloss die Augen. Das tat so unglaublich gut! Und doch machte sie sich einfach schreckliche Sorgen um ihn, hatte Angst das seine Verletzungen einfach zu schwer waren.
Vorsichtig setzte sie sich auf-behutsam, damit ihm die Erschütterung nicht noch mehr Schmerzen bereitete-und strich ihm liebevoll über die Stirn.
"Ich weiß, dass du das eigentlich nicht tun kannst-das es gegen deine Gesetze verstößt- aber ich bitte dich trink von mir. Nicht viel, wenn du es nicht willst aber bitte nimm etwas, damit du besser und schneller heilst. Tu es nur dieses eine Mal, bitte!" bat sie ihn leise und dann beugte sie sich über ihn um ihn zu küssen.
"Du wirst uns nicht verlieren, das schwöre ich dir und Zora holen wir zu uns bis es dir wieder besser geht!" erklärte sie ihm leise und rief in Gedanken nach ihrem Vater. Er würde nicht her kommen, aber sie musste mut ihm sprechen.
"Er bleibt! Wir bleiben, solange bis er gesund ist. Morgen früh muss ich an die Oberfläche und Zora hier zu uns holen. Du musst solange auf ihn acht geben, bitte!" bat sie ihn stumm und er versprach es.
"Hier bist du in Sicherheit und Zora wird hier auch sicher sein. Ich werde nicht zulassen, dass ihr etwas geschieht! Aber jetzt musst du schlafen!" Er würde nicht von ihr trinken, das sah sie in seinen Augen aber er brauchte wenigstens Ruhe und Schlaf.
Sanft strich sie mit den Fingern über seine Stirn und seine Wange. Vorsichtig kuschelte sie sich an ihn und strich mit ihren Fingern über seine Brust.
Sein Atem wurde ruhiger, gleichmäßiger und sie wusste das er eingeschlafen war. Liebevoll deckte sie ihn und sich zu und schloss ebenfalls die Augen. Auch sie und ihr kleiner Schatz brauchten jetzt Ruhe...

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Donnerstag 21. März 2013, 23:54
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Lilith



"Du kannst deine Augen wieder auf machen Engelchen!" sagte sie liebevoll zu Zora und setzte sie wieder auf ihre eigenen Füße. Eben hatte sie die Kleine bei Io abgeholt und ihm eine Nachricht für Liam überbracht. Jetzt stand sie im Vorhof, vom Schloss ihres Vaters und versuchte sich zu beruhigen.
Niko ging es schon viel besser als gestern Abend. Die Heiler heute Morgen hatten seine Verbände abgenommen und die Haut darunter war beinahe verheilt, nur noch leichte rosa Narben waren zu sehen gewesen, die wahrscheinlich in den nächsten Stunden auch verschwunden sein würden. Aber immer noch schlief er wie tot..
"Sei ganz leise, Papa schläft noch und er braucht viel Ruhe." erklärte sie Zora und strich ihr durchs Haar.
Die Kleine hatte Io und sie heute Morgen ziemlich geschockt, als Lilith ihr erklären wollte was ihr Vater war und warum er verletzt war. Doch Zora trumpfte auf und erklärte, dass sie das doch alles wusste und ob sie jetzt nicht endlich gehen könnten, damit sie ihren Papa gesund pflegen konnte.
Lilith lächelte bei diesem Gedanken, die Kleine bekam mehr mit als sie alle glaubten. Leise öffnete sie die Tür zu ihrem Zimmer und ihr Vater erhob sich von ihrem Schreibtischstuhl. "Er hat weiter geschlafen! Es geht ihm gut!" informierte er Lili und wandte sich dann Zora zu die sich an ihrer Hand fest klammerte. Sie wusste wie einschüchternd ihre Vater war, auch wenn er es wirklich nicht drauf anlegte.
Er war halt einfach Luzifer, der Herr der Finsternis und natürlich war er einfach eine einschüchterne Gestalt.
"Keine Angst, Engelchen, alles ist gut. Das ist mein Vater, er hat auf deinen Daddy aufgepasst, während ich dich abgeholt habe. Vor ihm brauchst du keine Angst haben, er tut immer nur böse.." beruhigte sie ihren kleinen Engel grinsend und strich ihr durchs Haar.
Ihr Vater lachte leise und kniete sich vor Zora nieder. "Niemand tut dir hier was Schätzchen und auch deinem Daddy nicht, dafür werde ich sorgen. Ich schwöre es!" erklärte er der Kleinen und erhob sich dann. "Mach dir keine Sorgen, die Wachen sind verstärkt worden. Euch kann nichts passiere!" erklärte er Lilith und sie sah ihn besorgt an.
"Gibt es wieder Unruhen?" fragte sie ihn in Gedanken besorgt und zog Zora enger an sich. "Du weißt, es gibt immer Unruhen Liebes! Aber deine Brüder haben alles im Griff.." antwortete er und verließ dann das Zimmer. Sanft setzte sie ihren kleinen Engel auf die Bettkante und nahm ihr ihren Rucksack ab.
"Hab keine Angst, kleiner Schatz! Papa hat hier die beste Versorgung, die er nur kriegen kann und es geht ihm schon viel besser!" erklärte sie Zora und küsste ihre Stirn.
Die Kleine kuschelte sich an ihren Vater und Lilith ließ sich auf ihre Couch sinken. Für einen Moment schloss sie die Augen, das Ziehen war wieder da und sie machte sich Sorgen um ihr Baby, aber dass musste sie jetzt zurück drängen. Sie hatte den Trank eingenommen und auch keine Blutungen, also war schon alles in Ordnung und Zora würde nur noch mehr Angst bekommen, wenn sie sich ihrer Sorge hingeben würde..

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Freitag 22. März 2013, 11:11
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Nikolaj.



Vorsichtig raffte er sich wieder auf, zarte Arme umklammerten sich seinen Hals und der kleine Körper zitterte leicht. Liebevoll schlang er ihr die Arme um den Körper, den er wusste, dass es sein kleiner Engel - Zora - war und er küsste ihre Stirn.
"Schh... Schätzchen, Daddy hat doch nur geschlafen!", flüsterte er ihr leise zu und küsste ihre Stirn wieder, liebevoll und zog ihren zarten Körper noch enger an sich. Er streckte seine Hand nach Lilith aus und zog sie zu sich, schlang ihr einen Arm um den Körper und küsste sie zärtlich.
"Ich hoffe ihr Beide habt euch keine Sorgen um mich gemacht.. Ein bisschen Schlaf und jetzt ist alles wieder in Ordnung!", sagte er sanft und küsste Zoras Stirn und zog Lilith enger an sich, so dass er seine Finger auf ihren Bauch legen konnte - liebevoll und beschützend.
Gott, er liebte die 3 hier so schrecklich sehr! Sie waren alles was er hatte und doch, wesentlich mehr als er von seinem Leben erwartet hätte! Und sie zu verlieren, würde ihn umbringen - das wusste er gerade nach der letzten Nacht nur zu genau! Ohne Lilith und SEINE beiden Kinder konnte er einfach nicht und wollte es auch gar nicht!
Langsam stützte Zora sich neben ihm auf ihre Arme auf und sah ihn an.
"Daddy, verdammt! Du musst wirklich besser auf dich aufpassen - ich und Lili wollen dich nicht verlieren!", sagte sie streng und fast schon mütterlich. Gott, wie er dieses Kind liebte.
"Keine Angst Engel, dein Daddy wird besser auf sich aufpassen! Er wird EUCH immer beschützen, versprochen!", versprach er seinem kleinen Mädchen und küsste ihre Stirn. "Das möchte ich auch hoffen!", sagte sie und küsste seine Stirn, wie er es immer mit ihr getan hatte, wenn sie krank im Bett lag.
"Und jetzt ruhst du dich besser aus und wirst wieder gesund!", sagte sie liebevoll und kuschelte sich gerade wieder an ihn als Nikolaj Lilith enger zu sich zog, seine Finger über ihren Bauch streichen ließ und sie zärtlich und leidenschaftlich küsste.
"Geht es dir gut, Engel? Und dem Baby? Brauchst du irgendwas?", fragte er sie besorgt und zog sie noch enger an sich, streichelte ihren Bauch - sein Baby! Gott, wie glücklich ihn diese Frau machte!
"Aber Zora-Engelchen, was denkst du eigentlich über Babys!?", fragte er seine Tochter beiläufig und Zora setzte sich wieder auf um ihn ansehen zu können.
"Du meinst ein Baby von dir und Lilith oder!? So wie Onkel Tegan und Luschka eines haben? Oder Onkel Liam und Flo die Zwillinge!?", fragte sie und sah ihn genau an, musterte ihn regelrecht.
"Ja, Engel, von so EINEM Baby rede ich..", sagte er leise und strich ihr über die Wange, besorgt. Er wusste zwar, das Zora Kinder liebte und ihn immer schon nach einem Geschwisterchen gefragt hatte und doch, war der Gesichtsausdruck seiner Tochter nicht gerade der, den er sich erwünscht hätte.
"Aber nur, wenn ich auch so einen süßen kleinen Bruder bekomme, wie Selina!", sagte sie und lächelte. "Ich kann das leider nicht mehr beeinflussen, Mäuschen..", sagte er doch weiter kam er nicht.
"DU meinst meine Lilith bekommt mein Geschwisterchen!?", fragte sie ihn freudig und schlang ihm und Lilith die Arme um den Hals. "Dann müssen wir das Zimmer umräumen, damit das Baby bei mir schlafen kann und ich beschützen kann und ihm wie Jaqen mir, jede Menge Blödsinn beibringen kann!", plapperte sie aufgeregt drauf los und legte ihre kleinen Hände behutsam, schützend, auf Liliths Bauch.
"Keine Angst .. Krümel .. ich beschütze dich immer vor Daddy!", versprach sie dem Baby feierlich und schlang Lilith die Arme um den Hals. "Das heißt du bleibst also wirklich für immer bei uns! JAAA!", rief sie freudig und kuschelte sich zwischen ihn und Lilith!
Zärtlich zog er seine Familie enger an seine Brust und küsste erst Zoras Wange und dann Lilith leidenschaftlich!

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Freitag 22. März 2013, 17:14
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Lilith


Endlich machte er die Augen auf und bewegte sich!
Lilith atmete erleichtert auf. Gott, sie hatte so schreckliche Angst gehabt und das Ziehen in ihrem Bauch hatte es auch nicht besser gemacht. Doch dafür hatte sie keine Zeit gehabt. Nein, es hätte Zora verunsichert, wenn sie die Heiler gerufen hätte oder zu ihnen gegangen wäre und es hätte ihr wahrscheinlich zu viel verraten. Zora wusste noch nicht, dass Lili von Nikolaj ein Kind erwartete und das war erst mal auch besser so, sonst würde sie wahrscheinlich nur wieder sauer auf Lilith sein und ihr vorwerfen ihr ihren Daddy wegzunehmen und dass wollte sie auf gar keinen Fall.
"Schh... Schätzchen, Daddy hat doch nur geschlafen!", flüsterte Nikolaj Zora leise zu und küsste ihre Stirn wieder, liebevoll und zog ihren zarten Körper noch enger an sich. So war das gut! Er würde sich jetzt ein wenig um seine Tochter kümmern und sie konnte unbemerkt die Heiler aufsuchen!
Doch Niko streckte seine Hand nach Lilith aus und zog sie zu sich, schlang ihr einen Arm um den Körper und küsste sie zärtlich. Sie musste noch ein bisschen warten, wenn sie sich jetzt löste würde er misstrauisch werden und außerdem genoss sie seine Umarmung gerade viel zu sehr, sie linderte ihre Angst und beruhigte sie ein wenig. Es ging ihm schon besser und das war gut, dass hieß sie konnte sich dann ganz ihrem Baby widmen, damit sie es nicht doch noch verlor.
"Ich hoffe ihr Beide habt euch keine Sorgen um mich gemacht.. Ein bisschen Schlaf und jetzt ist alles wieder in Ordnung!", sagte er sanft und küsste Zoras Stirn und zog Lilith enger an sich, so dass er seine Finger auf ihren Bauch legen konnte - liebevoll und beschützend.
Lilith lächelte sanft, das Gefühl seiner Hand auf ihrem Bauch war einfach unbeschreiblich und sie hatte es sich so sehr gewünscht. Endlich hatte sie ihn wieder und er liebte sein Baby und sie! Wie hatte sie nur so schrecklich dumm sein können? Ihre Angst und ihre eigene Unzulänglichkeit hätte fast alles zerstört, ihrem Kind den Vater geraubt und Nikolaj seine Familie.
Langsam stützte Zora sich neben ihm auf ihre Arme auf und sah ihn an. Lilith lächelte sanft, jetzt würde er seine Standpauke bekommen!
"Daddy, verdammt! Du musst wirklich besser auf dich aufpassen - ich und Lili wollen dich nicht verlieren!", sagte Zora streng und fast schon mütterlich. Gott, das war einfach schrecklich süß und sie hatte so recht!
"Da hat der kleine Engel vollkommen Recht! Wenn du uns noch einmal so einen Schreck einjagst, gibt es ärger!" pflichtete sie Lili ihr bei und strich dem kleinen Sonnenschein liebevoll durch die Haare. Sie liebte dieses Mädchen so schrecklich sehr und gerade jetzt wo sie selbst ein Kind erwartete wurde Zora immer mehr zu ihrer eigenen Tochter. Doch Lili hatte Angst davor, das auch zu zeigen. Verdammt, sie würde Penelope niemals ersetzen können und das war auch nicht richtig, aber sie liebte diesen kleinen Engel schrecklich.
"Keine Angst Engel, dein Daddy wird besser auf sich aufpassen! Er wird EUCH immer beschützen, versprochen!", versprach Niko seinem kleinen Mädchen und küsste ihre Stirn. "Das möchte ich auch hoffen!", sagte sie und küsste seine Stirn. Lili lächelte sanft. Die Beiden waren einfach herzzerreißend süß zusammen und Lilith hatte wirklich Mühe ihre Tränen zurück zu halten.
"Und jetzt ruhst du dich besser aus und wirst wieder gesund!", sagte Zora liebevoll und kuschelte sich gerade wieder an ihn als Nikolaj Lilith enger zu sich zog, seine Finger über ihren Bauch streichen ließ und sie zärtlich und leidenschaftlich küsste.
Es war wunderschön wie er sie streichelte-sein Baby streichelte-und doch machte sie sich schreckliche Sorgen um ihr Baby. Das Ziehen hatte noch immer nicht wirklich aufgehört und sie musste unbedingt zu den Heilern, doch es würde Nikolaj schrecklich beunruhigen, wenn sie ihm das sagen würde.
"Geht es dir gut, Engel? Und dem Baby? Brauchst du irgendwas?", fragte er sie genau in diesem Moment besorgt in Gedanken und zog sie noch enger an sich, streichelte ihren Bauch - sein Baby!
Lili lächelte sanft! "Mach dir keine Sorgen um uns, es ist alles gut. Werd du nur schnell wieder gesund, dann geht es auch uns gut!" beruhigte sie ihn sanft und küsste ihn zärtlich, bevor sie Zora sanft die Haare zurück strich.
"Aber Zora-Engelchen, was denkst du eigentlich über Babys!?", fragte Nikolaj seine Tochter beiläufig und Zora setzte sich wieder auf um ihn ansehen zu können. Lilith sah ihn entsetzt an. Was tat er denn da? Er konnte dem Mädchen, dass doch nicht jetzt auch noch zumuten.
Den ganzen Morgen hatte sie das Alles verdrängt, um Zora zu schonen und jetzt ging er bei und sagte es seiner Tochter einfach? Das konnte er doch nicht einfach tun..
"Du meinst ein Baby von dir und Lilith oder!? So wie Onkel Tegan und Luschka eines haben? Oder Onkel Liam und Flo die Zwillinge!?", fragte Zora und sah ihn genau an, musterte ihn regelrecht. Wie sie es gewusst hatte, Zora war nicht begeistert. Ihre Miene war alles andere als freudig.
"Ja, Engel, von so EINEM Baby rede ich..", antwortete Niko leise und strich Zora über die Wange. Verdammt, nein dass durfte er einfach nicht tun..
"Aber nur, wenn ich auch so einen süßen kleinen Bruder bekomme, wie Selina!", sagte Zora und lächelte. "Ich kann das leider nicht mehr beeinflussen, Mäuschen..", sagte Niko doch weiter kam er nicht und Lili schloss die Augen. Verdammt, das konnte er ihr doch so nicht sagen.
"DU meinst meine Lilith bekommt mein Geschwisterchen!?", fragte sie ihn freudig und schlang ihm und Lilith die Arme um den Hals. Lili war völlig überrascht! Freute Zora sich etwa?! "Dann müssen wir das Zimmer umräumen, damit das Baby bei mir schlafen kann und ich beschützen kann und ihm wie Jaqen mir, jede Menge Blödsinn beibringen kann!", plapperte Zora aufgeregt drauf los und legte ihre kleinen Hände behutsam, schützend, auf Liliths Bauch.
Sie erschrak leicht und lächelte dann, strich Zora sanft über die Wange. "Glaubst du nicht, das dein Geschwisterchen lieber ein ganz eigenes Zimmer hätte, dass wir beide gemeinsam einrichten und streiche?!" fragte sie ihre kleinen Engel und küsste sanft ihre Stirn.
Gott, sie war schrecklich froh, dass Zora es so aufnahm und nicht völlig in Hass auf sie und das Baby anfing zu weinen oder noch schlimmer.
"Keine Angst .. Krümel .. ich beschütze dich immer vor Daddy!", versprach sie dem Baby feierlich und schlang Lilith die Arme um den Hals. Liebevoll schlang Lilith ihre Arme um den kleinen Körper. "Da wird das Kleine es aber gut haben, wenn es so eine wundervolle große Schwester hat wie dich!" flüsterte sie Zora zu und küsste ihre Stirn liebevoll. "Das heißt du bleibst also wirklich für immer bei uns! JAAA!", rief die Kleine freudig und kuschelte sich zwischen sie und ihren Vater!
Zärtlich zog Niko sie und Zora enger an seine Brust und küsste erst Zoras Wange und dann Lilith leidenschaftlich!
Glücklich schmiegte sich an ihren geliebten Vampir und schlang ihre Arme um den kleinen Engel zwischen ihnen. "Ihr seid mein ganzes Glück!" flüsterte sie den Beiden zu und löste sich dann schweren Herzens von ihnen.
"Ich muss noch mal zu meinem Vater, er will Vorsichtsmaßnahmen treffen wenn wir wieder nach oben gehen und das muss ich versuchen ihm auszureden. Außerdem glaube ich, dass euch ein wenig Zeit ohne mich ganz gut tut!" erklärte sie leise, küsste erst Niko zärtlich und strich Zora sanft über die Wange. "Ich liebe euch beide so schrecklich!" flüsterte sie den Beiden zu und verschwand lächelnd-und an der Tür den beiden noch eine Kusshand zuwerfend-das Zimmer.
Verdammt, es war nicht richtig ihn so anzulügen aber er würde sich schreckliche Sorgen machen, wenn sie ihm von den Blutungen erzählte und dass wollte sie einfach nicht.
Als sie bei ihrem Heiler ankam, bat er sie schnell herein und bat sie sich auf die Liege zu legen. Mit seinen geübten Händen untersuchte er sie und wandte sich dann wieder seinen Schränken zu. "Ihr müsst Euch wirklich ausruhen! Eurem Kind geht es gut soweit, aber Euer Zustand ist immer noch instabil. Ihr müsst Euch bitte unbedingt an meine Anweisungen halten und Euch schonen. Dieser Trank beruhigt Euch ein wenig, lässt Euch besser schlafen und nimmt Euch die Anspannung, aber ich muss es noch einmal mit Nachdruck sagen: Schont Euch bitte! Erneute Blutungen würden wahrscheinlich den Abgang des Kindes bedeuten und das müsst Ihr auf jeden Fall vermeiden." erklärte der Mann ihr und sie erhob sich nickend.
"Danke! Ich werde dem Rat folge leisten und mich schonen!" erwiderte Lilith, erhob sich und nahm den Trank entgegen.
"2 Tropfen wenn Ihr aufgeregt oder unruhig seid, 4 wenn Ihr Schlaf wünscht!" erklärte der Heiler noch einmal und Lilith verließ sein Labor. Mit schlechtem Gewissen, aber etwas beruhigter was ihr Baby anging.
Sanft streichelte sie ihr kleines Wunder. "Ich lass nicht zu, dass dir was geschieht. Mama wird besser aufpassen, damit es dir gut geht!" flüsterte sie ihrem Kind zu, bevor sie wieder in ihr Zimmer trat-den Trank schnell in die Taschen ihres Kleides schiebend..

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Freitag 22. März 2013, 19:22
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Nikolaj.



Er strich Zora über die Wange und küsste sie.
"Daddy.. Mama fehlt mir!", murmelte sie und kuschelte sich enger an seine Brust und er schlang ihr liebevoll die Arme fest um den Körper. "Ich weiß, mein kleiner Engel aber da wo Mami jetzt ist, geht es ihr gut und sie passt die ganze Zeit auf dich auf, dass weißt du doch!", sagte er sanft und strich ihr die Haare aus dem Gesicht.
Er hatte sich in den letzten Tagen viel zu wenig um sie gekümmert und jetzt, wo sie 5 Minuten allein waren, brauchte sie ihn ganz besonders! Sanft legte sie ihren Kopf auf seine Brust und legte ihre kleinen Arme um seinen Hals.
"Daddy, weißt du, ich mag Lilith schrecklich..", sagte sie leise und drängte sich enger an ihn. Sanft schlang er ihr die Arme fester um den Körper und deckte sie liebevoll zu. Und doch, machte er sich Sorgen um sie! Sie versuchte ihm irgendetwas zu sagen und schaffte es doch nicht.
"Engel, seit wann hast du den Geheimnisse vor deinem Daddy?", fragte er sie besorgt und sie sah ihn an. "Daddy.. ich will nicht, dass Lilith geht.. Sie ist doch jetzt auch die einzige Mami die ich habe..", sagte sie leise und Tränen flossen über ihr Gesicht. Gott, so zerbrechlich hatte er sein kleines Mädchen schon lange nicht mehr gesehen und es machte ihm nur noch klarer, wie klein sein Baby doch eigentlich noch war! Sie war zwar in den letzten Jahren unglaublich reif geworden, schaffte viele Dinge schon allein und tat immer so taff und vorlaut aber im Grunde genommen versuchte sie nur ihre Unsicherheit und ihre Zerbrechlichkeit darunter zu begraben, wie es ihr Vater tat.
Es war nicht so, das Nikolaj nichts fühlte aber seine harte Schale und die kalte, brutale Art die er an den Tag legte, brachte ihm um einiges mehr Respekt und er hatte es über Jahrhunderte nicht getan, irgendwem auch nur ansatzweise ein Gefühl gezeigt.. Aber eigentlich hatte er immer versucht, dass ganz fern von Zora zu halten, sie hatte einfach nicht so werden sollen wie er - sie wahrscheinlich noch ein kleines Mädchen.
"Engel, Lili lässt dich nicht wieder allein, das verspreche ich dir! Dafür wird dein Daddy schon sorgen, okay!?", sagte er sanft zu ihr und zog sie noch enger an sich.
Und auch, wenn er immer versuchte hatte, die Gewalt und all das Blut das er vergoss, fern von seinem kleinen Mädchen zu halten, wusste sie es! Natürlich, sie mag vielleicht den Körper eines Kindes haben und sich manchmal eben auch genauso aufführen - wie ein kleines Mädchen - aber sie war viel reifer als es ihm lieb war!
Er wusste nicht, wie lange sie es schon wusste, aber es muss für sie eine Ewigkeit sein und doch würde keiner von ihn beiden darüber ein Wort verlieren, es würde so weiter gehen wie bis her! Er würde "heimlich" den Killer spielen und seine Tochter würde es wissen, dass er nicht nur das bisschen Arbeit tat, was er tagsüber im Arbeitszimmer vorgab zu machen. Nein, dafür war er viel zu oft, mit Io gegangen und hatte sie dort gelassen und da Merida genau wusste, was ihr Vater tat..
"Sie lässt uns nicht mehr allein, Kleines! Versprochen - da brauchst du keine Angst haben. Aber in der nächsten Zeit, Schätzchen, musst du mir einen Gefallen tun und ein bisschen auf sie aufpassen, ein bisschen Ruhe kann ihr und dem Baby nicht schaden!", sagte er zu ihr und Zora nickte. "Ich pass schon auf sie auf Daddy, geh du nur weiter daraus und mach sie alle kalt!", sagte sie und Nikolaj starrte seine Tochter einen Moment an.
"Daddy, ich weiß es! Es ist okay - anders wärst du doch nicht glücklich! Aber glaubst du, Lili wird mich später mal so gern haben wir Euer Baby!?", fragte sie ihn ruhig und sah ihn mit großen Augen an.
"Schätzchen, natürlich hat Lili dich genauso lieb, wie das Baby!", sagte er sanft und zog sie enger an sich. "Wie soll sie dich denn bitte nicht lieb haben!?"
"Wie kam man schon daran vorbei, dich Monster gern zu haben..", dachte er und küsste ihre Stirn. "Engel, du hast es geschafft, das Onkel Jaqen dich gern hat, da wird Lilith dich alle mal gern haben - schrecklich gern! Glaubst du wirklich sie würde sonst bei uns bleiben!? Ganz sicher nicht - wahrscheinlich hat sie dich noch mehr lieb als deinen Daddy!", sagte er und Zora grinste ihn an.
So gefiel ihm das schon viel besser! Sein kleines Mädchen weinen zu sehen, gefiel ihm absolut nicht!
"Aber Daddy? Glaubst du, Lilith erlaubt mir das ich sie irgendwann auch Mama nennen darf!?", fragte sie und verschwand fast unter der Decke. "Da bin ich mir sicher, kleine Prinzessin! Aber meinst du nicht, dass du das besser Lili fragen solltest..", sagte er sanft und zog seinen kleinen Engel enger an seine Brust als die Tür aufging und Lilith das Zimmer betrat.
Er lächelte als er sie sah und doch, machte er sich ernsthaft Sorgen. Irgendetwas stimmte hier doch nicht - sie versuchte ihm irgendetwas zu verheimlichen, vielleicht auch nur um ihn zu schonen - aber sie versuchte es auf jeden Fall. Aber darüber würde er später noch mit ihr sprechen, wenn Zora friedlich schlief!
Er zog Lilith wieder in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich, innig. Gott, er war so froh, seine Frau und seine beiden Engel bei sich zu haben!
"Ich liebe Euch 3 so schrecklich sehr!", sagte er liebevoll und zog seine Frau und seine Tochter enger an sich, Zora schlang Lilith die Arme um den Hals und kuschelte sich eng an sie. Er lächelte sanft und strich seinem kleinen Engel die blonden Haare aus dem Gesicht, bevor er Lilith noch enger an sich zog.
Auch wenn es ihm mittlerweile wieder gut ging und er kaum noch Schmerzen hatte, so merkte er den gestrigen "Unfall", dennoch ziemlich genau. Er fühlte sich verspannt und steif aber wusste, dass weder Lilith noch Zora zu lassen würden, dass er aufstand solange die Beiden hellwach waren.
Sobald sie eingeschlafen waren, würde er sich vorsichtig aus dem Bett schleichen, er würde sonst noch durchdrehen, wenn er nicht ein bisschen Bewegung bekam und Morgen wäre er wieder völlig beim alten und alles wäre in Ordnung!
Doch im Augenblick wollte er nichts mehr, als mit seiner Frau und seinen beiden Engeln hier liegen, sie in seinen Armen halten und sie küssen! Er liebte sie so schrecklich sehr! Er schlang Lilith die Arme fester um den Körper und küsste sie zärtlich, liebevoll.
"Keine Angst, morgen früh, geht es mir wieder gut und ich kümmer mich dann wieder um euch, wie sich es gehört!", flüsterte er leise Lilith ins Ohr und küsste sie immer und immer wieder.
Gott, er liebte diese Frau so schrecklich sehr...

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Freitag 22. März 2013, 21:07
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Lilith


Lilith genoss die Zeit bei ihrer kleinen Familie. Noch nie hatte sie sich so wohl gefühlt und dennoch machte sie sich immer noch Sorgen um ihr Baby.
Zora schief und das war vielleicht auch gut so, denn sie musste unbedingt mit Nikolaj sprechen! Vorsichtig löste sie sich von den Beiden und bereitete Zora auf dem bequemen Sofa ein eigenes Bett, bevor sie die Kleine behutsam umbettete. Sie liebte das Mädchen so sehr und streichelte sie eine Weile lang ganz sanft und küsste dann ihre Stirn. Langsam löste sie sich von dem kleinen Engel und kuschelte sich wieder zu Niko ins Bett. Eine ganze Weile streichelte sie ihn einfach nur und schmiegte sich enger an ihn. Lili wusste nicht wie sie es ihm sagen sollte, wusste nicht wie sie ihm beibringen sollte, dass sein Baby-was er so liebte-es wahrscheinlich nicht schaffte.
Nach einer Ewigkeit-zumindest kam es ihr so vor-sah sie ihn endlich an und holte tief Luft.
"Ich wollte Zora keine Angst machen, aber wir müssen miteinander reden.." begann sie und schluckte schwer. Ihm das sagen zu müssen, wo er gesehen hatte wie sie schon ein Kind verloren hatte, war einfach die Hölle! "Ich wollte dich nicht anlügen, dass musst du mir glauben, aber ich wollte nicht das Zora es mitbekommt und du dich in Ruhe erholen kannst. Gestern Nachmittag hatte ich Blutungen, die Heiler haben sie schnell in den Griff bekommen aber es ist nicht sicher ob unser Baby es schaffen wird.." Liliths Stimme war immer leiser geworden und schließlich gebrochen. Tränen stiegen ihr in die Augen und sie verbarg ihr Gesicht an seiner Brust.
Sie war wirklich schrecklich minderwertig und nicht einmal in der Lage ihrem geliebten Mann ein gesundes-und vor allem lebendiges-Kind zu schenken.
"..den ganzen Tag über hatte ich immer wieder ein leichtes oder stärkeres Ziehen im Unterleib und deshalb war ich gerade noch einmal bei einem der Heiler. Er hat mir einen Trank gegeben, damit ich nicht mehr so unter Anspannung stehe und mich ausruhen kann so wie ich es soll. Doch er hat nicht viel Hoffnung, dass unser Kleines noch lange..." leise schluchzend brach Lilith ab und drängte sich halt suchend an Niko. Krampfhaft versuchte sie sich zu beruhigen, um Zora nicht zu wecken und sich nicht wieder so aufzuregen.
Sie musste es wenigstens versuchen, versuchen ihr kleines Wunder zu retten! "Es tut mir so leid Nikolaj, bitte verzeih mir.." hauchte sie flehendlich an seiner Brust und ihre Finger klammerten sich wieder um ihren Bauch. Ihr geliebtes kleines Baby..
"Für Zora wird das schlimm werden, deshalb hatte ich ihr noch nichts sagen wollen. Sie hat schon so viel erleiden müssen in den letzten Wochen und jetzt auch noch ihr Geschwisterchen zu verlieren, kann ihr einfach nicht gut tun.." flüsterte Lili weiter und drängte sich weiter an ihn-brauchte einfach seinen Halt, seine Nähe..

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Freitag 22. März 2013, 22:42
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Nikolaj.


Sanft schlang Nikolaj ihr die Arme um den Körper. "Sch... wir schaffen das schon! Ruh dich aus Engel, um den Rest kümmer ich mich!", flüsterte er ihr leise zu und küsste ihre Stirn. Er würde nicht zu lassen, dass sie und sein Baby leiden würden!
"Ruh dich aus, ich werde mich um dich kümmern und du genießt einfach die Ruhe und die Entspannung! Morgen wirst du den ganzen Tag im Bett liegen, mit Zora, und ich werde mich um Euch 3 kümmern - wie es sich gehört!", sagte er leise und küsste ihre Stirn, zog sie enger in seine Arme und wickelte sie sanft in die Decke ein.
"Schlaf, Engel! Es geht mir gut!", versprach er ihr leise und küsste sie liebevoll, zog sie noch enger an sich. Behutsam legte er seine Finger auf ihrem Bauch und streichelte sie. "Hab keine Angst, ich werde euch nicht verlassen! Niemals - egal was passiert!", flüsterte er ihr leise ins Ohr und küsste sie sanft..

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Freitag 22. März 2013, 23:11
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Beitrag Re: Die Geisterwelt ...
Nikolaj.


Nikolaj saß sie einen Moment geschockt an. Was!?
Und das sagte sie ihm erst jetzt und nur mal so nebenbei bei? Verdammt, ja er hatte sich gestern Abend selbst ausgeknockt aber dennoch wollte er doch wissen wie es ihr und seinem Kind ging!
Sanft schlang Nikolaj ihr die Arme um den Körper. "Sch... wir schaffen das schon! Ruh dich aus Engel, um den Rest kümmer ich mich!", flüsterte er ihr leise zu und küsste ihre Stirn. Er würde nicht zu lassen, dass sie und sein Baby leiden würden!
Er würde sie beschützen und behüten!
"Mach dir mal keine Sorgen um Zora, dem Baby wird nichts passieren, denn du wirst dich jetzt schön ausruhen und dich erholen und entspannen! Das Kleine brauch Ruhe und der viele Stress ist Alles andere als förderlich! Und ich werde nicht zu lassen, das dir, Zora oder dem Kleinen hier..", sagte Nikolaj ruhig, beschützend und liebevoll, und strich dabei über ihren weichen - noch flachen - Bauch und küsste ihre Stirn. "..wird genauso wenig passieren!"
Nein, seiner Familie würde nichts passieren, nichts solange er lebte!
"Ruh dich aus, ich werde mich um dich kümmern und du genießt einfach die Ruhe und die Entspannung! Morgen wirst du den ganzen Tag im Bett liegen, mit Zora, und ich werde mich um Euch 3 kümmern - wie es sich gehört!", sagte er leise und küsste ihre Stirn, zog sie enger in seine Arme und wickelte sie sanft in die Decke ein.
Er würde dafür Sorgen, dass sie und sein Baby in Sicherheit waren genau wie seine große Prinzessin! Er durfte die 3 einfach nicht verlieren und das würde er nicht zu lassen, er würde sie beschützen und sich gut um sie kümmern, solange es nötig war! Nikolaj wusste, dass er alles tun würde, was er tun musste damit es seinen Mädels und seinem Baby gut ging!
"Ich kümmer mich schon um Euch, du kannst dich aus Ruhen und unser Baby schonen und ich sorg mich um dich!", flüsterte er leise und küsste ihre zarte Stirn.
Gott, er würde alles für sie und sein Baby tun, für seine Familie! Die 3 waren alles was sie noch hatten und er hatte nicht vor, seine Familie aufzugeben.
"Schlaf, Engel! Es geht mir gut!", versprach er ihr leise und küsste sie liebevoll, zog sie noch enger an sich. Behutsam legte er seine Finger auf ihrem Bauch und streichelte sie. "Hab keine Angst, ich werde euch nicht verlassen! Niemals - egal was passiert!", flüsterte er ihr leise ins Ohr und küsste sie sanft..

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Freitag 22. März 2013, 23:13
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